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Superstar der Woche

Jede Woche wählen die Mitarbeiter von CAGEMATCH den "Superstar Of The Week" (= "SOTW"), den Wrestler, der in der vergangenen Woche am meisten durch seine Leistung oder durch ein anderes positives Ereignis aufgefallen ist. Jeweils ein Wrestler aus den Bereichen WWE, US Independent, Japan und Europa werden jede Woche vorgeschlagen, doch nur einer von ihnen kann wirklich der Superstar der Woche werden. Der aktuelle Superstar der Woche wird immer auf der Hauptseite vorgestellt.
Angezeigt werden die Einträge 1 bis 100 von insgesamt 673 Einträgen, die den Suchparametern entsprechen.
20/2016: Caristico
Seit seiner Rückkehr nach Mexiko konnte Caristico bisher noch nicht wieder den Status als absoluter Superstar erreichen, den er in seinem Heimatland als originaler Mistico einst innehatte. Auch Titelgewinne sollten sich in den großen Ligen Mexikos nicht einstellen, bis letzten Samstag zumindest: Caristico konnte bei Lucha Libre Elite ein Eight Man Torneo Cibernetico Match gewinnen und wurde so zum ersten Elite Middleweight Champion der Liga überhaupt gekürt. Für diese Leistung darf er sich nicht nur mit dem Titelgürtel schmücken, sondern gleichzeitig auch noch mit unserem Award "Superstar der Woche". Caristico (Mexiko, 2016)
19/2016: Rocco Bellagio
Nach fast drei Jahren Pause kehrte Rocco Bellagio im September 2015 zurück zu Ohio Valley Wrestling. Nach ein paar Aufbaukämpfen sicherte er sich im November direkt ein Golden Ticket und hatte so die Chance um einen Titel bei OVW anzutreten. Der damalige Champion Ryan Howe war aber noch eine Nummer zu groß für den Mann aus New Jersey. Seine nächste Chance kam im April 2016 als Devin Driscoll den OVW Heavyweight Titel nicht verteidigen wollte und ihn somit der Titel aberkannt wurde. Bellagio stand nun Big Jon gegenüber und zog abermals den kürzeren. Jon wurde zum Champion gekürt. Das sollte aber nicht das Ende der Fehde der beiden Männer sein. Die nächsten Wochen über attackierten die beiden Männer sich. Letzte Woche standen sie sich dann in einem No Holds Barred Match gegenüber. Bellagio gewann dort den OVW Heavyweight Titel und feierte den größten Moment seiner Karriere. Das macht ihn zum SOTW bei uns. Rocco Bellagio (OVW, 2015)
18/2016: Bobby Fish
Seitdem Bobby Fish bei Ring Of Honor seinen zweiten Frühling erlebt, war er vor allem im Team mit Kyle O'Reilly erfolgreich. Dass er aber auch außerhalb des Teams reDRagon Erfolg haben kann, bewies er in den vergangenen Monaten. Obwohl er sowohl bei Final Battle 2015 als auch bei der 14th Anniversary Show in Matches um den ROH Television Title den Kürzeren zog, blieb er immer am Ball und konnte Roderick Strong bei Supercard of Honor X endlich besiegen. Da dieser den ROH TV Title inzwischen allerdings an Tomohiro Ishii verloren hatte, erhielt Fish erst am vergangenen Sonntag bei Global Wars eine Chance auf den Gurt. In einem hart umkämpften Match rang Fish den Japaner nieder, sodass dieser in einem Sleeper Hold KO ging und Referee Todd Sinclair das Match zugunsten Fishs abbrach. Der ROH TV Title ist erst Fishs zweiter Singles Title und der erste auf der größeren Bühne Ring Of Honor. Bobby Fish (ROH, 2016)
17/2016: Mayu Iwatani
Mayu Iwatani gehört seit Anbeginn der Stardom-Promotion zu den beliebtesten Gesichtern des Rosters und begeistert die Zuschauer immer wieder mit ihrem grazilen und zugleich technisch-versierten Stil. Dennoch steht sie eher im Schatten ihrer Partner oder Konkurrenten, als dass sie als strahlender Sieger der großen Matches hervorgeht. Zwar gelang es ihr schon den Wonder Of Stardom Titelgürtel zu gewinnen, doch das große Gold blieb ihr bisher verwehrt. Erneut aber sah Iwatani die Chance, den Spieß umdrehen zu können, nachdem es ihr schon im letzten Jahr gelang, die Cinderella Champions Fiesta zu gewinnen. So konnte sie auch in diesem Jahr zuerst Hiromi Mimura bezwingen und auch mit Queen Maya kurzen Prozess machen, um im Finale Hiroyo Matsumoto besiegen zu können und sich zur ersten zweifachen Cinderella der Promotion sowie neuen #1 Herausforderin auf den World Of Stardom Titelgürtel zu machen. Mayu Iwatani (Stardom, 2015)
16/2016: Samoa Joe
Zweimal war Samoa Joe bereits bei NXT TakeOver-Events an der Aufgabe gescheitert, Finn Balor die NXT Championship abzunehmen. Doch an ein Ende der Jagd auf den wichtigsten Titel des Nachwuchsbrandes war für die „Samoan Submission Machine“ nicht zu denken. Und tatsächlich – als schon keiner mehr so richtig an einen Titelgewinn von Joe geglaubt hat gelang es ihm bei einer NXT House Show in Lowell, Massachusetts, Balor nach dem Muscle Buster bis drei auf der Matte zu halten. Dieser Pinfall bedeutete nicht nur das Ende der Rekordregentschaft des „Demons“, sondern auch gleichzeitig das erfolgreiche Ende der monatelangen Jagd von Samoa Joe. Samoa Joe (WWE, 2016)
15/2016: Black Fire
Seitdem Black Fire bei seiner Heimatliga Desastre Total Ultraviolento in einem Four Way Match das Recht auf eine Auslandstour zur deutschen wXw gewann, war das Augenmerk des Mexikaners auf den DTU Alto Impacto Title gerichtet, den Kim Ray hielt. Eine erste Herausforderung in einem Four Way Match war am 20. Februar in Bielefeld nicht erfolgreich, doch der Luchador ließ sich nicht unterkriegen. Nachdem er Anfang April ein #1 Contendership Match gegen The Rotation gewann, löste er die Chance auf den Titel eine Woche später in Frankfurt ein. Vor rund 500 Fans rollte Black Fire Kim Ray nach knapp 10 Minuten ein und gewann so den Titel für seine Promotion zurück. Gleichzeitig krönte er damit eine erfolgreiche Tour, auf welcher er DTU in Deutschland repräsentierte. Black Fire (Mexiko, 2014)
14/2016: Tetsuya Naito
"Somos Los Ingobernables de Japon!" Als Tetsuya Naito sich der beim CMLL entstandenen Gruppe Los Ingobernables anschloss, war von dem früheren strahlenden "Stardust Genius" nicht mehr viel übrig. Verbittert über Reaktionen der Fans, die ihm apathisch bis feindlich gegenüberstanden, wandte er sich den Rudos zu. In dieser Rolle gewann er im März den New Japan Cup, was ihm einen Shot auf den IWGP Heavyweight Title einbrachte, den er bei Invasion Attack am vergangenen Sonntag einlöste. In einem spannungsgeladenen Match, welches das Debüt von SANADA bei New Japan sah, setzte Naito sich durch, als er Kazuchika Okadas Tombstone Piledriver in seinen Destino konterte. Okada war geschlagen, Naito neuer Champion, doch den Titel schleuderte dieser - ganz der unzähmbare – in den Ring und verließ die Halle. Siempre tranquilo! Tetsuya Naito (NJPW, 2016)
13/2016: Zack Ryder
Ganze neun Jahre war Zack Ryder bereits bei WWE, ohne auch nur einmal sein eigenes Entrance Theme bei WrestleMania gehört zu haben. In diesem Jahr sollte es endlich soweit sein, denn eine glückliche Fügung verschaffte dem „Long Island Iced Z“ einen Platz im Seven Way Intercontinental Title Ladder Match. Dieser Auftritt allein galt im Vorfeld schon wie der langersehnte „WrestleMania Moment“ für Ryder, denn mit einem Sieg rechnete kaum ein Zuschauer. Umso überraschender war es dann, als er am Ende des Matches den bereits siegessicheren The Miz von der Leiter schubsen und Sekunden später selbst den Gürtel von seiner Halterung lösen konnte. Für Zack Ryder bedeutete der Gewinn der Intercontinental Championship bei WrestleMania 32 den mit Abstand größten Erfolg seiner Karriere, den er im Anschluss auch noch gemeinsam mit seinem Vater im Ring feiern durfte. Zack Ryder (WWE, 2016)
12/2016: The Monster Matanza Cueto
Die gesamte erste Staffel von Lucha Underground schmorrte The Monster Matanza Cueto in seinem Verlies, eingesperrt von seinem eigenen Bruder Dario. Als dieser den Tempel zu Ende der Staffel aufgeben und fliehen musste, nahm er auch Matanza mit und bereitete diesen auf eine triumphale Rückkehr in die Arena vor. Letzten Mittwoch war es schließlich soweit: Dario tauchte während des laufenden Aztec Warfare Matches wieder in seiner Kampfstätte auf, riss die Macht erneut an sich und steckte Matanza als zusätzlichen Teilnehmer in das Match, wo das Monster gleich beeindruckte. So eliminierte Matanza im Alleingang alle neun noch verbliebenen Teilnehmer - rund die Hälfte des gesamten Teilnehmerfeldes - ohne große Mühe und gewann damit nicht nur das Match, sondern auch den Lucha Underground Title. Monster Matanza Cueto (Independent, 2015)
11/2016: Drew Galloway
Das Konzept von "Feast Of Fired" bei TNA ist simpel. Vier Koffer werden an den Ringpfosten befestigt und die Akteure müssen die Koffer abhängen. In einem Koffer ist ein Vertrag für ein TNA World Heavyweight Title Match, in einem anderen für den X Division Title und im dritten Koffer für die TNA Tag Team Titles. Im vierten Koffer befindet sich ein pinker Slip. Drew Galloway konnte sich das Titelmatch für den höchsten Titel von TNA sichern und tatsächlich konnte der Schotte Matt Hardy bei den Tapings den Titel abnehmen. Damit ist Galloway der erste TNA-Wrestler, der erfolgreich seinen Koffer für den TNA World Heavyweight Title einlösen konnte, dazu macht sich Galloway zum ersten Mal zum World Champion einer größeren Promotion und dazu verleihen wir ihm den Superstar Of The Week Award. Drew Galloway (Independent, 2016)
10/2016: Jurn Simmons
Lange Zeit war er es, der im Hintergrund die Strippen für den "König der Catcher" Karsten Beck zog. Er hielt ihm den Rücken frei und brachte seinen Hofstaat, die Entourage, auf Kurs. Auch am vergangenen Samstag dachte Karsten Beck, er könne sich auf seine rechte Hand Jurn Simmons verlassen, als dieser kurzfristig zum wXw Unified World Wrestling Championship Four Way am zweiten Tag des 16 Carat Gold hinzugefügt wurde. Im Four Way Match, an dem außerdem Absolute Andy und Bad Bones beteiligt waren, steckte Simmons zunächst gar Superkicks weg, um seinen König zu schützen. Als Andy und Bones aber außer Gefecht waren, zeigte Simmons sein wahres Gesicht. Er hatte die Strippen gezogen – für sich selbst: Nach dem Piledriver, Becks eigenem Finisher, beendete Simmons dessen Regentschaft und stieg weniger als zwei Jahre nach seinem wXw Debüt zum World Champion von Westside Xtreme Wrestling auf. Jurn Simmons (Europa, 2016)
09/2016: Zack Sabre Jr.
Am 29.08.2014 debütierte Zack Sabre Jr. bei PWG. Eineinhalb Jahre später steht er nun auf dem höchsten Thron der kalifornischen Liga. Sabre Jr. wrestlete sich mit seinem ungewöhnlichen Stil in die Herzen der PWG Fans und hatte bereits eine Chance auf das große Gold. Im April 2015 war der amtierende Champion Roderick Strong allerdings noch eine Nummer zu groß für den Briten. Doch schon da lieferten sich die beiden einen wahren Klassiker. Sabre Jr. unternahm einen neuen Anlauf auf den Titel. Im August gewann er den Battle Of Los Angeles 2015 und ist seitdem ungeschlagen im PWG Ring. Siege gegen Akira Tozawa, Trevor Lee und Adam Cole brachten ihn erneut in die Position auf ein Titelmatch. Beim All Star Weekend war es endlich soweit. Strong vs. Sabre Jr. II um den PWG Titel. Endlich holte sich Sabre den Sieg und entthronte Strong nach über einem Jahr. Nach Titeln in Europa und Japan ist der PWG Title Sabres erster Titel in den Staaten. Wir gratulieren mit dem SOTW Award für diese Leistung! Zack Sabre Jr. (EVOLVE, 2016)
08/2016: Big Damo
Der Anfang des Jahres fand passend zu seinem Moniker "Big Damo" für Damian O'Connor im großen Stil statt: Er nahm an der 5 Star Wrestling Tour in großen Hallen Englands teil und trat bei den IMPACT Wrestling-Veranstaltungen um den King Of The Mountain Title an. Den Schwung aus diesen Möglichkeiten brachte Damo in seine Heimatstadt Belfast mit, als er beim dortigen Debüt für Insane Championship Wrestling nach dem höchsten Titel der Liga strebte. In einem verbissenen Match konnte er Chris Renfrew entthronen und sich vor seinen nordirischen Landsleuten zum ICW World Heavyweight Champion krönen. Big Damo (Europa, 2016)
07/2016: Tomohiro Ishii
Bei New Japan ist er bereits vierfacher NEVER Openweight Champion, doch im Rahmen der Partnerschaft mit Ring Of Honor bot sich für Tomohiro Ishii erstmals die Gelegenheit, um einen Titel, der in den Vereinigten Staaten beheimatet ist, anzutreten. Bei Honor Rising am 19.02. traf der knallharte Brawler auf Roderick Strong, der den ROH World Television Title im Rahmen seiner "Roddy vs. The World" Kampagne nach Japan brachte. In einem harten und sehenswerten Match gelang es Ishii nach knapp 20 Minuten Roderick Strong via Vertical-Drop Brainbuster auf die Bretter zu befördern und ihn bis drei zu pinnen. Damit fügte der "Stone Pitbull" den Titel der Partner-Promotion ROH zu seinem Resümee hinzu. Tomohiro Ishii (NJPW, 2016)
06/2016: Kenny Omega
New Year Dash am 5. Januar war in vielerlei Hinsicht ein Neustart für New Japan Pro Wrestling. Nachdem vier Stars, darunter Shinsuke Nakamura, die Offiziellen über ihren Abgang informierten, fragten sich viele Fans, wer die vakanten Positionen einnehmen würde. Der erste war Kenny Omega, der bei New Year Dash nicht nur Shinsuke Nakamura pinnen konnte, sondern auch AJ Styles aus dem BULLET CLUB verbannte. Da Nakamura New Japan am 31.01. verließ, wurde der IWGP Intercontinental Title vakant und am 14.02. zwischen Kenny Omega und Hiroshi Tanahashi ausgekämpft. In einer knapp halbstündigen Schlacht gelang es dem ehemaligen Junior Heavyweight auch durch tatkräftige Unterstützung seiner Partner, den großen Star Tanahashi nach dem Katayoku no Tenshi bis drei auf der Matte zu halten. Mit dem Gewinn des Intercontinental Titles gewann Omega nicht nur sein erstes Heavyweight-Gold bei New Japan, sondern wurde gleichzeitig durch den Sieg über Tanahashi zum neuen Superstar. Kenny Omega (NJPW, 2016)
05/2016: Trevor Lee
Rund ein halbes Jahr lang dominierte Tigre Uno die X-Division von TNA und konnte in dieser Zeit so ziemlich jeden Herausforderer des aktiven Rosters aus dem Weg räumen. Vor einigen Wochen tauchte mit Shane Helms jedoch ein Highflying-Veteran auf, der klar stellte, dass Tigre Unos Tage als X-Division Champion gezählt seien, da er eine neue Herausforderung für ihn habe. Diese Herausforderung entpuppte sich dann in der sieben Tage später als Trevor Lee. Und der Neuling machte schnell klar, dass die Worte Helms‘ keine leeren Versprechungen waren, denn nach nicht einmal fünf Minuten besiegte Lee Tigre Uno klar in der Mitte des Ringes und konnte sich somit erstmalig zum TNA X-Division Champion krönen. Dieser Erfolg markierte den ersten großen Titelgewinn des 22-Jährigen in einer größeren Promotion und gleichzeitig seinen ersten Superstar Of The Week-Titel bei CAGEMATCH. Trevor Lee (TNA, 2016)
04/2016: King Cuerno
Bereits in der ersten Staffel von Lucha Underground machte King Cuerno Jagd auf zahlreiche Luchadores, darunter Drago und Johnny Mundo. In der neuen Staffel tauschte Cuerno seinen markanten Kopfschmuck in Form eines Hirsches gegen einen Cowboy-Hut, doch ein Jäger ist Cuerno trotz dieses Wandels geblieben. Die erste Folge der zweiten Staffel nutzte Cuerno nicht nur dazu, um Jagd auf Fenix zu machen, sondern gleichzeitig auch auf dessen Gift Of The Gods Title. Den spektakulären Eröffnungskampf gestaltete Cuerno nach einem modifizierten Piledriver siegreich und gewann gleichzeitig seinen ersten Titel in den USA. King Cuerno (Independent, 2015)
03/2016: Triple H
Seit einigen Jahren hat Triple H die Rolle des COO für World Wrestling Entertainment inne. Er hat die Wrestlingstiefel gegen Anzug und Krawatte getauscht, hier und da steigt "The Game" aber noch in den Ring. Seit dem Split des Shields, der ehemaligen Gruppierung um Dean Ambrose, Seth Rollins und Roman Reigns, versucht er gerade letzterem das Leben schwer zu machen. Bei WWE Tables, Ladders And Chairs 2015 steckte er einen Beatdown von Reigns ein, nachdem er ihm immer wieder Stolpersteine in den Weg gelegt hat, um ihm vom WWE World Heavyweight Championship fernzuhalten. Doch am besten funktioniert es, wenn man etwas selber erledigt. So wie am vergangenen Sonntag, bei der Triple H als #30 des Royal Rumble Matches das Seilgeviert betritt und Roman Reigns versucht das Leben noch schwerer zu machen. Tatsächlich schafft es der 46-jährige erst Roman Reigns und dann Dean Ambrose zu eliminieren. Mit diesem Sieg kann Triple H nicht nur das Rumble Match zum zweiten Mal nach 2002 gewinnen sondern sich auch zum neuen WWE World Heavyweight Champion krönen. Wir gratulieren ihm mit der Auszeichnung zum Superstar Of The Week! Triple H (WWE, 2016)
02/2016: Zack Sabre Jr.
Während Zack Sabre Jr. seinen Fokus in den vergangenen Jahren vor allem auf Pro Wrestling NOAH richtete, kündigte er schon nach seinem Gewinn des Battle of Los Angeles im vergangenen August an, dass dieser Fokus sich verschieben wird. Zeuge der ersten gravierenden Auswirkungen dieser Umorientierung wurden Fans am letzten Samstag in der York Hall in London. In seinem ersten Match für Revolution Pro Wrestling, seit er im Sommer 2014 gegen Shinsuke Nakamura unterlag, traf Sabre als Herausforderer auf British Heavyweight Champion AJ Styles, der den Titel im Juni letzten Jahres gewann. Im Main Event von High Stakes war es Sabre, der Styles gesamtes offensives Feuerwerk inklusive des (One Armed) Styles Clash überstand, um ihn schließlich mit einem einzigartigen Griff zur Aufgabe zu zwingen. Mit dem Gewinn des British Heavyweight Titles setzte Sabre ein Zeichen, dass mit ihm in westlichen Gefilden in diesem Jahr zu rechnen sein wird. Zack Sabre Jr. (EVOLVE, 2016)
01/2016: Kazuchika Okada
Ein ganzes Jahr lang musste sich Kazuchika Okada mit dem Gedanken herumschlagen, dass er seinen Traum nicht erfüllen konnte. Sein Traum, die Galionsfigur von New Japan Pro Wrestling zu werden, zerschlug sich schlaghaft, als er sich am 4. Januar 2015 im Main Event von Wrestle Kingdom 9 Hiroshi Tanahashi geschlagen geben musste. In den folgenden 365 Tagen konnte er zwar den IWGP Heavyweight Title von AJ Styles zurückgewinnen, doch er musste erneut bis zum 4. Januar warten, um eine weitere Chance auf Erlösung zu bekommen. Passenderweise konnte Hiroshi Tanahashi den G1 Climax 2015 gewinnen und so kam es bei Wrestle Kingdom 10 erneut zu einem Aufeinandertreffen zwischen dem "Ace Of The Universe" und dem "Rainmaker". Und nach knapp 36 Minuten war es dann soweit, dass Okada seinen Dauerrivalen nach einer Reihe von krachenden Rainmaker-Lariats endlich besiegen konnte. Damit verteidigte er erfolgreich seinen IWGP Heavyweight Title, besiegte seinen Nemesis im Main Event von Wrestle Kingdom und bekommt von uns den SOTW-Award. Kazuchika Okada (ROH, 2016)
53/2015: Suwama
Leise, still und heimlich ist es passiert. All Japan Pro Wrestling ist dieser Tage nicht mehr häufig im Fokus der Schlagzeilen, doch auch in dieser einstmals großen Promotion passieren auch noch heute historische Ereignisse. Nach seinem Sieg in der Real World Tag League und dem anschließenden Turn gegen Partner Kento Miyahra forderte Suwama Jun Akiyama um dessen Triple Crown heraus. Das Titelmatch wurde für den 2. Januar in der Korakuen Hall in Tokyo anberaumt. Im Main Event vor 1.288 Fans pinnte Suwama Akiyama nach knapp 24 Minuten mit einem Backdrop Hold. Damit stand Suwama nicht nur erneut an der Spitze von All Japan, vielmehr zog er mit dem fünften Gewinn der Triple Crown auch mit dem geteilten Rekord der Legenden Mitsuharu Misawa und Toshiaki Kawada gleich, die den Titel ebenfalls fünf Mal hielten. Suwama (AJPW, 2015)
52/2015: Io Shirai
Als am 26. Juli der wichtigste Titelgürtel in Form des World Of Stardom Titels in die Hände der Outsidern Meiko Satomura gelang, schien die Rivalität mit den Sendai Girls' verloren. Zuerst verlor man den Titel in einem Stardom-Ring, danach Thunder Rock gegen die Jumonji Sisters bei Sendai Girls'. Erst in einem großen Six-On-Six Tag Team Gauntlet Match konnte Stardom wieder zurückschlagen, als Mayu Iwatani das Match zu Gunsten Stardoms entschied. Nachdem Iwatani den Kampf mit Satomura verlor, forderte die Frau aus Niigata Io Shirai zu einem Match beim Year-End Climax, der letzten Show Stardoms 2015. In einem erbitterten Match behielt Satomura lange die Oberhand und hielt Shirai am Rande der Niederlage und zeigte zum Schluss die Death Valley Bomb. Jedoch gelang es Shirai aus einer dritten zu entkommen, um so Meiko Satomura mit einem Dragon Suplex zu Boden zu schicken. Da sie auch mit dieser Überraschung nicht gewinnen konnte, ging Io Shirai All In und zeigte den Diving Elbow Drop und zum Ende ihre Moonsault Press um so den World Of Stardom Titel zurück in die Heimat zu bringen. Mit diesen 25 Minuten voll Dramatik und dem damit verbundenen Titelgewinn machte sich Io Shirai zum letzten Superstar der Woche im Jahr 2015. Io Shirai (Stardom, 2015)
51/2015: Roman Reigns
Es war ein schweres Jahr für Roman Reigns. Nach seinem umstrittenen Sieg beim Royal Rumble gelang es ihm bei WrestleMania 31 zunächst nicht, sich die WWE World Heavyweight Championship zu sichern. Die nächsten Monate waren dann ebenso von vielen Ups and Downs geprägt, bevor er bei der Survivor Series schließlich das Turnier um den von Seth Rollins kurz zuvor vakantierten Titel gewinnen konnte. Doch auch dieser Erfolg war nicht von Dauer, da Sheamus ihm nur fünf Minuten später den Gürtel bereits wieder abnahm. Es sollte einfach nicht klappen. Eine Nacht nach dem letzten PPV des Jahres TLC räumte ihm Vince McMahon eine letzte Chance auf den Gürtel ein, nachdem Reigns einen Abend zuvor den COO Triple H attackierte. Und tatsächlich: entgegen aller Widerstände und mit der möglichen Kündigung vor Augen gelang es Roman Reigns unter dem Jubel der anwesenden Fans, Sheamus zu pinnen und sich erneut zum WWE World Heavyweight Champion zu krönen. Er beendet 2015 also da, wo er eigentlich schon vor Monaten sein sollte: an der Spitze von World Wrestling Entertainment. Roman Reigns (WWE, 2015)
50/2015: Sasa Keel
Anfang 2015 führte Sasa Keel seine Keel Holding in einen erbarmungslosen Krieg gegen die Vertreter von Westside Xtreme Wrestling, unterlag dort allerdings. Weitere Misserfolge seiner Keel Holding waren es, die den Anführer zum langsamen Umdenken brachten, sodass er sein Unternehmen schließlich auflöste. Seit Mitte Juni reihte Keel Sieg an Sieg und als Kim Ray am 30.06. den wXw Shotgun Title gewann, war es klar, dass Keel seinen alten Handlanger, den er für so viele Niederlagen verantwortlich machte, bezwingen wollte. Den ersten Versuch unterband Rays Manager Ivanov am 3. Oktober nach nur 30 Sekunden, doch ein weitere Match wurde für die wXw 15th Anniversary Show am vergangenen Wochenende angesetzt, bei dem Kim den Titel auch bei einer neuerlichen Disqualifikation verlieren würde. Dazu kam es aber gar nicht erst, denn Keel warf Kim Ray erbarmungslos durch die Gegend und schulterte ihn schließlich nach dem Vijak. Für den Gewinn des ersten Titels seiner wXw-Karriere ernennen wir Sasa Keel zum Superstar der Woche. Sasa Keel (Europa, 2014)
49/2015: Princess KimberLee
Eigentlich schien ihre Lage von Anfang an aussichtslos, doch Princess Kimberlee wehrte sich gegen alle Widerstände und steht nun nicht nur als erste Frau, sondern auch als erste Nicht-Absolventin der Wrestle Factory an der Spitze CHIKARAs. Als die Promotion aus Ost-Pennsylvania Anfang des Jahres begann die "Challenge Of The Immortals", ein großes Round-Robin-Turnier mit zehn Teams à vier Wrestlern, zu veranstalten, wählte die Prinzessin ihren treusten Untertanen Jervis Cottonbelly sowie die notorischen Verlierer Los Ice Creams in ihr Team. Entsprechend setzte es Niederlage um Niederlage. Doch nach mehreren Versuchen schaffte es Kimberlee die mexikanischen Eistüten mit einem Lied zu motivieren. Sie starteten daraufhin eine Siegesserie und beendeten das Turnier auf dem dritten Platz. Da Dasher's Dugout jedoch auf ihren Platz im Finale verzichteten, rückte das Team der Prinzessin in das Finale. Dort besiegten sie am Samstag die Wrecking Crew, nachdem Kimberlee Max Smashmaster mit dem Alligator Clutch pinnen konnte. Ihre damit gewonnene "Golden Opportunity" setzte sie direkt nach dem Main Event, einer Titelverteidigung von Grand Champion Hallowicked gegen Icarus und Eddie Kingston, ein. Nach rund fünf Minuten zwang sie den "Nightmare Warrior" im CHIKARA Special zur Aufgabe und machte sich zur ersten weiblichen Halterin des Top-Titels einer größeren Wrestling-Promotion überhaupt, die keine reine Frauen-Promotion ist. Kimber Lee (Independent, 2015)
48/2015: Santana Garrett
Wenn jemand von einem erfolgreichen Jahr 2015 sprechen kann, dann wohl die aus Florida stammende Santana Garrett. In Florida beherrscht sie die Independentszene nach Belieben und hält dort 5 regionale Damentitel. Dazu ist sie auch noch die seit 300 Tagen amtierende NWA World Women's Titelhalterin und auf ihrer ersten Tour durch Japan hinterließ sie nicht nur einen bleibenden Eindruck sondern gewann auch direkt ihren ersten Titel bei Stardom. Alles was Santana anpackt wird im Moment zu Gold und deshalb ist sie unser Superstar der Woche. Santana Garrett (Independent, 2014)
47/2015: Sheamus
WWE Survivor Series 2015 stand ganz im Zeichen des Turnieres um die vakante WWE World Heavyweight Championship. Nachdem der bisherige Champion Seth Rollins das Gold abgeben musste, hatten nach einem langen Turnier noch vier Männer die Chance, sich den Titel zu sichern. Am Ende war es dann tatsächlich der Favorit Roman Reigns, der sich im Finale gegen seinen Freund Dean Ambrose durchsetzen und sich erstmalig zum World Champion krönen konnte. Doch die Freude darüber hielt nicht allzu lange, denn nur Minuten nach dem großen Triumph löste Sheamus seinen im Juni gewonnenen Money In The Bank-Vertrag ein. Zwei Brogue Kicks später konnte der Celtic Warrior Reigns erfolgreich schultern und ist damit nach über drei Jahren ohne großen Titel wieder zurück an der Spitze von World Wrestling Entertainment. Sheamus (WWE, 2015)
46/2015: Grado
Life is a mystery. Im August 2012 erhielt Grado nach einer Online-Kampagne ein Titelmatch für die Heavyweight Championship der schottischen Insane Championship Wrestling Promotion. Der gewiefte Champion Red Lightning konnte mit viel Glück einen Titelwechsel verhindern. Everyone must stand alone. Grado entpuppt sich über die nächsten Jahre nicht als Eintagsfliege, sondern wird das Babyface-Zugpferd der Liga und erobert mit seiner Art die Herzen Großbritanniens. I hear you call my name. 2014 kehrt "der verlorene Sohn" Drew Galloway zur ICW zurück, gewinnt den Titel und stampft in beeindruckender Manier jeden Herausforderer in den Boden. And it feels like home. Vor ca. 4.000 Fans erreicht Grado in Glasgow den Höhepunkt seiner Reise, als ICW-Besitzer Mark Dallas den Pinfall für Grados Titelgewinn durchzählt. Am Samstag gewann er mit Kenny Williams die PBW Tag Team Title, am Sonntag den ICW World Heavyweight Title. Superstar der Woche: Grado. Grado (Europa, 2015)
45/2015: Manjimaru
Manjimaru ist bereits seit knapp 12 Jahren aktiv, fiel lange Jahre in der Independent Szene Japans als ein Wrestler, der weite schwarze Hosen und ein schwarzes Shirt trug, wenig auf und wurde vor allem als Tag Team Wrestler eingesetzt. So auch bei Michinoku Pro, wo er seit 2006 aktiv war. In den letzten zwei Jahren entwickelte sich Manjimaru aber zu einem Wrestler, der immer mehr Aufmerksamkeit auf sich ziehen konnte und der am 17.10. den amtierenden Tohoku Junior Heavyweight Champion Kesen Numajiro pinnen konnte. Am 3. November erhielt er schließlich seine große Chance und nahm sie wahr, indem er den Champion bis 3 auf der Matte halten konnte. Damit gewann Manjimaru mit dem Tohoku Junior Heavyweight Title nicht nur den ersten Singles Titel seiner Karriere, sondern auch unsere Auszeichnung zum Superstar der Woche. Manjimaru (MPW, 2015)
44/2015: Kotoka
Nachdem Kotoka am 16. August gegen seinen ehemaligen Stable-Partner T-Hawk turnte, schien seine Suche nach einem festen Platz im Dragon Gate Roster nach fast sechs Jahrn endlich abgeschlossen. Zwar kämpfte er auch zuvor schon unfair, doch seit der Gründung der Heel-Gruppe VerserK blühte Kotoka in seiner neuen Rolle vollends auf, nachdem er auch seinen Partner Eita hinterging. Mithilfe schwarzer Gesichtsbemalung und seiner neuen Catchphrase "Bleeehhhhh" änderte er sein Gimmick vollends. Am vergangenen Sonntag traf er dann gemeinsam mit Naoki Tanizaki auf Open The Brave Gate Champion Akira Tozawa. Die beiden VerserK-Mitglieder bearbeiteten den Champion gemeinsam, doch auch nach der Eliminierung von Tanizaki blieb Kotoka im Rennen. Schließlich konnte er Tozawa überraschend mit dem Momo Latch einrollen und somit den ersten Titel seiner Karriere gewinnen. Kotoka (Dragon Gate, 2015)
43/2015: Alberto Del Rio
Es war am Sonntag bei Hell In A Cell die Überraschung schlechthin: Alberto Del Rio kehrte nach über einem Jahr zur WWE zurück und wurde als unangekündigter Gegner für den WWE United States Champion John Cena präsentiert. Als würde dies nicht schon genügend Schlagzeilen schreiben, konnte Del Rio auch noch etwas schaffen, was lange niemand mehr zu Stande gebracht hat. Er besiegte Cena in weniger als acht Minuten clean nach einem Superkick und konnte sich so direkt in seinem Comeback-Match den US Title sichern. Was das Match zudem besonders macht: Dies ist die erste cleane Niederlage von John Cena in unter zehn Minuten seit dem 12.07.2010 - hierzu waren damals allerdings sechs Wrestler nötig, als Cena in einem Six On One Handicap Match gegen The Nexus verlor. Für diese besondere Leistung verleihen wir Alberto Del Rio zusätzlich unseren Superstar der Woche-Award. Alberto Del Rio (WWE, 2014)
42/2015: Atlantis
Trotz seiner bereits 53 Jahre scheint sich Atlantis derzeit auf einem Höhenflug zu befinden. So konnte er nicht nur im vergangenen Monat bei der Aniversario-Show des CMLL die Maske von La Sombra gewinnen, sondern holte sich im September auch den Mexican National Light Heavyweight Title. Dieser Titelgewinn brachte Atlantis auch die Teilnahme am jährlichen Campeon Universal Del CMLL-Turnier ein, an welchem jährlich 16 amtierende Titelträger der Liga gegeneinander im KO-Format antreten, um den "Champion der Champions" unter sich auszumachen. Und auch hier konnte der Veteran glänzen: Nach Siegen über Negro Casas, Volador Jr. und Mephisto zog Atlantis ins Finale des Turniers ein, wo er auf seinen alten Rivalen Ultimo Guerrero traf. Und auch gegen den Rekordsieger dieses Turniers war es schließlich Atlantis, welcher siegreich aus dem Match hervorging, womit sich "El Idolo de los Ninos" ("das Idol der Kinder") zum ersten Mal in die Gewinnbücher dieses Turniers eintragen und so eine weitere Errungenschaft in seine lange Liste an Erfolgen hinzufügen konnte. Atlantis (CMLL, 2015)
41/2015: Joey Janela
Unser Superstar der Woche für die Kalenderwoche 41 ist wohl vielen deutschen Wrestling Fans noch unbekannt. Er ist zwar schon seit 9 Jahren aktiv, doch seinen wirklichen Durchbruch in der Independent-Szene schaffte Joey Janela erst im Jahr 2014, hat sich seitdem aber vor allem bei Promotions an der Ostküste der Vereinigten Staaten festgesetzt. Durch die CZW Dojo Wars, in der vor allem junge und bisher wenig bekannte Wrestler einen Platz finden, fand Janela eine Plattform, in der er Bekanntheit in der US-Indy Szene erreichen konnte. Nachdem er bei Down With The Sickness ein Four Way Match gegen Caleb Konley, Lio Rush und Trevor Lee gewann, bekam er am vergangenen Samstag die Chance auf den CZW Wired TV Title, gehalten von Tim Donst. Tatschlich gelang es Janela, den Champion zur Aufgabe zu bringen und sich somit den Titel zu sichern. Für diesen Erfolg verleihen wir dem "Bad Boy" Joey Janela die Auszeichnung dieser Kalenderwoche. Joey Janela (Independent, 2015)
40/2015: Matt Hardy
Jahrelang galt Matt Hardy nur als der „andere Hardy“. Der große Bruder, der immer im Schatten von Jeff stehen und sowieso nie einen World Title erringen würde. Ein Ruf, den er bei TNA nun endgültig ablegen wollte. Über die letzten Monate hinweg versuchte der Mann aus North Carolina immer wieder, Ethan Carter III die TNA World Championship abzunehmen – lange vergebens. Bei Bound For Glory erhielt er in einem Triple Threat Match seine vermeintlich letzte und größte Chance. Und tatsächlich, am Ende konnte er Drew Galloway den Twist Of Fate verpassen, wonach Jeff Hardy in seiner Funktion als Special Referee den Three Count durchzählte und Matt Hardy damit erstmalig zum World Heavyweight Champion krönte. Matt Hardy (TNA, 2015)
39/2015: Manabu Soya
Als Manabu Soya Anfang 2014 zu WRESTLE-1 kam, wurde er aufgrund einer langwierigen Verletzung nicht als Wrestler, sondern als General Manager eingesetzt. Als er jedoch wieder einsatzfähig war, begann Soya auch in seiner neuen Heimat damit, an die Spitze vorzudringen. Vor allem in diesem Sommer konnte Soya auf sich aufmerksam machen: Nach dem Gewinn des W-1 Tag Team Titles mit Jun Kasai im Juli gewann der 30-jährige im August auch den brandneuen WRESTLE-1 Grand Prix im Finale gegen Shuji Kondo, den er zuvor bereits um den Tag Team Title erleichtert hatte. Mit dem Gewinn des Turniers hatte Soya sich einen Shot auf W-1 Champion KAI verdient. In diesem Match, das am 21.09. stattfand, gelang es Soya, den Champion nach dem Wild Bomber bis drei auf der Matte zu halten, womit er seinen ersten Singles Title seit 2013 gewann. Gleichzeitig vollendete Soya seinen Aufstieg an die Spitze von WRESTLE-1. Manabu Soya (W-1, 2015)
38/2015: Charlotte
Seit dem Beginn der vermeintlichen "Divas Revolution" in den Hauptshows von World Wrestling Entertainment stand vor allem Charlotte, die bereits den NXT Women's Title hielt, im Zentrum der neuen Wertschätzung für Damen-Wrestling bei WWE. Mit Nikki Bella hielt jedoch noch eine Vertreterin der "alten" Garde noch immer den WWE Divas Title, der es am 14.09. bei RAW gar gelang, Rekord-Championesse zu werden, indem die Bellas wieder einmal "Twin Magic" zur Anwendung brachten. Ein Re-Match wurde für Night Of Champions anberaumt, wo Charlotte Nikki Bella schließlich in ihrem Figure Eight zur Aufgabe zwingen und Nikkis Regentschaft ein Ende setzen konnte. Nicht nur im Anschluss an das Match, sondern auch einen Tag später bei RAW folgten tränenreiche Feierlichkeiten von Charlotte und ihrem Vater "Nature Boy" Ric Flair. Mit Charlotte hält nun tatsächlich eine Vertreterin der neuen, aufstrebenden Wrestlerinnen den Titel, um dem schlechten Ruf es Damen-Wrestlings bei WWE entgegenzutreten. Charlotte (WWE, 2015)
37/2015: Robbie Dynamite
Am 07.12.2014 bezwang Minoru Tanaka Hiroshi Yamato in Japan um den EWP Intercontinental Title. Seit diesem Titelwechsel sahen die Fans in Hannover den Titel ihrer Promotion nur einmal wieder, als Tanaka Michael Kovac bezwingen konnte. Nun kehrte der Japaner erneut zurück, um sich mit Herausforderer Robbie Dynamite zu messen, der sich im März im Finale eines #1 Contendership Turniers gegen den ehemaligen Champion Leon van Gasteren durchsetzen konnte. Lange sechs Monate musste der Brite auf sein Titel Match warten, doch als es am vergangenen Samstag soweit war, wollte Robbie Dynamite sich diese Chance nicht entgehen lassen. In der 9. von 12 Runden war es schließlich ein Tombstone Piledriver, mit dem Dynamite den japanischen Star bis drei auf der Matte halten konnte. Für Dynamite, der bereits Titel in seiner Heimat hielt, ist es der erste Titelgewinn auf deutschem Boden. Robbie Dynamite (Europa, 2012)
36/2015: Psycho Clown
Nachdem sein Psycho Circus den AAA World Trios Title im vergangenen Juni an die Hell Brothers verlor, war Zirkusdirektor Psycho Clown auf Rache aus. Statt der Rückeroberung des Trios Titles hatte er sich jedoch nur einen Einzelnen der Höllenbrüder als Ziel ausgesucht: Chessman und dessen AAA Latin America Title. Letzte Woche Montag trafen Psycho und Chessman schließlich auch beim jüngsten TV-Taping der Liga in Tehuacan, Puebla um den Titel aufeinander. Und tatsächlich verging dem Titelträger am Ende das Lachen, nachdem der Clown schlußendlich nach einem Canadian Destroyer siegen und somit den Titel gewinnen konnte, was zudem Psychos ersten Gewinn eines Singles Title in einer der beiden großen mexikanischen Ligen bedeutet. Psycho Clown (AAA, 2015)
35/2015: Zack Sabre Jr.
Noch bei Mystery Vortex im Juni sagte PWG-Mitbesitzer Excalibur am Kommentar, der Auftritt von Zack Sabre Jr. sei eine seltene Angelegenheit bei Pro Wrestling Guerrilla. Nach dem letzten Wochenende wird sich das sicherlich ändern. Als Geheimfavorit gehandelt mauserte sich der Brite spätestens nach seinem Sieg über Ricochet in der ersten Runde des Battle Of Los Angeles zum Mitfavoriten. Als er sich dann auch noch in der zweiten Runde gegen Pentagon Jr. via Kimura Lock durchsetzte, war Sabres Blick endgültig Richtung Finale gerichtet. Vorher wartete aber noch sein LDRS-Partner Marty Scrull auf den Mann von der Isle of Sheppey. Ähnlich wie zuvor Pentagon musste Scurrl abklopfen, diesmal siegte Zack aber via Armbar. Im Finale gegen Chris Hero und Mike Bailey sah Sabre zunächst zu, wie Hero Bailey eliminierte, um Hero, gegen den er schon bei Mystery Vortex siegte, dann wie schon seine beiden Gegner zuvor zur Aufgabe zu bringen. Als Sieger des BOLA gewann Sabre neben der Trophäe auch ein Match um den PWG World Title. Zack Sabre Jr. (NOAH, 2015)
34/2015: Bayley
Es war ein langer Weg für Bayley. Vom schüchternen und in die Stars des Wrestlings vernarrten Mädchen entwickelte sie sich langsam aber sicher zu einer ernst zu nehmenden Wrestlerin, die nicht nur ein großartiges Vorbild für Mädchen ist, sondern alle anderen Fangruppen mit ihrem Willen und ihrer Überzeugung, auf diesem Weg stets sie selbst zu bleiben, inspiriert. Als Sasha Banks, Charlotte und Becky Lynch in den Main Shows debütierten, schien es so, als habe Bayley den Anschluss verpasst. Nachdem sie aber in den NXT Wochenshows zuletzt Emma, Charlotte und schließlich Becky Lynch in einem #1 Contendership Match besiegte, zeigte sich, dass sie das Debüt der drei vielleicht noch stärker machte. Vor über 13.000 Fans präsentierte sich Bayley am vergangenen Samstag auf Augenhöhe mit NXT Women's Champion Sasha Banks und besiegte die dominante Championess nach knapp 18 Minuten via Bayley-To-Belly Suplex. Mit dem Gewinn des Women's Title feierte die sympathische Dame den größten Erfolg ihrer bisherigen Karriere. Bayley (WWE, 2015)
33/2015: Hiroshi Tanahashi
Nach einem langen Turnier mit frühen Rückschlägen gegen Tetsuya Naito und Bad Luck Fale gelang es Hiroshi Tanahashi, rechtzeitig wieder in die Spur zu finden, sodass er am vergangenen Freitag in der Sumo Hall gegen AJ Styles um den Einzug ins Finale des G1 Climax kämpfte. Tanahashi setzte sich hier ebenso durch wie Shinsuke Nakamura im finalen Match des Block B gegen Kazuchikada Okada. Der Main Event in der Sumo Hall am Sonntag brachte schließlich das 17. Match in der Rivalität zwischen Tanahashi und Nakamura. Es wurde nicht nur das längste Match zwischen diesen beiden, sondern vermutlich auch das beste. Im längsten G1 Finale aller Zeiten triumphierte Hiroshi Tanahashi schließlich nach über 32 Minuten. Er gewann damit zum zweiten Mal nach 2007 den G1 Climax und wurde der 5. Mann, der das wichtigste Turnier der Welt mehr als einmal gewann. Gleichzeitig sicherte er sich so den Shot auf den IWGP Heavyweight Title im Tokyo Dome am 4. Januar. Hiroshi Tanahashi (NJPW, 2015)
32/2015: Mil Muertes
Nachdem Mil Muertes bei Lucha Underground von den Toten wiederauferstand und sich an seinem vorherigen Bezwinger Fenix gerecht hatte, suchte er sich in der Folgezeit ein höheres Ziel aus: den Lucha Underground Champion Prince Puma. Nach einem Sieg von Muertes in einem #1 Contendership Match gegen Drago trafen der Champion und sein neuer Herausforderer schließlich letzte Woche um das wertvollste Gold der TV-Show bei Ultima Lucha, dem großen Staffelfinale der Serie, aufeinander. Nach einem harten, intensiven Match war es schlußendlich der "Mann der tausend Tode", welcher den Prinzen nach einem Flatliner vom obersten Seil pinnen, damit enthronen und die erste Staffel von Lucha Underground so als dominante Figur beenden konnte. Mil Muertes (Independent, 2015)
31/2015: Kohei Sato
Er ist der amtierende ZERO1 World Heavyweight Champion und setzte sich als solcher in seiner Gruppe im alljährlichen Fire Festival von ZERO1 als Erstplatzierter durch, als er am vorletzten Tag des Turniers Masato Tanaka schlug. Als Gegner im Halbfinale wartete schließlich James Raideen, der Zweitplatzierte aus Block B. Mithilfe seines German Suplex Holds besiegte Sato auch den muskulösen Neuseeländer, sodass im Finale Big Japans Daisuke Sekimoto auf den Champion wartete. Nach knapp 16 Minuten war es erneut der German Suplex Hold, der die Entscheidung brachte und mit dem Kohei Sato seinen zweiten Fire Festival Erfolg nach 2004 feierte. 11 Jahre später ist Sato jedoch nicht nur Fire Festival Champion, sondern auch World Heavyweight Champion, womit er seinen Anspruch, das Ace seiner Promotion zu sein, eindrucksvoll untermauern konnte. Kohei Sato (W-1, 2015)
30/2015: Yuji Okabayashi
Bereits seit sieben Jahren sind Daisuke Sekimoto & Yuji Okabayashi nicht nur in Japan, sondern auch in den USA und in Europa als Tag Team unterwegs. Der Lehrer Sekimoto nahm seinen Schüler Okabayashi unter seine Fittiche und unter dieser Führung entwickelte sich Okabayashi zu einem fantastischen Heavyweight Wrestler. Vier Tag Team Titeln mit Sekimoto standen bisher aber keinem Singles Titel gegenüber. Dies änderte sich am Montag letzter Woche, als Okabayashi seinem Lehrmeister Sekimoto um den BJW Strong World Heavyweight Title gegenüberstand, während sie aber gleichzeitig noch gemeinsam KO-D Tag Team Champions waren. Im Main Event von Big Japans 20th Anniversary Show vor der größten Zuschauerzahl seit etlichen Jahren in der Sumo Hall in Tokyo war es der Schüler Yuji Okabayashi, der den Lehrer Daisuke Sekimoto in einem harten und sehenswerten Kampf schließlich via Powerbomb auf den Brettern halten konnte, um so erstmals Einzelgold zu gewinnen. Yuji Okabayashi (BJW, 2014)
29/2015: Ultimo Guerrero
Fast drei Jahre ist es her, dass sich die ehemaligen Stablepartner und Freunde Ultimo Guerrero und Rey Escorpion zerstritten und sich der Skorpionenkönig schließlich gegen seinen Lehrmeister wendete. Seit diesem Zeitpunkt lieferten sich die beiden Heels, wann immer sie im Ring aufeinandertrafen, eine erbitterte und harte Fehde, welche am vergangenen Freitag ihren bisherigen Höhepunkt fand. Bei CMLL Sin Salida 2015 trafen die Erzfeinde in einem Hair Vs. Hair Match aufeinander, und trotzdem Escorpion im Two Out Of Three Falls Match in Führung gehen konnte, war es schließlich Guerrero, welcher den zweiten und dritten Fall gewinnen und so seinem Nemesis eine Haarrasur verpassen konnte. Damit geht der "Letzte Krieger" nicht nur als Gewinner aus dieser Fehde hervor, sondern kann auch den ersten großen Erfolg einfahren, seit er durch den Verlust seiner Maske an Atlantis im letzten Jahr die vielleicht schwerste Niederlage seiner Karriere einstecken musste. Ultimo Guerrero (CMLL, 2015)
28/2015: Timothy Thatcher
Vor 10 Jahren betrat Timothy Thatcher das APW Boot Camp in Hayward, Kalifornien, um sich zum Pro-Wrestler ausbilden zu lassen. In den folgenden Jahren avancierte er zu einem Geheimtipp in Kreisen, die vor allem Fans des puren Wrestlings sind. Mit seinem auf die Technik ausgerichteten und dem Show-Aspekt eher abgewandten Stil dauerte es aber lange, bis er sich zu den bekannteren Independent Promotions vorbereiten konnte. Seit einiger Zeit ist Thatcher allerdings ein bedeutender Teil von EVOLVE, wo er am letztem Freitag auf den amtierenden EVOLVE & DGUSA Open The Freedom Gate Champion Drew Galloway traf. In einem Match, welches als herausragend beschrieben wurde, gelang es Thatcher, den Champion bis drei auf der Matte zu halten und damit beide Gürtel zu gewinnen. Für den bisher größten Erfolg seiner Karriere vergeben wir den Award des Superstars der Woche. Timothy Thatcher (Independent, 2015)
27/2015: Ethan Carter III
Als Ethan Carter III im Oktober 2013 zu TNA kam, wurde er als überheblicher Neffe der Präsidentin der Promotion Dixie Carter vorgestellt, der von sich glaubte, unschlagbar zu sein. Nachdem er in den ersten Wochen ausschließlich Jobber schlug, widmete er sich größeren Aufgaben und konnte seiner Visitenkarte unter anderem Siege über Mr. Anderson, Bully Ray und Sting hinzufügen, bis ein Sieg gegen Ex-Champion Bobby Lashley ihn endgültig zum World Title Contender legitimierte. In der IMPACT-Ausstrahlung der letzten Woche war dann die große Stunde von EC3 gekommen, der im Main Event der "Bell To Bell"-Ausgabe Champion Kurt Angle nach einem über 20-minütigen Match einrollen und so mit der TNA World Heavyweight Championship seinen ersten großen Heavyweight Title gewinnen konnte. Ethan Carter III (TNA, 2015)
26/2015: Yukio Sakaguchi
Als Sohn des ehemaligen Wrestlers und Vorstandsvorsitzenden von New Japan, Seiji Sakaguchi, schien die Karriere als Pro-Wrestler dessen Sohn Yukio in die Wiege gelegt. Dieser jedoch nahm einen Umweg über das MMA und debütierte erst im stolzen Alter von 38 Jahren für Dramatic Dream Team. Eine Kombination, die auf den ersten Blick völlig absurd klingt, die aber funktioniert. Nach einigen Erfolgen als Tag Team Wrestler war das diesjährige King of DDT der bisherige Höhepunkt von Yukio Sakaguchis Karriere. Nach Siegen über Keisuke Ishii und Makoto Ishii stand er am vergangenen Sonntag der großen Nachwuchshoffnung Kazusada Higuchi gegenüber, den er via Cobra Clutch aus dem Weg räumte. Im Finale wartete mit Konosuke Takeshita Nachwuchshoffnung Nummer 2 und auch mit Takeshita lieferte sich Sakaguchi einen beeindruckenden Kampf, den er schließlich mit dem "Right Knee of God" gewinnen konnte. Durch den Turniersieg sicherte sich der 41-jährige einen Shot auf den KO-D Openweight Title im Main Event der Sumo Hall Show im August. Yukio Sakaguchi (DDT, 2015)
25/2015: Jay Lethal
Seit Monaten pochte Jay Lethal darauf, dass er den wichtigsten Titel bei Ring Of Honor halte und nicht Jay Briscoe. Dass es sich dabei "nur" um den World Television Title handelte, während Briscoe den World Title trug, war Lethal egal, schließlich sei der TV Title der wichtigste, weil er ihn habe. Nachdem diese Auseinandersetzung lange Zeit unterschwellig brodelte, wurde sie in den letzten Wochen immer offenkundiger. Sowohl Briscoe als auch Lethal räumten Herausforderer um Herausforderer aus dem Weg, bis Matchmaker Nigel McGuinness nichts mehr übrig blieb, als für Best In The World ein Title vs. Title Match anzuberaumen. Dieses Match konnte Lethal am vergangenen Sonntag im Main Event des zweiten ROH Pay-Per-View nach mitreißenden und hochklassigen 27 Minuten in Folge der Lethal Injection für sich entscheiden. Damit ist der Mann aus New Jersey nicht nur Rekordhalter des ROH Television Championships, sondern erstmals auch ROH World Champion. Jay Lethal (ROH, 2015)
24/2015: Masato Yoshino
Erst Ende Mai fügte Masato Yoshino seiner eindrucksvollen Liste von Erfolgen den erstmaligen Gewinn des King Of Gate Turniers hinzu, welches ihn zu einem Titelmatch gegen Champion BxB Hulk berechtigte. Zunächst nahm das vergangenen "Champion Gate" Wochenende keinen guten Start für Yoshino, denn am Samstag verlor er den Open The Twin Gate Titel, den er mit Syachihoko BOY hielt. Nur einen Tag später stand für ihn aber das große Match um den Open The Dream Gate Titel auf dem Plan, sodass wenig Zeit blieb, über diesen Verlust nachzudenken. Im Main Event in der Hakata Star Lane setzte sich der 34-jährige in einer etwa halbstündigen Schlacht gegen den bisherigen Champion BxB Hulk durch, der in einer modifizierten Version von Yoshinos Sol Naciente aufgeben musste. Der "Speed Star" krönte damit sein bereits erfolgreiches Jahr, indem er in die Riege derer aufstieg, die den Open The Dream Gate Titel drei Mal gewinnen konnten, was bisher nur CIMA und YAMATO gelang. Masato Yoshino (Dragon Gate, 2015)
23/2015: KUSHIDA
Nach seiner Finalniederlage im Best of the Super Junior des Vorjahres schwor sich KUSHIDA, bei der 22. Auflage des Turniers in diesem Jahr diese Niederlage wett zu machen. Mit einer klaren Agenda angetreten gelang es dem 32-jährigen in der Gruppenphase des Turniers all seine Matches außer eines gegen Nick Jackson siegreich zu gestalten, womit er sich für das Finale am vergangenen Sonntag qualifizierte. Dort wartete Kyle O'Reilly, der bis dato ebenfalls nur einmal verloren hatte. Nach einem hervorragenden Match, in welchem beide Wrestler über 30 Minuten lang alles gaben und an die Grenze des körperlich machbaren gingen, war es schließlich KUSHIDA, der den Kanadier mit dem Hoverboard Lock zur Aufgabe bringen konnte. KUSHIDA hielt im Anschluss eine Rede, in der er das Ziel äußerte, der Eckpfeiler einer neuen und starken Junior Heavyweight Division von New Japan sein zu wollen. KUSHIDA (NJPW, 2015)
22/2015: Kevin Owens
Es ist nicht vielen gelungen und wird auch nicht mehr vielen gelingen: John Cena clean in der Mitte des Rings zu besiegen. Ein Mann hat dies am vergangenen Sonntag allerdings gepackt. Nachdem Kevin Owens vor zwei Wochen zum ersten Mal im Main Roster auftauchte und dort mit John Cena kollidierte und ihm die Pop-Up Powerbomb verpasste, setzte Triple H kurzerhand ein Match zwischen beiden bei Elimination Chamber an. In der Woche darauf attackierte Owens Cena erneut mit seiner Pop-Up Powerbomb. Und so war diese dann auch der entscheidende Move im Match bei Elimination Chamber: Nach rund 20 Minuten konnte Owens sie erneut anbringen und Cena so sauber in seinem Debüt besiegen. Deswegen zeichnen wir ihn als Superstar der Woche aus. Kevin Owens (WWE, 2015)
21/2015: Akebono
Am 27.10.2013 besiegte Akebono Suwama und begann so seine erste Regentschaft als Triple Crown Champion von All Japan Pro Wrestling. Aufgrund einer Lungenentzündung musste er den Titel aber 215 Tage später und nach 4 erfolgreichen Verteidigungen wieder abgeben. Nach einem erfolglosen Versuch, den Gürtel im August letzten Jahres zurückzugewinnen, folgte im April diesen Jahres der überaus erfolgreiche Champion Carnival, in dessen Finale der ehemalige Yokozuna erneut Suwama besiegte. Gestärkt durch diesen Erfolg traf Suwama am 21.05. auf den amtierenden Champion Go Shiozaki. Im Main Event der Korkuen Hall konnte sich der 46-jährige nach etwas mehr als 21 Minuten infolge des Yokozuna Impact Piledrivers den Sieg sichern und so seine zweite Regentschaft als Triple Crown Champion beginnen. Akebono (AJPW, 2015)
20/2015: Io Shirai
Die jüngere der beiden Shirai-Schwestern ist seit acht Jahren aktiv und konnte bereits eine ganze Reihe Erfolge erzielen, doch diese Woche hat die 25-jährige Io Shirai etwas vollbracht, was vor ihr keiner anderen Dame Stardoms gelungen war: Sie sicherte sich am 17. Mai in der Korakuen Hall den vakanten Wonder Of Stardom und wurde damit die erste Grand Slam Championesse in der Geschichte von Stardom. Wenn man es ganz genau zählt, besteht der Grand Slam aus fünf Titeln, neben den vier regulären Titeln wird der alte NEO High Speed Title seit Sommer 2011 exklusiv bei Stardom ausgekämpft. Im Entscheidungskampf um den zuletzt von der unglückseeligen Titelträgerin Act Yasukawa gehaltenen Titel besiegte Io die Britin Nikki Storm. Io Shirai (Stardom, 2015)
19/2015: T-Hawk
Im Cage Match bei Dead Or Alive steht in jedem Jahr einiges auf dem Spiel für die Stars von Dragon Gate. Dies galt in diesem Jahr vor allem für T-Hawk, der nicht nur die Haarpracht seiner Sekundanten Masato Yoshino & Naruki Doi verteidigen wollte und musste, sondern der auch selbst im Main Event des großen Pay-Per-Views glänzen wollte. Zwar war T-Hawk der vorletzte, der den Käfig verließ, doch auf dem Weg dorthin konnte er nicht nur Ryo "Jimmy" Saito pinnen, sondern auch CIMA zur Aufgabe zwingen. Diese beiden Siegen sorgten dafür, dass er seine Sekundanten Yoshino & Doi erlösen konnte und mit dem Ergreifen der letzten Flagge besiegelte er CIMAs endgültige Niederlage. Mit diesen Triumphen im Rücken war es T-Hawk schließlich vergönnt, die große Show im Aichi Perfectunal Gymnasium mit einer Promo zu beenden, in welcher er sich mit CIMA versöhnte. T-Hawk (Dragon Gate, 2015)
18/2015: El Barbaro Cavernario
Nachdem El Barbaro Cavernario im Sommer 2014 das CMLL-Turnier En Busca de un Idolo gewinnen konnte, erarbeitete sich der aufsteigende Newcomer damit auch ein Titelmatch gegen den Mexican National Welterweight Champion Titan. Dies Match ging für Cavernario jedoch genau so mit einer Niederlage aus wie ein weiterer Titelkampf der Beiden am Anfang des laufenden Jahres. Das aber auch bei Höhlenmenschen aller guten Dinge drei sind, zeigte sich schließlich am vergangenen Sonntag: In einem weiteren Titelmatch gegen Titan war es dieses Mal Cavernario, welcher trotz einer Knieverletzung das Match gewinnen konnte, womit er seinen Aufwärtstrend aus dem Vorjahr nun auch endlich mit seinem ersten Gold im Hauptroster des CMLL bestätigen konnte. El Barbaro Cavernario (CMLL, 2015)
17/2015: Akebono
Die Triple Crown gewann Akebono bereits, doch einen Erfolg im Champion Carnival, dem wichtigsten Turnier von All Japan Pro Wrestling, hatte er bisher nicht vorzuweisen. Das änderte sich für den ehemaligen Yokozuna in seiner erst vierten Teilnahme an dem Heavyweight Turnier, welches am vergangenen Sonntag zu Ende ging. Nachdem der 45-jährige sich in vier seiner fünf Gruppenkämpfe durchsetzen konnte, wartete im Finale des Turniers Suwama, den er Ende 2013 via Yokozuna Impact um die Triple Crown erleichtern konnte. Wie schon vor knapp 1 1/2 Jahren konnte Akebono vor dem Publikum in der Korakuen Hall seinen Piledriver anbringen und sich erstmals den Pokal des Champion Carnival Siegers sichern, womit ihm zusätzlich ein neuerliches Match um die Triple Crown zusteht. Akebono (AJPW, 2015)
16/2015: Virgo
Anfang April konnte Demonio Maya bei einer CMLL-Show in Guadalajara ein Six Man Tag Team Match für sein Team gewinnen, indem er seinem Gegner Virgo ungeahndet die Maske vom Kopf zog und diesen anschließend pinnte. Diese Schmach der illegalen Niederlage wollte Virgo jedoch nicht auf sich sitzen lassen und forderte Demonio daher um dessen Occidente Middleweight Title. Der Champion lehnte allerdings ab und stachelte den Tecnico an, dieser müsse ihn erstmal in einem Kampf besiegen, um ein Titelmatch zu verdienen. Fünf Tage später trafen sich die beiden Kontrahenten daher in einem Singles Match wieder, und tatsächlich ging Virgo als Sieger aus dem Match heraus und verdiente sich damit sein Titelmatch. Am vergangenen Freitag traf man sich also erneut und kämpfte nun um das Gold - und wieder war es Virgo, der das Match gewinnen konnte. Damit beendete er nicht nur die fast genau einjährige Regentschaft Demonios, sondern gewann auch damit seinen allerersten Titel im Wrestling-Geschäft - einen zweiten Titel gibt es mit unseren SotW-Award dafür gleich dazu. Virgo (CMLL, 2015)
15/2015: Hallowicked
Vor rund 13 Jahren debütierten Hallowicked und sein langjähriger Freund Icarus bei CHIKARA. Nachdem sie anfangs als Team unterweg waren, zerstritten sie sich nach kurzer Zeit. Beide gingen daraufhin ihre eigenen Wege. Diese kreuzten sich jedoch nicht selten. So auch in der vergangenen Woche am letzten Tag der CHIKARA-Tour durch Großbritannien. Hallowicked konnte Icarus in London nach etwa 19 Minuten besiegen und so auch die CHIKARA Grand Championship gewinnen. Damit ist er auch der erste, der alle drei Titel CHIKARAs gewinnen konnte. Hallowicked (CHIKARA, 2015)
14/2015: Hideki Suzuki
Hideki Suzuki ist ein Mann weniger Worte und schneller Prozesse. Wie schnell die Prozesse manchmal sein können, musste er selbst schmerzhaft erfahren, als er im August des letzten Jahres in 39 Sekunden gegen Tama Williams verlor. Suzuki kämpfte sich jedoch zurück und nahm bei ZERO1 eine immer größere Rolle ein. Im Zuge der Fehde zwischen ZERO1 und WRESTLE-1 kam der 35-jährige auch zu Mutos Promotion. Dort tat er, was Suzuki tut: Er kam, verteilte einen Double-Arm Suplex und ging. Yasufumi Nakanoue war in 76 Sekunden geschlagen. Daraufhin richtete er sein Augenmerk auf den WRESTLE-1 Title, den KAI gerade erst von Keiji Muto gewonnen hatte. Am vergangenen Mittwoch benötigte Hideki Suzuki im Main Event der Korakuen Hall Show gerade einmal knapp 7 Minuten, um KAI via Double-Arm Suplex auf die Bretter zu schicken, sodass er erstmals den höchsten Titel einer Promotion gewinnen konnte. Hideki Suzuki (W-1, 2015)
13/2015: Seth Rollins
Seit Ende Juni 2014 führte Seth Rollins den Money In The Bank Koffer mit sich und angesichts des mehr als dominanten Champions Brock Lesnar schien dieser nur zur schönen Zierde zu verkommen. Niemand konnte oder wollte sich vorstellen, dass Rollins diesen tatsächlich gegen Lesnar eincashen würde. Bei WrestleMania am vergangenen Sonntag verlor Rollins zunächst sein Match gegen den zum Rivalen gewordenen ehemaligen Partner Randy Orton, bevor er der gesamten Welt seinen Scharfsinn bewies. Nach etwa 15 Minuten im Main Event ertönte die Musik der selbst erklärten Zukunft der WWE, der den Main Event von WrestleMania kurzerhand zum Triple Threat Match erklärte und eincashte. Nach einem Curb Stomp gegen Lesnar und einem weiteren Curb Stomp gegen Roman Reigns, der Lesnar zuvor spearte, hieß der neue WWE World Heavyweight Champion Seth Rollins. Für den erstmaligen Gewinn des höchsten Titels der weltweit größten Promotion bei deren größter Veranstaltung ehren wir Seth Rollins mit der Auszeichnung zum Superstar der Woche. Seth Rollins (WWE, 2015)
12/2015: Kurumi
Mit Sicherheit werden einige sich wundern und fragen: Wer ist denn bitte Kurumi? Aber genau für solche Fragen haben wir ja unseren wöchentlichen Award. Dieses junge Mädel hat am vergangenen Sonntag wohl mehrere Rekorde aufgestellt. Sie gewann im Alter von gerade mal 14 Jahren ihren ersten großen Titel in Japan bei der Ice Ribbon Show in der Tokyo Korakuen Hall mit einem Sieg über Tsukasa Fujimoto. Damit beendete Kurumi die 615 Tage dauernde Regentschaft von Fujimoto in deren 13. Titelverteidigung. Joshi Puroresu gilt heutzutage ja eher als ein eigener kleiner Mikro-Kosmos, doch aufgrund der Tatsache, dass Kurumi mit dem Sieg die wohl jüngste Titelträgerin Japans wurde, rechtfertigt sich die Vergabe des dieswöchigen SOTW-Awards. Kurumi begann ihre Karriere im Frühjahr 2010 unter der Leitung von Emi Sakura im zarten Alter von 10 Jahren. Was für viele verständlicherweise komisch klingt, ist in den letzten Jahren in Japan im Joshi-Bereich keine extreme Seltenheit mehr. Die Entwicklung der jungen Kurumi von fünfminütigen Comedy Matches über ihre ersten IW-19 Titel (der ehemalige U-19 Titel von Ice Ribbon) hin zum Gewinn eines der aktuell renommiertesten Titel im Frauen-Wrestling in Japan zeigt auf, dass Ice Ribbon ein sehr gutes Gespür für den Nachwuchs hat. Kurumi (Ice Ribbon, 2015)
11/2015: Minoru Suzuki
Als Anführer der Suzuki-gun Invasion erklärte Minoru Suzuki Pro Wrestling NOAH am 10.01. bei der ersten NOAH Show des neuen Jahres den Krieg, indem er und seine Mannen GHC Heavyweight Champion Naomichi Marufuji und die Tag Team Champions TMDK attackierten. Nachdem TMDK ihren Titel bereits im Februar an die Killer Elite Squad verloren, stieg das große Match zwischen den ehemaligen Tag Team Partnern Marufuji und Suzuki am vergangenen Sonntag. Bei der gleichen Show waren zuvor auch der GHC Jr. Heavyweight und der Jr. Heavyweight Tag Team Title zur Suzuki-gun gewechselt, sodass alles angerichtet war für Minoru Suzuki. Diesem gelang es im knapp 24-minütigen Main Event dann auch, Marufuji mit dem Gotch-Style Piledriver auf die Bretter zu schicken. Nicht nur vollendete Suzuki so die Suzuki-gun Invasion, der GHC Heavyweight Title ist nach der Triple Crown erst der zweite Singles Title, den der 46-jährige gewinnen konnte. Minoru Suzuki (NJPW, 2015)
10/2015: Tommy End
Nachdem er 2014 als Champion nicht am 16 Carat Gold teilnahm, richtete Tommy End seinen Fokus in diesem Jahr wieder ganz auf das Turnier. Durch Siege gegen Chris Sabin, Andrew Everett und Absolute Andy rückte der Niederländer ins Finale des diesjährigen Carat vor. Dort wartete mit Axel Dieter Jr. ein Underdog, der End das Leben äußerst schwer machte. Am Ende einer mitreißenden und äußerst harten Schlacht war es jedoch Tommy End, der den Sieg davontragen konnte und nach 2013 zum zweiten Mal Sieger des größten Turniers Europa wurde. Neben dem Recht auf ein Match um den wXw World Unified Wrestling Title dürfte das neuerliche Erklimmen des europäischen Wrestling-Throns End eine Menge Rückenwind für seine kommenden Aufgaben in den USA geben. Tommy End (CZW, 2015)
09/2015: Akira Tozawa
Er ist bereits seit knapp 10 Jahren aktiv, ein Singles Title Erfolg in Japan war Akira Tozawa bisher aber trotz vier Herausforderungen gegen den jeweils amtierenden Open The Dream Gate Champion noch nicht vergönnt. Die vierte Herausforderung um den Open The Brave Gate Title verlief für Tozawa allerdings glücklicher. Am vergangenen Samstag konnte der Vertreter des Monster Express in Osaka Kzy, Vertreter der Gruppe Dia.HEARTS, mit seinem Package German Suplex Hold schultern. Nachdem Tozawa bereits Open The Triangle Gate und Open The Twin Gate Champion war, stellte der Sieg über Kzy seinen ersten Singles Title Gewinn seit dem ACW U-30 Young Gun Title dar, den er 2011 aber nur für 6 Tage hielt. Gegen eine längere Titelregentschaft hätte des Mitglied der "Best Friends" diesmal sicherlich nichts einzuwenden. Akira Tozawa (Dragon Gate, 2015)
08/2015: Rusev
Seit seinem Debüt in den Hauptshows von World Wrestling Entertainment ist Rusev praktisch nicht aufzuhalten. Mit klaren Siegen über insgesamt sieben ehemalige World Champions etablierte er sich binnen weniger Monaten zu einem absolut ernstzunehmenden Superstar, der seinen Triumphzug Anfang November 2014 auch mit dem Gewinn des United States Titles krönen konnte. Bei WWE Fastlane 2015 stand ihm mit dem Gesicht der Liga John Cena jedoch seine bisher schwerste Aufgabe bevor und alle fragten sich, ob er auch dieser Herausforderung gewachsen ist. Die Antwort auf diese Frage lautete schließlich ja, denn auch wenn er dazu ein klein wenig Hilfe in Form eines Low Blows benötigte, besiegte der Russland-Sympathisant den fünfzehnfachen World Champion schließlich durch Ringrichterentscheid, als Cena im Accolade bewusstlos wurde. Bis zum heutigen Tag war dies ganz klar der größte Erfolg in der noch jungen Karriere von Rusev. Rusev (WWE, 2015)
07/2015: Kevin Owens
Er kam, sah und tat, was er ankündigte. Nachdem Kevin Owens im Dezember des letzten Jahres seinen Weg zu NXT fand und bei seinem Debüt CJ Parker binnen kürzester Zeit squashte, kündigte er an, NXT Champion zu werden. Nach Sami Zayns großem Erfolg fiel Owens seinem Freund um den Hals, nur um kurz später zu zeigen, dass gute Freunde noch bessere Feinde sind. Das daraus resultierende Match am vergangenen Mittwoch, exakt 2 Monate nach seinem NXT-Debüt, entwickelte sich zu einer einseitigen Angelegenheit, wie man sie in einem WWE Ring selten erlebt. Es unterschied sich durch seine Einseitigkeit wesentlich von ihren Matches im Independent-Bereich, doch da die Geschichte der beiden zuvor aufgearbeitet wurde, reihte sich dieses Match dennoch nahtlos in ihre Fehde ein. In diesem Kapitel war Kevin Owens der deutliche Sieger, während sich Sami Zayn sich via Ringrichterentscheid geschlagen geben musste. Kevin Owens (WWE, 2015)
06/2015: Demolition Davies
Nach 88 Tagen ohne World Heavyweight Champion hat New European Championship Wrestling erneut einen Träger des vakanten Titels, nachdem dieser am 06. und 07. Februar in Hessdorf, Bayern ausgerungen wurde. Im von Alex Wright angesetzten Turnier um den wichtigsten Titel der Liga gelang es Demolition Davies, sich gegen 15 weitere Teilnehmer, unter anderem ehemalige NEW-Titelträger, durchzusetzen und als Fünfter überhaupt den Titel um die Hüften zu schnallen. Im Finale des 16-Mann-Turniers gewann er gegen T-K-O und sicherte sich so die Auszeichnung zum Superstar Of The Week. Kein Bild verfügbar
05/2015: Maximo
Mehrere Wochen fehdete Maximo bereits gegen den CMLL World Heavyweight Champion Damian El Terrible, bevor er diesen zu einem Match um dessen Titel herausforderte. Am vergangenen Freitag kam es schließlich zu diesem Titelkampf, und das Mitglied der großen Brazo-Familie schaffte tatsächlich die Überraschung: Er besiegte Terrible, beendete damit dessen dreijährige Titelregentschaft und konnte sich so seinen allerersten Singles Title überhaupt umschnallen. Damit nicht genug, schrieb er sich mit diesem Sieg noch anderweitig in die Geschichtsbücher. So ist Maximo der allererste Exotico überhaupt, welcher beim CMLL einen Einzeltitel gewinnen konnte und ist zudem mit seinem Vater Brazo de Plata das erste Vater-Sohn-Gespann, welches zu verschiedenen Zeitpunkten den gleichen mexikanischen Heavyweight Title halten konnte. Maximo (CMLL, 2015)
04/2015: Roman Reigns
Es ist der wohl am heißesten umkämpfte Spot des Jahres: der Sieg im Royal Rumble Match garantiert dem Sieger einen Platz im WWE World Heavyweight Title Match bei WrestleMania. In diesem, wie schon im letzten Jahr wollten die Fans unumstritten Daniel Bryan als Sieger der großen Battle Royal sehen – und erneut wurden sie enttäuscht. Denn am Ende war es der Roman Reigns, der sich mit dem Erfolg im Royal Rumble 2015 seinen Weg zur absoluten Spitze geebnet hat. Nun steht ihm mit dem Main Event gegen Brock Lesnar das größte Match seiner Karriere bevor. Und trotz all der Buhrufe, die ihm in Philadelphia entgegengebracht wurden, war der Rumble-Sieg wohl der größte Erfolg der noch jungen Karriere von Roman Reigns. Roman Reigns (WWE, 2015)
03/2015: Karsten Beck
"WINNER!" beschreibt den neusten Erfolg eines gewissen Herrn perfekt. Am vergangenen Samstag verlor Big Daddy Walter seinen wXw Unified World Wrestling Title an einen Mann, der für eine bessere wXw kämpft. Die Rede ist dabei vom World Triangle League-Sieger, Herrn Karsten Beck. Im Main Event von Back To The Roots XIV gewann der Initiator der Kampagne für eine bessere wXw seinen ersten Singles-Titel bei Westside Xtreme Wrestling. Und dies mit der Hilfe von niemand geringerem als dem ehemaligen Headbooker von WWE und TNA: Vince Russo. Dieser stellte sich als neuer Investor der größten Liga Deutschlands vor und verhalf Beck als Referee mit dem finalen Three Count zum Gewinn der wichtigsten Trophäe der wXw. Mit diesem Sieg sicherte sich Karsten Beck zum vierten Mal den Superstar Of The Week-Award. Karsten Beck (Europa, 2014)
02/2015: Prince Puma
Direkt von der ersten Show von Lucha Underground an konnte sich Prince Puma als einer der größten Stars des Projekts etablieren. Logischerweise gehörte der sonst als Ricochet bekannte High Flyer damit auch zu den Favoriten, als in der vergangenen Woche der allererste Lucha Underground Champion in einem Aztec Warfare Match gekrönt werden sollte. Und tatsächlich konnte sich der laut Show-Story von einem alten Aztekenstamm abstammende Puma in diesem Match gegen 19 andere Kämpfer durchsetzen, indem er zum Ende des Matches seinen letzten verbliebenen Gegner Johnny Mundo aka John Morrison nach einem 630° Splash eliminierte. Damit geht er nicht nur als erster Champion in die Geschichtsbücher der jungen Liga ein, sondern sicherte sich auch gleichzeitig unseren Superstar Of The Week-Award. Prince Puma (Independent, 2015)
01/2015: Go Shiozaki
Vor zwei Jahren kam Go Shiozaki gemeinsam mit vier weiteren Wrestlern von Pro Wrestling NOAH zu All Japan und der Weg an die Spitze schien schon damals nur eine Frage der Zeit zu sein. Dieser Weg wurde aber steiniger als von einigen prognostiziert. Nach zwei erfolglosen Versuchen, die Triple Crown zu gewinnen, stand Shiozaki als Royal Road Tournament-Sieger im Oktober 2014 Champion Joe Doering gegenüber, unterlag aber ein drittes Mal. Nachdem er Doering im Dezember im Rahmen der Real World Tag League jedoch abermals pinnen konnte, erhielt er im neuen Jahr eine weitere Chance auf das große Gold. Am vergangenen Samstag war schließlich die Stunde des 32-jährigen gekommen, als er Joe Doering in einem atemberaubenden Match um die Triple Crown besiegen konnte. Go Shiozaki (AJPW, 2015)
52/2014: Kana
Trotz zahlreicher Titelgewinne in ihrer zehnjährigen Karriere in den Ringen von Japan hat sich Kana in dieser Woche erneut einen Top-Spot gesichert. Die amtierende REINA World Tag Team-Titelträgerin schaffte im Main Event der großen Jahresabschluß-Show der Liga REINA die 14monatige Regentschaft von Syuri zu beenden und gewann somit den REINA World Women's Championship. Mit diesem Titelgewinn stockt die 33jährige aus Osaka die kurze Liste derer auf, die die jeweiligen großen Titel in SMASH, JWP und REINA gewonnen haben. Kana (SHIMMER, 2014)
51/2014: Shuji Ishikawa
Shuji Ishikawa hatte bereits vor diesem Jahr einige Erfolge vorzuweisen, bei Big Japan war er bisher jedoch vor allem in der Death Match Division zu finden und hielt bereits den Death Match Heavyweight Title. Dass er auch in der Strong Division erfolgreich sein kann, zeigte in diesem Jahr nicht nur sein Team mit Kohei Sato, mit dem er BJW Tag Team Champion wurde, sondern auch das Ikkitousen Strong Climb Turnier, das Ishikawa im Finale gegen Daisuke Sekimoto gewann. Als der Strong World Heavyweight Title allerdings vakantiert wurde, musste Ishikawa bis zum vergangenen Sonntag auf seine Chance auf den Titel warten. Das Warten hatte sich allerdings gelohnt, denn in einem Entscheidungsmatch um den vakanten Gürtel besiegte Ishikawa Ryuichi Kawakami mit seinem Splash Mountain und wurde damit zum Triple Crown Champion bei Big Japan. Shuji Ishikawa (DDT, 2014)
50/2014: Sami Zayn
Seit seinem Debüt bei NXT Anfang Mai 2013 wurde Sami Zayn zusehends zum absoluten Liebling des Publikums und auch zum MVP des gesamten Brands. Über die atemberaubenden Matches gegen Cesaro gelangte der sympathische Underdog allmählich in das Rennen um den NXT Title, welchen Zayn als großes Ziel nannte. Nicht nur in #1 Contendership Matches, sondern vor allem in NXT Title Matches zog der Kanadier immer wieder den Kürzeren, sodass Champion Adrian Neville Zweifel an Zayns Qualifikationen äußerte. Er sei einfach zu nett, um Champion zu sein. All diese Zweifel konnte Zayn am vergangenen Donnerstag mit seiner Fußsohle aus dem Weg räumen, als er bei NXT Takeover: R Evolution auf den Champion Adrian Neville traf. In einem großartigen Match gelang dem eindeutigen Publikumsliebling nach dem Helluva Kick der Titelgewinn. Einer ausgiebigen Sieges folgte jedoch der Schlag in die Magengrube durch den debütierenden Kevin Owens. "... because they are destined to do this forever." Sami Zayn (WWE, 2014)
49/2014: El Patron Alberto
Nicht einmal zwei Wochen nach seiner Entlassung aus der WWE tauchte der ehemalige Alberto Del Rio bei der diesjährigen TripleMania-Show der mexikanischen AAA unter seinem neuen Namen El Patron Alberto auf und feierte damit sein Comeback in seinem Heimatland. Sein erster großer Gegner in der Folgezeit sollte dabei gleich der AAA World Heavyweight Champion El Texano Jr. sein, welchen Alberto schließlich am vergangenen Sonntag beim PPV Guerra De Titanes um den Titel besiegen konnte. Damit ist Alberto nicht nur der erste in Mexiko geborene WWE Heavyweight Champion, sondern auch noch der bisher Erste und Einzige, welcher den Heavyweight Title sowohl von der AAA als auch ihrem größten Konkurrenten CMLL gewinnen konnte. El Patron Alberto (AAA, 2015)
48/2014: Uhaa Nation
Uhaa Nation ist ein junger Mann aus den USA, der nicht nur dort, sondern auch schon in Japan seine Spuren hinterlassen hat und 2014 bereits mit der WWE in Verbindung gebracht wurde. Aktuell ist Sesugh Uhaa, so sein bürgerlicher Name viel in Europa unterwegs und ist unter anderem auch des Öfteren für die wXw angetreten. Bei der SuperShow Of Honor, die zusammen von PCW & ROH veranstaltet wurde, konnte er nun in einem Three Way Match den PCW Championship erringen. Gleich einen Tag später hat er den Titel erfolgreich gegen den ehemaligen ROH World Champion Michael Elgin verteidigt. Somit hat sich der gerade einmal 27-jährige als Superstar of the Week qualifiziert und man darf gespannt sein, wie es mit ihm weiter geht. Uhaa Nation (Europa, 2014)
47/2014: Luke Harper
Sometimes I see things that just ain’t there. Nach dem Split der Wyatt Family, begann Luke Harper seine Karriere als Single Wrestler mit dieser mysteriösen Promo. In dem Team zwischen ihm und Erick Rowan wurde er von vielen Stimmen als der talentiertere und herausragendere Wrestler bezeichnet. Er bestätigt dies nun direkt mit dem Gewinn des Intercontinental Title in seinem ersten offiziellen Match nach dem Split. Mit Rückdeckung von der Authority konnte er bei RAW Dolph Ziggler den Titel in einem unspektakulären Match abnehmen. Harper kann bereits auf eine lange Karriere im Ring zurückblicken, dennoch zeichnet sich der erste Gewinn eines WWE Titels für ihn als Meilenstein ab. Luke Harper (WWE, 2014)
46/2014: Rich Swann
In der vergangenen Woche veranstaltete das Ligenkonglomerat rund um WWNLive mehrere Shows in China, die zu einem großen Erfolg wurden. Neben DGUSA und EVOLVE konnte sich auch FIP dem chinesischen Publikum präsentieren. Nachdem Rich Swann an den ersten beiden Tagen der Tour in Tag Team Matches involviert war, traf er am dritten Tag im Main Event der Show in Chengdu vor einer Kulisse von ca. 2.500 Fans auf den FIP World Heavyweight Champion Trent Barreta. Am Ende des Matches triumphierte Swann und durfte sich damit nicht nur den FIP Title umschnallen, sondern war auch derjenige, der laut Berichten für den ersten Pro-Wrestling Titelwechsel in der Geschichte im Reich der Mitte verantwortlich war. Für den Titelgewinn in Verbindung mit der höchst erfolgreichen Tour - am letzten Tag fanden sich nach einigen Berichten etwa 10.000 Zuschauer in Peking ein - erhält Swann stellvertretend für WWNLive den Award dieser Kalenderwoche. Rich Swann (Independent, 2014)
45/2014: Rusev
Rusev crushed! Nachdem der bulgarische Hüne, der nun aus Moskau, Russland angekündigt wird, über Monate lang eine Schneise der Verwüstung bei World Wrestling Entertainment hinterließ und dabei Patrioten, Olympioniken und Giganten zur Strecke brachte, richtete er seine Aufmerksamkeit auf das Repräsentationsstück des patriotischen US-Wrestlers: den United States Championship. In einem Match, welches nach der Ausgabe von Monday Night RAW am vergangenen Montag exklusiv auf dem WWE Network zu sehen war, trat der von Lana begleitete Rusev gegen den amtierenden Champion Sheamus an. Am Ende einer 12-minütigen Schlacht sorgte Rusev via Accolade dafür, dass Sheamus das Bewusstsein und so auch seinen Titel verlor. Für Rusev, der ankündigte, den Titel Russlands Präsident Vladimir Putin übergeben zu wollen, war es der erste Titelgewinn seiner Karriere. Rusev (WWE, 2014)
44/2014: Angel de Oro
Dreimal trat Angel de Oro im Jahre 2012 gegen den damaligen NWA World Historic Welterweight Champion Negro Casas um den Titel an, und alle drei Matches endeten in einer Niederlage für den jungen CMLL-High Flyer, genauso wie ein Titelmatch im Jahre 2013 gegen den damaligen CMLL World Welterweight Champion Polvora. Anstatt jedoch aufzugeben, steckte er sich noch höhere Ziele und forderte kürzlich den CMLL World Light Heavyweight Champion Rey Escorpion um dessen Titel heraus. In der vergangenen Woche trafen die Beiden daraufhin auch aufeinander und der "Engel aus Gold" schaffte es tatsächlich, den Skorpionenkönig zu besiegen. Damit sicherte sich Angel de Oro nicht nur seinen ersten Singles Title überhaupt, sondern bekommt von uns auch noch den SOTW-Award verliehen. Angel de Oro (CMLL, 2014)
43/2014: El Hijo del Diablo
Anfang 2010 tauchte El Hijo del Diablo in seiner Stammliga IWRG mit dem WWS World Welterweight Title auf, welcher seitdem in der mexikanischen Independent-Promotion verteidigt wird und welchen "der Sohn des Teufels" im März 2010 schließlich an den damaligen IWRG Intercontinental Lightweight Champion Dr. Cerebro in einem Title Vs. Title Match verlor. Cerebro konnte den WWS-Titel über ein Jahr lang halten, bevor auch er ihn abgeben musste, im Juni diesen Jahres konnte sich der Veteran das Gold jedoch erneut um die Hüften schnallen. In den letzten Wochen entwickelte sich schließlich abermals eine erbitterte Auseinandersetzung zwischen Cerebro und Hijo del Diablo, woraufhin sich die Beiden auf ein Match um den WWS Title für die vergangene Woche einigten. Dieses Mal war es jedoch Hijo del Diablo, welcher das Match gewinnen und sich so endlich wieder "seinen" Titel zu eigen machen konnte. Für diesen Punktsieg in dieser Fehde verleihen wir dem Teufelssohn obendrauf in einer recht ereignislosen Woche den SOTW. El Hijo del Diablo (IWRG, 2013)
42/2014: Hiroshi Tanahashi
Es war kein gewöhnlicher Sieg, es war kein gewöhnlicher Titelgewinn, sondern ein Sieg für die Geschichtsbücher. Als Hiroshi Tanahashi am vergangenen Montag den amtierenden IWGP Heavyweight Champion AJ Styles im Main Event der Ryogoku Kokugikan via High Fly Flow pinnte, wurde er zum ersten siebenfachen IWGP Heavyweight Champion in der 27-jährigen Historie des Titel und überholte damit den legendären Tatsumi Fujinami, der den Titel sechsmal hielt. Zwei Tage nach dem Sieg über AJ Styles brach Tanahashi darüber hinaus einen weiteren historischen Rekord: Am 15. Oktober war der "High Flying Star", kombiniert man all seine Regentschaften, insgesamt 1.239 Tage IWGP Heavyweight Champion - ein Tag länger als der bisherige Rekordhalter Keiji Muto. Hiroshi Tanahashi (NJPW, 2014)
41/2014: Masayuki Kono
Bereits als das Turnier um den neuen WRESTLE-1 Title angekündigt wurde, schien es vorgezeichnet, dass KAI und Masayuki Kono den Titel unter sich ausmachen würden, zumal beide seit Monaten eine intensive Rivalität verband. Nachdem beide drei Männer hinter sich ließen, standen sie sich tatsächlich am vergangenen Dienstag im Finale in der Korakuen Hall gegenüber. Nach KAIs Niederlage gegen Kono im Juli und dem damit verbundenen Verlust seines Haupthaars glaubten viele Fans, dass seine Stunde nun geschlagen war. Erneut war es aber Kono, der zur Überraschung vieler die Oberhand behielt und KAI nicht nur ein weiteres Mal besiegte, sondern sich gleichzeitig auch erster Champion in der Historie von WRESTLE-1 nennen durfte. Masayuki Kono (W-1, 2014)
40/2014: Karsten Beck
"WINNER!" war das einzige Wort, welches Karsten Beck am Sonntagabend zum Besten gab. Der Anführer der "Kampagne für eine bessere wXw" startete gemeinsam mit 11 anderen Wrestlern in die World Triangle League, in der ihm zunächst ein Sieg gegen Axel Dieter Jr. gelang. Am Freitag kämpfte er gegen Zack Sabre Jr. zu einem 20-minütigen Unentschieden, woraufhin er am Folgetag den bis dato punktgleichen Jonathan Gresham in Folge seines Piledrivers schulterte und so ins Finale einzog. Der Finale Three Way Dance gegen Rich Swann und Biff Busik brachte für "Herrn" Karsten Beck schließlich den größten Erfolg seiner bisherigen Karriere, als er Swann via Piledriver pinnte und so das Turnier für sich entschied. Karsten Beck (Europa, 2014)
39/2014: Akito
Bereits seit 2010 tritt Akito in verschiedensten Rollen für die Promotion Dramatic Dream Team an. Während andere Wrestler in den ersten Jahren ihrer Karriere die ein oder andere Tag Team Regentschaft vorzuweisen haben, konnte Akito bisher noch keinen Titelgewinn verbuchen. Dies änderte sich am vergangenen Sonntag, als er dem DDT Extreme Champion Danshoku Dino gegenüberstand. In einem "Nobody Knows Rules" Match siegte Akito in Folge eines Muscle Busters und eines Liebesgeständnisses an den ehemaligen Champion, den er vor seiner Karriere bewundert habe. Das Geständnis war das Stichwort, das es brauchte, um Akito zu seinem ersten Titel zu verhelfen. Akito (DDT, 2014)
38/2014: Atlantis
Sechs Jahre waren die beiden CMLL-Stars Atlantis und Ultimo Guerrero erfolgreiche Partner und Freunde, bis sich das Duo 2011 entzweite. Aus Freundschaft wurde schnell Feindschaft, die mit den Monaten und Jahren immer mehr anwuchs. Dies führte soweit, dass sich die beiden Veteranen bald gegenseitig zu einem Match um ihre Masken herausforderten. Am vergangenen Freitag bei der 81. Aniversario-Show des CMLL war es schließlich soweit: Atlantis und Guerrero standen sich in einem Mask Vs. Mask Match gegenüber, welches als vielleicht wichtigstes Match dieser Art seit Jahren galt. Der Rudo Guerrero konnte den ersten Fall gewinnen, die zweite und dritte Runde ging jedoch an Atlantis, welcher seinen Erzfeind schlußendlich mit seinem Finisher Atlantida zur Aufgabe bringen konnte. Damit gewann der Tecnico nicht nur die Maske von Guerrero, sondern wird von uns auch noch für diesen wichtigen Sieg in dieser Langzeitfehde mit dem SOTW geehrt. Atlantis (CMLL, 2014)
37/2014: Eddie Kingston
Eddie Kingston darf sich erneut Singles Champion nennen. Nachdem er zuletzt nicht das goldene Händchen hatte, konnte Kingston bei Defining Moments am 12.09. den AAW Heavyweight Championship von Shane Hollister abnehmen und sich erstmals AAW Heavyweight Champion nennen. Dies ist eine durchaus starke Leistung, konnte Hollister zuletzt Chris Sabin, Jimmy Jacobs und Kevin Steen besiegen. Nach nun 258 Tagen konnte Kingston The Shug besiegen und von seinem zweiten Run als AAW Champion entthronen. Eddie Kingston (Independent, 2014)
36/2014: Jay Briscoe
Jay Briscoes erste Regentschaft als ROH World Champion war kurz und endete für viele Fans irritierend mit einer vermeintlichen Verletzung sowie der Aberkennung des Titels durch Matchmaker Nigel McGuinness. Doch der Moment der riesigen Überraschung, als Briscoe Kevin Steen nach dem Jay Driller bis 3 pinnen konnte, blieb den Fans. Etwas ähnliches ereignete sich letzten Samstag in Toronto. Erneut war Jay Briscoe gegen Michael Elgin, der den Titel erst im Juni gewann, krasser Außenseiter, erneut setzte er sich durch und erneut war die Überraschung der Zuschauer grenzenlos. Nachdem sich das ungläubige Staunen gelegt hatte, realisierten die Zuschauer in der Halle und vor den Bildschirmen, was dieser Titelgewinn bedeutete: Nach Austin Aries ist das Urgestein Jay Briscoe der erst zweite Mann, der den ROH World Title mehr als einmal gewinnen konnte. Aufgrund dieser Errungenschaft ernennen wir den Mann aus Sandy Fork, Delaware zum Superstar der Woche. Jay Briscoe (ROH, 2014)
35/2014: Ultimo Guerrero
Kürzlich veranstaltete das mexikanische CMLL eine weitere Ausgabe des Campeon Universal Tournaments, an welchem jährlich 16 amtierende Titelträger der Liga im KO-System aufeinandertreffen, um quasi den Champion der Champions zu krönen. Als Mitglied der regierenden CMLL World Trios Champions war auch Ultimo Guerrero teilnahmeberechtigt, welcher im Jahre 2009 bereits die erste Ausgabe des Turniers gewinnen konnte. Durch sein Können und seine Erfahrung schaffte es der Veteran Freitag vor einer Woche, sich mit Siegen über Mexican National Trios Co-Champion Mr. Niebla, CMLL World Middleweight Champion Dragon Rojo Jr. und NWA World Historic Welterweight Champion Volador Jr. erneut in das Finale vorzukämpfen. Gegner dort sollte NWA World Historic Middleweight Champion La Sombra sein, welcher sich bereits eine Woche zuvor für die Schlußrunde qualifizieren konnte und das Turnier im Jahre 2011 ebenfalls schon einmal gewinnen konnte. Am vergangenen Freitag trafen diese Beiden nun aufeinander, um den diesjährigen Turniersieger zu krönen. Und erneut war es die Erfahrung von Guerrero, welche ausschlaggebend war, so dass er den jungen High Flyer ebenfalls besiegen konnte, womit der "Letzte Krieger" der erste Mann ist, welcher das Campeon Universal Tournament gleich zum zweiten Mal gewinnen konnte. Ultimo Guerrero (Mexiko, 2014)
34/2014: Nicole Matthews
Da ist es passiert. Nicole Matthews konnte sich den ECCW Championship sichern. Was das Besondere daran ist, fragt ihr? In achtzehn Jahren Geschichte des ECCW Championships ist sie die erste Frau, welche den wichtigsten Titel der kanadischen Independent-Liga Elite Canadian Championship Wrestling gewinnen konnte. Dazu besiegte sie den bis dato zweimaligen ECCW Champion Bishop. Damit bewies sie, dass sie nicht nur die Beste unter den Frauen ist, wo sie übrigens aktuelle und viermalige Championesse ist, sondern auch mit den Männern der Liga mithalten kann. Nicole Matthews (Independent, 2014)
33/2014: Brock Lesnar
„It wasn’t even close.“ Mit diesen Worten kommentierte Michael Cole das Ende des Main Events vom SummerSlam 2014. Zuvor hat Brock Lesnar den bis dato amtierenden WWE World Heavyweight Champion John Cena über rund 16 Minuten nach Strich und Faden verprügelt und konnte sich schließlich in überzeugender Manier zum neuen Titelträger krönen. Nach dem schier unmöglichen Sieg bei WrestleMania XXX gegen den Undertaker bewies „The Beast“ einmal mehr, dass er aktuell wohl unschlagbar ist und demzufolge nun nur sehr schwer wieder vom Thron der WWE zu stoßen sein wird. Brock Lesnar (WWE, 2014)
32/2014: Kazuchika Okada
Lange Zeit hatten viele Fans auf ein Aufeinandertreffen zwischen Kazuchika Okada und Shinsuke Nakamura hingefiebert. Zuletzt trafen beide 2012 in der Gruppenphase des G1 Climax aufeinander, wo sich Shinsuke Nakamura mit seinem Boma Ye gegen den späteren Sieger Okada durchsetzte. Nun, zwei Jahre später, bot das G1 Finale im Seibu Dome einen deutlich größeren Rahmen für ein deutlich größeres Match der beiden CHAOS-Mitglieder, die sich mit je 8 Siegen gegen die Konkurrenz in ihren jeweiligen Blöcken durchsetzten. In einem verbissenen Kampf war es nach etwas mehr als 23 Minuten Kazuchika Okada, der nach drei Rainmakern in Serie und mit unwiderstehlichem Willen das Finale des 24. G1 Climax für sich entscheiden konnte. Somit gewann Okada nicht nur einen Shot auf den IWGP Heavyweight Title, sondern stieß dabei in die Riege derjenigen vor, die das wichtigste Turnier der Welt mehr als einmal gewannen, was vor dem erst 26-jährigen Okada nur Masahiro Chono und Hiroyoshi Tenzan gelang. Kazuchika Okada (ROH, 2014)
31/2014: Rush
Obwohl Rush beim mexikanischen CMLL auf dem Papier zu den Tecnicos zählt, ist er für ein Babyface extrem arrogant und unfreundlich zu nahezu jedermann, weswegen er sich mit der Zeit nicht nur bei den Fans unbeliebt machte. Auch Rudo Negro Casas und selbst Rushs Tecnico-Kollege Shocker waren mit der Zeit von seiner Verhaltensweise gestört, weswegen die beiden Veteranen jeder für sich entschlossen, dem Jungspund einmal seine Grenzen aufzuzeigen. Dies führte sogar so weit, dass Shocker im Januar diesen Jahres auf die Rudo-Seite wechselte, um öfter in Matches gegen Rush antreten zu können. Die harten Duelle der drei Männer sollten schließlich zu einem Three Way Hair Vs. Hair Match im März führen, an welchem Casas jedoch kurzfristig wegen einer Verletzung nicht teilnehmen konnte. In einem Singles Match gegen Shocker gewann Rush, und schor danach seinem Gegner die Haare. Am vergangenen Freitag bei der Großveranstaltung Juicio Final sollte Rush jedoch schließlich doch noch die Gelegenheit bekommen auch Casas um seine Haarpracht zu bringen. Und tatsächlich konnte Rush - allerdings nicht ganz legal - auch Casas besiegen, womit er als klarer moralischer Sieger aus dieser Dreierfehde hervorgeht. Rush (CMLL, 2014)
30/2014: Joe Doering
Als Joe Doering am vergangenen Sonntag um die Triple Crown, den größten Preis im Ring von All Japan Pro Wrestling, antrat, war es knapp 13 1/2 Jahre her, dass mit Taiyo Kea zuletzt ein US-Amerikaner die damals noch drei Titelgürtel hielt. Der damals 24. Triple Crown Champion war eine große Legende, nun trat Doering gegen den 49. Champion, seinen Tag Team Partner Suwama, an. Suwama hatte den Titel erst am 29.06. von Takao Omori gewonnen und suchte als Ace von All Japan Stabilität in das Titelgeschehen der so instabilen Promotion zu bringen. Nach etwas mehr als 21 Minuten war es im Duell der ehemaligen AJPW World Tag Team Champions allerdings Doerings Revolution Bomb, die den Absichten Suwamas ein Ende setzten und Doering nicht nur zum ersten US-amerikanischen Champion seit 2000 machte, sondern gleichzeitig auch zum 50. Champion in der Geschichte der 1989 etablierten Triple Crown. Joe Doering (AJPW, 2014)
29/2014: BxB Hulk
Der Weg von BxB Hulk zum Open The Dream Gate Title war lang und begann gewissermaßen bereits mit dem Gewinn des King Of Gate 2011. Als der damalige Champion Masaaki Mochizuki Yasushi Kanda vor Hulk einen Titleshot einräumte, turnte Hulk zum damaligen Heel Stable Blood WARRIORS. Was folgte waren fast 3 Jahre, in denen BxB Hulk die Untiefen des Heel-Daseins bei den WARRIORS und bei der Nachfolgegruppe MAD BLANKEY ergründete. Diese Zeit endete, als es zwischen Hulk und Naruki Doi immer wieder zu Unstimmigkeiten kam. Am 05.05. sagte sich BxB Hulk schließlich von MAD BLANKEY los und zog gegen seine ehemaligen Partner ins Feld. Zwar verlor er ein Five On One Handicap Match um den Namen der Gruppe, am vergangenen Sonntag enttrohnte er im Main Event von Dragon Gates größter Show des Jahres jedoch YAMATO und gewann so erstmals in seiner Karriere den wichtigsten Titel der Promotion. BxB Hulk (Dragon Gate, 2014)
28/2014: Chica Tormenta
Nicht nur im mexikanischen Independent-Bereich ist Chica Tormenta schon so gut wie für alle Ligen angetreten, die Rang und Namen haben, auch in Japan konnte sie schon bei WNC und REINA Ringluft schnuppern. Nun konnte sie auch in den USA auf sich aufmerksam machen, und dies nicht zu knapp: Am vergangenen Samstag besiegte die Mexikanerin bei River City Wrestling in San Antonio, Texas die US-Veteranin Alissa Flash und konnte sich damit den RCW Phoenix Title sichern. Damit trägt sie nun nicht nur Gold in den USA, sondern bekommt auch gleich noch aus Deutschland einen Preis, nämlich unseren SOTW-Award. Chica Tormenta (Mexiko, 2014)
27/2014: KUSHIDA
Seit 2010 steigt KUSHIDA, der bereits 2006 sein Debüt bei HUSTLE feierte, für New Japan in den Ring, seit März 2011 ist er offizieller Teil des Rosters und entwickelte sich zusehends zu einer der tragenden Säulen der dortigen Junior Heavyweight Division. In dieser Zeit sicherte sich der ehemalige MMA-Kämpfer an der Seite von Alex Shelley zwei Mal den IWGP Junior Heavyweight Tag Team Title, konnte in drei Anläufen aber nie den Singles Title der Division gewinnen. Dies änderte sich vergangenen Freitag, als KUSHIDA den amtierenden Champion Kota Ibushi in einem Match voller Widrigkeiten im Hoverboard Lock zur Aufgabe zwang. Damit ist der inzwischen 31-Jährige nicht nur an der Spitze der Singles-Division angekommen, sondern hält parallel mit seinem Partner Shelley auch den Junior Heavyweight Tag Team Title. KUSHIDA (NJPW, 2014)
26/2014: Seth Rollins
Als Seth Rollins vor wenigen Wochen gegen seine Shield-Brüder turnte war die Marschroute klar: auf eigenen Beinen stehen und auf selbigen schnell Erfolge feiern. Das es allerdings so schnell gehen würde, hätten wohl die wenigsten erwartet. Denn nur rund zwei Monate nach Auflösung der „Hounds of Justice“ gelang es Rollins, sich im Money In The Bank Ladder Match den so heiß begehrten Koffer zu sichern. Damit winkt ihm nun ein WWE World Heavyweight Title Match innerhalb der nächsten zwölf Monate, was fast gleichzusetzen ist mit einem Ticket in den WWE-Main Event. Die Auszeichnung Superstar Of The Week ist dabei nur das Sahnehäubchen, was wir geben können. Seth Rollins (WWE, 2014)
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Die letzten 3 Kommentare
Eddie schrieb über PWG Untitled II:
[7.0] "Dafür, dass Rousey selbst Kampfsport ausübt traut sie sich aber sehr wenig zu im Opener gegen Biff Busick. Ansonsten ein Opener, der mal wieder alles abfeuert, was ein Opener nur bieten kann. Krasse Finish-Phase, 7/10. Alexander gegen Fish ist auch ein cooles Ding, aber so ganz holen sie mich nicht ab, 6/10. Wäre bei Cage gegen Uhaa der Upfuck des Lionsaults nicht, so wäre das eine perfekte Beschreibung von PWG, Crazyness at its best. Kranker Spot an krankem Spot, da ich beide mag und damit gerechnet hatte, war das in der Form echt geil, 8/10. Das Tag Title Match hat mir sehr viel Spaß gemacht, klar, stehen auch vier meiner Lieblingswrestler im Ring. Unabhängig davon einfach gute Interaktionen der vier, 7/10. Cole gegen Lee mit dem überraschenden Finish ist auch gut gemacht. Zunächst wenig besonderes, dann ab Lees Dive in der Finish-Phase absolut verrückt, 7/10. Zu den letzten Beiden mehr im Guide, 8/10 und 8/10. Ingesamt wie immer bei PWG eine gute Show, 7 Punkte."
[8.0] "Wahnsinnig starkes Match zwischen den Beiden hier. Einzig die übertrieben lange Finish-Phase, wie man sie bei PWG eben so oft hat, ist ein kleiner Dämpfer. Ansonsten ist das wirklich hervorragend gearbeitet mit der Rücken- gegen die Armbearbeitung, die es letztendlich ja auch ist, die den Unterschied macht, 8 Punkte."
[8.0] "Man darf natürlich bei den vier Namen keinen Mattenwrestling-Klassiker erwarten, denn ein Spotfest ist vorprogrammiert. Das Spotfest, das die vier zeigen ist aber wirklich richtig krass und Nonstop, wie es TNA nie wirklich war. Perfekt als Match vor dem Main Event, 8 Punkte."
 
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