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Superstar der Woche

Jede Woche wählen die Mitarbeiter von CAGEMATCH den "Superstar Of The Week" (= "SOTW"), den Wrestler, der in der vergangenen Woche am meisten durch seine Leistung oder durch ein anderes positives Ereignis aufgefallen ist. Jeweils ein Wrestler aus den Bereichen WWE, US Independent, Japan und Europa werden jede Woche vorgeschlagen, doch nur einer von ihnen kann wirklich der Superstar der Woche werden. Der aktuelle Superstar der Woche wird immer auf der Hauptseite vorgestellt.
Angezeigt werden die Einträge 1 bis 100 von insgesamt 616 Einträgen, die den Suchparametern entsprechen.
16/2015: Virgo
Anfang April konnte Demonio Maya bei einer CMLL-Show in Guadalajara ein Six Man Tag Team Match für sein Team gewinnen, indem er seinem Gegner Virgo ungeahndet die Maske vom Kopf zog und diesen anschließend pinnte. Diese Schmach der illegalen Niederlage wollte Virgo jedoch nicht auf sich sitzen lassen und forderte Demonio daher um dessen Occidente Middleweight Title. Der Champion lehnte allerdings ab und stachelte den Tecnico an, dieser müsse ihn erstmal in einem Kampf besiegen, um ein Titelmatch zu verdienen. Fünf Tage später trafen sich die beiden Kontrahenten daher in einem Singles Match wieder, und tatsächlich ging Virgo als Sieger aus dem Match heraus und verdiente sich damit sein Titelmatch. Am vergangenen Freitag traf man sich also erneut und kämpfte nun um das Gold - und wieder war es Virgo, der das Match gewinnen konnte. Damit beendete er nicht nur die fast genau einjährige Regentschaft Demonios, sondern gewann auch damit seinen allerersten Titel im Wrestling-Geschäft - einen zweiten Titel gibt es mit unseren SotW-Award dafür gleich dazu. Virgo (CMLL, 2015)
15/2015: Hallowicked
Vor rund 13 Jahren debütierten Hallowicked und sein langjähriger Freund Icarus bei CHIKARA. Nachdem sie anfangs als Team unterweg waren, zerstritten sie sich nach kurzer Zeit. Beide gingen daraufhin ihre eigenen Wege. Diese kreuzten sich jedoch nicht selten. So auch in der vergangenen Woche am letzten Tag der CHIKARA-Tour durch Großbritannien. Hallowicked konnte Icarus in London nach etwa 19 Minuten besiegen und so auch die CHIKARA Grand Championship gewinnen. Damit ist er auch der erste, der alle drei Titel CHIKARAs gewinnen konnte. Hallowicked (CHIKARA, 2015)
14/2015: Hideki Suzuki
Hideki Suzuki ist ein Mann weniger Worte und schneller Prozesse. Wie schnell die Prozesse manchmal sein können, musste er selbst schmerzhaft erfahren, als er im August des letzten Jahres in 39 Sekunden gegen Tama Williams verlor. Suzuki kämpfte sich jedoch zurück und nahm bei ZERO1 eine immer größere Rolle ein. Im Zuge der Fehde zwischen ZERO1 und WRESTLE-1 kam der 35-jährige auch zu Mutos Promotion. Dort tat er, was Suzuki tut: Er kam, verteilte einen Double-Arm Suplex und ging. Yasufumi Nakanoue war in 76 Sekunden geschlagen. Daraufhin richtete er sein Augenmerk auf den WRESTLE-1 Title, den KAI gerade erst von Keiji Muto gewonnen hatte. Am vergangenen Mittwoch benötigte Hideki Suzuki im Main Event der Korakuen Hall Show gerade einmal knapp 7 Minuten, um KAI via Double-Arm Suplex auf die Bretter zu schicken, sodass er erstmals den höchsten Titel einer Promotion gewinnen konnte. Hideki Suzuki (W-1, 2015)
13/2015: Seth Rollins
Seit Ende Juni 2014 führte Seth Rollins den Money In The Bank Koffer mit sich und angesichts des mehr als dominanten Champions Brock Lesnar schien dieser nur zur schönen Zierde zu verkommen. Niemand konnte oder wollte sich vorstellen, dass Rollins diesen tatsächlich gegen Lesnar eincashen würde. Bei WrestleMania am vergangenen Sonntag verlor Rollins zunächst sein Match gegen den zum Rivalen gewordenen ehemaligen Partner Randy Orton, bevor er der gesamten Welt seinen Scharfsinn bewies. Nach etwa 15 Minuten im Main Event ertönte die Musik der selbst erklärten Zukunft der WWE, der den Main Event von WrestleMania kurzerhand zum Triple Threat Match erklärte und eincashte. Nach einem Curb Stomp gegen Lesnar und einem weiteren Curb Stomp gegen Roman Reigns, der Lesnar zuvor spearte, hieß der neue WWE World Heavyweight Champion Seth Rollins. Für den erstmaligen Gewinn des höchsten Titels der weltweit größten Promotion bei deren größter Veranstaltung ehren wir Seth Rollins mit der Auszeichnung zum Superstar der Woche. Seth Rollins (WWE, 2015)
12/2015: Kurumi
Mit Sicherheit werden einige sich wundern und fragen: Wer ist denn bitte Kurumi? Aber genau für solche Fragen haben wir ja unseren wöchentlichen Award. Dieses junge Mädel hat am vergangenen Sonntag wohl mehrere Rekorde aufgestellt. Sie gewann im Alter von gerade mal 14 Jahren ihren ersten großen Titel in Japan bei der Ice Ribbon Show in der Tokyo Korakuen Hall mit einem Sieg über Tsukasa Fujimoto. Damit beendete Kurumi die 615 Tage dauernde Regentschaft von Fujimoto in deren 13. Titelverteidigung. Joshi Puroresu gilt heutzutage ja eher als ein eigener kleiner Mikro-Kosmos, doch aufgrund der Tatsache, dass Kurumi mit dem Sieg die wohl jüngste Titelträgerin Japans wurde, rechtfertigt sich die Vergabe des dieswöchigen SOTW-Awards. Kurumi begann ihre Karriere im Frühjahr 2010 unter der Leitung von Emi Sakura im zarten Alter von 10 Jahren. Was für viele verständlicherweise komisch klingt, ist in den letzten Jahren in Japan im Joshi-Bereich keine extreme Seltenheit mehr. Die Entwicklung der jungen Kurumi von fünfminütigen Comedy Matches über ihre ersten IW-19 Titel (der ehemalige U-19 Titel von Ice Ribbon) hin zum Gewinn eines der aktuell renommiertesten Titel im Frauen-Wrestling in Japan zeigt auf, dass Ice Ribbon ein sehr gutes Gespür für den Nachwuchs hat. Kurumi (Ice Ribbon, 2015)
11/2015: Minoru Suzuki
Als Anführer der Suzuki-gun Invasion erklärte Minoru Suzuki Pro Wrestling NOAH am 10.01. bei der ersten NOAH Show des neuen Jahres den Krieg, indem er und seine Mannen GHC Heavyweight Champion Naomichi Marufuji und die Tag Team Champions TMDK attackierten. Nachdem TMDK ihren Titel bereits im Februar an die Killer Elite Squad verloren, stieg das große Match zwischen den ehemaligen Tag Team Partnern Marufuji und Suzuki am vergangenen Sonntag. Bei der gleichen Show waren zuvor auch der GHC Jr. Heavyweight und der Jr. Heavyweight Tag Team Title zur Suzuki-gun gewechselt, sodass alles angerichtet war für Minoru Suzuki. Diesem gelang es im knapp 24-minütigen Main Event dann auch, Marufuji mit dem Gotch-Style Piledriver auf die Bretter zu schicken. Nicht nur vollendete Suzuki so die Suzuki-gun Invasion, der GHC Heavyweight Title ist nach der Triple Crown erst der zweite Singles Title, den der 46-jährige gewinnen konnte. Minoru Suzuki (NJPW, 2013)
10/2015: Tommy End
Nachdem er 2014 als Champion nicht am 16 Carat Gold teilnahm, richtete Tommy End seinen Fokus in diesem Jahr wieder ganz auf das Turnier. Durch Siege gegen Chris Sabin, Andrew Everett und Absolute Andy rückte der Niederländer ins Finale des diesjährigen Carat vor. Dort wartete mit Axel Dieter Jr. ein Underdog, der End das Leben äußerst schwer machte. Am Ende einer mitreißenden und äußerst harten Schlacht war es jedoch Tommy End, der den Sieg davontragen konnte und nach 2013 zum zweiten Mal Sieger des größten Turniers Europa wurde. Neben dem Recht auf ein Match um den wXw World Unified Wrestling Title dürfte das neuerliche Erklimmen des europäischen Wrestling-Throns End eine Menge Rückenwind für seine kommenden Aufgaben in den USA geben. Tommy End (Europa, 2014)
09/2015: Akira Tozawa
Er ist bereits seit knapp 10 Jahren aktiv, ein Singles Title Erfolg in Japan war Akira Tozawa bisher aber trotz vier Herausforderungen gegen den jeweils amtierenden Open The Dream Gate Champion noch nicht vergönnt. Die vierte Herausforderung um den Open The Brave Gate Title verlief für Tozawa allerdings glücklicher. Am vergangenen Samstag konnte der Vertreter des Monster Express in Osaka Kzy, Vertreter der Gruppe Dia.HEARTS, mit seinem Package German Suplex Hold schultern. Nachdem Tozawa bereits Open The Triangle Gate und Open The Twin Gate Champion war, stellte der Sieg über Kzy seinen ersten Singles Title Gewinn seit dem ACW U-30 Young Gun Title dar, den er 2011 aber nur für 6 Tage hielt. Gegen eine längere Titelregentschaft hätte des Mitglied der "Best Friends" diesmal sicherlich nichts einzuwenden. Akira Tozawa (Dragon Gate, 2015)
08/2015: Rusev
Seit seinem Debüt in den Hauptshows von World Wrestling Entertainment ist Rusev praktisch nicht aufzuhalten. Mit klaren Siegen über insgesamt sieben ehemalige World Champions etablierte er sich binnen weniger Monaten zu einem absolut ernstzunehmenden Superstar, der seinen Triumphzug Anfang November 2014 auch mit dem Gewinn des United States Titles krönen konnte. Bei WWE Fastlane 2015 stand ihm mit dem Gesicht der Liga John Cena jedoch seine bisher schwerste Aufgabe bevor und alle fragten sich, ob er auch dieser Herausforderung gewachsen ist. Die Antwort auf diese Frage lautete schließlich ja, denn auch wenn er dazu ein klein wenig Hilfe in Form eines Low Blows benötigte, besiegte der Russland-Sympathisant den fünfzehnfachen World Champion schließlich durch Ringrichterentscheid, als Cena im Accolade bewusstlos wurde. Bis zum heutigen Tag war dies ganz klar der größte Erfolg in der noch jungen Karriere von Rusev. Rusev (WWE, 2015)
07/2015: Kevin Owens
Er kam, sah und tat, was er ankündigte. Nachdem Kevin Owens im Dezember des letzten Jahres seinen Weg zu NXT fand und bei seinem Debüt CJ Parker binnen kürzester Zeit squashte, kündigte er an, NXT Champion zu werden. Nach Sami Zayns großem Erfolg fiel Owens seinem Freund um den Hals, nur um kurz später zu zeigen, dass gute Freunde noch bessere Feinde sind. Das daraus resultierende Match am vergangenen Mittwoch, exakt 2 Monate nach seinem NXT-Debüt, entwickelte sich zu einer einseitigen Angelegenheit, wie man sie in einem WWE Ring selten erlebt. Es unterschied sich durch seine Einseitigkeit wesentlich von ihren Matches im Independent-Bereich, doch da die Geschichte der beiden zuvor aufgearbeitet wurde, reihte sich dieses Match dennoch nahtlos in ihre Fehde ein. In diesem Kapitel war Kevin Owens der deutliche Sieger, während sich Sami Zayn sich via Ringrichterentscheid geschlagen geben musste. Kevin Owens (WWE, 2015)
06/2015: Demolition Davies
Nach 88 Tagen ohne World Heavyweight Champion hat New European Championship Wrestling erneut einen Träger des vakanten Titels, nachdem dieser am 06. und 07. Februar in Hessdorf, Bayern ausgerungen wurde. Im von Alex Wright angesetzten Turnier um den wichtigsten Titel der Liga gelang es Demolition Davies, sich gegen 15 weitere Teilnehmer, unter anderem ehemalige NEW-Titelträger, durchzusetzen und als Fünfter überhaupt den Titel um die Hüften zu schnallen. Im Finale des 16-Mann-Turniers gewann er gegen T-K-O und sicherte sich so die Auszeichnung zum Superstar Of The Week. Demolition Davies (Europa, 2014)
05/2015: Maximo
Mehrere Wochen fehdete Maximo bereits gegen den CMLL World Heavyweight Champion Damian El Terrible, bevor er diesen zu einem Match um dessen Titel herausforderte. Am vergangenen Freitag kam es schließlich zu diesem Titelkampf, und das Mitglied der großen Brazo-Familie schaffte tatsächlich die Überraschung: Er besiegte Terrible, beendete damit dessen dreijährige Titelregentschaft und konnte sich so seinen allerersten Singles Title überhaupt umschnallen. Damit nicht genug, schrieb er sich mit diesem Sieg noch anderweitig in die Geschichtsbücher. So ist Maximo der allererste Exotico überhaupt, welcher beim CMLL einen Einzeltitel gewinnen konnte und ist zudem mit seinem Vater Brazo de Plata das erste Vater-Sohn-Gespann, welches zu verschiedenen Zeitpunkten den gleichen mexikanischen Heavyweight Title halten konnte. Maximo (CMLL, 2015)
04/2015: Roman Reigns
Es ist der wohl am heißesten umkämpfte Spot des Jahres: der Sieg im Royal Rumble Match garantiert dem Sieger einen Platz im WWE World Heavyweight Title Match bei WrestleMania. In diesem, wie schon im letzten Jahr wollten die Fans unumstritten Daniel Bryan als Sieger der großen Battle Royal sehen – und erneut wurden sie enttäuscht. Denn am Ende war es der Roman Reigns, der sich mit dem Erfolg im Royal Rumble 2015 seinen Weg zur absoluten Spitze geebnet hat. Nun steht ihm mit dem Main Event gegen Brock Lesnar das größte Match seiner Karriere bevor. Und trotz all der Buhrufe, die ihm in Philadelphia entgegengebracht wurden, war der Rumble-Sieg wohl der größte Erfolg der noch jungen Karriere von Roman Reigns. Roman Reigns (WWE, 2015)
03/2015: Karsten Beck
"WINNER!" beschreibt den neusten Erfolg eines gewissen Herrn perfekt. Am vergangenen Samstag verlor Big Daddy Walter seinen wXw Unified World Wrestling Title an einen Mann, der für eine bessere wXw kämpft. Die Rede ist dabei vom World Triangle League-Sieger, Herrn Karsten Beck. Im Main Event von Back To The Roots XIV gewann der Initiator der Kampagne für eine bessere wXw seinen ersten Singles-Titel bei Westside Xtreme Wrestling. Und dies mit der Hilfe von niemand geringerem als dem ehemaligen Headbooker von WWE und TNA: Vince Russo. Dieser stellte sich als neuer Investor der größten Liga Deutschlands vor und verhalf Beck als Referee mit dem finalen Three Count zum Gewinn der wichtigsten Trophäe der wXw. Mit diesem Sieg sicherte sich Karsten Beck zum vierten Mal den Superstar Of The Week-Award. Karsten Beck (Europa, 2014)
02/2015: Prince Puma
Direkt von der ersten Show von Lucha Underground an konnte sich Prince Puma als einer der größten Stars des Projekts etablieren. Logischerweise gehörte der sonst als Ricochet bekannte High Flyer damit auch zu den Favoriten, als in der vergangenen Woche der allererste Lucha Underground Champion in einem Aztec Warfare Match gekrönt werden sollte. Und tatsächlich konnte sich der laut Show-Story von einem alten Aztekenstamm abstammende Puma in diesem Match gegen 19 andere Kämpfer durchsetzen, indem er zum Ende des Matches seinen letzten verbliebenen Gegner Johnny Mundo aka John Morrison nach einem 630° Splash eliminierte. Damit geht er nicht nur als erster Champion in die Geschichtsbücher der jungen Liga ein, sondern sicherte sich auch gleichzeitig unseren Superstar Of The Week-Award. Prince Puma (Independent, 2014)
01/2015: Go Shiozaki
Vor zwei Jahren kam Go Shiozaki gemeinsam mit vier weiteren Wrestlern von Pro Wrestling NOAH zu All Japan und der Weg an die Spitze schien schon damals nur eine Frage der Zeit zu sein. Dieser Weg wurde aber steiniger als von einigen prognostiziert. Nach zwei erfolglosen Versuchen, die Triple Crown zu gewinnen, stand Shiozaki als Royal Road Tournament-Sieger im Oktober 2014 Champion Joe Doering gegenüber, unterlag aber ein drittes Mal. Nachdem er Doering im Dezember im Rahmen der Real World Tag League jedoch abermals pinnen konnte, erhielt er im neuen Jahr eine weitere Chance auf das große Gold. Am vergangenen Samstag war schließlich die Stunde des 32-jährigen gekommen, als er Joe Doering in einem atemberaubenden Match um die Triple Crown besiegen konnte. Go Shiozaki (AJPW, 2014)
52/2014: Kana
Trotz zahlreicher Titelgewinne in ihrer zehnjährigen Karriere in den Ringen von Japan hat sich Kana in dieser Woche erneut einen Top-Spot gesichert. Die amtierende REINA World Tag Team-Titelträgerin schaffte im Main Event der großen Jahresabschluß-Show der Liga REINA die 14monatige Regentschaft von Syuri zu beenden und gewann somit den REINA World Women's Championship. Mit diesem Titelgewinn stockt die 33jährige aus Osaka die kurze Liste derer auf, die die jeweiligen großen Titel in SMASH, JWP und REINA gewonnen haben. Kana (Independent, 2013)
51/2014: Shuji Ishikawa
Shuji Ishikawa hatte bereits vor diesem Jahr einige Erfolge vorzuweisen, bei Big Japan war er bisher jedoch vor allem in der Death Match Division zu finden und hielt bereits den Death Match Heavyweight Title. Dass er auch in der Strong Division erfolgreich sein kann, zeigte in diesem Jahr nicht nur sein Team mit Kohei Sato, mit dem er BJW Tag Team Champion wurde, sondern auch das Ikkitousen Strong Climb Turnier, das Ishikawa im Finale gegen Daisuke Sekimoto gewann. Als der Strong World Heavyweight Title allerdings vakantiert wurde, musste Ishikawa bis zum vergangenen Sonntag auf seine Chance auf den Titel warten. Das Warten hatte sich allerdings gelohnt, denn in einem Entscheidungsmatch um den vakanten Gürtel besiegte Ishikawa Ryuichi Kawakami mit seinem Splash Mountain und wurde damit zum Triple Crown Champion bei Big Japan. Shuji Ishikawa (DDT, 2014)
50/2014: Sami Zayn
Seit seinem Debüt bei NXT Anfang Mai 2013 wurde Sami Zayn zusehends zum absoluten Liebling des Publikums und auch zum MVP des gesamten Brands. Über die atemberaubenden Matches gegen Cesaro gelangte der sympathische Underdog allmählich in das Rennen um den NXT Title, welchen Zayn als großes Ziel nannte. Nicht nur in #1 Contendership Matches, sondern vor allem in NXT Title Matches zog der Kanadier immer wieder den Kürzeren, sodass Champion Adrian Neville Zweifel an Zayns Qualifikationen äußerte. Er sei einfach zu nett, um Champion zu sein. All diese Zweifel konnte Zayn am vergangenen Donnerstag mit seiner Fußsohle aus dem Weg räumen, als er bei NXT Takeover: R Evolution auf den Champion Adrian Neville traf. In einem großartigen Match gelang dem eindeutigen Publikumsliebling nach dem Helluva Kick der Titelgewinn. Einer ausgiebigen Sieges folgte jedoch der Schlag in die Magengrube durch den debütierenden Kevin Owens. "... because they are destined to do this forever." Sami Zayn (WWE, 2014)
49/2014: El Patron Alberto
Nicht einmal zwei Wochen nach seiner Entlassung aus der WWE tauchte der ehemalige Alberto Del Rio bei der diesjährigen TripleMania-Show der mexikanischen AAA unter seinem neuen Namen El Patron Alberto auf und feierte damit sein Comeback in seinem Heimatland. Sein erster großer Gegner in der Folgezeit sollte dabei gleich der AAA World Heavyweight Champion El Texano Jr. sein, welchen Alberto schließlich am vergangenen Sonntag beim PPV Guerra De Titanes um den Titel besiegen konnte. Damit ist Alberto nicht nur der erste in Mexiko geborene WWE Heavyweight Champion, sondern auch noch der bisher Erste und Einzige, welcher den Heavyweight Title sowohl von der AAA als auch ihrem größten Konkurrenten CMLL gewinnen konnte. El Patron Alberto (AAA, 2015)
48/2014: Uhaa Nation
Uhaa Nation ist ein junger Mann aus den USA, der nicht nur dort, sondern auch schon in Japan seine Spuren hinterlassen hat und 2014 bereits mit der WWE in Verbindung gebracht wurde. Aktuell ist Sesugh Uhaa, so sein bürgerlicher Name viel in Europa unterwegs und ist unter anderem auch des Öfteren für die wXw angetreten. Bei der SuperShow Of Honor, die zusammen von PCW & ROH veranstaltet wurde, konnte er nun in einem Three Way Match den PCW Championship erringen. Gleich einen Tag später hat er den Titel erfolgreich gegen den ehemaligen ROH World Champion Michael Elgin verteidigt. Somit hat sich der gerade einmal 27-jährige als Superstar of the Week qualifiziert und man darf gespannt sein, wie es mit ihm weiter geht. Uhaa Nation (EVOLVE, 2013)
47/2014: Luke Harper
Sometimes I see things that just ain’t there. Nach dem Split der Wyatt Family, begann Luke Harper seine Karriere als Single Wrestler mit dieser mysteriösen Promo. In dem Team zwischen ihm und Erick Rowan wurde er von vielen Stimmen als der talentiertere und herausragendere Wrestler bezeichnet. Er bestätigt dies nun direkt mit dem Gewinn des Intercontinental Title in seinem ersten offiziellen Match nach dem Split. Mit Rückdeckung von der Authority konnte er bei RAW Dolph Ziggler den Titel in einem unspektakulären Match abnehmen. Harper kann bereits auf eine lange Karriere im Ring zurückblicken, dennoch zeichnet sich der erste Gewinn eines WWE Titels für ihn als Meilenstein ab. Luke Harper (WWE, 2014)
46/2014: Rich Swann
In der vergangenen Woche veranstaltete das Ligenkonglomerat rund um WWNLive mehrere Shows in China, die zu einem großen Erfolg wurden. Neben DGUSA und EVOLVE konnte sich auch FIP dem chinesischen Publikum präsentieren. Nachdem Rich Swann an den ersten beiden Tagen der Tour in Tag Team Matches involviert war, traf er am dritten Tag im Main Event der Show in Chengdu vor einer Kulisse von ca. 2.500 Fans auf den FIP World Heavyweight Champion Trent Barreta. Am Ende des Matches triumphierte Swann und durfte sich damit nicht nur den FIP Title umschnallen, sondern war auch derjenige, der laut Berichten für den ersten Pro-Wrestling Titelwechsel in der Geschichte im Reich der Mitte verantwortlich war. Für den Titelgewinn in Verbindung mit der höchst erfolgreichen Tour - am letzten Tag fanden sich nach einigen Berichten etwa 10.000 Zuschauer in Peking ein - erhält Swann stellvertretend für WWNLive den Award dieser Kalenderwoche. Rich Swann (Independent, 2014)
45/2014: Rusev
Rusev crushed! Nachdem der bulgarische Hüne, der nun aus Moskau, Russland angekündigt wird, über Monate lang eine Schneise der Verwüstung bei World Wrestling Entertainment hinterließ und dabei Patrioten, Olympioniken und Giganten zur Strecke brachte, richtete er seine Aufmerksamkeit auf das Repräsentationsstück des patriotischen US-Wrestlers: den United States Championship. In einem Match, welches nach der Ausgabe von Monday Night RAW am vergangenen Montag exklusiv auf dem WWE Network zu sehen war, trat der von Lana begleitete Rusev gegen den amtierenden Champion Sheamus an. Am Ende einer 12-minütigen Schlacht sorgte Rusev via Accolade dafür, dass Sheamus das Bewusstsein und so auch seinen Titel verlor. Für Rusev, der ankündigte, den Titel Russlands Präsident Vladimir Putin übergeben zu wollen, war es der erste Titelgewinn seiner Karriere. Rusev (WWE, 2014)
44/2014: Angel de Oro
Dreimal trat Angel de Oro im Jahre 2012 gegen den damaligen NWA World Historic Welterweight Champion Negro Casas um den Titel an, und alle drei Matches endeten in einer Niederlage für den jungen CMLL-High Flyer, genauso wie ein Titelmatch im Jahre 2013 gegen den damaligen CMLL World Welterweight Champion Polvora. Anstatt jedoch aufzugeben, steckte er sich noch höhere Ziele und forderte kürzlich den CMLL World Light Heavyweight Champion Rey Escorpion um dessen Titel heraus. In der vergangenen Woche trafen die Beiden daraufhin auch aufeinander und der "Engel aus Gold" schaffte es tatsächlich, den Skorpionenkönig zu besiegen. Damit sicherte sich Angel de Oro nicht nur seinen ersten Singles Title überhaupt, sondern bekommt von uns auch noch den SOTW-Award verliehen. Angel de Oro (CMLL, 2014)
43/2014: El Hijo del Diablo
Anfang 2010 tauchte El Hijo del Diablo in seiner Stammliga IWRG mit dem WWS World Welterweight Title auf, welcher seitdem in der mexikanischen Independent-Promotion verteidigt wird und welchen "der Sohn des Teufels" im März 2010 schließlich an den damaligen IWRG Intercontinental Lightweight Champion Dr. Cerebro in einem Title Vs. Title Match verlor. Cerebro konnte den WWS-Titel über ein Jahr lang halten, bevor auch er ihn abgeben musste, im Juni diesen Jahres konnte sich der Veteran das Gold jedoch erneut um die Hüften schnallen. In den letzten Wochen entwickelte sich schließlich abermals eine erbitterte Auseinandersetzung zwischen Cerebro und Hijo del Diablo, woraufhin sich die Beiden auf ein Match um den WWS Title für die vergangene Woche einigten. Dieses Mal war es jedoch Hijo del Diablo, welcher das Match gewinnen und sich so endlich wieder "seinen" Titel zu eigen machen konnte. Für diesen Punktsieg in dieser Fehde verleihen wir dem Teufelssohn obendrauf in einer recht ereignislosen Woche den SOTW. El Hijo del Diablo (IWRG, 2013)
42/2014: Hiroshi Tanahashi
Es war kein gewöhnlicher Sieg, es war kein gewöhnlicher Titelgewinn, sondern ein Sieg für die Geschichtsbücher. Als Hiroshi Tanahashi am vergangenen Montag den amtierenden IWGP Heavyweight Champion AJ Styles im Main Event der Ryogoku Kokugikan via High Fly Flow pinnte, wurde er zum ersten siebenfachen IWGP Heavyweight Champion in der 27-jährigen Historie des Titel und überholte damit den legendären Tatsumi Fujinami, der den Titel sechsmal hielt. Zwei Tage nach dem Sieg über AJ Styles brach Tanahashi darüber hinaus einen weiteren historischen Rekord: Am 15. Oktober war der "High Flying Star", kombiniert man all seine Regentschaften, insgesamt 1.239 Tage IWGP Heavyweight Champion - ein Tag länger als der bisherige Rekordhalter Keiji Muto. Hiroshi Tanahashi (NJPW, 2014)
41/2014: Masayuki Kono
Bereits als das Turnier um den neuen WRESTLE-1 Title angekündigt wurde, schien es vorgezeichnet, dass KAI und Masayuki Kono den Titel unter sich ausmachen würden, zumal beide seit Monaten eine intensive Rivalität verband. Nachdem beide drei Männer hinter sich ließen, standen sie sich tatsächlich am vergangenen Dienstag im Finale in der Korakuen Hall gegenüber. Nach KAIs Niederlage gegen Kono im Juli und dem damit verbundenen Verlust seines Haupthaars glaubten viele Fans, dass seine Stunde nun geschlagen war. Erneut war es aber Kono, der zur Überraschung vieler die Oberhand behielt und KAI nicht nur ein weiteres Mal besiegte, sondern sich gleichzeitig auch erster Champion in der Historie von WRESTLE-1 nennen durfte. Masayuki Kono (W-1, 2014)
40/2014: Karsten Beck
"WINNER!" war das einzige Wort, welches Karsten Beck am Sonntagabend zum Besten gab. Der Anführer der "Kampagne für eine bessere wXw" startete gemeinsam mit 11 anderen Wrestlern in die World Triangle League, in der ihm zunächst ein Sieg gegen Axel Dieter Jr. gelang. Am Freitag kämpfte er gegen Zack Sabre Jr. zu einem 20-minütigen Unentschieden, woraufhin er am Folgetag den bis dato punktgleichen Jonathan Gresham in Folge seines Piledrivers schulterte und so ins Finale einzog. Der Finale Three Way Dance gegen Rich Swann und Biff Busik brachte für "Herrn" Karsten Beck schließlich den größten Erfolg seiner bisherigen Karriere, als er Swann via Piledriver pinnte und so das Turnier für sich entschied. Karsten Beck (Europa, 2014)
39/2014: Akito
Bereits seit 2010 tritt Akito in verschiedensten Rollen für die Promotion Dramatic Dream Team an. Während andere Wrestler in den ersten Jahren ihrer Karriere die ein oder andere Tag Team Regentschaft vorzuweisen haben, konnte Akito bisher noch keinen Titelgewinn verbuchen. Dies änderte sich am vergangenen Sonntag, als er dem DDT Extreme Champion Danshoku Dino gegenüberstand. In einem "Nobody Knows Rules" Match siegte Akito in Folge eines Muscle Busters und eines Liebesgeständnisses an den ehemaligen Champion, den er vor seiner Karriere bewundert habe. Das Geständnis war das Stichwort, das es brauchte, um Akito zu seinem ersten Titel zu verhelfen. Akito (DDT, 2014)
38/2014: Atlantis
Sechs Jahre waren die beiden CMLL-Stars Atlantis und Ultimo Guerrero erfolgreiche Partner und Freunde, bis sich das Duo 2011 entzweite. Aus Freundschaft wurde schnell Feindschaft, die mit den Monaten und Jahren immer mehr anwuchs. Dies führte soweit, dass sich die beiden Veteranen bald gegenseitig zu einem Match um ihre Masken herausforderten. Am vergangenen Freitag bei der 81. Aniversario-Show des CMLL war es schließlich soweit: Atlantis und Guerrero standen sich in einem Mask Vs. Mask Match gegenüber, welches als vielleicht wichtigstes Match dieser Art seit Jahren galt. Der Rudo Guerrero konnte den ersten Fall gewinnen, die zweite und dritte Runde ging jedoch an Atlantis, welcher seinen Erzfeind schlußendlich mit seinem Finisher Atlantida zur Aufgabe bringen konnte. Damit gewann der Tecnico nicht nur die Maske von Guerrero, sondern wird von uns auch noch für diesen wichtigen Sieg in dieser Langzeitfehde mit dem SOTW geehrt. Atlantis (CMLL, 2014)
37/2014: Eddie Kingston
Eddie Kingston darf sich erneut Singles Champion nennen. Nachdem er zuletzt nicht das goldene Händchen hatte, konnte Kingston bei Defining Moments am 12.09. den AAW Heavyweight Championship von Shane Hollister abnehmen und sich erstmals AAW Heavyweight Champion nennen. Dies ist eine durchaus starke Leistung, konnte Hollister zuletzt Chris Sabin, Jimmy Jacobs und Kevin Steen besiegen. Nach nun 258 Tagen konnte Kingston The Shug besiegen und von seinem zweiten Run als AAW Champion entthronen. Eddie Kingston (Independent, 2014)
36/2014: Jay Briscoe
Jay Briscoes erste Regentschaft als ROH World Champion war kurz und endete für viele Fans irritierend mit einer vermeintlichen Verletzung sowie der Aberkennung des Titels durch Matchmaker Nigel McGuinness. Doch der Moment der riesigen Überraschung, als Briscoe Kevin Steen nach dem Jay Driller bis 3 pinnen konnte, blieb den Fans. Etwas ähnliches ereignete sich letzten Samstag in Toronto. Erneut war Jay Briscoe gegen Michael Elgin, der den Titel erst im Juni gewann, krasser Außenseiter, erneut setzte er sich durch und erneut war die Überraschung der Zuschauer grenzenlos. Nachdem sich das ungläubige Staunen gelegt hatte, realisierten die Zuschauer in der Halle und vor den Bildschirmen, was dieser Titelgewinn bedeutete: Nach Austin Aries ist das Urgestein Jay Briscoe der erst zweite Mann, der den ROH World Title mehr als einmal gewinnen konnte. Aufgrund dieser Errungenschaft ernennen wir den Mann aus Sandy Fork, Delaware zum Superstar der Woche. Jay Briscoe (ROH, 2014)
35/2014: Ultimo Guerrero
Kürzlich veranstaltete das mexikanische CMLL eine weitere Ausgabe des Campeon Universal Tournaments, an welchem jährlich 16 amtierende Titelträger der Liga im KO-System aufeinandertreffen, um quasi den Champion der Champions zu krönen. Als Mitglied der regierenden CMLL World Trios Champions war auch Ultimo Guerrero teilnahmeberechtigt, welcher im Jahre 2009 bereits die erste Ausgabe des Turniers gewinnen konnte. Durch sein Können und seine Erfahrung schaffte es der Veteran Freitag vor einer Woche, sich mit Siegen über Mexican National Trios Co-Champion Mr. Niebla, CMLL World Middleweight Champion Dragon Rojo Jr. und NWA World Historic Welterweight Champion Volador Jr. erneut in das Finale vorzukämpfen. Gegner dort sollte NWA World Historic Middleweight Champion La Sombra sein, welcher sich bereits eine Woche zuvor für die Schlußrunde qualifizieren konnte und das Turnier im Jahre 2011 ebenfalls schon einmal gewinnen konnte. Am vergangenen Freitag trafen diese Beiden nun aufeinander, um den diesjährigen Turniersieger zu krönen. Und erneut war es die Erfahrung von Guerrero, welche ausschlaggebend war, so dass er den jungen High Flyer ebenfalls besiegen konnte, womit der "Letzte Krieger" der erste Mann ist, welcher das Campeon Universal Tournament gleich zum zweiten Mal gewinnen konnte. Ultimo Guerrero (Mexiko, 2014)
34/2014: Nicole Matthews
Da ist es passiert. Nicole Matthews konnte sich den ECCW Championship sichern. Was das Besondere daran ist, fragt ihr? In achtzehn Jahren Geschichte des ECCW Championships ist sie die erste Frau, welche den wichtigsten Titel der kanadischen Independent-Liga Elite Canadian Championship Wrestling gewinnen konnte. Dazu besiegte sie den bis dato zweimaligen ECCW Champion Bishop. Damit bewies sie, dass sie nicht nur die Beste unter den Frauen ist, wo sie übrigens aktuelle und viermalige Championesse ist, sondern auch mit den Männern der Liga mithalten kann. Nicole Matthews (Independent, 2014)
33/2014: Brock Lesnar
„It wasn’t even close.“ Mit diesen Worten kommentierte Michael Cole das Ende des Main Events vom SummerSlam 2014. Zuvor hat Brock Lesnar den bis dato amtierenden WWE World Heavyweight Champion John Cena über rund 16 Minuten nach Strich und Faden verprügelt und konnte sich schließlich in überzeugender Manier zum neuen Titelträger krönen. Nach dem schier unmöglichen Sieg bei WrestleMania XXX gegen den Undertaker bewies „The Beast“ einmal mehr, dass er aktuell wohl unschlagbar ist und demzufolge nun nur sehr schwer wieder vom Thron der WWE zu stoßen sein wird. Brock Lesnar (WWE, 2014)
32/2014: Kazuchika Okada
Lange Zeit hatten viele Fans auf ein Aufeinandertreffen zwischen Kazuchika Okada und Shinsuke Nakamura hingefiebert. Zuletzt trafen beide 2012 in der Gruppenphase des G1 Climax aufeinander, wo sich Shinsuke Nakamura mit seinem Boma Ye gegen den späteren Sieger Okada durchsetzte. Nun, zwei Jahre später, bot das G1 Finale im Seibu Dome einen deutlich größeren Rahmen für ein deutlich größeres Match der beiden CHAOS-Mitglieder, die sich mit je 8 Siegen gegen die Konkurrenz in ihren jeweiligen Blöcken durchsetzten. In einem verbissenen Kampf war es nach etwas mehr als 23 Minuten Kazuchika Okada, der nach drei Rainmakern in Serie und mit unwiderstehlichem Willen das Finale des 24. G1 Climax für sich entscheiden konnte. Somit gewann Okada nicht nur einen Shot auf den IWGP Heavyweight Title, sondern stieß dabei in die Riege derjenigen vor, die das wichtigste Turnier der Welt mehr als einmal gewannen, was vor dem erst 26-jährigen Okada nur Masahiro Chono und Hiroyoshi Tenzan gelang. Kazuchika Okada (ROH, 2014)
31/2014: Rush
Obwohl Rush beim mexikanischen CMLL auf dem Papier zu den Tecnicos zählt, ist er für ein Babyface extrem arrogant und unfreundlich zu nahezu jedermann, weswegen er sich mit der Zeit nicht nur bei den Fans unbeliebt machte. Auch Rudo Negro Casas und selbst Rushs Tecnico-Kollege Shocker waren mit der Zeit von seiner Verhaltensweise gestört, weswegen die beiden Veteranen jeder für sich entschlossen, dem Jungspund einmal seine Grenzen aufzuzeigen. Dies führte sogar so weit, dass Shocker im Januar diesen Jahres auf die Rudo-Seite wechselte, um öfter in Matches gegen Rush antreten zu können. Die harten Duelle der drei Männer sollten schließlich zu einem Three Way Hair Vs. Hair Match im März führen, an welchem Casas jedoch kurzfristig wegen einer Verletzung nicht teilnehmen konnte. In einem Singles Match gegen Shocker gewann Rush, und schor danach seinem Gegner die Haare. Am vergangenen Freitag bei der Großveranstaltung Juicio Final sollte Rush jedoch schließlich doch noch die Gelegenheit bekommen auch Casas um seine Haarpracht zu bringen. Und tatsächlich konnte Rush - allerdings nicht ganz legal - auch Casas besiegen, womit er als klarer moralischer Sieger aus dieser Dreierfehde hervorgeht. Rush (CMLL, 2014)
30/2014: Joe Doering
Als Joe Doering am vergangenen Sonntag um die Triple Crown, den größten Preis im Ring von All Japan Pro Wrestling, antrat, war es knapp 13 1/2 Jahre her, dass mit Taiyo Kea zuletzt ein US-Amerikaner die damals noch drei Titelgürtel hielt. Der damals 24. Triple Crown Champion war eine große Legende, nun trat Doering gegen den 49. Champion, seinen Tag Team Partner Suwama, an. Suwama hatte den Titel erst am 29.06. von Takao Omori gewonnen und suchte als Ace von All Japan Stabilität in das Titelgeschehen der so instabilen Promotion zu bringen. Nach etwas mehr als 21 Minuten war es im Duell der ehemaligen AJPW World Tag Team Champions allerdings Doerings Revolution Bomb, die den Absichten Suwamas ein Ende setzten und Doering nicht nur zum ersten US-amerikanischen Champion seit 2000 machte, sondern gleichzeitig auch zum 50. Champion in der Geschichte der 1989 etablierten Triple Crown. Joe Doering (AJPW, 2014)
29/2014: BxB Hulk
Der Weg von BxB Hulk zum Open The Dream Gate Title war lang und begann gewissermaßen bereits mit dem Gewinn des King Of Gate 2011. Als der damalige Champion Masaaki Mochizuki Yasushi Kanda vor Hulk einen Titleshot einräumte, turnte Hulk zum damaligen Heel Stable Blood WARRIORS. Was folgte waren fast 3 Jahre, in denen BxB Hulk die Untiefen des Heel-Daseins bei den WARRIORS und bei der Nachfolgegruppe MAD BLANKEY ergründete. Diese Zeit endete, als es zwischen Hulk und Naruki Doi immer wieder zu Unstimmigkeiten kam. Am 05.05. sagte sich BxB Hulk schließlich von MAD BLANKEY los und zog gegen seine ehemaligen Partner ins Feld. Zwar verlor er ein Five On One Handicap Match um den Namen der Gruppe, am vergangenen Sonntag enttrohnte er im Main Event von Dragon Gates größter Show des Jahres jedoch YAMATO und gewann so erstmals in seiner Karriere den wichtigsten Titel der Promotion. BxB Hulk (Dragon Gate, 2014)
28/2014: Chica Tormenta
Nicht nur im mexikanischen Independent-Bereich ist Chica Tormenta schon so gut wie für alle Ligen angetreten, die Rang und Namen haben, auch in Japan konnte sie schon bei WNC und REINA Ringluft schnuppern. Nun konnte sie auch in den USA auf sich aufmerksam machen, und dies nicht zu knapp: Am vergangenen Samstag besiegte die Mexikanerin bei River City Wrestling in San Antonio, Texas die US-Veteranin Alissa Flash und konnte sich damit den RCW Phoenix Title sichern. Damit trägt sie nun nicht nur Gold in den USA, sondern bekommt auch gleich noch aus Deutschland einen Preis, nämlich unseren SOTW-Award. Chica Tormenta (Mexiko, 2014)
27/2014: KUSHIDA
Seit 2010 steigt KUSHIDA, der bereits 2006 sein Debüt bei HUSTLE feierte, für New Japan in den Ring, seit März 2011 ist er offizieller Teil des Rosters und entwickelte sich zusehends zu einer der tragenden Säulen der dortigen Junior Heavyweight Division. In dieser Zeit sicherte sich der ehemalige MMA-Kämpfer an der Seite von Alex Shelley zwei Mal den IWGP Junior Heavyweight Tag Team Title, konnte in drei Anläufen aber nie den Singles Title der Division gewinnen. Dies änderte sich vergangenen Freitag, als KUSHIDA den amtierenden Champion Kota Ibushi in einem Match voller Widrigkeiten im Hoverboard Lock zur Aufgabe zwang. Damit ist der inzwischen 31-Jährige nicht nur an der Spitze der Singles-Division angekommen, sondern hält parallel mit seinem Partner Shelley auch den Junior Heavyweight Tag Team Title. KUSHIDA (NJPW, 2014)
26/2014: Seth Rollins
Als Seth Rollins vor wenigen Wochen gegen seine Shield-Brüder turnte war die Marschroute klar: auf eigenen Beinen stehen und auf selbigen schnell Erfolge feiern. Das es allerdings so schnell gehen würde, hätten wohl die wenigsten erwartet. Denn nur rund zwei Monate nach Auflösung der „Hounds of Justice“ gelang es Rollins, sich im Money In The Bank Ladder Match den so heiß begehrten Koffer zu sichern. Damit winkt ihm nun ein WWE World Heavyweight Title Match innerhalb der nächsten zwölf Monate, was fast gleichzusetzen ist mit einem Ticket in den WWE-Main Event. Die Auszeichnung Superstar Of The Week ist dabei nur das Sahnehäubchen, was wir geben können. Seth Rollins (WWE, 2014)
25/2014: Michael Elgin
Aufgrund einer Verletzung musste der amtierende ROH World Champion Jay Briscoe am 3. Juli 2013 seinen Titel niederlegen. Der Titel wurde anschließend in einem Turnier neu ausgefochten. Das Finale? Adam Cole vs. Michael Elgin. Cole konnte sich in diesem Match durchsetzen und zeigte in den nachfolgenden Monaten, dass er auch vor schmutzigen Tricks nicht zurückschreckt. Knapp ein Jahr später bekam Elgin erneut seine Chance auf das große Gold gegen Adam Cole. Es ging allerdings nicht nur um den Titel, sondern auch um Rache für die Erniedrigung von Cole und seiner Entourage gegenüber ihm und seiner Frau MsChif in den Vorwochen. Am vergangenen Sonntag beim ersten ROH-PPV seit über sieben Jahren hat Elgin nun endlich seine Ziele erreicht: Vergeltung, den wichtigen Sieg gegen Adam Cole, den ROH World Title um seine Hüften und den Superstar Of The Week - Award in seinem Trophäenschrank! Michael Elgin (ROH, 2014)
24/2014: Takao Omori
Erst im April gewann Takao Omori den Champion Carnival im Finale gegen Jun Akiyama und verdiente sich so eine Chance auf die Triple Crown, damals gehalten von Akebono. Da der ehemalige Sumoringer aber in körperlich schlechter Verfassung war, musste der Titel jedoch vakantiert werden. Am vergangenen Freitag standen sich nun erneut Omori und Akiyama, die beide 1992 ihre Karriere bei All Japan begannen, um den vakanten Titel gegenüber. Während Akiyama bereits Triple Crown Champion war, war Omori, der große Teile seiner Karriere fernab seiner Heimat-Promotion verbrachte, diese Ehre trotz 3 Titelmatches seit 2012 noch nicht vorbehalten. Dies änderte sich, als er im Alter von 44 Jahren den gleichaltrigen Akiyama nach einem Sliding Axe Bomber pinnen und somit erstmals in seiner Karriere den bedeutendsten Titel von All Japan um die Hüften schnallen durfte. Takao Omori (AJPW, 2014)
23/2014: Ricochet
Es ist fraglos ein Jahr der Superlative für Ricochet. Denkt man, er habe das Maximum erreicht, greift "The Future of Flight" nach dem nächsten Superlativ. Zunächst war er der erste nicht-japanische Wrestler, der den Open The Dream Gate Title von Dragon Gate gewann und hielt diesen Titel parallel zum Open The Freedom Gate Title. Nun allerdings schwang sich der Amerikaner zu neuen Höhen herauf: Als er am vergangenen Sonntag im Halbfinale des Best Of The Super Junior stand, rechnete ihm kaum jemand eine Chance auf den Gesamtsieg zu. Am Ende des Abends besiegte er allerdings sowohl Ryusuke Taguchi als auch KUSHIDA und konnte die Trophäe in die Höhe recken, die ihm neben einer Chance auf den IWGP Junior Heavyweight Title vor allem einen Eintrag in den Geschichtsbüchern einbringt: Ricochet ist der erste ausländische Sieger des Best Of The Super Junior, der nicht bei New Japan unter Vertrag steht. Ricochet (NJPW, 2014)
22/2014: Charlotte
Seit dem 24.04. war der NXT Women's Title vakant, nachdem Paige in ihrem Debüt in den Main Shows den WWE Divas Title gewann. In einem Turnier zur Bestimmung der zweiten Championesse zogen Charlotte und Natalya ins Finale ein, welches am vergangenen Donnerstag bei NXT Takeover ausgekämpft wurde. Mit ihrem Vater Ric Flair bzw. ihrem Onkel Bret Hart in ihrer Ringecke lieferten Charlotte und Natalya nicht nur eines der besten Frauen-Matches in den zurückliegenden Jahren ab, sondern das Match machte den Zuschauern bewusst, dass Frauen-Wrestling weitaus mehr sein kann als eine Fleischschau, die ein Nischendasein in den Shows fristet. Am Ende des atemberaubenden Matches, das zeigte, dass ein Titelgewinn doch noch von Bedeutung sein kann, setzte sich Charlotte durch und lag sich mit ihrem Vater in einer äußerst emotionalen Szene in den Armen. Für Charlotte war es der erste Titelgewinn ihrer noch jungen Karriere. Charlotte (WWE, 2014)
21/2014: Icarus
924 Tage lang war Eddie Kingston CHIKARA Grand Champion, als er den Titel am vergangenen Sonntag gegen Icarus verteidigte. Bereits vor einem Jahr schien die Regentschaft von Kingston beendet, nachdem Icarus in ihrem damaligen Match das CHIKARA Special ansetzte. Doch bevor der Arm des Champions zum dritten Mal fallen konnte, wurde der Ring von der Condor Security gestürmt und das Match abgebrochen. Anschließend gab es eine groß angelegte Storyline um das Ende CHIKARAs, bis die Promotion schlussendlich mit Hilfe von Anführer Icarus am Sonntag zurückkehrte. Nach einem Jahr bekam er nun am Sonntag sein Rematch. Erneut konnte der "Winged Ring Warrior" das CHIKARA Special gegen Kingston ansetzen, doch dieses Mal fiel der Arm von Kingston tatsächlich drei Mal. Unter großem Jubel der anwesenden Fans wurde Icarus zum neuen Grand Champion gekrönt und erhält von uns die Auszeichnung zum Superstar der Woche. Icarus (Independent, 2014)
20/2014: Septimo Dragon
Als der Alto Rendimiento Title der mexikanischen Hardcore-Promotion DTU im Dezember letzten Jahres vakantiert werden musste, da der damalige Titelträger und Dragon Gate-Wrestler Tomahawk seine Rückkehr nach Japan anstrebte, hatte Septimo Dragon bereits einmal die Chance, den Gürtel zu gewinnen. Damals konnte sich jedoch Jinzo gegen ihn und vier weitere Wrestler in einem Six Way Match durchsetzen und zum Champion krönen. Fast ein halbes Jahr danach machte es Dragon jedoch besser: Am vergangenen Sonntag besiegte er ausgerechnet in seiner Heimatstadt Salamanca, Guanajuato den immer noch amtierenden Titelträger Jinzo sowie Drastik Boy in einem Three Way Match, womit sich der "siebte Drache" seinen ersten überregionalen Titel sichern konnte. Zusätzlich dazu gibt es von uns noch den Award als Superstar der Woche. Septimo Dragon (Mexiko, 2013)
19/2014: Brahman Shu
Nachdem Kenou Michinoku Pro hinter sich ließ, um für Pro Wrestling NOAH in den Ring zu steigen, war der Tohoku Junior Heavyweight Title vakant und Michinoku Pro ohne Champion. Um dies zu ändern, startete bereits im März ein Turnier, dessen Finale am vergangenen Montag zum Abschluss der Golden Week in Japan stattfand. Dort fanden sich zwei Wrestler wieder, die man bisher nicht mit Singles-Gold in Verbindung brachte. Dies gilt gerade für den Sieger des Final Matches, Brahman Shu. Dieser ist zwar seit 12 Jahren aktiv, bildet jedoch vornehmlich mit seinem Bruder Kei ein Tag Team, das seit Jahren die Independent-Szene Japans mit verrückten und bunten Hardcore Matches bereichert. Erstmals trat Brahman Shu nun aus dem Schatten dieses Tag Team Acts, als er letzten Sonntag Manjimaru in knapp 24 Minuten besiegte und sich so sein erstes Einzelgold umschnallen konnte. Brahman Shu (Japan, 2013)
18/2014: AJ Styles
Über ein Jahr hielt Kazuchika Okadas Regentschaft als IWGP Heavyweight Champion, bevor mit AJ Styles Anfang April eine neue Bedrohung auf seinen Titel am New Japan-Himmel auftauchte. „The Phenomenal One“ stellte sofort klar, dass der Titel sein Ziel sei und am vergangenen Sonntag erhielt er bei Wrestling Dontaku 2014 bereits eine Chance auf das Gold. Eine Chance, die er gleich zu nutzen wusste. Denn mit Hilfe des BULLET Clubs und des zur Gruppierung geturnten Yujiro Takahashi gelang es Styles, Okada nach dem Styles Clash zu pinnen und dessen Title-Run nach 391 Tagen zu beenden. Für den Gewinn des wichtigsten Gürtels in Japan erhält AJ Styles von uns die Auszeichnung „Superstar Of The Week“. AJ Styles (NJPW, 2014)
17/2014: Takao Omori
Durch die Verletzungen von Triple Crown Champion Akebono und Go Shiozaki war es ein Champion Carnival voller Widrigkeiten für All Japan Pro Wrestling, doch einen Mann ließ dies scheinbar unbeeindruckt. Die Rede ist von Takao Omori, der in seiner 11. Teilnahme erstmals das große Turnier von All Japan gewinnen konnte. Nach vier Siegen in der Gruppenphase musste ein Playoff Match her, in welchem Omori den punktgleichen Suwama besiegte und somit ins Finale einzog. Dort wartete der ebenfalls 44-jährige Jun Akiyama, der genau wie Omori ein Playoff Match bestreiten musste. Im dritten Match für beide Männer an diesem Sonntagabend siegte Omori nach einem Sliding Axe Bomber und sicherte sich neben der Champion Carnival Trophäe auch einen Shot auf die Triple Crown. Takao Omori (AJPW, 2014)
16/2014: Sareee
Es ist nicht ungewöhnlich für die Damen in Japan, im Teenageralter mit dem Wrestlingtraining anzufangen. Doch in den letzten zwei Jahrzehnten ist es eher eine Ausnahme gewesen, dass man als junge Wrestlerin so zahlreiche Auftritte außerhalb der eigenen Heimatpromotion absolviert wie die hier gemeinte Dame. Nicht nur bekam sie die Möglichkeit, in jeder namenhaften Frauen-Gruppe in Japan anzutreten, sondern konnte in den letzten 18 Monaten mehrfach auch in Ligen wie Big Japan, DDT, WRESTLE-1 oder All Japan in den Ring steigen. Ihren ersten großen Erfolg konnte Sareee nun am vergangenen Sonntag in der Korakuen Hall erringen. Sie gewann mit einem Sieg über Manami Katsu in deren fünfter Verteidigung der JWP Junior und Princess Of Pro Wrestling Titel sogar zwei Gürtel, die in den vergangenen Jahren bereits ligenübergreifend verteidigt werden. Ein schöner Erfolg für die 18-jährige Sareee, was sie zu unserem Superstar der Woche macht. Sareee (Diana, 2014)
15/2014: Eric Young
Lange Jahre musste er teils fragwürdige Comedy-Programme in der Undercard bestreiten, ohne dabei eine Chance auf höhere Aufgaben eingeräumt zu bekommen. Innerhalb der Promotion traute dem bärtigen Underdog scheinbar niemand den großen Wurf zu, doch in der letzten Woche war der Moment, auf den jeder Wrestler hinarbeitet, schließlich gekommen: Eric Young gewann seinen ersten World Heavyweight Title. Nachdem er im Opener von IMPACT Wrestling zunächst ein 10 Man Gauntlet Match gewann, forderte der Kanadier seine dadurch gewonnene Chance auf den TNA World Heavyweight Title noch am gleichen Abend ein. Trotz des Handicaps eines verletzten rechten Arms besiegte Eric Young Magnus nach knapp 13 Minuten via Piledriver und konnte sich so den Gürtel umschnallen. Eric Young (TNA, 2014)
14/2014: Brock Lesnar
So leid es uns für Daniel Bryan und seinen herausragenden Erfolg am vergangenen Sonntag tut, aber es gab bei WrestleMania XXX ein Ereignis, das weitaus größer war als der Titelgewinn von Bryan nach dieser schier unendlich langen Serie von Hindernissen, die er zu überwinden hatte. Der Erfolg, von dem die Rede ist, ist größer, weil ihn niemand anders mehr erreichen wird. Zahlreiche "22-0" Schilder im Publikum machten es deutlich: Niemand glaubte an einen Sieg von Brock Lesnar, obwohl der Undertaker Niederlagen bei WrestleMania in den letzten Jahren immer näher gekommen war. Der Dead Man schien sterblich geworden, war letztlich aber doch immer siegreich. Dies änderte sich nun bei der Juiläums-WrestleMania. Nach etwas mehr als 25 Minuten und drei F-5s schaffte Brock Lesnar das nicht für möglich gehaltene und hielt den Undertaker bis drei auf der Matte. Bei WrestleMania. Was folgte, war ungläubiges Staunen und Totenstille im Superdome von New Orleans. War das gerade wirklich passiert? Es war passiert. Das Ende der Streak war gekommen. Für das "erobern" der Streak zeichnen wir Brock Lesnar aus und ernennen ihn hiermit zum Superstar der Woche. Brock Lesnar (WWE, 2014)
13/2014: Kohei Sato
Kohei Sato ist ein gefragter Mann. Vor seiner Augenverletzung war er Gründungsmitglied der Gruppierung Desperado bei WRESTLE-1 und nach den Ausfällen von Daisuke Sekimoto und Yuji Okabayashi half er Big Japan dabei, weiterhin Shows mit namenhaften Wrestlern und solidem Roster präsentieren zu können. Am vergangenen Sonntag bestritt Sato dann an der Seite von Shuji Ishikawa nicht nur ein weiteres Match für Big Japan, sondern trat am gleichen Tag auch im Main Event des allährlichen Yasukuni Shrine Festivals gegen den amtierenden ZERO1 World Heavyweight Champion James Raideen an. Nach etwas mehr als 13 Minuten schulterte Sato den Neuseeländer mit einem German Suplex Hold und sicherte sich so zum 3. Mal den wichtigsten Titel seiner Heimat-Promotion. Kohei Sato (W-1, 2013)
12/2014: Shinsuke Nakamura
Nach zwei Niederlagen gegen Hiroshi Tanahashi schaffte es Shinsuke Nakamura nun, sich im New Japan Cup zu rehabilitieren. In der ersten Runde besiegte er in einem Re-Match aus der ersten Runde des 2013er Cups Davey Boy Smith Jr., gegen den er letztes Jahr ausschied. In der zweiten Runde überstand er am vergangenen Samstag die Widrigkeiten, die Prince Devitt und sein BULLET CLUB ins Feld schickten, bevor er am Tag darauf im Halbfinale auf Minoru Suzuki traf. Auch hier griff Suzukis Begleitung Taichi immer wieder ein, doch der Boma Ye brachte den Sieg für den King of Strong Style. Am gleichen Abend stand Nakamura Bad Luck Fale gegenüber und kämpfte auch hier gegen den gesamten BULLET CLUB, bevor er den Bad Luck Fall mit einer Hurricanrana abwenden und mithilfe seines Boma Ye die Entscheidung herbeiführen konnte. Als Turniersieger wählte Shinsuke Nakamura schließlich einen erneuten Kampf gegen den IWGP Intercontinental Champion Hiroshi Tanahashi. Shinsuke Nakamura (NJPW, 2014)
11/2014: Chris Hero
Im Januar kehrte Chris Hero nach fast drei Jahren der Abwesenheit zu Westside Xtreme Wrestling zurück, zog aber gegen Bad Bones den Kürzeren. Anschließend erklärte er, dass er diese Niederlage nicht auf sich sitzen lassen könne und deshalb am 16 Carat Gold Tournament teilnehmen werde. Am vergangenen Wochenende konnte Hero diese Niederlage wettmachen, indem er zum ersten zweifachen Sieger des wohl prestigeträchtigsten Turniers Europas wurde. Nachdem Hero in der ersten Runde nach hartem Kampf die Hürde Freddy Stahl überwand, gelang ihm auch in der zweiten Runde ein Submission-Erfolg über Karsten Beck. Im Halbfinale schlug er schließlich den amtierenden ROH & PWG World Champion Adam Cole via Hangman's Elbow, bevor er im Finale auf den Shotgun Champion Axel Tischer traf. In einem technisch ansprechenden und strikelastigen Match war es schließlich erneut der Hangman's Elbow, der Chris Hero die 16 Carat Trophäe und einen Shot auf den wXw Unified World Wrestling Title einbrachte. Chris Hero (Europa, 2014)
10/2014: Daisuke Harada
Im Mai letzten Jahres wechselte Daisuke Harada von Osaka Pro zu Pro Wrestling NOAH, wo seit bereits einem Jahr sein ehemaliger Tag Team Partner Atsushi Kotoge antrat. In ihrer neuen Heimat fanden die beiden nicht mehr zusammen, sondern befanden sich immer auf gegenüberliegenden Seiten des Rings und suchten ihren Weg in der Junior Division zu machen. Nach weniger als einem Jahr bei NOAH konnte Daisuke Harada nun den nominell größeren Erfolg als sein Ex-Partner verbuchen. Am vergangenen Samstag trat er im Ariake Colosseum in Tokyo dem GHC Junior Heavyweight Champion Taiji Ishimori gegenüber und konnte mithilfe seines Katayama German Suplex Holds tatsächlich Ishimoris 405 Tage währende Rekord-Regentschaft beenden, womit der "Young Master" gleichzeitig seinen ersten Titelgewinn bei einer national operierenden Promotion verbuchte. Daisuke Harada (NOAH, 2014)
09/2014: Ricochet
Am 10.12.2010 stand Ricochet erstmals an der Seite von CIMA und Masaaki Mochizuki in einem Dragon Gate Ring. Gerade CIMA entwickelte sich zusehends zu einer Art Mentor für den jungen Highflyer, der an der Seite des Veteranen unter anderem den Open The Twin Gate Title gewann. Nach dem Aufstieg zu einem der besten Highflyer der Welt und einer erfolgreichen Teilnahme am letztjährigen Best Of The Super Junior von New Japan kehrte Ricochet im Februar nach knapp 5 Monaten zu Dragon Gate zurück. Als er Open The Dream Gate Champion Masato Yoshino bei seiner Rückkehr pinnen konnte, forderte er diesen zu einem Titelmatch heraus. Obwohl beide zur gleichen Gruppierung gehören, akzeptierte Yoshino die Herausforderung. Am vergangenen Sonntag nun besiegte Ricochet den Champion im Main Event in der Korakuen Hall und wurde somit zum ersten nicht-japanischen Open The Dream Gate Champion in der knapp 10-jährigen Geschichte des Titels. Ricochet (NJPW, 2014)
08/2014: 2Face
Nachdem er bereits längere Zeit inaktiv war, erklärte 2Face im April 2013 seinen Rücktritt vom Wrestling aus beruflichen Gründen außerhalb des Wrestlings. Es wurde zunächst auch still um das Eigengewächs von Westside Xtreme Wrestling, ehe im August immer wieder Studenten des hauseigenen Dojos von einem Unbekannten attackiert wurden. Dieser attackierte letztlich sogar wXw Chef Christian Jakobi, ehe er sich als 2Face zu erkennen gab. Seitdem befindet sich der Mann aus Essen auf einem Pfad des Erfolges: Was bei der World Triangle League mit Siegen über Steve Murdoc und Robert Schild begann, fand am vergangenen Samstag im westfälischen Wickede seinen vorläufigen Höhepunkt mit dem ersten zählbaren Erfolg. Nach einem weiteren Sieg über Robert Schild stand 2Face im Finale eines Mini-Turniers Chris Rush gegenüber. Auch hier war er siegreich und konnte sich so einen der begehrten Plätze im diesjährigen 16 Carat Gold Tournament sichern, welches vom 14.-16. März in der Turbinenhalle in Oberhausen stattfinden wird. Für diese Erfolgsserie hat er aus unserer Sicht den Award "Superstar der Woche" verdient. Kein Bild verfügbar
07/2014: Mistico
Es ist bestimmt nicht leicht, der Nachfolger einer der größten Lucha Libre-Stars aller Zeiten zu sein, man frage da nur den neuen Mistico. Einen gehörigen Schritt heraus aus dem Schatten seines berühmten Vorgängers, des heutigen Sin Caras, und vorwärts auf dem eigenen Ruhmesweg konnte der junge High Flyer nun am Sonntag machen: Er besiegte den CMLL World Welterweight Champion Polvora und gewann somit seinen ersten Singles Title im CMLL - ein Titel, welchen schon der orignale Mistico über zwei Jahre lang um seine Hüften trug. Daher krönen wir den neuen Mistico auch verdienterweise zum insgesamt zweiten Mal zum Superstar Of The Week - eine Ehre, die dem Original bisher übrigens noch gar nicht zuteil wurde. Mistico (CMLL, 2014)
06/2014: Shinya Ishikawa
Die Verletzungen von Daisuke Sekimoto und Yuji Okabayashi bedeuteten einerseits, dass Big Japan Pro-Wrestling mehrere Wochen bzw. Monate auf zwei seiner Topstars verzichten musste, gleichzeitig stellten diese Zwangspausen aber auch auch die Chance für zwei Männer dar, sich auf Main Event Level zu beweisen. Ursprünglich sollte Sekimoto seinen Strong World Heavyweight Title am 07.02. gegen Shinya Ishikawa verteidigen, nach Sekimotos Verletzung sollte Ishikawa in einem Entscheidungsmatch um den vakantierten Titel auf Okabayashi treten, der aber nach seiner Deutschland-Tour ebenfalls ausfiel. Letztendlich trat Ishikawa also gegen Ryuichi Kawakami an und konnte diesen mit dem Sankyakutomoe zur Aufgabe zwingen, womit der 29-jährige den ersten Singles Title seiner Karriere gewinnen konnte. Shinya Ishikawa (BJW, 2013)
05/2014: Icarus
Am 02. Juni des letzten Jahres traf Icarus auf Eddie Kingston, den Grand Champion von CHIKARA. Er war nur wenige Sekunden davon entfernt, Kingston zur Aufgabe zu zwingen, als der Ring plötzlich von der Security gestürmt wurde und der Event abgebrochen wurde. Auch alle weiteren Events wurden abgesagt. Ausgerechnet Icarus, der lange Jahre der am meisten verhasste Wrestler CHIKARAs war, war der einzige, der sich gegen das vermeintliche Ende CHIKARAs, sowie auch die Zerstörung der "Wrestling Is"-Ligen wenig später, wehrte. Mit der Zeit konnte er immer mehr ehemalige CHIKARA-Wrestler überzeugen an seiner Seite zu kämpfen, darunter auch ehemalige Rivalen wie die Colony oder Hallowicked. Am vergangenen Wochenende, beim National Pro Wrestling Day, gelang es ihnen dann unter Anführung des "Winged Ringed Warrior" die Eindringlinge um Jimmy Jacobs, Ares, Sinn Bohdi und Dr. Cube, deren Plan es war die letzten Überbleibsel von CHIKARA zu zerstören, zu vertreiben. Am Ende kündigte Icarus darüber hinaus die Rückkehr CHIKARAs für den 25. Mai an. Icarus (Independent, 2014)
04/2014: Batista
Am 20. Januar kehrte er zurück und nur 6 Tage später stand er als Sieger des Royal Rumble fest. Eine rasante Rückkehr an die Spitze von World Wrestling Entertainment, die längst nicht jedem Fan schmeckte, war es in jedem Fall, jedoch bleibt unter dem Strich nur eines stehen: Batista gewann das diesjährige Royal Rumble Match und steht somit als Herausforderer auf den WWE World Heavyweight Title bei WrestleMania fest. Als Nummer 28 kam der 45-jährige in das Match und eliminierte auf dem Weg zum Gesamtsieg Erick Rowan, Ryback sowie seinen neuen Rivalen Alberto Del Rio. Nachdem Roman Reigns eine ganze Reihe von Gegnern ausschalten konnte, standen sich am Ende des Matches Reigns und Batista gegenüber. Zunächst sah es so aus, als könnte Reigns mit Batista den 13. Gegner eliminieren, doch Batista schaffte den Reversal und sicherte sich mit der Eliminierung von Reigns seinen Spot auf der WrestleMania Card. Batista (WWE, 2014)
03/2014: Axel Tischer
Am vergangenen Sonnabend war ursprünglich geplant, dass wXw Shotgun Champion Ilja Dragunov seinen Titel in einem Cage Match gegen Carnage verteidigen sollte. Aufgrund den Nachwirkungen einer Schädelfraktur war es für Dragunov aber nicht möglich, anzutreten. Sein Trainer Axel Tischer gab den Gürtel daraufhin an wXw Gesellschafter Christian Michael Jakobi zurück, fügte aber hinzu, den Platz seines Schülers einnehmen zu wollen. Im lange Zeit ausgeglichenen Match um den Shotgun Titel, welches noch mit einem Handschlag zwischen Tischer und Carnage begann, akzeptierte Tischer schließlich die Hilfe von Svetlana Kalashnikova. Der Mann aus Dresden streckte Carnage mit dessen eigener Kette nieder, woraufhin Kalashnikova Carnage mit Handschellen an die Seile fesselte. Somit war es für Tischer ein Leichtes, den Käfig zu verlassen und seinen zweiten Singles Title bei Westside Xtreme Wrestling zu gewinnen. Axel Tischer (Europa, 2014)
02/2014: Roman Reigns
Seit einigen Wochen brodelt es unterschwellig in der einst so einmütig zusammenstehenden Gruppierung The Shield. Nicht mehr die Frage, wie man als Dreiergespann das Geschehen dominieren kann, scheint im Mittelpunkt zu stehen, sondern die Frage, welcher der beste der drei Wrestler ist. In diesem Zusammenhang legte The Shield sich seit Anfang Dezember immer wieder mit CM Punk an, woraus ein Three On One Handicap Match bei Tables, Ladders & Chairs 2013 resultierte, welches Punk für sich entscheiden konnte. Doch nicht nur das Handicap Match resultierte aus dieser Fehde, sondern auch Singles Matches von Dean Ambrose und Seth Rollins gegen Punk, die letzterer ebenfalls gewann. Am vergangenen Montag stand Roman Reigns als letztes Mitglied des Shield CM Punk in einem Singles Match gegenüber und konnte den ehemaligen WWE Heavyweight Champion nach Ablenkung von Dean Ambrose mit einem Spear besiegen. Roman Reigns (WWE, 2014)
01/2014: Negro Casas
Obwohl Negro Casas auf dem Papier mit seinen 53 Jahren schon zum alten Eisen gehört, zeigt er beim mexikanischen CMLL dennoch Woche für Woche, dass er nicht nur immer noch mit seinen teilweise nur halb so alten Kollegen mithalten, sondern diesen auch immer mal wieder ein Schnippchen schlagen kann. So u.a. geschehen in der letzten Woche des vergangenen Jahres, als er sich im Halbfinale des prestigeträchtigen Leyenda de Plata-Turniers in einem Torneo Cibernetico Match gegen 11 weitere CMLL-Topstars durchsetzen konnte. Am vergangenen Freitag traf Casas daraufhin im Finale des Turniers auf Shootingstar Titan, welchen der Veteran ebenfalls besiegen konnte. Somit gewann Casas zum zweiten Mal nach 2000 die Leyenda de Plata-Trophäe und ist damit der Einzige neben dem originalen Mistico, welcher bei dem Turnier mehr als einmal triumphieren konnte. Negro Casas (CMLL, 2014)
52/2013: Shane Hollister
Ende Juni schien Shane Hollister endlich am Ziel seiner Träume angelangt zu sein, als er Michael Elgin um den AAW Heavyweight Title erleichtern konnte. Bis zum 30.11. konnte Hollister sich gegen jeden Herausforderer behaupten, bis beim Windy City Classix IX Kevin Steen Hollister besiegte und sich so den AAW Heavyweight Title sicherte. "The Shug“ wollte diese Niederlage jedoch nicht auf sich sitzen lassen und löste bei der nächsten Show im Dezember sein Recht auf ein Re-Match gegen Kevin Steen ein. Bei ihrem zweiten Match um den Titel bei One Twisted Christmas 2013 am 28.12. gelang Hollister die Revanche, indem er Steen mit dem Shug’s Last Step pinnen konnte, womit der 27-jährige sich nun zweifacher AAW Heavyweight Champion nennen darf. Shane Hollister (CZW, 2013)
51/2013: Magnus
In den vergangenen Wochen suchte TNA-Präsidentin Dixie Carter in einem Eight Man Tournament nach einem neuen World Heavyweight Champion. Im Finale standen sich mit Jeff Hardy und Magnus zwei vermeintliche Fanlieblinge gegenüber, doch am Ende sollte ein unfairer Eingriff das Turnier entscheiden. Denn nachdem Rockstar Spud im Namen Carters die Leiter mit Jeff Hardy umstieß, konnte Magnus selbige erklimmen und sich so zum allerersten Mal zum Weltmeister einer Wrestling-Liga krönen. Grund genug für uns, um den aufstrebenden Engländer zusätzlich mit dem Titel Superstar Of The Week zu würdigen. Magnus (TNA, 2013)
50/2013: Randy Orton
Als das Match zur Vereinigung des WWE Heavyweight Titles und des World Heavyweight Titles angekündigt wurde, herrschte breite Skepsis darüber, ob es wirklich zu einer Titelvereinigung kommen würde. Am Ende von Tables, Ladders & Chairs 2013 war jedoch keine Skepsis mehr angebracht, denn Randy Orton konnte die Konstruktion, die beide Gürtel hielt, abhängen und wurde so zum ersten WWE World Heavyweight Champion. 12 Jahre nachdem Chris Jericho der erste Undisputed Champion wurde ist Orton also der zweite in der Historie von World Wrestling Entertainment, der die zwei bedeutendsten Titel der Promotion vereinigen konnte. Gleichzeitig untermauerte er dabei seinen Status als das von Triple H auserkorene Gesicht der WWE, indem er mit John Cena die Person besiegte, die aktuell als wohl einziger neben Orton Ansprüche auf eben diese Bezeichnung anmelden konnte. Randy Orton (WWE, 2013)
49/2013: Paul Robinson
Über zweieinhalb Jahre stand Sha Samuels als Champion an der Spitze der etablierten International Pro Wrestling United Kingdom-Promotion aus England. Vergangenen Samstag konnte Paul Robinson diese Terror-Regentschaft nach einer Shooting Star Press beenden und sich seinen ersten Titel in der Liga sichern, für die er seit 2005 antritt. Somit zählt Robinson zu den Originalen der Liga, allerdings war es um ihn zum Ende der 2000er Jahre etwas ruhiger geworden. Nachdem er sich Ende 2012 seines Intimfeindes Ashley Reed entledigen konnte, krönt Robinson nun das Jahr 2013 mit seinem größten Erfolg und ist damit mit beiden Beinen wieder im IPW:UK/RevPro-Universum angekommen. Paul Robinson (Europa, 2013)
48/2013: Biff Busick
Wieder ist eine Wrestlingwoche vergangen, und nachdem bereits vor zwei und vor vier Wochen ein Wrestler aus dem Independent Bereich die Ehre zuteil wurde, unseren Award für den Superstar der Woche zu gewinnen, ist es diese Woche erneut jemand. Und dieser Jemand dürfte so manchen Fans unter Euch durchaus bekannt sein. Er hat vor allem bei CZW, aber auch bei EVOLVE schon auf sich aufmerksam gemacht. Bei EVOLVE war er im diesjährigen Style Battle Turnier erst im Finale unterlegen. Die Rede ist von Biff Busick. Einer derjenigen, die im Independent Bereich die größte Entwicklung hingelegt haben und nun hat er auch noch den Killer Kowalski Cup gewonnen. Dieses Turnier der Top Rope Promotion konnten vor ihm bereits Leute wie Mike Bennett oder auch Matt Taven gewinnen. Und dass diese Beiden mittlerweile durchaus Erfolg haben, dürfte aus ROH bekannt sein. Vielleicht ist das auch der letzte Stein, den Busick aus dem Weg räumen musste, um größere Anerkennung zu finden. Wir beglückwünschen ihn immerhin mit unserem Superstar of the Week Award. Biff Busick (CZW, 2014)
47/2013: Big E. Langston
Big E. Langston gilt mit der für seine Körpermaße außergewöhnlich guten Beweglichkeit als einer der kommenden Stars von World Wrestling Entertainment und nachdem er bereits im Nachwuchsprogramm NXT das dortige Einzelgold gewinnen konnte, ging er auch im Hauptkader der WWE den nächsten Schritt. Nachdem er nach seiner Rückkehr ins Hauptprogramm zunächst eine Fehde um den United States Title gegen Dean Ambrose bestritt, in welcher er das Gold allerdings nicht gewinnen konnte, war sein Ringen um den Intercontinental Title wesentlich erfolgreicher. Am vergangenen Montag besiegte Langston Curtis Axel, der den Titel 155 Tage hielt, mit dem Big Ending und gewann so seinen ersten WWE-Titel. Big E. Langston (WWE, 2013)
46/2013: JT Dunn
Unseren Superstar of the Week kennen vielleicht noch nicht viele Fans, da er bis dato nur in wenigen Ligen in der Independent-Szene unterwegs war. Die größten Ligen darunter sind Combat Zone Wrestling, CHIKARA und Beyond Wrestling. Sein CZW-Debüt feierte JT Dunn im August, machte sofort auf sich aufmerksam und bildet seitdem ein Tag Team mit David Starr als The Juicy Product. Ausschlaggebend für den Award war aber nun der Erfolg am vergangenen Sonntag bei Beyond Wrestling. Zuvor konnte er sich im Juli gegen Johnny Gargano und im September gegen Michael Elgin beweisen und sich einen Namen machen. Jetzt gewann er die zweite Auflage des Tournament For Tomorrow von Beyond Wrestling, als er im Finale Green Ant besiegen konnte. Der größte Erfolg seiner bisherigen Karriere ist Grund genug für uns, den erst 23 Jahre alten Nachwuchswrestler auch hier zu ehren. JT Dunn (Independent, 2013)
45/2013: Isami Kodaka
Noch am 23. Oktober verlor Isami Kodaka im Rahmen der Union Pro 8th Anniversary Show das "Get The Glory Tournament" Finale gegen Shuji Ishikawa, nun standen die beiden sich bei Big Japan gegenüber. Diesmal verteidigte Ishikawa als BJW Death Match Heavyweight Champion seinen Titel in einem "Culture of Death" Match gegen Kodaka. Anders als bei Union Pro gelang es dem Hünen Ishikawa nicht, seinen Herausforderer in die Knie zu zwingen und so blieb die 5. Titelverteidigung seine letzte, denn nach knapp 18 Minuten pinnte Kodaka den Champion in Folge des Isamuashi Ki und hielt erstmals den wohl bedeutsamsten Death Match Titel der Welt in Händen. Doch nicht nur das: Mit dem Erfolg im Main Event von "Death Vegas" wurde Kodaka zum Double Crown Champion bei Big Japan, schließlich hält er gemeinsam mit Yuko Miyamoto seit dem 24.11.2012 auch den Tag Team Titel der Promotion. Isami Kodaka (DDT, 2012)
44/2013: UltraMantis Black
Jahrelang lag auf UltraMantis Black regelrecht ein Fluch, denn es gelang ihm einfach nicht große Kämpfe oder sogar Title Matches zu gewinnen. Vor etwas mehr als einem Jahr schaffte er es endlich diesen Fluch zu überwinden, denn an der Seite von Hallowicked und Frightmare konnte er das King Of Trios 2012 gewinnen. Nun, knapp ein Jahr später und wenige Tage, nachdem er einen Vertrag als Musiker bei dem Metal-Label Relapse Recors unterschrieben hat, konnte Mantis mit dem AIW Absolute Title sogar den ersten Titel in seiner elfjährigen Karriere gewinnen. Und da der Fluch endgültig überwunden ist, gibt es von uns einen weiteren Award dazu. UltraMantis Black (CHIKARA, 2013)
43/2013: Akebono
Bereits im September kürten wir Akebono zum Superstar der Woche, seitdem hat sich aber einiges getan. Der gebürtige Hawaiianer löste seine Titelchance, die er durch den Sieg des Royal Road Turniers gewann, am vergangenen Sonntag beim Finale von All Japans Anniversary Tour in der Sumo Hall ein. Tatsächlich gelang es dem ehemaligen Yokozuna in einem für ihn ungewöhnlich langen Match, Triple Crown Champion Suwama nach dem Yokozuna Impact bis 3 auf der Matte zu halten. Akebono gewann somit nicht nur erstmals die Triple Crown, sondern ist auch der erste Champion, der den neuen Triple Crown Gürtel hält, der die geschichtlichen Elemente der drei alten Gürtel in einem Gürtel vereint. Akebono (AJPW, 2013)
42/2013: AJ Styles
Bei Turning Point 2012 verlor AJ Styles ein Triple Threat Match gegen James Storm und Bobby Roode dessen Stipulation besagte, dass Styles bis Bound For Glory 2013 kein Match um den TNA World Heavyweight Title bestreiten konnte. Nachdem er dann auch noch bei Final Resolution am 09.12.2013 von Daniels via Styles Clash besiegt wurde, wurde es still um den "Phenomenal One". Er wurde zum Einzelkämpfer und sprach lange kein Wort. Erst im April dieses Jahres bestritt er wieder ein Match, doch der schillernde AJ Styles schien Vergangenheit zu sein. Nach einem Sieg gegen Kurt Angle sah er aber Licht am Ende des Tunnels, denn auf diese Weise qualifizierte er sich für die Bounf For Glory Series, welche er siegreich abschloss. Bei Bound For Glory am vergangenen Wochende schlug schließlich seine große Stunde. Im Main Event der Show setzte sich Styles mit dem Spiral Tap gegen Bully Ray durch und gewann auf diese Weise zum ersten Mal seit 2010 den World Heavyweight Title der Promotion. AJ Styles (TNA, 2013)
41/2013: Masato Yoshino
Ende August stellte Masato Yoshino nach einer knapp viermonatigen Regentschaft den Open The Brave Gate Titel zur Verfügung, nachdem wenige Tage zuvor YAMATO neuer Open The Dream Gate Champion wurde. Nach dessen ersten Verteidigung gegen Ryo Jimmy Saito forderte Yoshino den Champion heraus, der akzeptierte. Die erste Schlacht konnte YAMATO für sich entscheiden, als er Yoshino mit BxB Hulk und Cyber Kong den Open The Triangle Title wegschnappte. Doch als es um den wichtigsten Titel der Promotion ging, hatte Masato Yoshino am Donnerstag letzter Woche die Nase vorn. Nach etwas über 26 Minuten konnte der "Speed Star" sich den Dream Gate Title zum zweiten Mal nach 2010 umschnallen. Masato Yoshino (Dragon Gate, 2013)
40/2013: Daisuke Sekimoto
Die World Triangle League von BJW, CZW und wXw war das Wochenende des Daisuke Sekimoto. In seiner Gruppe schaffte das Schwergewicht aus Japan es, neben Kim Ray und Drake Younger auch seinen ständigen Rivalen Big Van Walter zu besiegen und so die Gruppenphase mit 3 Siegen aus 3 Matches zu überstehen. Am vierten Tag der Triangle League stand der Vertreter von Big Japan also CZW Vertreter Jonathan Gresham und wXw Vertreter Zack Sabre Jr. in einem Three Way Dance gegenüber. In einem äußerst spannenden und hochqualitativen Main Event gelang Sekimoto schließlich der Sieg, als er Gresham via German Suplex Hold schultern konnte. Daisuke Sekimoto (BJW, 2013)
39/2013: Akebono
Im August kündigte All Japan Pro Wrestling das Royal Road Turnier an, welches, anders als der Champion Carnival, ein Openweight Turnier sein sollte. Mit der Ankündigung dieses Turniers knüpfte die Promotion an ein Turnier an, welches 1975 unter dem Namen "Open Championship" stattfand. Die neuerliche Version, ebenfalls mit dem Zusatz Open Championship versehen, brachte dem Sieger einen Shot auf die Triple Crown ein. Am Ende war es der ehemalige Yokozuna Akebono, der das Turnier für sich entscheiden konnte. Nachdem er in der ersten Runde Jun Akiyama ausschaltete, besiegte er Low Ki, um ins Halbfinale vorzustoßen, wo er mit Bambikiller ähnlich kurzen Prozess machte wie zuvor mit dem Amerikaner. Im Finale wartete am Montag letzter Woche schließlich Go Shiozaki, den Akebono in knapp 18 Minuten in Folge des Yokozuna Impacts pinnen konnte. Nachdem sich Akebono Anfang September fest an All Japan band, erhält er nun also einen Shot auf den höchsten Titel der Promotion. Akebono (AJPW, 2013)
38/2013: Adam Cole
16 Männer, vier Runden, ein Titel - So oder so ähnlich lautete das Motto im großen Turnier von Ring Of Honor, um einen neuen ROH World Champion zu küren. Wie von vielen erwartet machten zwei Männer letztendlich das Finale unter sich aus: Michael Elgin und Adam Cole. Letzterer konnte sich letztendlich durchsetzen und sich im Olymp des amerikanischen Independent-Wrestling festsetzen: Nicht nur konnte er Ende letzten Jahres den PWG World Title gewinnen, jetzt ist er gleichzeitig auch noch ROH World Champion, damit also die Galleonsfigur zwei der wichtigsten Indy-Promotions. Mehr als genug Voraussetzungen also, um auch unser SOTW zu werden! Adam Cole (ROH, 2013)
37/2013: AJ Styles
Trotz eines enttäuschenden und wenig durchdachten Verlaufs kam die diesjährige Bound For Glory Series am vergangenen Donnerstag noch zu einem versöhnlichen Ende, zu welchem AJ Styles mit zwei ansehnlichen Matches wesentlich beitrug. Im Opener der Show setzte sich Styles zunächst in knapp 15 Minuten gegen Austin Aries durch, bevor er im Finale auf Magnus traf, der sich gegen den ehemaligen World Heavyweight Champion Bobby Roode durchsetzte. Den Sieg in der BFG-Series sicherte sich schließlich AJ Styles, als er Magnus mit dem Spiral Tap pinnen konnte. Damit erhält Styles nicht nur seine erste Titelchance seit über einem Jahr, sondern auch eine Garantie auf den Main Event bei Bound For Glory 2013. AJ Styles (TNA, 2013)
36/2013: Hiroshi Tanahashi
Am 30.08. startete Hiroshi Tanahashi zum dritten Mal nach 2011 und 2012 in das Campeonato Universal del CMLL. Voraussetzung für die Teilnahme ist das Halten eines überregionalen CMLL Titels, was Tanahashi als CMLL World Tag Team Champion erfüllte. Nachdem er Ende August Okumura, Dragon Rojo Jr. und La Sombra hinter sich ließ, traf er am vergangenen Freitag im Finale auf den Mexican National Trios Champion Rush. In der altehrwürdigen Arena Mexico in Mexico City gelang es dem sechsfachen IWGP Heavyweight Champion, Rush zwei Mal in Folge zu besiegen, nachdem der erste Fall an den Mexikaner ging. Hiroshi Tanahashi ist somit nicht nur der Campeon Universal, sondern auch der Superstar der Woche. Hiroshi Tanahashi (NJPW, 2013)
35/2013: Kyle O'Reilly
Der Stoff, aus dem Märchen geschrieben werden. Genau diesen hat unser aktueller Superstar der Woche wohl nachverfolgt. Von einem relativ unbekannten Wrestler zu einem Tag Team Wrestler bis hin zu einem der Top Leute einer Promotion, zumindest wenn man seiner aktuellen Entwicklung glauben kann. Die Rede ist von Kyle O'Reilly. Bekannt geworden ist er für viele durch seine Zeit mit Adam Cole als Future Shock bei ROH und PWG. Verdient hätte er sich den Titel eigentlich schon länger, spätestens seine Singles Siege über Davey Richards bei "PWG Is Your Body Ready?" oder über TJ Perkins in einem Match, das viele als MOTYC bezeichnen, haben es bewiesen. Natürlich auch seine Erfolge in ROH als aktueller Tag Team Champion. Doch nun wird er für seinen Sieg in der diesjährigen Ausgabe der Battle Of Los Angeles von PWG geehrt. Siege über Trent Barretta, ACH, Drake Younger und Michael Elgin an einem Wochenende und die Aussicht auf ein Titelmatch gegen seinen ehemaligen Partner Adam Cole sagen genug. Wir sagen herzlichen Glückwunsch Kyle, du hast es dir verdient. Kyle O'Reilly (ROH, 2013)
34/2013: YAMATO
Mitte Juni gab es den großen Knall im Stable Akatsuki. Nach Wochen der Querelen turnte YAMATO gegen seinen Tag Team Partner Shingo Tagaki und gab so gar den Open The Twin Gate Title auf. Beim alljährlichen Kobe Pro-Wrestling Festival siegte YAMATO gegen Masaaki Mochizuki, während Shingo Takagi CIMAs Rekordregentschaft beendete und den Open the Dream Gate Title gewann. Am vergangenen Freitag trafen die ehemaligen Partner schließlich aufeinander und tatsächlich gelang es YAMATO, Takagi den Titel in dessen erster Titelverteidigung abzunehmen. Damit sorgte er dafür, dass Takagi die kürzeste Titelregentschaft aller bisherigen Champions hatte, während er selbst den Titel zum zweiten Mal gewann. YAMATO (Dragon Gate, 2013)
33/2013: Daniel Bryan
Auch wenn es nur von kurzer Dauer war, konnte Daniel Bryan am vergangenen Sonntag den größten Erfolg seiner langen Karriere verbuchen. Der "American Dragon" besiegte in einem hervorragenden Main Event des SummerSlams clean den bis dahin amtierenden WWE Champion und das Gesicht der Liga John Cena, wonach er sich erstmalig das wichtigste Titelgold der Wrestling-Welt umschnallen durfte. Und obwohl er es wenige Minuten später schon wieder an Randy Orton abgeben musste, zementierte Bryan Danielson damit endgültig seinen Status als WWE-Main Eventer. Die Ankunft auf dem Wrestling-Olymp, die ihm wohl nur die wenigsten Beobachter vor einigen Jahren zugetraut hätten, ist für uns Grund genug, ihn mit der Würde "Superstar Of The Week" auszuzeichnen. Daniel Bryan (WWE, 2013)
32/2013: Tetsuya Naito
Erst am 22.06. feierte er nach einem Kreuzbandriss sein Comeback und nur etwas mehr als einen Monat später gewann er den G1 Climax, das vermutlich größte Wrestling-Turnier der Welt. Da er erst vor kurzem zurückkehrte, traute ihm kaum jemand den Erfolg zu und spätestens nach zwei Niederlagen zum Auftakt sahen sich sicherlich viele betätigt. Doch Tetsuya Naito feierte ein Comeback, wie man es in Turnieren nicht selten erlebt und schlug u.a. Yuji Nagata und Minoru Suzuki, bevor er am vorletzten Tag einen Erfolg über Shinsuke Nakamura feierte und auf 2 Punkte an diesen heranrückte. Da die Konkurrenz ihre Matches verlor und Naito am Finaltag Karl Anderson im Pluma Blanca zur Aufgabe zwang, zog der 31-jährige zum zweiten Mal nach 2011 ins Finale ein. Dort traf er auf Hiroshi Tanahashi und bezwang den großen Star New Japans schließlich in einem dramatischen Match mit der Stardust Press. Naito sicherte sich so nicht nur die gewichtige goldene G1-Trophäe, sondern auch das Recht auf ein Match um den IWGP Heavyweight Title. Tetsuya Naito (NJPW, 2013)
31/2013: James Raideen
Seit einiger Zeit ist er der Top-Gaijin bei ZERO1 und als solcher war seine Teilnahme am Fire Festival, dem Schwergewichtsturnier der Promotion, vorgezeichnet. James Raideen gelang es, nach einem Unentschieden zum Start gegen Demon Ueda mithilfe von Siegen über Ryouji Sai, Yutaka Yoshie und Yuji Okabayashi als Sieger des Block B ins Finale des Turniers einzuziehen. Dort wartete mit Masato Tanaka der Erstplatzierte von Block A, doch auch der Co-Rekordsieger des Fire Festivals musste sich Raideen schließlich nach einer High-Angle Powerbomb beugen. Der Neuseeländer sicherte sich so nicht nur den Turniersieg, sondern auch den vakanten World Heavyweight Title der Promotion. James Raideen (ZERO1, 2013)
30/2013: Paige
Mit gerade einmal 19 Jahren, aber schon mit einer Wrestling-Erfahrung von fünf Jahren, kam die junge Paige 2011 als Development-Wrestlerin zu World Wrestling Entertainment. Nur wenige Monate später kam sie zum Debüt bei Florida Championship Wrestling und wird seit dem Neustart von NXT auch in der dortigen Damen-Division eingesetzt. Nachdem sie im Turnier um den neu geschaffenen NXT Women's Championship bereits Tamina Snuka und Alicia Fox besiegen konnte, stellt der Gewinn des Titels, den sie sich nach ihrem Sieg im Finale gegen Emma als erste Titelträgerin umschnallen durfte, den vorläufigen Höhepunkt ihrer Karriere dar. Paige (WWE, 2013)
29/2013: Chris Sabin
Vor einem Jahr eröffnete sich durch Austin Aries die Möglichkeit, als X-Division Champion den Titel gegen eine Chance auf den TNA World Heavyweight Title einzutauschen. Nachdem Aries im letzten Jahr sensationell den Titel gewinnen konnte, gelang dies Chris Sabin vergangene Woche nun mindestens ebenso sensationell. Nachdem Sabin zwei Rehas wegen zwei Kreuzbandrissen durchstehen musste, feierte er im Mai sein Comeback, gewann Anfang Juni den X-Divison Title, verlor ihn an Austin Aries, gewann ihn wieder zurück und löste ihn schließlich ein, um Bully Ray, der den Titel seit März hielt, um das Gold zu erleichtern und seinen ersten World Title zu gewinnen. Chris Sabin (TNA, 2013)
28/2013: Damien Sandow
Hallelujah! Möglicherweise war das das Wort, welches Damien Sandow wählte, nachdem er realisierte, was bei Money In The Bank am vergangenen Sonntag geschehen ist. Nachdem er wochenlang betonte, er und Cody Rhodes seien beste Freude und der jeweils bessere das Money In The Bank Match um den blauen Koffer für sich entscheiden solle, hinterging Sandow im Opener des Pay-Per-Views seinen Partner und schnappte sich den Koffer, der eine Chance auf den World Heavyweight Title garantiert. Somit hat Sandow, der seit Monaten nicht über die Midcard hinauskam, von heute auf morgen die Chance, im Titelrennen mitzumischen. Für diesen Erfolg erhält er die Auszeichnung zum Superstar der Woche. You're welcome! Damien Sandow (WWE, 2013)
27/2013: HARASHIMA
Sein Sieg in der ersten Runde des King of DDT bedeutete für HARASHIMA nur den Beginn seines Weges zum Titelmatch bei DDTs größer Show des Jahres in der Ryogoku Kokugikan. Nach dem Sieg im Main Event des 28.06. über KUDO besiegte HARASHIMA in der zweiten Runde Hikaru Sato ebenfalls mit dem Swan-Dive Somato. Im Halbfinale am vergangenen Sonntag traf der ehemalige mehrfache KO-D Openweight Champion auf den Sensations-Halbfinalisten Konosuke Takeshita, der sich aber dem Somato geschlagen geben musste. Im Finale gegen Kenny Omega bedurfte es schließlich zwei Somatos und eines weiteren Swan-Dive Somatos, um den Turniersieg unter Dach und Fach zu bringen. HARASHIMA (DDT, 2012)
26/2013: Shane Hollister
Der Mann der Stunde bei AAW: Professional Wrestling Redefined heißt Shane Hollister. Nicht nur gelangen dem Mann aus Davenport, Iowa in den zurückliegenden Monaten Siege über Jimmy Jacobs, Sami Callihan, Brian Kendrick und in einem Last Man Standing Match erneut über Callihan, sondern durch diese Siegesserie verdiente er sich zusätzlich ein Match um den AAW Heavyweight Title, gehalten von "Unbreakable" Michael Elgin. Am vergangenen Freitag fand das bis dato größte Match in der Karriere des Shane Hollister in Berwyn, Illinois statt und tatsächlich gelang es Hollister, Michael Elgin mit seinem Finisher, dem Shug's Last Gift, bis drei auf der Matte zu halten. Somit durfte sich Hollister erstmals in seiner Karriere den Heavyweight Title von AAW umschnallen und wurde gleichzeitig zum ersten Wrestler nach Jimmy Jacobs, der die AAW "Triple Crown" aus Heavyweight, Heritage und Tag Team Title gewinnen konnte. Shane Hollister (CZW, 2013)
25/2013: Prince Devitt
Erst vor zwei Wochen würdigten wir an dieser Stelle Prince Devitt für seinen Erfolg im Best Of The Super Junior XX, welches er ungeschlagen gewinnen konnte. Nun gibt es erneut einen Anlass, um den Real Rock 'n' Rolla zum Superstar der Woche zu erklären. Nachdem er das Junior Heavyweight Turnier gewann, fasste Devitt den Entschluss, in die Riege der Heavyweights aufzusteigen und hatte es dabei sogleich auf den wohl dicksten Fisch in diesem Becken abgesehen: Hiroshi Tanahashi. Bei Dominion 6.22 am veragengen Wochenende kam es somit zum erneuten Aufeinandertreffen zwischen dem Rekord-IWGP Heavyweight Champion und dem Anführer des BULLET CLUB. Letztendlich gelang es Devitt, auch durch Mithilfe seiner Kumpanen, Hiroshi Tanahashi nach dem Bloody Sunday zu besiegen, wodurch der Ire nicht nur ein großes Ausrufezeichen setzte, sondern sich auch ein Match um den IWGP Heavyweight Titel verdiente. Prince Devitt (NJPW, 2013)
24/2013: Curtis Axel
Seit seiner Umbenennung zu Curtis Axel vor einigen Wochen hat der ehemalige Michael McGillicutty bisher fast jedes einzelne Match gewonnen - und dies nicht gegen irgendwelche Jobber, sondern gegen die Crème de la Crème der WWE, darunter nicht weniger als vier amtierende oder ehemalige World Heavyweight Champions. Diese Erfolge trugen dazu bei, dass der Sohn von Mr. Perfect Curt Hennig als erster Ersatzmann für den verletzten Fandango für das Intercontinental Title Three Way Match am vergangenen Sonntag beim WWE-PPV Payback nominiert wurde. Und auch gegen den Champion Wade Barrett und den zweiten Herausforderer The Miz konnte der neue Paul Heyman Guy die Oberhand behalten und sich so - genau wie einst sein Vater - den Intercontinental Title um die Hüften schnallen. Ein wahrlich perfekter Moment für Curtis Axel. Curtis Axel (WWE, 2013)
23/2013: Prince Devitt
Er ist der Anführer des BULLET CLUB, amtierender IWGP Junior Heavyweight Champion und nun auch Sieger des Best Of The Super Junior. Der "Real Rock'n'Rolla" Prince Devitt dominierte das Turnier der Junior Heavyweights von New Japan Pro Wrestling wie noch kein anderer zuvor. Zwar gelang auch schon Jushin Thunder Liger ein glatter Durchmarsch, doch nicht als Junior Heavyweight Champion. Prince Devitt gelang es folglich als erster Champion, das Turnier ohne eine einzige Niederlage zu beenden. Nach acht Siegen in der Gruppenphase setzte der Ire sich im Halbfinale gegen Kenny Omega durch, bevor er in einem chaotischen Finale Alex Shelley besiegte. Devitt kündigte nach seinem Sieg an, dass der Erfolg im BOSJ für ihn nur ein Sprungbrett für größere Aufgaben sein soll. So will er in die Riege der Schwergewichte aufsteigen und hat sein Augenmerk dabei auf den vermutlich schwersten Brocken gelegt, denn als Ziel für die nahe Zukunft formulierte Devitt ein Re-Match gegen Hiroshi Tanahashi. Prince Devitt (NJPW, 2013)
22/2013: Tommy End
Es war eine lange Reise für Tommy End: 2005 debütierte er bei wXw "Deliver Or Piss Off" und nur knapp 1 1/2 Jahre später durfte er sich den wXw World Lightweight Title umschnallen. In den folgenden Jahren entwickelte sich Tommy End vom Rookie, dessen Talent jeder anerkannte, zu einem ernstzunehmenden Wrestler, der nicht nur in Europa, sondern auch in Amerika und in Japan im Ring stand. Der große Wurf wollte dem Niederländer bisher allerdings nicht gelingen, denn im Finale des 16 Carat 2012 wie auch wenige Monate später um den wXw Unified World Wrestling Title unterlag er gegen El Generico. Im 16 Carat 2013 zog er allerdings erneut ins Finale ein und errang dort schließlich den Turniersieg gegen Zack Sabre Jr. Am vergangenen Wochenende schlug dann die große Stunde des herausragenden Tag Team Wrestlers: Er besiegte Axel Tischer im Main Event von Dead End XIII, womit er sich erstmals wXw Unified World Wrestling Champion nennen durfte. Tommy End (Europa, 2013)
21/2013: Ricochet
Im Dezember 2010 stand er erstmals für Dragon Gate im Ring und wurde schnell zu einem Protegé CIMAs, der in ihm großes Talent erkannt. Seitdem hat sich Ricochet zu einem international vielbeachteten und oft gebuchten Highflyer entwickelt, dessen Hauptarbeitsplatz der Ring von Dragon Gate wurde. In eben diesem Ring gelang es Ricochet nun, das King Of Gate 2013 zu gewinnen. Nach Erfolgen in der ersten und zweiten Runde gegen Ryo Jimmy Saito und Masato Yoshino stand Ricochet am vergangenen Samstag in der Endrunde des jährlichen Turniers. Im Halbfinale konnte er Jimmy Susumu mit einer Swan-Dive Shooting Star Press aus dem Weg räumen, bevor im Finale Shingo Takagi wartete. Auch hier war "The Future of Flight" erfolgreich, als er Takagi mit einem modifizierten La Magistral bis drei auf der Matte halten konnte. Mit dem Turniersieg verdiente sich Ricochet zusätzlich einen Titleshot auf den amtierenden Open the Dream Gate Champion. Ricochet (DGUSA, 2013)
Wrestling-Timeline: 01.10.2007
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Die letzten 3 Kommentare
[8.0] "Opener fängt gut an und wird dann innovativ. Kann man jetzt von halten was man will aber ich finde es gibt dem Match etwas besonderes, dass auch an sich nicht schlecht war. Allerdings wäre hier und da noch etwas mehr drin gewesen, besonders am Schluss. (7/10) Ziggler vs Sheamus als Match ok; Schluss interessant, wenn auch etwas langatmig(6/10). Tag Team Match absolut sehenswert auch wenn ich wegen den falschen Siegern Punkte abziehen muss (7/10). Cena vs Rusev fand ich eigentlich überraschend gut, v. a. wenn man mit den anderen Matches dieser Gattung vergleicht. Die Kette wurde gut, sinnvoll und häufig eingesetzt, allerdings finde ich, dass man den Schluss hätte besser lösen können/müssen. (8/10) Divas stets bemüht (4, 5/10). Dann nehmen Reigns und Big Show das gesamte Inventar der Halle auseinander. Das war auf jeden Fall extrem; wüsste auch nicht, was man hier hätte besser machen können. (10/10) ME an sich ganz gut vielmehr aber auch nicht. Bei den Finishern zeigt man mal wieder, dass man heute besonders kreativ ist. Cleanes Finish hätte dem ganzen Event vielleicht gut getan. (7/10) Alles in allem denke ich ein durchaus gelungener PPV, der zwar von "perfekt" weit entfernt ist, aber sich durchaus sehen lassen kann, da er in gewissen Belangen einfach besonders bzw. anders ist. 8 Punkte sind zwar hoch gegriffen aber nicht ganz unverdient."
[8.0] "Ich weis nicht so recht ob die 9er Wertung gerechtfertigt ist. Ich denke das sau geile Finish spielt in dieser Wertung eine große Rolle. Das Match war trotzdem Gut!"
chaos1984 schrieb über Scott Steiner:
[10.0] "Hier kann es nur die Höchstwertung geben. Scott Steiner ist als Gesamtpaket einfach so unheimlich unterhaltend. Erst natürlich als hervorragender TagTeam Wrestler im Team mit seinen Bruder. Hatte dann während dessen Verletzungszeit auch seinen ersten Singles Run in WCW Anfang der 90`s. Und später dann halt der Genetic Freak. Da war er einfach pure Unterhaltung, was man einfach auch nicht geringschätzen sollte. Jede Steiner Promo ab seinen Heelturn Anfang 98 bis Ende der WCW ist pures Gold, jedes Segment einfach nur Unterhaltsam. Und wer meint das er als Muskelpaket nicht mehr wrestlen konnte, der gucke doch bitte sein WCW Fall Brawl 2000 Match gegen bill Goldberg. Da widerlegen gleich beide jegliches gängige Smark Klischee, dass die nicht wrestlen können. Alles danach, ok da war er dann über sein Zenit. Sein WWE Run verhunzt, weil seine Ferse kaputt war. Und dennoch unter größten schmerzen seinen Run durchgezogen. Bei TNA dann halt zumindest auch wieder Entertainment Gold. Kann nur 10 Punkte geben"
 
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