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Wusstest du schon... ?
Mit diesem Button kannst du zu jedem Datenbank-eintrag einen Verbesser-ungsvorschlag einschicken. Haben wir den Namen eines Wrestlers falsch geschrieben oder uns im Datum vertan? Fehlen etwa Informationen in einem Wrestlerprofil oder wurde gar ein falsches Bild verlinkt? Mit dem Vorschlagssystem von CAGEMATCH kannst du dir sicher sein, dass wir uns schnellstmöglich um deinen Vorschlag kümmern können.

Superstar der Woche

Jede Woche wählen die Mitarbeiter von CAGEMATCH den "Superstar Of The Week" (= "SOTW"), den Wrestler, der in der vergangenen Woche am meisten durch seine Leistung oder durch ein anderes positives Ereignis aufgefallen ist. Jeweils ein Wrestler aus den Bereichen WWE, US Independent, Japan und Europa werden jede Woche vorgeschlagen, doch nur einer von ihnen kann wirklich der Superstar der Woche werden. Der aktuelle Superstar der Woche wird immer auf der Hauptseite vorgestellt.
Angezeigt werden die Einträge 1 bis 100 von insgesamt 582 Einträgen, die den Suchparametern entsprechen.
34/2014: Nicole Matthews
Da ist es passiert. Nicole Matthews konnte sich den ECCW Championship sichern. Was das Besondere daran ist, fragt ihr? In achtzehn Jahren Geschichte des ECCW Championships ist sie die erste Frau, welche den wichtigsten Titel der kanadischen Independent-Liga Elite Canadian Championship Wrestling gewinnen konnte. Dazu besiegte sie den bis dato zweimaligen ECCW Champion Bishop. Damit bewies sie, dass sie nicht nur die Beste unter den Frauen ist, wo sie übrigens aktuelle und viermalige Championesse ist, sondern auch mit den Männern der Liga mithalten kann. Nicole Matthews (Independent, 2012)
33/2014: Brock Lesnar
„It wasn’t even close.“ Mit diesen Worten kommentierte Michael Cole das Ende des Main Events vom SummerSlam 2014. Zuvor hat Brock Lesnar den bis dato amtierenden WWE World Heavyweight Champion John Cena über rund 16 Minuten nach Strich und Faden verprügelt und konnte sich schließlich in überzeugender Manier zum neuen Titelträger krönen. Nach dem schier unmöglichen Sieg bei WrestleMania XXX gegen den Undertaker bewies „The Beast“ einmal mehr, dass er aktuell wohl unschlagbar ist und demzufolge nun nur sehr schwer wieder vom Thron der WWE zu stoßen sein wird. Brock Lesnar (WWE, 2014)
32/2014: Kazuchika Okada
Lange Zeit hatten viele Fans auf ein Aufeinandertreffen zwischen Kazuchika Okada und Shinsuke Nakamura hingefiebert. Zuletzt trafen beide 2012 in der Gruppenphase des G1 Climax aufeinander, wo sich Shinsuke Nakamura mit seinem Boma Ye gegen den späteren Sieger Okada durchsetzte. Nun, zwei Jahre später, bot das G1 Finale im Seibu Dome einen deutlich größeren Rahmen für ein deutlich größeres Match der beiden CHAOS-Mitglieder, die sich mit je 8 Siegen gegen die Konkurrenz in ihren jeweiligen Blöcken durchsetzten. In einem verbissenen Kampf war es nach etwas mehr als 23 Minuten Kazuchika Okada, der nach drei Rainmakern in Serie und mit unwiderstehlichem Willen das Finale des 24. G1 Climax für sich entscheiden konnte. Somit gewann Okada nicht nur einen Shot auf den IWGP Heavyweight Title, sondern stieß dabei in die Riege derjenigen vor, die das wichtigste Turnier der Welt mehr als einmal gewannen, was vor dem erst 26-jährigen Okada nur Masahiro Chono und Hiroyoshi Tenzan gelang. Kazuchika Okada (ROH, 2014)
31/2014: Rush
Obwohl Rush beim mexikanischen CMLL auf dem Papier zu den Tecnicos zählt, ist er für ein Babyface extrem arrogant und unfreundlich zu nahezu jedermann, weswegen er sich mit der Zeit nicht nur bei den Fans unbeliebt machte. Auch Rudo Negro Casas und selbst Rushs Tecnico-Kollege Shocker waren mit der Zeit von seiner Verhaltensweise gestört, weswegen die beiden Veteranen jeder für sich entschlossen, dem Jungspund einmal seine Grenzen aufzuzeigen. Dies führte sogar so weit, dass Shocker im Januar diesen Jahres auf die Rudo-Seite wechselte, um öfter in Matches gegen Rush antreten zu können. Die harten Duelle der drei Männer sollten schließlich zu einem Three Way Hair Vs. Hair Match im März führen, an welchem Casas jedoch kurzfristig wegen einer Verletzung nicht teilnehmen konnte. In einem Singles Match gegen Shocker gewann Rush, und schor danach seinem Gegner die Haare. Am vergangenen Freitag bei der Großveranstaltung Juicio Final sollte Rush jedoch schließlich doch noch die Gelegenheit bekommen auch Casas um seine Haarpracht zu bringen. Und tatsächlich konnte Rush - allerdings nicht ganz legal - auch Casas besiegen, womit er als klarer moralischer Sieger aus dieser Dreierfehde hervorgeht. Rush (CMLL, 2014)
30/2014: Joe Doering
Als Joe Doering am vergangenen Sonntag um die Triple Crown, den größten Preis im Ring von All Japan Pro Wrestling, antrat, war es knapp 13 1/2 Jahre her, dass mit Vader zuletzt ein US-Amerikaner die damals noch drei Titelgürtel hielt. Der damals 24. Triple Crown Champion war eine große Legende, nun trat Doering gegen den 49. Champion, seinen Tag Team Partner Suwama, an. Suwama hatte den Titel erst am 29.06. von Takao Omori gewonnen und suchte als Ace von All Japan Stabilität in das Titelgeschehen der so instabilen Promotion zu bringen. Nach etwas mehr als 21 Minuten war es im Duell der ehemaligen AJPW World Tag Team Champions allerdings Doerings Revolution Bomb, die den Absichten Suwamas ein Ende setzten und Doering nicht nur zum ersten US-amerikanischen Champion seit 2000 machte, sondern gleichzeitig auch zum 50. Champion in der Geschichte der 1989 etablierten Triple Crown. Joe Doering (AJPW, 2014)
29/2014: BxB Hulk
Der Weg von BxB Hulk zum Open The Dream Gate Title war lang und begann gewissermaßen bereits mit dem Gewinn des King Of Gate 2011. Als der damalige Champion Masaaki Mochizuki Yasushi Kanda vor Hulk einen Titleshot einräumte, turnte Hulk zum damaligen Heel Stable Blood WARRIORS. Was folgte waren fast 3 Jahre, in denen BxB Hulk die Untiefen des Heel-Daseins bei den WARRIORS und bei der Nachfolgegruppe MAD BLANKEY ergründete. Diese Zeit endete, als es zwischen Hulk und Naruki Doi immer wieder zu Unstimmigkeiten kam. Am 05.05. sagte sich BxB Hulk schließlich von MAD BLANKEY los und zog gegen seine ehemaligen Partner ins Feld. Zwar verlor er ein Five On One Handicap Match um den Namen der Gruppe, am vergangenen Sonntag enttrohnte er im Main Event von Dragon Gates größter Show des Jahres jedoch YAMATO und gewann so erstmals in seiner Karriere den wichtigsten Titel der Promotion. BxB Hulk (Dragon Gate, 2013)
28/2014: Chica Tormenta
Nicht nur im mexikanischen Independent-Bereich ist Chica Tormenta schon so gut wie für alle Ligen angetreten, die Rang und Namen haben, auch in Japan konnte sie schon bei WNC und REINA Ringluft schnuppern. Nun konnte sie auch in den USA auf sich aufmerksam machen, und dies nicht zu knapp: Am vergangenen Samstag besiegte die Mexikanerin bei River City Wrestling in San Antonio, Texas die US-Veteranin Alissa Flash und konnte sich damit den RCW Phoenix Title sichern. Damit trägt sie nun nicht nur Gold in den USA, sondern bekommt auch gleich noch aus Deutschland einen Preis, nämlich unseren SOTW-Award. Chica Tormenta (Mexiko, 2013)
27/2014: KUSHIDA
Seit 2010 steigt KUSHIDA, der bereits 2006 sein Debüt bei HUSTLE feierte, für New Japan in den Ring, seit März 2011 ist er offizieller Teil des Rosters und entwickelte sich zusehends zu einer der tragenden Säulen der dortigen Junior Heavyweight Division. In dieser Zeit sicherte sich der ehemalige MMA-Kämpfer an der Seite von Alex Shelley zwei Mal den IWGP Junior Heavyweight Tag Team Title, konnte in drei Anläufen aber nie den Singles Title der Division gewinnen. Dies änderte sich vergangenen Freitag, als KUSHIDA den amtierenden Champion Kota Ibushi in einem Match voller Widrigkeiten im Hoverboard Lock zur Aufgabe zwang. Damit ist der inzwischen 31-Jährige nicht nur an der Spitze der Singles-Division angekommen, sondern hält parallel mit seinem Partner Shelley auch den Junior Heavyweight Tag Team Title. KUSHIDA (NJPW, 2014)
26/2014: Seth Rollins
Als Seth Rollins vor wenigen Wochen gegen seine Shield-Brüder turnte war die Marschroute klar: auf eigenen Beinen stehen und auf selbigen schnell Erfolge feiern. Das es allerdings so schnell gehen würde, hätten wohl die wenigsten erwartet. Denn nur rund zwei Monate nach Auflösung der „Hounds of Justice“ gelang es Rollins, sich im Money In The Bank Ladder Match den so heiß begehrten Koffer zu sichern. Damit winkt ihm nun ein WWE World Heavyweight Title Match innerhalb der nächsten zwölf Monate, was fast gleichzusetzen ist mit einem Ticket in den WWE-Main Event. Die Auszeichnung Superstar Of The Week ist dabei nur das Sahnehäubchen, was wir geben können. Seth Rollins (WWE, 2014)
25/2014: Michael Elgin
Aufgrund einer Verletzung musste der amtierende ROH World Champion Jay Briscoe am 3. Juli 2013 seinen Titel niederlegen. Der Titel wurde anschließend in einem Turnier neu ausgefochten. Das Finale? Adam Cole vs. Michael Elgin. Cole konnte sich in diesem Match durchsetzen und zeigte in den nachfolgenden Monaten, dass er auch vor schmutzigen Tricks nicht zurückschreckt. Knapp ein Jahr später bekam Elgin erneut seine Chance auf das große Gold gegen Adam Cole. Es ging allerdings nicht nur um den Titel, sondern auch um Rache für die Erniedrigung von Cole und seiner Entourage gegenüber ihm und seiner Frau MsChif in den Vorwochen. Am vergangenen Sonntag beim ersten ROH-PPV seit über sieben Jahren hat Elgin nun endlich seine Ziele erreicht: Vergeltung, den wichtigen Sieg gegen Adam Cole, den ROH World Title um seine Hüften und den Superstar Of The Week - Award in seinem Trophäenschrank! Michael Elgin (ROH, 2014)
24/2014: Takao Omori
Erst im April gewann Takao Omori den Champion Carnival im Finale gegen Jun Akiyama und verdiente sich so eine Chance auf die Triple Crown, damals gehalten von Akebono. Da der ehemalige Sumoringer aber in körperlich schlechter Verfassung war, musste der Titel jedoch vakantiert werden. Am vergangenen Freitag standen sich nun erneut Omori und Akiyama, die beide 1992 ihre Karriere bei All Japan begannen, um den vakanten Titel gegenüber. Während Akiyama bereits Triple Crown Champion war, war Omori, der große Teile seiner Karriere fernab seiner Heimat-Promotion verbrachte, diese Ehre trotz 3 Titelmatches seit 2012 noch nicht vorbehalten. Dies änderte sich, als er im Alter von 44 Jahren den gleichaltrigen Akiyama nach einem Sliding Axe Bomber pinnen und somit erstmals in seiner Karriere den bedeutendsten Titel von All Japan um die Hüften schnallen durfte. Takao Omori (AJPW, 2014)
23/2014: Ricochet
Es ist fraglos ein Jahr der Superlative für Ricochet. Denkt man, er habe das Maximum erreicht, greift "The Future of Flight" nach dem nächsten Superlativ. Zunächst war er der erste nicht-japanische Wrestler, der den Open The Dream Gate Title von Dragon Gate gewann und hielt diesen Titel parallel zum Open The Freedom Gate Title. Nun allerdings schwang sich der Amerikaner zu neuen Höhen herauf: Als er am vergangenen Sonntag im Halbfinale des Best Of The Super Junior stand, rechnete ihm kaum jemand eine Chance auf den Gesamtsieg zu. Am Ende des Abends besiegte er allerdings sowohl Ryusuke Taguchi als auch KUSHIDA und konnte die Trophäe in die Höhe recken, die ihm neben einer Chance auf den IWGP Junior Heavyweight Title vor allem einen Eintrag in den Geschichtsbüchern einbringt: Ricochet ist der erste ausländische Sieger des Best Of The Super Junior, der nicht bei New Japan unter Vertrag steht. Ricochet (DGUSA, 2013)
22/2014: Charlotte
Seit dem 24.04. war der NXT Women's Title vakant, nachdem Paige in ihrem Debüt in den Main Shows den WWE Divas Title gewann. In einem Turnier zur Bestimmung der zweiten Championesse zogen Charlotte und Natalya ins Finale ein, welches am vergangenen Donnerstag bei NXT Takeover ausgekämpft wurde. Mit ihrem Vater Ric Flair bzw. ihrem Onkel Bret Hart in ihrer Ringecke lieferten Charlotte und Natalya nicht nur eines der besten Frauen-Matches in den zurückliegenden Jahren ab, sondern das Match machte den Zuschauern bewusst, dass Frauen-Wrestling weitaus mehr sein kann als eine Fleischschau, die ein Nischendasein in den Shows fristet. Am Ende des atemberaubenden Matches, das zeigte, dass ein Titelgewinn doch noch von Bedeutung sein kann, setzte sich Charlotte durch und lag sich mit ihrem Vater in einer äußerst emotionalen Szene in den Armen. Für Charlotte war es der erste Titelgewinn ihrer noch jungen Karriere. Charlotte (WWE, 2014)
21/2014: Icarus
924 Tage lang war Eddie Kingston CHIKARA Grand Champion, als er den Titel am vergangenen Sonntag gegen Icarus verteidigte. Bereits vor einem Jahr schien die Regentschaft von Kingston beendet, nachdem Icarus in ihrem damaligen Match das CHIKARA Special ansetzte. Doch bevor der Arm des Champions zum dritten Mal fallen konnte, wurde der Ring von der Condor Security gestürmt und das Match abgebrochen. Anschließend gab es eine groß angelegte Storyline um das Ende CHIKARAs, bis die Promotion schlussendlich mit Hilfe von Anführer Icarus am Sonntag zurückkehrte. Nach einem Jahr bekam er nun am Sonntag sein Rematch. Erneut konnte der "Winged Ring Warrior" das CHIKARA Special gegen Kingston ansetzen, doch dieses Mal fiel der Arm von Kingston tatsächlich drei Mal. Unter großem Jubel der anwesenden Fans wurde Icarus zum neuen Grand Champion gekrönt und erhält von uns die Auszeichnung zum Superstar der Woche. Icarus (Independent, 2014)
20/2014: Septimo Dragon
Als der Alto Rendimiento Title der mexikanischen Hardcore-Promotion DTU im Dezember letzten Jahres vakantiert werden musste, da der damalige Titelträger und Dragon Gate-Wrestler Tomahawk seine Rückkehr nach Japan anstrebte, hatte Septimo Dragon bereits einmal die Chance, den Gürtel zu gewinnen. Damals konnte sich jedoch Jinzo gegen ihn und vier weitere Wrestler in einem Six Way Match durchsetzen und zum Champion krönen. Fast ein halbes Jahr danach machte es Dragon jedoch besser: Am vergangenen Sonntag besiegte er ausgerechnet in seiner Heimatstadt Salamanca, Guanajuato den immer noch amtierenden Titelträger Jinzo sowie Drastik Boy in einem Three Way Match, womit sich der "siebte Drache" seinen ersten überregionalen Titel sichern konnte. Zusätzlich dazu gibt es von uns noch den Award als Superstar der Woche. Septimo Dragon (Mexiko, 2013)
19/2014: Brahman Shu
Nachdem Kenou Michinoku Pro hinter sich ließ, um für Pro Wrestling NOAH in den Ring zu steigen, war der Tohoku Junior Heavyweight Title vakant und Michinoku Pro ohne Champion. Um dies zu ändern, startete bereits im März ein Turnier, dessen Finale am vergangenen Montag zum Abschluss der Golden Week in Japan stattfand. Dort fanden sich zwei Wrestler wieder, die man bisher nicht mit Singles-Gold in Verbindung brachte. Dies gilt gerade für den Sieger des Final Matches, Brahman Shu. Dieser ist zwar seit 12 Jahren aktiv, bildet jedoch vornehmlich mit seinem Bruder Kei ein Tag Team, das seit Jahren die Independent-Szene Japans mit verrückten und bunten Hardcore Matches bereichert. Erstmals trat Brahman Shu nun aus dem Schatten dieses Tag Team Acts, als er letzten Sonntag Manjimaru in knapp 24 Minuten besiegte und sich so sein erstes Einzelgold umschnallen konnte. Brahman Shu (Japan, 2013)
18/2014: AJ Styles
Über ein Jahr hielt Kazuchika Okadas Regentschaft als IWGP Heavyweight Champion, bevor mit AJ Styles Anfang April eine neue Bedrohung auf seinen Titel am New Japan-Himmel auftauchte. „The Phenomenal One“ stellte sofort klar, dass der Titel sein Ziel sei und am vergangenen Sonntag erhielt er bei Wrestling Dontaku 2014 bereits eine Chance auf das Gold. Eine Chance, die er gleich zu nutzen wusste. Denn mit Hilfe des BULLET Clubs und des zur Gruppierung geturnten Yujiro Takahashi gelang es Styles, Okada nach dem Styles Clash zu pinnen und dessen Title-Run nach 391 Tagen zu beenden. Für den Gewinn des wichtigsten Gürtels in Japan erhält AJ Styles von uns die Auszeichnung „Superstar Of The Week“. AJ Styles (NJPW, 2014)
17/2014: Takao Omori
Durch die Verletzungen von Triple Crown Champion Akebono und Go Shiozaki war es ein Champion Carnival voller Widrigkeiten für All Japan Pro Wrestling, doch einen Mann ließ dies scheinbar unbeeindruckt. Die Rede ist von Takao Omori, der in seiner 11. Teilnahme erstmals das große Turnier von All Japan gewinnen konnte. Nach vier Siegen in der Gruppenphase musste ein Playoff Match her, in welchem Omori den punktgleichen Suwama besiegte und somit ins Finale einzog. Dort wartete der ebenfalls 44-jährige Jun Akiyama, der genau wie Omori ein Playoff Match bestreiten musste. Im dritten Match für beide Männer an diesem Sonntagabend siegte Omori nach einem Sliding Axe Bomber und sicherte sich neben der Champion Carnival Trophäe auch einen Shot auf die Triple Crown. Takao Omori (AJPW, 2014)
16/2014: Sareee
Es ist nicht ungewöhnlich für die Damen in Japan, im Teenageralter mit dem Wrestlingtraining anzufangen. Doch in den letzten zwei Jahrzehnten ist es eher eine Ausnahme gewesen, dass man als junge Wrestlerin so zahlreiche Auftritte außerhalb der eigenen Heimatpromotion absolviert wie die hier gemeinte Dame. Nicht nur bekam sie die Möglichkeit, in jeder namenhaften Frauen-Gruppe in Japan anzutreten, sondern konnte in den letzten 18 Monaten mehrfach auch in Ligen wie Big Japan, DDT, WRESTLE-1 oder All Japan in den Ring steigen. Ihren ersten großen Erfolg konnte Sareee nun am vergangenen Sonntag in der Korakuen Hall erringen. Sie gewann mit einem Sieg über Manami Katsu in deren fünfter Verteidigung der JWP Junior und Princess Of Pro Wrestling Titel sogar zwei Gürtel, die in den vergangenen Jahren bereits ligenübergreifend verteidigt werden. Ein schöner Erfolg für die 18-jährige Sareee, was sie zu unserem Superstar der Woche macht. Sareee (Diana, 2013)
15/2014: Eric Young
Lange Jahre musste er teils fragwürdige Comedy-Programme in der Undercard bestreiten, ohne dabei eine Chance auf höhere Aufgaben eingeräumt zu bekommen. Innerhalb der Promotion traute dem bärtigen Underdog scheinbar niemand den großen Wurf zu, doch in der letzten Woche war der Moment, auf den jeder Wrestler hinarbeitet, schließlich gekommen: Eric Young gewann seinen ersten World Heavyweight Title. Nachdem er im Opener von IMPACT Wrestling zunächst ein 10 Man Gauntlet Match gewann, forderte der Kanadier seine dadurch gewonnene Chance auf den TNA World Heavyweight Title noch am gleichen Abend ein. Trotz des Handicaps eines verletzten rechten Arms besiegte Eric Young Magnus nach knapp 13 Minuten via Piledriver und konnte sich so den Gürtel umschnallen. Eric Young (TNA, 2014)
14/2014: Brock Lesnar
So leid es uns für Daniel Bryan und seinen herausragenden Erfolg am vergangenen Sonntag tut, aber es gab bei WrestleMania XXX ein Ereignis, das weitaus größer war als der Titelgewinn von Bryan nach dieser schier unendlich langen Serie von Hindernissen, die er zu überwinden hatte. Der Erfolg, von dem die Rede ist, ist größer, weil ihn niemand anders mehr erreichen wird. Zahlreiche "22-0" Schilder im Publikum machten es deutlich: Niemand glaubte an einen Sieg von Brock Lesnar, obwohl der Undertaker Niederlagen bei WrestleMania in den letzten Jahren immer näher gekommen war. Der Dead Man schien sterblich geworden, war letztlich aber doch immer siegreich. Dies änderte sich nun bei der Juiläums-WrestleMania. Nach etwas mehr als 25 Minuten und drei F-5s schaffte Brock Lesnar das nicht für möglich gehaltene und hielt den Undertaker bis drei auf der Matte. Bei WrestleMania. Was folgte, war ungläubiges Staunen und Totenstille im Superdome von New Orleans. War das gerade wirklich passiert? Es war passiert. Das Ende der Streak war gekommen. Für das "erobern" der Streak zeichnen wir Brock Lesnar aus und ernennen ihn hiermit zum Superstar der Woche. Brock Lesnar (WWE, 2014)
13/2014: Kohei Sato
Kohei Sato ist ein gefragter Mann. Vor seiner Augenverletzung war er Gründungsmitglied der Gruppierung Desperado bei WRESTLE-1 und nach den Ausfällen von Daisuke Sekimoto und Yuji Okabayashi half er Big Japan dabei, weiterhin Shows mit namenhaften Wrestlern und solidem Roster präsentieren zu können. Am vergangenen Sonntag bestritt Sato dann an der Seite von Shuji Ishikawa nicht nur ein weiteres Match für Big Japan, sondern trat am gleichen Tag auch im Main Event des allährlichen Yasukuni Shrine Festivals gegen den amtierenden ZERO1 World Heavyweight Champion James Raideen an. Nach etwas mehr als 13 Minuten schulterte Sato den Neuseeländer mit einem German Suplex Hold und sicherte sich so zum 3. Mal den wichtigsten Titel seiner Heimat-Promotion. Kohei Sato (W-1, 2013)
12/2014: Shinsuke Nakamura
Nach zwei Niederlagen gegen Hiroshi Tanahashi schaffte es Shinsuke Nakamura nun, sich im New Japan Cup zu rehabilitieren. In der ersten Runde besiegte er in einem Re-Match aus der ersten Runde des 2013er Cups Davey Boy Smith Jr., gegen den er letztes Jahr ausschied. In der zweiten Runde überstand er am vergangenen Samstag die Widrigkeiten, die Prince Devitt und sein BULLET CLUB ins Feld schickten, bevor er am Tag darauf im Halbfinale auf Minoru Suzuki traf. Auch hier griff Suzukis Begleitung Taichi immer wieder ein, doch der Boma Ye brachte den Sieg für den King of Strong Style. Am gleichen Abend stand Nakamura Bad Luck Fale gegenüber und kämpfte auch hier gegen den gesamten BULLET CLUB, bevor er den Bad Luck Fall mit einer Hurricanrana abwenden und mithilfe seines Boma Ye die Entscheidung herbeiführen konnte. Als Turniersieger wählte Shinsuke Nakamura schließlich einen erneuten Kampf gegen den IWGP Intercontinental Champion Hiroshi Tanahashi. Shinsuke Nakamura (NJPW, 2014)
11/2014: Chris Hero
Im Januar kehrte Chris Hero nach fast drei Jahren der Abwesenheit zu Westside Xtreme Wrestling zurück, zog aber gegen Bad Bones den Kürzeren. Anschließend erklärte er, dass er diese Niederlage nicht auf sich sitzen lassen könne und deshalb am 16 Carat Gold Tournament teilnehmen werde. Am vergangenen Wochenende konnte Hero diese Niederlage wettmachen, indem er zum ersten zweifachen Sieger des wohl prestigeträchtigsten Turniers Europas wurde. Nachdem Hero in der ersten Runde nach hartem Kampf die Hürde Freddy Stahl überwand, gelang ihm auch in der zweiten Runde ein Submission-Erfolg über Karsten Beck. Im Halbfinale schlug er schließlich den amtierenden ROH & PWG World Champion Adam Cole via Hangman's Elbow, bevor er im Finale auf den Shotgun Champion Axel Tischer traf. In einem technisch ansprechenden und strikelastigen Match war es schließlich erneut der Hangman's Elbow, der Chris Hero die 16 Carat Trophäe und einen Shot auf den wXw Unified World Wrestling Title einbrachte. Chris Hero (Europa, 2014)
10/2014: Daisuke Harada
Im Mai letzten Jahres wechselte Daisuke Harada von Osaka Pro zu Pro Wrestling NOAH, wo seit bereits einem Jahr sein ehemaliger Tag Team Partner Atsushi Kotoge antrat. In ihrer neuen Heimat fanden die beiden nicht mehr zusammen, sondern befanden sich immer auf gegenüberliegenden Seiten des Rings und suchten ihren Weg in der Junior Division zu machen. Nach weniger als einem Jahr bei NOAH konnte Daisuke Harada nun den nominell größeren Erfolg als sein Ex-Partner verbuchen. Am vergangenen Samstag trat er im Ariake Colosseum in Tokyo dem GHC Junior Heavyweight Champion Taiji Ishimori gegenüber und konnte mithilfe seines Katayama German Suplex Holds tatsächlich Ishimoris 405 Tage währende Rekord-Regentschaft beenden, womit der "Young Master" gleichzeitig seinen ersten Titelgewinn bei einer national operierenden Promotion verbuchte. Daisuke Harada (NOAH, 2014)
09/2014: Ricochet
Am 10.12.2010 stand Ricochet erstmals an der Seite von CIMA und Masaaki Mochizuki in einem Dragon Gate Ring. Gerade CIMA entwickelte sich zusehends zu einer Art Mentor für den jungen Highflyer, der an der Seite des Veteranen unter anderem den Open The Twin Gate Title gewann. Nach dem Aufstieg zu einem der besten Highflyer der Welt und einer erfolgreichen Teilnahme am letztjährigen Best Of The Super Junior von New Japan kehrte Ricochet im Februar nach knapp 5 Monaten zu Dragon Gate zurück. Als er Open The Dream Gate Champion Masato Yoshino bei seiner Rückkehr pinnen konnte, forderte er diesen zu einem Titelmatch heraus. Obwohl beide zur gleichen Gruppierung gehören, akzeptierte Yoshino die Herausforderung. Am vergangenen Sonntag nun besiegte Ricochet den Champion im Main Event in der Korakuen Hall und wurde somit zum ersten nicht-japanischen Open The Dream Gate Champion in der knapp 10-jährigen Geschichte des Titels. Ricochet (DGUSA, 2013)
08/2014: 2Face
Nachdem er bereits längere Zeit inaktiv war, erklärte 2Face im April 2013 seinen Rücktritt vom Wrestling aus beruflichen Gründen außerhalb des Wrestlings. Es wurde zunächst auch still um das Eigengewächs von Westside Xtreme Wrestling, ehe im August immer wieder Studenten des hauseigenen Dojos von einem Unbekannten attackiert wurden. Dieser attackierte letztlich sogar wXw Chef Christian Jakobi, ehe er sich als 2Face zu erkennen gab. Seitdem befindet sich der Mann aus Essen auf einem Pfad des Erfolges: Was bei der World Triangle League mit Siegen über Steve Murdoc und Robert Schild begann, fand am vergangenen Samstag im westfälischen Wickede seinen vorläufigen Höhepunkt mit dem ersten zählbaren Erfolg. Nach einem weiteren Sieg über Robert Schild stand 2Face im Finale eines Mini-Turniers Chris Rush gegenüber. Auch hier war er siegreich und konnte sich so einen der begehrten Plätze im diesjährigen 16 Carat Gold Tournament sichern, welches vom 14.-16. März in der Turbinenhalle in Oberhausen stattfinden wird. Für diese Erfolgsserie hat er aus unserer Sicht den Award "Superstar der Woche" verdient. Kein Bild verfügbar
07/2014: Mistico
Es ist bestimmt nicht leicht, der Nachfolger einer der größten Lucha Libre-Stars aller Zeiten zu sein, man frage da nur den neuen Mistico. Einen gehörigen Schritt heraus aus dem Schatten seines berühmten Vorgängers, des heutigen Sin Caras, und vorwärts auf dem eigenen Ruhmesweg konnte der junge High Flyer nun am Sonntag machen: Er besiegte den CMLL World Welterweight Champion Polvora und gewann somit seinen ersten Singles Title im CMLL - ein Titel, welchen schon der orignale Mistico über zwei Jahre lang um seine Hüften trug. Daher krönen wir den neuen Mistico auch verdienterweise zum insgesamt zweiten Mal zum Superstar Of The Week - eine Ehre, die dem Original bisher übrigens noch gar nicht zuteil wurde. Mistico (CMLL, 2014)
06/2014: Shinya Ishikawa
Die Verletzungen von Daisuke Sekimoto und Yuji Okabayashi bedeuteten einerseits, dass Big Japan Pro-Wrestling mehrere Wochen bzw. Monate auf zwei seiner Topstars verzichten musste, gleichzeitig stellten diese Zwangspausen aber auch auch die Chance für zwei Männer dar, sich auf Main Event Level zu beweisen. Ursprünglich sollte Sekimoto seinen Strong World Heavyweight Title am 07.02. gegen Shinya Ishikawa verteidigen, nach Sekimotos Verletzung sollte Ishikawa in einem Entscheidungsmatch um den vakantierten Titel auf Okabayashi treten, der aber nach seiner Deutschland-Tour ebenfalls ausfiel. Letztendlich trat Ishikawa also gegen Ryuichi Kawakami an und konnte diesen mit dem Sankyakutomoe zur Aufgabe zwingen, womit der 29-jährige den ersten Singles Title seiner Karriere gewinnen konnte. Shinya Ishikawa (BJW, 2013)
05/2014: Icarus
Am 02. Juni des letzten Jahres traf Icarus auf Eddie Kingston, den Grand Champion von CHIKARA. Er war nur wenige Sekunden davon entfernt, Kingston zur Aufgabe zu zwingen, als der Ring plötzlich von der Security gestürmt wurde und der Event abgebrochen wurde. Auch alle weiteren Events wurden abgesagt. Ausgerechnet Icarus, der lange Jahre der am meisten verhasste Wrestler CHIKARAs war, war der einzige, der sich gegen das vermeintliche Ende CHIKARAs, sowie auch die Zerstörung der "Wrestling Is"-Ligen wenig später, wehrte. Mit der Zeit konnte er immer mehr ehemalige CHIKARA-Wrestler überzeugen an seiner Seite zu kämpfen, darunter auch ehemalige Rivalen wie die Colony oder Hallowicked. Am vergangenen Wochenende, beim National Pro Wrestling Day, gelang es ihnen dann unter Anführung des "Winged Ringed Warrior" die Eindringlinge um Jimmy Jacobs, Ares, Sinn Bohdi und Dr. Cube, deren Plan es war die letzten Überbleibsel von CHIKARA zu zerstören, zu vertreiben. Am Ende kündigte Icarus darüber hinaus die Rückkehr CHIKARAs für den 25. Mai an. Icarus (Independent, 2014)
04/2014: Batista
Am 20. Januar kehrte er zurück und nur 6 Tage später stand er als Sieger des Royal Rumble fest. Eine rasante Rückkehr an die Spitze von World Wrestling Entertainment, die längst nicht jedem Fan schmeckte, war es in jedem Fall, jedoch bleibt unter dem Strich nur eines stehen: Batista gewann das diesjährige Royal Rumble Match und steht somit als Herausforderer auf den WWE World Heavyweight Title bei WrestleMania fest. Als Nummer 28 kam der 45-jährige in das Match und eliminierte auf dem Weg zum Gesamtsieg Erick Rowan, Ryback sowie seinen neuen Rivalen Alberto Del Rio. Nachdem Roman Reigns eine ganze Reihe von Gegnern ausschalten konnte, standen sich am Ende des Matches Reigns und Batista gegenüber. Zunächst sah es so aus, als könnte Reigns mit Batista den 13. Gegner eliminieren, doch Batista schaffte den Reversal und sicherte sich mit der Eliminierung von Reigns seinen Spot auf der WrestleMania Card. Batista (WWE, 2014)
03/2014: Axel Tischer
Am vergangenen Sonnabend war ursprünglich geplant, dass wXw Shotgun Champion Ilja Dragunov seinen Titel in einem Cage Match gegen Carnage verteidigen sollte. Aufgrund den Nachwirkungen einer Schädelfraktur war es für Dragunov aber nicht möglich, anzutreten. Sein Trainer Axel Tischer gab den Gürtel daraufhin an wXw Gesellschafter Christian Michael Jakobi zurück, fügte aber hinzu, den Platz seines Schülers einnehmen zu wollen. Im lange Zeit ausgeglichenen Match um den Shotgun Titel, welches noch mit einem Handschlag zwischen Tischer und Carnage begann, akzeptierte Tischer schließlich die Hilfe von Svetlana Kalashnikova. Der Mann aus Dresden streckte Carnage mit dessen eigener Kette nieder, woraufhin Kalashnikova Carnage mit Handschellen an die Seile fesselte. Somit war es für Tischer ein Leichtes, den Käfig zu verlassen und seinen zweiten Singles Title bei Westside Xtreme Wrestling zu gewinnen. Axel Tischer (Europa, 2013)
02/2014: Roman Reigns
Seit einigen Wochen brodelt es unterschwellig in der einst so einmütig zusammenstehenden Gruppierung The Shield. Nicht mehr die Frage, wie man als Dreiergespann das Geschehen dominieren kann, scheint im Mittelpunkt zu stehen, sondern die Frage, welcher der beste der drei Wrestler ist. In diesem Zusammenhang legte The Shield sich seit Anfang Dezember immer wieder mit CM Punk an, woraus ein Three On One Handicap Match bei Tables, Ladders & Chairs 2013 resultierte, welches Punk für sich entscheiden konnte. Doch nicht nur das Handicap Match resultierte aus dieser Fehde, sondern auch Singles Matches von Dean Ambrose und Seth Rollins gegen Punk, die letzterer ebenfalls gewann. Am vergangenen Montag stand Roman Reigns als letztes Mitglied des Shield CM Punk in einem Singles Match gegenüber und konnte den ehemaligen WWE Heavyweight Champion nach Ablenkung von Dean Ambrose mit einem Spear besiegen. Roman Reigns (WWE, 2014)
01/2014: Negro Casas
Obwohl Negro Casas auf dem Papier mit seinen 53 Jahren schon zum alten Eisen gehört, zeigt er beim mexikanischen CMLL dennoch Woche für Woche, dass er nicht nur immer noch mit seinen teilweise nur halb so alten Kollegen mithalten, sondern diesen auch immer mal wieder ein Schnippchen schlagen kann. So u.a. geschehen in der letzten Woche des vergangenen Jahres, als er sich im Halbfinale des prestigeträchtigen Leyenda de Plata-Turniers in einem Torneo Cibernetico Match gegen 11 weitere CMLL-Topstars durchsetzen konnte. Am vergangenen Freitag traf Casas daraufhin im Finale des Turniers auf Shootingstar Titan, welchen der Veteran ebenfalls besiegen konnte. Somit gewann Casas zum zweiten Mal nach 2000 die Leyenda de Plata-Trophäe und ist damit der Einzige neben dem originalen Mistico, welcher bei dem Turnier mehr als einmal triumphieren konnte. Negro Casas (CMLL, 2013)
52/2013: Shane Hollister
Ende Juni schien Shane Hollister endlich am Ziel seiner Träume angelangt zu sein, als er Michael Elgin um den AAW Heavyweight Title erleichtern konnte. Bis zum 30.11. konnte Hollister sich gegen jeden Herausforderer behaupten, bis beim Windy City Classix IX Kevin Steen Hollister besiegte und sich so den AAW Heavyweight Title sicherte. "The Shug“ wollte diese Niederlage jedoch nicht auf sich sitzen lassen und löste bei der nächsten Show im Dezember sein Recht auf ein Re-Match gegen Kevin Steen ein. Bei ihrem zweiten Match um den Titel bei One Twisted Christmas 2013 am 28.12. gelang Hollister die Revanche, indem er Steen mit dem Shug’s Last Step pinnen konnte, womit der 27-jährige sich nun zweifacher AAW Heavyweight Champion nennen darf. Shane Hollister (CZW, 2013)
51/2013: Magnus
In den vergangenen Wochen suchte TNA-Präsidentin Dixie Carter in einem Eight Man Tournament nach einem neuen World Heavyweight Champion. Im Finale standen sich mit Jeff Hardy und Magnus zwei vermeintliche Fanlieblinge gegenüber, doch am Ende sollte ein unfairer Eingriff das Turnier entscheiden. Denn nachdem Rockstar Spud im Namen Carters die Leiter mit Jeff Hardy umstieß, konnte Magnus selbige erklimmen und sich so zum allerersten Mal zum Weltmeister einer Wrestling-Liga krönen. Grund genug für uns, um den aufstrebenden Engländer zusätzlich mit dem Titel Superstar Of The Week zu würdigen. Magnus (TNA, 2013)
50/2013: Randy Orton
Als das Match zur Vereinigung des WWE Heavyweight Titles und des World Heavyweight Titles angekündigt wurde, herrschte breite Skepsis darüber, ob es wirklich zu einer Titelvereinigung kommen würde. Am Ende von Tables, Ladders & Chairs 2013 war jedoch keine Skepsis mehr angebracht, denn Randy Orton konnte die Konstruktion, die beide Gürtel hielt, abhängen und wurde so zum ersten WWE World Heavyweight Champion. 12 Jahre nachdem Chris Jericho der erste Undisputed Champion wurde ist Orton also der zweite in der Historie von World Wrestling Entertainment, der die zwei bedeutendsten Titel der Promotion vereinigen konnte. Gleichzeitig untermauerte er dabei seinen Status als das von Triple H auserkorene Gesicht der WWE, indem er mit John Cena die Person besiegte, die aktuell als wohl einziger neben Orton Ansprüche auf eben diese Bezeichnung anmelden konnte. Randy Orton (WWE, 2013)
49/2013: Paul Robinson
Über zweieinhalb Jahre stand Sha Samuels als Champion an der Spitze der etablierten International Pro Wrestling United Kingdom-Promotion aus England. Vergangenen Samstag konnte Paul Robinson diese Terror-Regentschaft nach einer Shooting Star Press beenden und sich seinen ersten Titel in der Liga sichern, für die er seit 2005 antritt. Somit zählt Robinson zu den Originalen der Liga, allerdings war es um ihn zum Ende der 2000er Jahre etwas ruhiger geworden. Nachdem er sich Ende 2012 seines Intimfeindes Ashley Reed entledigen konnte, krönt Robinson nun das Jahr 2013 mit seinem größten Erfolg und ist damit mit beiden Beinen wieder im IPW:UK/RevPro-Universum angekommen. Paul Robinson (Europa, 2013)
48/2013: Biff Busick
Wieder ist eine Wrestlingwoche vergangen, und nachdem bereits vor zwei und vor vier Wochen ein Wrestler aus dem Independent Bereich die Ehre zuteil wurde, unseren Award für den Superstar der Woche zu gewinnen, ist es diese Woche erneut jemand. Und dieser Jemand dürfte so manchen Fans unter Euch durchaus bekannt sein. Er hat vor allem bei CZW, aber auch bei EVOLVE schon auf sich aufmerksam gemacht. Bei EVOLVE war er im diesjährigen Style Battle Turnier erst im Finale unterlegen. Die Rede ist von Biff Busick. Einer derjenigen, die im Independent Bereich die größte Entwicklung hingelegt haben und nun hat er auch noch den Killer Kowalski Cup gewonnen. Dieses Turnier der Top Rope Promotion konnten vor ihm bereits Leute wie Mike Bennett oder auch Matt Taven gewinnen. Und dass diese Beiden mittlerweile durchaus Erfolg haben, dürfte aus ROH bekannt sein. Vielleicht ist das auch der letzte Stein, den Busick aus dem Weg räumen musste, um größere Anerkennung zu finden. Wir beglückwünschen ihn immerhin mit unserem Superstar of the Week Award. Biff Busick (CZW, 2014)
47/2013: Big E. Langston
Big E. Langston gilt mit der für seine Körpermaße außergewöhnlich guten Beweglichkeit als einer der kommenden Stars von World Wrestling Entertainment und nachdem er bereits im Nachwuchsprogramm NXT das dortige Einzelgold gewinnen konnte, ging er auch im Hauptkader der WWE den nächsten Schritt. Nachdem er nach seiner Rückkehr ins Hauptprogramm zunächst eine Fehde um den United States Title gegen Dean Ambrose bestritt, in welcher er das Gold allerdings nicht gewinnen konnte, war sein Ringen um den Intercontinental Title wesentlich erfolgreicher. Am vergangenen Montag besiegte Langston Curtis Axel, der den Titel 155 Tage hielt, mit dem Big Ending und gewann so seinen ersten WWE-Titel. Big E. Langston (WWE, 2013)
46/2013: JT Dunn
Unseren Superstar of the Week kennen vielleicht noch nicht viele Fans, da er bis dato nur in wenigen Ligen in der Independent-Szene unterwegs war. Die größten Ligen darunter sind Combat Zone Wrestling, CHIKARA und Beyond Wrestling. Sein CZW-Debüt feierte JT Dunn im August, machte sofort auf sich aufmerksam und bildet seitdem ein Tag Team mit David Starr als The Juicy Product. Ausschlaggebend für den Award war aber nun der Erfolg am vergangenen Sonntag bei Beyond Wrestling. Zuvor konnte er sich im Juli gegen Johnny Gargano und im September gegen Michael Elgin beweisen und sich einen Namen machen. Jetzt gewann er die zweite Auflage des Tournament For Tomorrow von Beyond Wrestling, als er im Finale Green Ant besiegen konnte. Der größte Erfolg seiner bisherigen Karriere ist Grund genug für uns, den erst 23 Jahre alten Nachwuchswrestler auch hier zu ehren. JT Dunn (Independent, 2011)
45/2013: Isami Kodaka
Noch am 23. Oktober verlor Isami Kodaka im Rahmen der Union Pro 8th Anniversary Show das "Get The Glory Tournament" Finale gegen Shuji Ishikawa, nun standen die beiden sich bei Big Japan gegenüber. Diesmal verteidigte Ishikawa als BJW Death Match Heavyweight Champion seinen Titel in einem "Culture of Death" Match gegen Kodaka. Anders als bei Union Pro gelang es dem Hünen Ishikawa nicht, seinen Herausforderer in die Knie zu zwingen und so blieb die 5. Titelverteidigung seine letzte, denn nach knapp 18 Minuten pinnte Kodaka den Champion in Folge des Isamuashi Ki und hielt erstmals den wohl bedeutsamsten Death Match Titel der Welt in Händen. Doch nicht nur das: Mit dem Erfolg im Main Event von "Death Vegas" wurde Kodaka zum Double Crown Champion bei Big Japan, schließlich hält er gemeinsam mit Yuko Miyamoto seit dem 24.11.2012 auch den Tag Team Titel der Promotion. Isami Kodaka (DDT, 2012)
44/2013: UltraMantis Black
Jahrelang lag auf UltraMantis Black regelrecht ein Fluch, denn es gelang ihm einfach nicht große Kämpfe oder sogar Title Matches zu gewinnen. Vor etwas mehr als einem Jahr schaffte er es endlich diesen Fluch zu überwinden, denn an der Seite von Hallowicked und Frightmare konnte er das King Of Trios 2012 gewinnen. Nun, knapp ein Jahr später und wenige Tage, nachdem er einen Vertrag als Musiker bei dem Metal-Label Relapse Recors unterschrieben hat, konnte Mantis mit dem AIW Absolute Title sogar den ersten Titel in seiner elfjährigen Karriere gewinnen. Und da der Fluch endgültig überwunden ist, gibt es von uns einen weiteren Award dazu. UltraMantis Black (CHIKARA, 2013)
43/2013: Akebono
Bereits im September kürten wir Akebono zum Superstar der Woche, seitdem hat sich aber einiges getan. Der gebürtige Hawaiianer löste seine Titelchance, die er durch den Sieg des Royal Road Turniers gewann, am vergangenen Sonntag beim Finale von All Japans Anniversary Tour in der Sumo Hall ein. Tatsächlich gelang es dem ehemaligen Yokozuna in einem für ihn ungewöhnlich langen Match, Triple Crown Champion Suwama nach dem Yokozuna Impact bis 3 auf der Matte zu halten. Akebono gewann somit nicht nur erstmals die Triple Crown, sondern ist auch der erste Champion, der den neuen Triple Crown Gürtel hält, der die geschichtlichen Elemente der drei alten Gürtel in einem Gürtel vereint. Akebono (AJPW, 2013)
42/2013: AJ Styles
Bei Turning Point 2012 verlor AJ Styles ein Triple Threat Match gegen James Storm und Bobby Roode dessen Stipulation besagte, dass Styles bis Bound For Glory 2013 kein Match um den TNA World Heavyweight Title bestreiten konnte. Nachdem er dann auch noch bei Final Resolution am 09.12.2013 von Daniels via Styles Clash besiegt wurde, wurde es still um den "Phenomenal One". Er wurde zum Einzelkämpfer und sprach lange kein Wort. Erst im April dieses Jahres bestritt er wieder ein Match, doch der schillernde AJ Styles schien Vergangenheit zu sein. Nach einem Sieg gegen Kurt Angle sah er aber Licht am Ende des Tunnels, denn auf diese Weise qualifizierte er sich für die Bounf For Glory Series, welche er siegreich abschloss. Bei Bound For Glory am vergangenen Wochende schlug schließlich seine große Stunde. Im Main Event der Show setzte sich Styles mit dem Spiral Tap gegen Bully Ray durch und gewann auf diese Weise zum ersten Mal seit 2010 den World Heavyweight Title der Promotion. AJ Styles (TNA, 2013)
41/2013: Masato Yoshino
Ende August stellte Masato Yoshino nach einer knapp viermonatigen Regentschaft den Open The Brave Gate Titel zur Verfügung, nachdem wenige Tage zuvor YAMATO neuer Open The Dream Gate Champion wurde. Nach dessen ersten Verteidigung gegen Ryo Jimmy Saito forderte Yoshino den Champion heraus, der akzeptierte. Die erste Schlacht konnte YAMATO für sich entscheiden, als er Yoshino mit BxB Hulk und Cyber Kong den Open The Triangle Title wegschnappte. Doch als es um den wichtigsten Titel der Promotion ging, hatte Masato Yoshino am Donnerstag letzter Woche die Nase vorn. Nach etwas über 26 Minuten konnte der "Speed Star" sich den Dream Gate Title zum zweiten Mal nach 2010 umschnallen. Masato Yoshino (Dragon Gate, 2013)
40/2013: Daisuke Sekimoto
Die World Triangle League von BJW, CZW und wXw war das Wochenende des Daisuke Sekimoto. In seiner Gruppe schaffte das Schwergewicht aus Japan es, neben Kim Ray und Drake Younger auch seinen ständigen Rivalen Big Van Walter zu besiegen und so die Gruppenphase mit 3 Siegen aus 3 Matches zu überstehen. Am vierten Tag der Triangle League stand der Vertreter von Big Japan also CZW Vertreter Jonathan Gresham und wXw Vertreter Zack Sabre Jr. in einem Three Way Dance gegenüber. In einem äußerst spannenden und hochqualitativen Main Event gelang Sekimoto schließlich der Sieg, als er Gresham via German Suplex Hold schultern konnte. Daisuke Sekimoto (BJW, 2013)
39/2013: Akebono
Im August kündigte All Japan Pro Wrestling das Royal Road Turnier an, welches, anders als der Champion Carnival, ein Openweight Turnier sein sollte. Mit der Ankündigung dieses Turniers knüpfte die Promotion an ein Turnier an, welches 1975 unter dem Namen "Open Championship" stattfand. Die neuerliche Version, ebenfalls mit dem Zusatz Open Championship versehen, brachte dem Sieger einen Shot auf die Triple Crown ein. Am Ende war es der ehemalige Yokozuna Akebono, der das Turnier für sich entscheiden konnte. Nachdem er in der ersten Runde Jun Akiyama ausschaltete, besiegte er Low Ki, um ins Halbfinale vorzustoßen, wo er mit Bambikiller ähnlich kurzen Prozess machte wie zuvor mit dem Amerikaner. Im Finale wartete am Montag letzter Woche schließlich Go Shiozaki, den Akebono in knapp 18 Minuten in Folge des Yokozuna Impacts pinnen konnte. Nachdem sich Akebono Anfang September fest an All Japan band, erhält er nun also einen Shot auf den höchsten Titel der Promotion. Akebono (AJPW, 2013)
38/2013: Adam Cole
16 Männer, vier Runden, ein Titel - So oder so ähnlich lautete das Motto im großen Turnier von Ring Of Honor, um einen neuen ROH World Champion zu küren. Wie von vielen erwartet machten zwei Männer letztendlich das Finale unter sich aus: Michael Elgin und Adam Cole. Letzterer konnte sich letztendlich durchsetzen und sich im Olymp des amerikanischen Independent-Wrestling festsetzen: Nicht nur konnte er Ende letzten Jahres den PWG World Title gewinnen, jetzt ist er gleichzeitig auch noch ROH World Champion, damit also die Galleonsfigur zwei der wichtigsten Indy-Promotions. Mehr als genug Voraussetzungen also, um auch unser SOTW zu werden! Adam Cole (ROH, 2013)
37/2013: AJ Styles
Trotz eines enttäuschenden und wenig durchdachten Verlaufs kam die diesjährige Bound For Glory Series am vergangenen Donnerstag noch zu einem versöhnlichen Ende, zu welchem AJ Styles mit zwei ansehnlichen Matches wesentlich beitrug. Im Opener der Show setzte sich Styles zunächst in knapp 15 Minuten gegen Austin Aries durch, bevor er im Finale auf Magnus traf, der sich gegen den ehemaligen World Heavyweight Champion Bobby Roode durchsetzte. Den Sieg in der BFG-Series sicherte sich schließlich AJ Styles, als er Magnus mit dem Spiral Tap pinnen konnte. Damit erhält Styles nicht nur seine erste Titelchance seit über einem Jahr, sondern auch eine Garantie auf den Main Event bei Bound For Glory 2013. AJ Styles (TNA, 2013)
36/2013: Hiroshi Tanahashi
Am 30.08. startete Hiroshi Tanahashi zum dritten Mal nach 2011 und 2012 in das Campeonato Universal del CMLL. Voraussetzung für die Teilnahme ist das Halten eines überregionalen CMLL Titels, was Tanahashi als CMLL World Tag Team Champion erfüllte. Nachdem er Ende August Okumura, Dragon Rojo Jr. und La Sombra hinter sich ließ, traf er am vergangenen Freitag im Finale auf den Mexican National Trios Champion Rush. In der altehrwürdigen Arena Mexico in Mexico City gelang es dem sechsfachen IWGP Heavyweight Champion, Rush zwei Mal in Folge zu besiegen, nachdem der erste Fall an den Mexikaner ging. Hiroshi Tanahashi ist somit nicht nur der Campeon Universal, sondern auch der Superstar der Woche. Hiroshi Tanahashi (NJPW, 2013)
35/2013: Kyle O'Reilly
Der Stoff, aus dem Märchen geschrieben werden. Genau diesen hat unser aktueller Superstar der Woche wohl nachverfolgt. Von einem relativ unbekannten Wrestler zu einem Tag Team Wrestler bis hin zu einem der Top Leute einer Promotion, zumindest wenn man seiner aktuellen Entwicklung glauben kann. Die Rede ist von Kyle O'Reilly. Bekannt geworden ist er für viele durch seine Zeit mit Adam Cole als Future Shock bei ROH und PWG. Verdient hätte er sich den Titel eigentlich schon länger, spätestens seine Singles Siege über Davey Richards bei "PWG Is Your Body Ready?" oder über TJ Perkins in einem Match, das viele als MOTYC bezeichnen, haben es bewiesen. Natürlich auch seine Erfolge in ROH als aktueller Tag Team Champion. Doch nun wird er für seinen Sieg in der diesjährigen Ausgabe der Battle Of Los Angeles von PWG geehrt. Siege über Trent Barretta, ACH, Drake Younger und Michael Elgin an einem Wochenende und die Aussicht auf ein Titelmatch gegen seinen ehemaligen Partner Adam Cole sagen genug. Wir sagen herzlichen Glückwunsch Kyle, du hast es dir verdient. Kyle O'Reilly (ROH, 2013)
34/2013: YAMATO
Mitte Juni gab es den großen Knall im Stable Akatsuki. Nach Wochen der Querelen turnte YAMATO gegen seinen Tag Team Partner Shingo Tagaki und gab so gar den Open The Twin Gate Title auf. Beim alljährlichen Kobe Pro-Wrestling Festival siegte YAMATO gegen Masaaki Mochizuki, während Shingo Takagi CIMAs Rekordregentschaft beendete und den Open the Dream Gate Title gewann. Am vergangenen Freitag trafen die ehemaligen Partner schließlich aufeinander und tatsächlich gelang es YAMATO, Takagi den Titel in dessen erster Titelverteidigung abzunehmen. Damit sorgte er dafür, dass Takagi die kürzeste Titelregentschaft aller bisherigen Champions hatte, während er selbst den Titel zum zweiten Mal gewann. YAMATO (Dragon Gate, 2013)
33/2013: Daniel Bryan
Auch wenn es nur von kurzer Dauer war, konnte Daniel Bryan am vergangenen Sonntag den größten Erfolg seiner langen Karriere verbuchen. Der "American Dragon" besiegte in einem hervorragenden Main Event des SummerSlams clean den bis dahin amtierenden WWE Champion und das Gesicht der Liga John Cena, wonach er sich erstmalig das wichtigste Titelgold der Wrestling-Welt umschnallen durfte. Und obwohl er es wenige Minuten später schon wieder an Randy Orton abgeben musste, zementierte Bryan Danielson damit endgültig seinen Status als WWE-Main Eventer. Die Ankunft auf dem Wrestling-Olymp, die ihm wohl nur die wenigsten Beobachter vor einigen Jahren zugetraut hätten, ist für uns Grund genug, ihn mit der Würde "Superstar Of The Week" auszuzeichnen. Daniel Bryan (WWE, 2013)
32/2013: Tetsuya Naito
Erst am 22.06. feierte er nach einem Kreuzbandriss sein Comeback und nur etwas mehr als einen Monat später gewann er den G1 Climax, das vermutlich größte Wrestling-Turnier der Welt. Da er erst vor kurzem zurückkehrte, traute ihm kaum jemand den Erfolg zu und spätestens nach zwei Niederlagen zum Auftakt sahen sich sicherlich viele betätigt. Doch Tetsuya Naito feierte ein Comeback, wie man es in Turnieren nicht selten erlebt und schlug u.a. Yuji Nagata und Minoru Suzuki, bevor er am vorletzten Tag einen Erfolg über Shinsuke Nakamura feierte und auf 2 Punkte an diesen heranrückte. Da die Konkurrenz ihre Matches verlor und Naito am Finaltag Karl Anderson im Pluma Blanca zur Aufgabe zwang, zog der 31-jährige zum zweiten Mal nach 2011 ins Finale ein. Dort traf er auf Hiroshi Tanahashi und bezwang den großen Star New Japans schließlich in einem dramatischen Match mit der Stardust Press. Naito sicherte sich so nicht nur die gewichtige goldene G1-Trophäe, sondern auch das Recht auf ein Match um den IWGP Heavyweight Title. Tetsuya Naito (NJPW, 2013)
31/2013: James Raideen
Seit einiger Zeit ist er der Top-Gaijin bei ZERO1 und als solcher war seine Teilnahme am Fire Festival, dem Schwergewichtsturnier der Promotion, vorgezeichnet. James Raideen gelang es, nach einem Unentschieden zum Start gegen Demon Ueda mithilfe von Siegen über Ryouji Sai, Yutaka Yoshie und Yuji Okabayashi als Sieger des Block B ins Finale des Turniers einzuziehen. Dort wartete mit Masato Tanaka der Erstplatzierte von Block A, doch auch der Co-Rekordsieger des Fire Festivals musste sich Raideen schließlich nach einer High-Angle Powerbomb beugen. Der Neuseeländer sicherte sich so nicht nur den Turniersieg, sondern auch den vakanten World Heavyweight Title der Promotion. James Raideen (ZERO1, 2013)
30/2013: Paige
Mit gerade einmal 19 Jahren, aber schon mit einer Wrestling-Erfahrung von fünf Jahren, kam die junge Paige 2011 als Development-Wrestlerin zu World Wrestling Entertainment. Nur wenige Monate später kam sie zum Debüt bei Florida Championship Wrestling und wird seit dem Neustart von NXT auch in der dortigen Damen-Division eingesetzt. Nachdem sie im Turnier um den neu geschaffenen NXT Women's Championship bereits Tamina Snuka und Alicia Fox besiegen konnte, stellt der Gewinn des Titels, den sie sich nach ihrem Sieg im Finale gegen Emma als erste Titelträgerin umschnallen durfte, den vorläufigen Höhepunkt ihrer Karriere dar. Paige (WWE, 2013)
29/2013: Chris Sabin
Vor einem Jahr eröffnete sich durch Austin Aries die Möglichkeit, als X-Division Champion den Titel gegen eine Chance auf den TNA World Heavyweight Title einzutauschen. Nachdem Aries im letzten Jahr sensationell den Titel gewinnen konnte, gelang dies Chris Sabin vergangene Woche nun mindestens ebenso sensationell. Nachdem Sabin zwei Rehas wegen zwei Kreuzbandrissen durchstehen musste, feierte er im Mai sein Comeback, gewann Anfang Juni den X-Divison Title, verlor ihn an Austin Aries, gewann ihn wieder zurück und löste ihn schließlich ein, um Bully Ray, der den Titel seit März hielt, um das Gold zu erleichtern und seinen ersten World Title zu gewinnen. Chris Sabin (TNA, 2013)
28/2013: Damien Sandow
Hallelujah! Möglicherweise war das das Wort, welches Damien Sandow wählte, nachdem er realisierte, was bei Money In The Bank am vergangenen Sonntag geschehen ist. Nachdem er wochenlang betonte, er und Cody Rhodes seien beste Freude und der jeweils bessere das Money In The Bank Match um den blauen Koffer für sich entscheiden solle, hinterging Sandow im Opener des Pay-Per-Views seinen Partner und schnappte sich den Koffer, der eine Chance auf den World Heavyweight Title garantiert. Somit hat Sandow, der seit Monaten nicht über die Midcard hinauskam, von heute auf morgen die Chance, im Titelrennen mitzumischen. Für diesen Erfolg erhält er die Auszeichnung zum Superstar der Woche. You're welcome! Damien Sandow (WWE, 2013)
27/2013: HARASHIMA
Sein Sieg in der ersten Runde des King of DDT bedeutete für HARASHIMA nur den Beginn seines Weges zum Titelmatch bei DDTs größer Show des Jahres in der Ryogoku Kokugikan. Nach dem Sieg im Main Event des 28.06. über KUDO besiegte HARASHIMA in der zweiten Runde Hikaru Sato ebenfalls mit dem Swan-Dive Somato. Im Halbfinale am vergangenen Sonntag traf der ehemalige mehrfache KO-D Openweight Champion auf den Sensations-Halbfinalisten Konosuke Takeshita, der sich aber dem Somato geschlagen geben musste. Im Finale gegen Kenny Omega bedurfte es schließlich zwei Somatos und eines weiteren Swan-Dive Somatos, um den Turniersieg unter Dach und Fach zu bringen. HARASHIMA (DDT, 2012)
26/2013: Shane Hollister
Der Mann der Stunde bei AAW: Professional Wrestling Redefined heißt Shane Hollister. Nicht nur gelangen dem Mann aus Davenport, Iowa in den zurückliegenden Monaten Siege über Jimmy Jacobs, Sami Callihan, Brian Kendrick und in einem Last Man Standing Match erneut über Callihan, sondern durch diese Siegesserie verdiente er sich zusätzlich ein Match um den AAW Heavyweight Title, gehalten von "Unbreakable" Michael Elgin. Am vergangenen Freitag fand das bis dato größte Match in der Karriere des Shane Hollister in Berwyn, Illinois statt und tatsächlich gelang es Hollister, Michael Elgin mit seinem Finisher, dem Shug's Last Gift, bis drei auf der Matte zu halten. Somit durfte sich Hollister erstmals in seiner Karriere den Heavyweight Title von AAW umschnallen und wurde gleichzeitig zum ersten Wrestler nach Jimmy Jacobs, der die AAW "Triple Crown" aus Heavyweight, Heritage und Tag Team Title gewinnen konnte. Shane Hollister (CZW, 2013)
25/2013: Prince Devitt
Erst vor zwei Wochen würdigten wir an dieser Stelle Prince Devitt für seinen Erfolg im Best Of The Super Junior XX, welches er ungeschlagen gewinnen konnte. Nun gibt es erneut einen Anlass, um den Real Rock 'n' Rolla zum Superstar der Woche zu erklären. Nachdem er das Junior Heavyweight Turnier gewann, fasste Devitt den Entschluss, in die Riege der Heavyweights aufzusteigen und hatte es dabei sogleich auf den wohl dicksten Fisch in diesem Becken abgesehen: Hiroshi Tanahashi. Bei Dominion 6.22 am veragengen Wochenende kam es somit zum erneuten Aufeinandertreffen zwischen dem Rekord-IWGP Heavyweight Champion und dem Anführer des BULLET CLUB. Letztendlich gelang es Devitt, auch durch Mithilfe seiner Kumpanen, Hiroshi Tanahashi nach dem Bloody Sunday zu besiegen, wodurch der Ire nicht nur ein großes Ausrufezeichen setzte, sondern sich auch ein Match um den IWGP Heavyweight Titel verdiente. Prince Devitt (NJPW, 2013)
24/2013: Curtis Axel
Seit seiner Umbenennung zu Curtis Axel vor einigen Wochen hat der ehemalige Michael McGillicutty bisher fast jedes einzelne Match gewonnen - und dies nicht gegen irgendwelche Jobber, sondern gegen die Crème de la Crème der WWE, darunter nicht weniger als vier amtierende oder ehemalige World Heavyweight Champions. Diese Erfolge trugen dazu bei, dass der Sohn von Mr. Perfect Curt Hennig als erster Ersatzmann für den verletzten Fandango für das Intercontinental Title Three Way Match am vergangenen Sonntag beim WWE-PPV Payback nominiert wurde. Und auch gegen den Champion Wade Barrett und den zweiten Herausforderer The Miz konnte der neue Paul Heyman Guy die Oberhand behalten und sich so - genau wie einst sein Vater - den Intercontinental Title um die Hüften schnallen. Ein wahrlich perfekter Moment für Curtis Axel. Curtis Axel (WWE, 2013)
23/2013: Prince Devitt
Er ist der Anführer des BULLET CLUB, amtierender IWGP Junior Heavyweight Champion und nun auch Sieger des Best Of The Super Junior. Der "Real Rock'n'Rolla" Prince Devitt dominierte das Turnier der Junior Heavyweights von New Japan Pro Wrestling wie noch kein anderer zuvor. Zwar gelang auch schon Jushin Thunder Liger ein glatter Durchmarsch, doch nicht als Junior Heavyweight Champion. Prince Devitt gelang es folglich als erster Champion, das Turnier ohne eine einzige Niederlage zu beenden. Nach acht Siegen in der Gruppenphase setzte der Ire sich im Halbfinale gegen Kenny Omega durch, bevor er in einem chaotischen Finale Alex Shelley besiegte. Devitt kündigte nach seinem Sieg an, dass der Erfolg im BOSJ für ihn nur ein Sprungbrett für größere Aufgaben sein soll. So will er in die Riege der Schwergewichte aufsteigen und hat sein Augenmerk dabei auf den vermutlich schwersten Brocken gelegt, denn als Ziel für die nahe Zukunft formulierte Devitt ein Re-Match gegen Hiroshi Tanahashi. Prince Devitt (NJPW, 2013)
22/2013: Tommy End
Es war eine lange Reise für Tommy End: 2005 debütierte er bei wXw "Deliver Or Piss Off" und nur knapp 1 1/2 Jahre später durfte er sich den wXw World Lightweight Title umschnallen. In den folgenden Jahren entwickelte sich Tommy End vom Rookie, dessen Talent jeder anerkannte, zu einem ernstzunehmenden Wrestler, der nicht nur in Europa, sondern auch in Amerika und in Japan im Ring stand. Der große Wurf wollte dem Niederländer bisher allerdings nicht gelingen, denn im Finale des 16 Carat 2012 wie auch wenige Monate später um den wXw Unified World Wrestling Title unterlag er gegen El Generico. Im 16 Carat 2013 zog er allerdings erneut ins Finale ein und errang dort schließlich den Turniersieg gegen Zack Sabre Jr. Am vergangenen Wochenende schlug dann die große Stunde des herausragenden Tag Team Wrestlers: Er besiegte Axel Tischer im Main Event von Dead End XIII, womit er sich erstmals wXw Unified World Wrestling Champion nennen durfte. Tommy End (Europa, 2013)
21/2013: Ricochet
Im Dezember 2010 stand er erstmals für Dragon Gate im Ring und wurde schnell zu einem Protegé CIMAs, der in ihm großes Talent erkannt. Seitdem hat sich Ricochet zu einem international vielbeachteten und oft gebuchten Highflyer entwickelt, dessen Hauptarbeitsplatz der Ring von Dragon Gate wurde. In eben diesem Ring gelang es Ricochet nun, das King Of Gate 2013 zu gewinnen. Nach Erfolgen in der ersten und zweiten Runde gegen Ryo Jimmy Saito und Masato Yoshino stand Ricochet am vergangenen Samstag in der Endrunde des jährlichen Turniers. Im Halbfinale konnte er Jimmy Susumu mit einer Swan-Dive Shooting Star Press aus dem Weg räumen, bevor im Finale Shingo Takagi wartete. Auch hier war "The Future of Flight" erfolgreich, als er Takagi mit einem modifizierten La Magistral bis drei auf der Matte halten konnte. Mit dem Turniersieg verdiente sich Ricochet zusätzlich einen Titleshot auf den amtierenden Open the Dream Gate Champion. Ricochet (DGUSA, 2013)
20/2013: Dean Ambrose
"Believe in The Shield!" Wer in den letzten Monaten nach dieser Maxime die Sendungen der WWE verfolgte, wurde bei Extreme Rules am vergangenen Sonntag belohnt. Nicht nur gewannen Seth Rollins & Roman Reigns den WWE Tag Team Title von Team Hell No, auch das dritte Mitglied der Gruppe, die seit November letzten Jahres die WWE unsicher macht, konnte sich einen Gürtel sichern. In unter 7 Minuten setzte sich Dean Ambrose gegen Kofi Kingston, der den Titel erst Anfang Mai gewann, mithilfe seines Bulldog Drivers durch und darf sich nun United States Champion nennen. Stellvertretend für den Erfolg von The Shield in den letzten Monaten geht der Award daher an Ambrose. Dean Ambrose (WWE, 2013)
19/2013: Kenta Kobashi
Ein letztes Mal stand einer der größten Stars, die das japanische Wrestling jemals hervorgebracht hat, am vergangenen Wochenende im Rampenlicht: Der 11.05. markierte das Karriereende des "Iron Man" Kenta Kobashi, der diesen Spitznamen erhielt, weil er nach multiplen Knieverletzungen und einer bedrohlichen Krebserkrankung immer wieder in den Ring zurückkehrte. Wie schon viele Male zuvor stand Kobashi also in seinem "Wohnzimmer", der Nippon Budokan, im Main Event und war an der Seite von Keiji Muto, Jun Akiyama und Kensuke Sasaki gegen KENTA, Go Shiozaki, Maybach Taniguchi und Yoshinobu Kanemaru erfolgreich. Natürlich ließ es sich der "GHC Absolute Champion" in seinem letzten Match nicht nehmen, noch einmal einen Moonsault zu springen, der zum Sieg über Kanemaru führte. Kobashi kann auf eine phänomenale Karriere zurückblicken, weshalb er zu seinem Rücktritt zum insgesamt dritten Mal zum Superstar der Woche wird. Kenta Kobashi (NOAH, 2013)
18/2013: Jun Akiyama
Acht Jahre verbrachte Jun Akiyama bei All Japan, konnte bis 2000 jedoch niemals den Champion Carnival, das wichtigste Turnier der Promotion, gewinnen. Das höchste der Gefühle war bis dato eine Finalniederlage gegen Mitsuharu Misawa 1998. Doch knapp 13 Jahre nach seinem Wechsel von All Japan zu Pro Wrestling NOAH ist Akiyama wieder ganz bei seiner Heimat-Promotion angekommen. Nachdem er 2011 noch als NOAH-Wrestler die Triple Crown gewann, ist der Erfolg im Champion Carnival 2013 der bisherige Höhepunkt für die fünf Mannen von Burning, die Anfang des Jahres geschlossen von NOAH zu AJPW kamen. Durch eine Niederlage gegen Akebono ging Jun Akiyama zwar nicht ungeschlagen aus dem Carnival, doch sein Halbfinalerfolg gegen Seiya Sanada sowie sein Sieg im Finale gegen KAI berechtigten den Veteranen dennoch dazu, zum Superstar der Woche zu werden. Jun Akiyama (AJPW, 2013)
17/2013: Rey Cometa
Als sich Rey Cometa Anfang Februar beim CMLL in die Fehde seines Tecnico-Kollegen Stuka Jr. mit New Japan-Dauergast Namajague und dessen Landsmann Okumura einmischte, wirkte er zunächst wie eine Randfigur. Dies änderte sich jedoch schlagartig, nachdem er und Stuka die beiden Japaner in einem Mask & Hair Vs. Mask & Hair Match besiegen konnten. Der Hass des nun demaskierten Namajague über die Niederlage richtete sich vollständig auf Cometa, welcher immer wieder sehr brutal vom Japaner attackiert wurde. Selbst eine Glasscheibe zertrümmerte Namajague auf dem Kopf von Cometa, welcher daraufhin erneut seine Haare aufs Spiel setzte, um dem Japaner in einem Hair Vs. Hair Match zu begegnen. Und wieder war es Cometa, der gewann und so nach der Maske seines Erzfeindes auch noch dessen Haare gewinnen und so eventuell endlich einen Schlußstrich unter die brutale Auseinandersetzung der Beiden ziehen konnte. Zusätzlich bedeutet dieser Fehdengewinn auch den größten sportlichen Erfolg in Cometas bisheriger Karriere. Rey Cometa (CMLL, 2013)
16/2013: Ivelisse Velez
Sie war eine der Teilnehmerinnen bei WWE Tough Enough im Jahr 2011, hatte im Anschluss einige Auftritte bei Florida Championship Wrestling und NXT, konnte sich bei WWE allerdings nicht durchsetzen. Im Anschluss an ihre Versuche, beim Marktführer zu landen, war Ivelisse wieder Independent in den USA, Mexiko und auch in Puerto Rico unterwegs. Außerdem war sie bei IMPACT Wrestling zu sehen, wo sie sich in ihrem Gutcheck Match Lei'd Tapa geschlagen geben musste. Nach einigen Rückschlägen gewann sie aber nun mit dem PWR World Women's Title ihren allerersten Titelgürtel, als sie in San Juan, Puerto Rico Alissa Flash besiegen konnte. Ivelisse Velez (Mexiko, 2013)
15/2013: Dolph Ziggler
Er hielt den blauen Money In The Bank Koffer seit dem 15.07.2012, verteidigte ihn gegen Chris Jericho und John Cena und versuchte mehrere Male erfolglos, ihn einzulösen. Trotz dieser Rückschläge und einer scheinbar unendlichen Serie von Niederlagen fand Ziggler den richtigen Moment. Dies zwar nicht bei WrestleMania, wie er einige Male vollmundig ankündigte, aber bei RAW nach der "grandest Stage of them all". Gegen einen geschwächten Alberto Del Rio löste der Show Off seinen SmackDown-Koffer ein und gewann via Zig Zag nach knapp 2 Minuten zum zweiten mal den World Heavyweight Title. Dolph Ziggler (WWE, 2013)
14/2013: Jay Briscoe
In einer Woche, in der John Cena seinen Nemesis The Rock besiegt, in der AR Fox der erste EVOLVE Champion wird und in der Kazuchika Okada zum zweiten Mal den IWGP Heavyweight Title von Hiroshi Tanahashi gewinnt, macht jemand auf sich aufmerksam, der einen langen Weg hinter sich hat: Seit 11 Jahren versucht Jay Briscoe, Rekordhalter des ROH World Tag Team Titles, auch das große Einzelgold der Liga zu gewinnen. Sieben Mal hat er es versucht, sieben Mal scheiterte er. Nun hat er am vergangenen Freitag eine weitere Möglichkeit gegen den dann amtierenden Champion Kevin Steen bekommen. Und tatsächlich schaffte er es, mit Unterstützung des gesamten ROH-Rosters gegen die Invasoren von SCUM, Steen nach einem kraftraubenden Match zu schultern und seine elfjährige ROH-Karriere mit dem Gewinn des ROH World Titles zu krönen! Jay Briscoe (Independent, 2013)
13/2013: Makoto
In der Vorgänger-Promotion SMASH war es ihr noch nicht vergönnt, einen Titel zu gewinnen - im SMASH Diva Title Tournament im Jahr 2011 schied Makoto im Halbfinale aus. Knapp 1 Jahr später war für sie im Turnier um den neuen Wrestling New Classic Women's Title sogar in der ersten Runde Schluss. Makoto aber kämpfte sich zurück und besiegte bei einem WNC Double Header am vergangenen Sonntag zunächst Lin Byron um die #1 Contender Position, bevor sie schließlich im Co-Main Event der Abend-Show Syuri enttrohnte. Dieser Titelgewinn ist der größte Erfolg ihrer Karriere und wird von uns mit dem SOTW-Award gewürdigt. Makoto (WNC, 2013)
12/2013: Samuray del Sol
Schon im vergangenen Jahr gehörte Samuray del Sol zu den absoluten Senkrechtstartern in der US-Indy-Szene. Und auch in 2013 sollte man den Mann mit der Maske unbedingt im Auge behalten. Am vergangenen Wochenende festigte er seine Position als einer der spektakulärsten Wrestler im Indy-Zirkus, indem er sich beim hochkarätig besetzen King of Flight Tournament gegen die Crème de la Crème der amerikanischen High Flyer durchsetzen konnte. Von uns bekommt er als Bonus zu seinen Turniersieg noch die Auszeichnung zum Superstar der Woche. Samuray del Sol (EVOLVE, 2013)
11/2013: Alpha Female
Big in Japan! In Deutschland fristet Wrestling ja leider immer noch ein Schattendasein. Umso bemerkenswerter ist es, wenn eine einheimische Wrestlerin im Ausland einen großen Erfolg feiern kann. Und genau das hat Alpha Female geschafft. Sie gewann am vergangenen Sonntag in Tokyo überraschend den Titel der Queen of Stardom. Dabei besiegte sie Nanae Takahashi, die den Titel ihrerseits für fast zwei Jahre gehalten hatte. Cagematch gratuliert zu diesem Erfolg mit der Auszeichnung zum Superstar der Woche. Alpha Female (Japan, 2013)
10/2013: Bully Ray
Über zwanzig Jahre hat er auf diesen Moment warten müssen, bevor es am vergangenen Sonntag endlich soweit war: Bully Ray konnte sich im Main Event von Lockdown gegen Jeff Hardy durchsetzen und darf sich nun als TNA World Heavyweight Champion feiern lassen. Nach unzähligen Erfolgen als Tag Team Wrestler hält Bully Ray zum ersten Mal als Einzelwrestler den wichtigsten Titel einer großen Liga. Dass er die nötigen Fähigkeiten dazu hat, konnte er in den vergangenen Wochen und Monaten schon eindrücklich unter Beweis stellen. Als kleinen Bonus erhält er von uns den Titel des Superstar of the Week. Bully Ray (TNA, 2013)
09/2013: Tommy End
In dieser Woche kommt der Superstar of the Week aus Europa: Tommy End setzte sich im Finale des prestigeträchtigen 16 Carat Gold Tournaments gegen Zack Sabre Jr. durch und konnte so einen echten Karrierehöhepunkt feiern. Schon im letzten Jahr hätte es fast für den großen Wurf gereicht, doch damals scheiterte er im Finale knapp an El Generico, der mittlerweile ja von WWE verpflichtet wurde. Spätestens mit seinem Turniersieg hat Tommy, der mittlerweile auch regelmäßig in Japan antritt, unter Beweis gestellt, dass er zu den Wrestlern in Europa gehört, die man auf jeden Fall im Auge behalten sollte. Tommy End (Europa, 2013)
08/2013: Yoshinobu Kanemaru
Das nennt man wohl einen gelungenen Auftakt: Nur wenige Wochen nach seinem Wechsel zu All Japan Pro Wrestling ist es Yoshinobu Kanemaru gelungen, die traditionsreiche Junior Heavyweight Championship der Promotion zu erringen. Gemeinsam mit Jun Akiyama, Go Shiozaki, Atsushi Aoki und Kotaru Suzuki hatte er Pro Wrestling NOAH zum Ende des vergangenen Jahres verlassen, um sich AJPW anzuschließen. Ein Schritt, der sich gelohnt hat, denn er hält nun nicht nur den Titel, sondern wird von uns außerdem noch zum Superstar der Woche ernannt. Yoshinobu Kanemaru (AJPW, 2013)
07/2013: Jack Swagger
Kaum einer hat's für möglich gehalten, doch er hat es geschafft: Jack Swagger hat die Elimination Chamber als Sieger verlassen! Nachdem er in der vergangenen Woche schon mit seinem kontroversen Manager Zeb Colter für eine Menge Aufsehen gesorgt hat, wird er nun bei WrestleMania XXIX in einem hochbrisanten Duell auf den World Heavyweight Champion Alberto Del Rio treffen. Ob er auch dort den Swag aufdrehen kann, wird sich zeigen, doch für seinen Erfolg in der Chamber ernennen wir ihn schon jetzt zum Superstar der Woche. Jack Swagger (WWE, 2013)
06/2013: Bruno Sammartino
In einer ereignisarmen Woche war es eine wahre Legende, die für die größten Schlagzeilen sorgte: Bruno Sammartino einigte sich nach Jahren erbitterter Streitigkeiten mit World Wrestling Entertainment auf eine Zusammenarbeit. Erster Schritt ist dabei Brunos Aufnahme in die Hall of Fame. Und zwar genau in der Arena, in der er zu seiner aktiven Zeit seine größten Triumphe feierte, dem Madison Square Garden. Auch wenn viele der heutigen Fans Sammartino nie in Aktion gesehen haben dürften, ist uns diese freudige Entwicklung Grund genug, um ihn als Superstar der Woche auszuzeichnen. Bruno Sammartino (WWF, 1987)
05/2013: Rey Escorpion
Rey Escorpion konnte in den rund letzten zwei Jahren einen stetigen Anstieg seiner Karriere im CMLL verzeichnen. Gewinn des Torneo Gran Alternativa 2011 an der Seite seines Mentors Ultimo Guerrero, Aufnahme in dessen Main Event-Stable Los Guerreros, schließlich der Turn gegen Guerrero und die Gründung seines eigenen Stables Los Revolucionarios del Terror - einzig ein Titel fehlte dem Skorpionenkönig noch, um seinen Aufstieg wortwörtlich zu vergolden. Diesen kleinen Makel konnte Escorpion nun am Dienstag der letzten Woche ausbessern: Nachdem er sich gemeinsam mit Volador Jr. eine Woche zuvor in einem Torneo Cibernetico Match gegen 14 andere CMLL-Stars durchsetzen konnte, besiegte er Volador in einem Singles Match und durfte sich damit den bis dahin vakanten CMLL World Light Heavyweight Title um die Hüften schnallen. Obendrauf gibt es von uns dafür zusätzlich noch den Award als Superstar der Woche. Rey Escorpion (CMLL, 2013)
04/2013: The Rock
Nach knapp zehnjähriger Titelabstinenz konnte The Rock sich am vergangenen Sonntag beim Royal Rumble die WWE Championship sichern. Mit seinem Sieg beendete er nicht nur CM Punks 434 Tage dauernde Regentschaft als Champion, sondern hat nun auch beste Chancen erneut im Main Event von WrestleMania zu stehen. In den kommenden Wochen wird mit Rocky also ein echter Mainstreamstar als Aushängeschild für WWE fungieren und wohl auch dafür sorgen, dass der im letzten Jahr aufgestellte Rekord für den erfolgreichsten WWE-Pay-Per-View durch WrestleMania XXIX noch einmal übertroffen wird. Von uns gibt es aber schon jetzt die Auszeichnung als Superstar der Woche. The Rock (WWE, 2013)
03/2013: Kaitlyn
In der vergangenen Woche hatte Kaitlyn Grund zum Feiern: Mit einem Sieg gegen Eve Torres sicherte sie sich in ihrer Heimatstadt Houston zum ersten Mal die WWE Divas Championship. Dieser Erfolg stellt zweifellos den Höhepunkt ihrer bisherigen Karriere dar. Und da Eve Torres nach der Niederlage ihren Rücktritt vom Wrestling erklärte, hat Kaitlyn nun große Chancen für längere Zeit die dominante Diva im WWE Universe zu werden. Grund genug für CAGEMATCH.de, Kaitlyn zum Superstar der Woche zu ernennen. Kaitlyn (WWE, 2013)
02/2013: Alberto Del Rio
Es geschah vollkommen aus dem Nichts. Bei der zweiten SmackDown-Ausgabe des neuen Kalenderjahres setzte General Manager Booker T ein Last Man Standing Match um den World Heavyweight Title an. Alberto Del Rio trat gegen Big Show an, um sich bei ihm für die schlechte Misshandlung seines Handlangers Ricardo Rodriguez zu rächen. Und dies gelang. Obwohl Del Rio einiges einstecken musste und sogar nach dem Knockout Punch wieder auf die Beine kam, konnte er den Champion am Ende wiederholt mit einer Stahltreppe attackieren und ihn dann unter dem Kommentatorenpult begraben. Big Show stand nicht wieder auf - und Del Rio wurde zum ersten Mal in seiner Karriere World Heavyweight Champion. Alberto Del Rio (WWE, 2013)
01/2013: Manabu Soya
In seiner Karriere gewann Manabu Soya bereits diverse Male den All Asia sowie den AJPW World Tag Team Titel, ein Einzeltitel war der einen Hälfte von Get Wild bisher jedoch nicht vergönnt. Nach Yoshihito Sasakis Verteidigung des BJW Strong World Heavyweight Titles gegen Ryota Hama forderte Soya im Dezember den Champion heraus. Sasaki akzeptierte und das Match der beiden wurde für den 02.01. angesetzt. Bei Big Japans traditioneller Neujahrs-Show erwischte Manabu Soya Sasaki nach etwas mehr als 12 Minuten mit dem Wild Bomber - seiner Version der Lariat - und konnte den Vertreter Big Japans bis drei auf der Matte halten. Somit entführte Soya als zweiter Champion in der Historie des im letzten Jahr neu eingeführten Titels den Gürtel zu All Japan und feierte gleichzeitig seinen ersten großen Erfolg als Singles Wrestler. Manabu Soya (AJPW, 2013)
51/2012: Kenny Omega
Es ist der Wunsch vieler Independent Wrestler, einmal in Japan anzutreten. Kenny Omega hat sich diesen Wunsch nicht nur erfüllt, er wurde gar zum Regular für Dramatic Dream Team. Doch nicht nur das: Als Vertreter von DDT hatte er bereits dutzende Auftritte für New Japan und All Japan, gewann dort bereits den IWGP Junior Heavyweight Tag Team Titel sowie den AJPW World Junior Heavyweight Titel. Auch bei DDT war er bereits zwei Mal Tag Team Champion, konnte aber bisher noch nicht den großen Wurf landen. Im Juli unterlag er dem damaligen KO-D Openweight Champion Kota Ibushi noch in knapp 40 Minuten, kämpfte sich in den Monaten darauf aber mit einigen Singles-Erfolgen zurück auf die #1 Contender Position und konnte nun am vergangenen Wochenende bei der letzten DDT Show des Jahres KO-D Champion El Generico enttrohnen, um seinen zweiten Singles Titel in Japan zu gewinnen. Kenny Omega (Independent, 2012)
50/2012: Kevin Steen
Es begann 2009 mit einem Low Blow und einem Stuhlschlag - es endete 2012 mit einem Package Piledriver durch eine Leiter. Im Main Event von Final Battle 2012 stand ROH Champion Kevin Steen seinem Herausforderer und Erzrivalen El Generico in einem Ladder War gegenüber. In diesem Match, indem sich die beiden gegenseitig auf Leitern und durch Tische warfen, wurde der ganze Hass transportiert, der sich auf Grundlage der bisherigen vier Einzelduelle der beiden bei Ring Of Honor angestaut hatte. Sowohl Generico als auch Steen konnten bislang zwei Siege feiern, vor allem aber ging es Kevin Steen darum, Rache dafür zu nehmen, dass Generico bei Final Battle 2010 seine ROH-Karriere zwischenzeitlich beendete. In dieser Matchart, die die brutalste darstellt, die bei ROH möglich ist, gelang es Kevin Steen, sich den Sieg durch jenen genannten Package Piledriver durch eine Konstruktion von zwei horizontal aufgerichteten Leitern zu sichern. Damit konnte er seinen World Title zu verteidigen und die Fehde mit seinem Nemesis zu seinen Gunsten zu entscheiden. Kevin Steen (ROH, 2012)
48/2012: El Texano Jr.
Schon das Debüt von El Texano Jr. bei der AAA mit dem Invasoren-Stable El Consejo am Ende des letzten Jahres beim PPV Guerra De Titanes 2011 hatte es in sich, richtig in Fahrt kam Texano jedoch erst im Laufe der letzten Wochen. Bei der Großveranstaltung Heroes Inmortales IV Anfang Oktober konnte sich der Ex-CMLL-Wrestler gegen 12 Konkurrenten durchsetzen und die diesjährige Ausgabe der Copa Antonio Pena gewinnen, worauf er sich als nächstes Ziel ein besonderes setzte: Den AAA World Heavyweight Title und dessen Träger El Mesias. Am vergangenen Sonntag bei Guerra De Titanes 2012 sollte Texano dann auch seine Chance auf den Gürtel bekommen, und er nutzte sie: Nach rund einer halben Stunde konnte er den Puerto-Ricaner nach einer Sit Out Power Bomb pinnen und so fast genau ein Jahr nach seinem Auftauchen in der AAA den wichtigsten Gürtel der Liga gewinnen. Herzlichen Glückwunsch dazu! El Texano Jr. (PDM, 2012)
47/2012: CM Punk
In der vergangenen Woche jährte sich der Beginn seiner laufenden Regentschaft als WWE Champion zum ersten Mal. Genau, seit November 2011 ist CM Punk nun schon WWE Heavyweight Champion. Diese Jahresmarke haben vor ihm nur sechs weitere Wrestler geschafft, fünf davon in den 70er und 80er Jahren. Dass ihm dieses Kunststück nun in dieser schnelllebigen Wrestling-Zeit des 21. Jahrhunderts mit MITB-Koffern und Wellness Policy gelungen ist, zeichnet ihn noch mehr aus. Uns ist diese Leistung die Auszeichnung als Superstar of the Week wehrt. Glückwunsch, Punk. CM Punk (WWE, 2012)
46/2012: Tim Donst
Tim Donst hatte seit seiner Niederlage bei CHIKARAs "Chikarasaurus Rex" gegen Hallowicked und den damit verlorenen Haaren, eine wirklich harte Zeit: Total unmotiviert und ohne Lust auf Wrestling verlor er die folgenden Monate jedes Match. Doch die Motivation und somit der Erfolg kamen zurück, seit er sich auf ein neues Ziel konzentrierte: Eddie Kingston und dessen Grand Championship. Er konfrontierte Kingston das erste Mal nach einer Titelverteidigung beim King Of Trios und bezeichnete ihn als Symbol für Alles, was im Wrestling falsch laufe. Für das jährliche Cibernetico-Match wurde Donst von Director of Fun Wink Vavasseur in das Team von Kingston gestellt. Die beiden waren die letzten verbliebenen ihres Teams, weshalb sie gegeneinander antreten mussten. Am Ende konnte Donst tatsächlich den Grand Champion pinnen und verdiente sich damit nicht nur ein Match um Kingstons Title beim kommenden IPPV "Under The Hood", sondern auch den Titel des Superstars der Woche. Tim Donst (CHIKARA, 2012)
45/2012: Polvora
Die letzte Zeit war nicht einfach für CMLL-Wrestler Polvora: Nicht nur, dass er den Mexican National Welterweight Title an Titan verlor, auch seine Stable-Kollegen von Los Cancerberos del Infierno kehrten ihm den Rücken. Alles in allem sah es so aus, als wäre sein Riesenpush, dem ihm seinerzeit viele voraussagten und der im April 2011 mit dem Gewinn des Torneo Gran Alternativa gemeinsam mit Hector Garza begann, aus und vorbei. Am vergangenen Sonntag jedoch schoß er seinem Namen entsprechend erneut eine tolle Leistung heraus und konnte den haushohen Favoriten Mascara Dorada in einem CMLL World Welterweight Title Match um den prestigeträchtigen Gürtel besiegen. Dieser Sieg könnte Polvoras Karriere wieder neuen Schub verpassen, auf alle Fälle bringt sie ihm unseren dieswöchigen Superstar-Award ein. Polvora (CMLL, 2012)
44/2012: Karsten Beck
Auf listige Art und Weise ergaunerte sich Karsten Beck aufgrund eines Schlupflochs in seinem Vertrag zum Match gegen Ares bei wXw Fight Club am vergangenen Freitag ein Match um den SCW Heavyweight Titel. Ursprünglich sah der Vertrag vor, dass der Kampf in Ermangelung eines europäischen Singles Titles ein Non-Title Match sein sollte. Beck legte Protest ein, da Ares nach Abschluss des Vertrags den Heavyweight Titel von Swiss Championship Wrestling gewann und drohte mit einer Absage des Matches, woraufhin SCW und wXw einlenkten. In einem ansehnlichen Match gelang es Karsten Beck dann tatsächlich, den ehemaligen wXw World Heavyweight Champion nach einem Piledriver zu besiegen. Als wäre dies noch nicht genug, so präsentierte Beck im Anschluss an das Match auch noch einen neuen Titelgürtel. Somit hat sich der "National Television Superstar" den dieswöchigen Award mehr als verdient. Karsten Beck (Europa, 2012)
43/2012: Big Show
Der Oktober steht Big Show gut zu Gesichte. Am 29.10.1995 gewann der Gigant in seinem ersten Match für die WCW den WCW World Heavyweight Titel von Hulk Hogan. Fast auf den Tag genau 17 Jahre später war es nun soweit, dass Big Show diesen Gürtel in der WWE Version erneut gewinnen Konnte. Bei Hell In A Cell traf er auf den amtierenden World Heavyweight Champion Sheamus, der mithilfe seines Brogue Kicks bisher alle Herausforderer besiegen konnte, nun aber bekam Sheamus es mit Big Shows W.M.D. zu tun. Der K.O. Punch wurde im Vorfeld des PPVs als zerstörerische Waffe präsentiert. Sheamus gelang allerdings das unfassbare: Er kickte aus dem Faustschlag aus. Er wollte in der Folge gar zum Brogue Kick ansetzen, doch Show erwischte ihn erneut mit seiner Faust und konnte den Champion bis 3 auf der Matte halten. Somit gewann Big Show diesen Titel zum zweiten Mal und konnte sein 45-Sekunden-Trauma aus dem vergangenen Jahr überwinden. The Big Show (WWE, 2012)
42/2012: Kofi Kingston
Es ist sicher nicht der erste Gewinn des Intercontinental Titels für Kofi Kingston, doch dieser Titelgewinn trug eine besondere Note. The Miz warf Kofi Kingston vor, dass er niemals die Erfolge feiern konnte wie er selbst, weil Kingston zwar den Leuten immer ein Lächeln aufs Gesicht zaubern könne, aber es bei ihm so niemals zum großen Wurf reichen würde. Kingston antwortete bei Monday Night RAW #1012 mit einem brutalen Trouble In Paradise, in Folge dessen Miz in einem Non-Title Match gegen Kingston verlor und zusätzlich genäht werden musste. Zwei Tage später stand bei WWE Main Event #3 das Titel Match der beiden an und in einem starken Match war es erneut Kofi Kingston, der nach dem Trouble In Paradise triumphieren konnte. Somit durfte sich Kingston zum vierten Mal den Intercontinental Titel umschnallen. Kofi Kingston (WWE, 2012)
41/2012: Jeff Hardy
Schon wieder Jeff Hardy? Jawohl. Nachdem wir ihn schon für seinen Sieg bei der Bound-for-Glory-Series ausgezeichnet hatten, ist es ihm nun gelungen mit dem Gewinn der World Heavyweight Championship von Austin Aries im Main Event der wichtigsten TNA-Show des Jahres ein erneutes Ausrufezeichen zu setzen. Nach all den Drogenproblemen und Gerichtsverhandlungen der vergangenen Jahre scheint es nun tatsächlich so, als wäre Hardy die Rehabilitation (zumindest im Wrestlingleben) gelungen. Jeff Hardy (TNA, 2012)
40/2012: Seiya Sanada
Ende August gab All Japan Pro Wrestling bekannt, dass mit dem GAORA TV Titel ein dritter Singles Titel eingeführt werden würde. Dieser wurde am 08.09. und am 07.10. in einem Acht-Mann-Turnier ausgefochten und am vergangenen Sonntag war es dann schließlich Seiya Sanada, der sich den in den Farben des TV-Senders gehaltenen Titel als erster Champion um die Hüften schnallen durfte. Auf dem Weg dorthin besiegte Sanada im September zunächst in einem sehenswerten Match Yuji Okabayashi, bevor er im Halbfinale am Sonntag Tomoaki Honma mit dem THIS IS IT zur Aufgabe zwingen konnte und im Finale auf den Sensationsfinalisten Yasufumi Nakanoue traf. Nach etwa 12 Minuten musste der in diesem Turnier beherzt kämpfende Nakanoue ebenso wie bereits Honma im THIS IS IT abklopfen, womit Sanada nach drei Tag Team Regentschaften nun seinen ersten Singles Titel bei All Japan gewonnen hat. Seiya Sanada (AJPW, 2012)
39/2012: El Generico
Er ist in diesem Jahr bereits weit herumgekommen und hielt 2012 für 85 Tage den wXw Unified World Wrestling Titel, doch nun ist es El Generico erstmals gelungen, den bedeuendsten Titel einer Promotion in Japan zu gewinnen. Nachdem er 2011 bereits den Extreme Titel von DDT hielt, stand Generico am vergangenen Wochende KO-D Openweight Champion Kota Ibushi in einem Re-Match aus dem Mai diesen Jahres gegenüber. Das Match im Mai hatte der "Generic Luchador" in etwas über 20 Minuten mit dem Brainbuster für sich entschieden und so kam es, dass sich am letzten Sonntag Geschichte fast wiederholte. Denn erneut erreichte die Matchzeit die Marke von 20 Minuten und erneut kam der Brainbuster zum Einsatz, der zum Three Count für Generico und zum erstmaligen Gewinn des KO-D Openweight Titels reichte. In der Geschichte des Titels ist Generico somit der erste Ausländer, der sich diesen Gurt umschnallen durfte. El Generico (ROH, 2012)
38/2012: Michael Elgin
Niemand von den "jungen Wilden" hat es wohl schon so weit geschafft wie unser neuer Superstar der Woche: Michael Elgin. Seit seinem Match gegen Davey Richards im März diesen Jahres, das von Dave Meltzer mit fünf Sternen bewertet wurde, kennen ihn wohl noch mehr Leute. Mittlerweile ist der aus Kanada stammende Wrestler fester Bestandteil bei Ring Of Honor sowie AAW: Pro Wrestling Redefined. Bei ROH konnte er vergangenes Jahr das Survival Of The Fittest Turnier gewinnen, jedoch blieb ihm bis dato ein Titel dort verwehrt. Anders aber bei AAW: Dort hält er bereits seit Oktober letzten Jahres den Heritage Titel. Nun konnte er in einem Title vs. Title Match den bisherigen Titelträger, Silas Young, nach einer wohlgemerkt über einjährigen Regentschaft, vom Thron stoßen, nachdem ihm dies schon zwei Mal nicht gelungen ist. Für uns der Grund, wieso wir ihm erneut die Ehre zu Teil kommen lassen, ihn zum Superstar der Woche zu küren. Michael Elgin (ROH, 2012)
37/2012: Rush
Er ist noch junge 23 Jahre und kämpft erst seit drei Jahren für das CMLL und damit im Rampenlicht des mexikanischen Mainstream-Wrestlings. Trotzdem konnte sich Rush bereits eindrucksvoll im Land des Lucha Libre einen Namen machen, so ist er bereits amtierender CMLL World Light Heavyweight Champion sowie als Mitglied der La Tercia Sensacion ein Drittel der CMLL World Trios Champions. Einen weiteren bemerkenswerten Meilenstein seiner Karriere konnte er nun am vergangenen Sonntag erreichen: Bei der 79. Jubiläumsshow des CMLL bestritt er trotz seines noch jungen Alters nicht nur den Main Event der wichtigsten Show des Jahres seiner Heimatliga, sondern konnte diesen, ein Hair Vs. Hair Match gegen den CMLL World Heavyweight Champion Damian El Terrible, auch gewinnen und damit einen wichtigen Erfolg in der laufenden Fehde der beiden Männer - eine der brutalsten und blutigsten Fehden des CMLL der letzten Jahre - erringen. Zusätzlich dazu bekommt er für diese Leistung von uns den SOTW-Award. Rush (CMLL, 2012)
Wrestling-Timeline: 25.11.1996
Bischoffs großzügiges Angebot
Eric Bischoff (WCW, 1996)Marcus Alexander Bagwell (WCW, 1996)
Eric Bischoff gibt bei NITRO bekannt, dass alle WCW Wrestler 30 Tage Zeit haben, ihre WCW-Vertäge in nWo-Verträge umzuwandeln. Andernfalls würden sie zu Zielscheiben der nWo werden. Marcus Alexander Bagwell nimmt das "Angebot" als erster an.


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Die letzten 3 Kommentare
[9.0] "Alleine der erste Satz ist schon so unglaublich lustig. Tolle Promo von Foley, der hier als Mankind immer mehr auf die lustige Seite abdriftet und das hier fantastisch unter Beweis stellt."
[9.0] "Starke Promo von The Rock, der immer mehr auf die Face-Seite driftet und hier sein großes Talent am Mikrofon mal wieder zeigt."
Headlock schrieb über Strong Man:
[6.0] "Sieht zwar wie ein Steroiden Haufen aus bewegt sich aber nicht so. Im Ring gibt es deutlich schlechtere und ist in Mexico als attraktion gut aufgehoben."
 
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