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UFC 77: Hostile Territory

DVD-Rezension

Veröffentlicht am: 10.03.2008, 20:19 Uhr
Kategorie: DVD-Rezension
Verfasser: Woodstock
Rich Franklin, ehemaliger UFC Middleweight Champion, trifft in seiner Heimat Cincinnati, Ohio, auf den Mann, der ihm ein Jahr zuvor nicht nur innerhalb von drei Minuten den Titel abgenommen, sondern ihn geradezu vernichtet hat. Was sich hier nach einer typischen Hollywoodstory anhört, ist die pure Realität. Anderson Silva, so der Name des amtierenden Titelträgers, wagt sich in die Höhle des Löwen und gibt „Ace“ Franklin die Chance zur Revanche.

Von 15.000 Fans frenetischen Fans nach angefeuert stellt sich Franklin noch einmal mit Anderson Silva, einem der „pound for pound“ besten Kämpfer der Welt, ins Octagon. Während er bei den Experten trotz seiner im Vorfeld errungenen Siege gegen MacDonald und Okami noch als Außenseiter gilt, scheint er selbst jedoch vor Selbstvertrauen zu strotzen. In den Farben der Cincinnati Bengals gekleidet scheint er die Erinnerung an die brutalen Kniestöße, mit denen „The Spider“ vor Jahresfrist seine Nase und seine Titelregentschaft zerlegte, hinter sich gelassen zu haben. Doch nur mit Selbstvertrauen allein hat noch niemand einen Kampf gewonnen. Erst recht nicht gegen einen so großartigen Athleten wie Anderson Silva. Macht Franklin die Hollywoodstory perfekt und holt sich den Titel zurück? Oder scheitert er erneut am übermächtig erscheinenden Anderson Silva?

Weit weniger viel versprechend ist da die Vorgeschichte des zweiten Hauptkampfs. Auf der einen Seite steht Tim Sylvia. Der war zwar gleich zweimal UFC Heavyweight Champion, ist aber bei den meisten Fans aufgrund seiner unspektakulären Kampfweise nicht sonderlich beliebt. Er trifft auf Brandon Vera, einen noch ungeschlagenen, jungen Kämpfer, der mit seinem Mundwerk ebenso schnell ist wie mit den Fäusten. Die letzten elf Monate hatte er jedoch wegen einiger Vertragsstreitigkeiten ohne Kampf hinter sich gebracht. Beide wollen eine Chance auf den nach Randy Coutures einseitiger Kündigung wohl freigewordenen Heavyweight Title, doch um diesem Ziel näher zu kommen, müssen sie endlich wieder einen überzeugenden Kampf abliefern.

Während sich das Duell zwischen Franklin und Silva zum erhofften Feuerwerk entwickelt, werden auch Sylvia und Vera den Erwartungen gerecht, was in diesem Fall jedoch einem eher unspektakulären Kampf gleichkommt. Wesentlich unterhaltsamer sind da die Duelle in der Midcard. Stephan Bonnar, der sich im Finale der ersten „Ultimate Fighter“-Ausgabe in die Herzen der UFC Fans gekämpft hat, liefert sich ein verbissenes Duell mit seinem ehemaligen Trainingspartner Eric Schafer. Auch Kalib Starnes und Alan Belcher lassen es in einem blutigen Kampf ohne Rücksicht auf Verluste krachen. Und da der zweite Lokalmatador Jorge Gurgel, der eigentlich ein herausragender Bodenkämpfer ist, die Vorliebe hat sich trotzdem auf jeden wilden Schlagabtausch einzulassen, der sich ihm bietet, ist auch steht auch sein Duell gegen Alvin Robinson unter einem guten Vorzeichen.

In der Undercard geht es im Vergleich wesentlich verhaltener zur Sache. Zwar liefern Matt Grice und Jason Black den besten Kampf des Abends (inklusiver einer wahnsinnigen zweiten Runde, in der man als Zuschauer dem Referee gleich mehrfach zurufen möchte, dass er den Kampf doch beenden soll), doch die Kämpfe zwischen dem Japaner Yushin Okami und Jason MacDonald sowie Josh Burkman und Forrest Petz sind teilweise richtig zähe Angelegenheiten. Erfrischend ist da der Auftritt des BJJ – Black Belts Demian Maia, der in seinem UFC Debüt gegen Ryan Jensen seine Fähigkeiten eindrucksvoll unter Beweis stellt.

Mit knapp hundert Minuten reiner Kampfzeit bietet UFC 77 viel Action im Octagon. Was etwas fehlt ist ein wirklich hochklassiger Kampf, der neben dem tollen Main Event und dem spektakulären, aber recht bedeutungslosen Duell zwischen Grice und Black die drögen Momente der Undercard vergessen läßt. Was bleibt ist ein ausgewogener Event, der einige tolle Momente liefert. Zusätzlich zum eigentlichen Event enthält die DVD noch einen Blick hinter die Kulissen von „Hostile Territory“. Hier wird natürlich vornehmlich auf Vorgeschichte des Main Events sowie auf die Vorbereitungen der beiden Kontrahenten eingegangen. Wer die Ergebnisse nicht kennt, sollte sich dieses Special erst nach der Show ansehen, da Silva und Franklin sich auch nach dem Kampf noch einmal zu Wort melden.

Technisch gibt es an dieser DVD nichts zu bemängeln. Sowohl Bild- als auch Tonqualität sind gut. Neben dem englischen Originalkommentar von Joe Rogan und Mike Goldberg gibt es noch eine französische Tonspur zur Auswahl. Untertitel sind nicht auswählbar. Einzüge und Interviews nach dem Kampf gibt es lediglich beim Main Event, was aber nicht weiter tragisch ist, da die UFC Einzüge zumeist völlig unspektakulär und austauschbar sind.

Alles in allem bietet „UFC 77: Hostile Territory“ eine gute, wenn auch nicht übermäßig spektakuläre Show, die man sich ohne Bedenken ansehen kann. Jedoch gibt es hier nichts weltbewegendes zu sehen, dass den zwingenden Kauf dieser DVD nötig machen würde. Wer gerne eine gute UFC Show sieht kann bedenkenlos zugreifen, verpasst aber nichts, wenn er es nicht tut.

Übersicht und technische Daten

UFC Middleweight Championship
Anderson Silva (c) vs. Rich Franklin
Tim Sylvia vs. Brandon Vera
Stephan Bonnar vs. Eric Schafer
Kalib Starnes vs. Alan Belcher
Jorge Gurgel vs. Alvin Robinson
Yushin Okami vs. Jason MacDonald
Ryan Jensen vs. Demian Maia
Josh Burkman vs. Forrest Petz
Jason Black vs. Matt Grice

Bonusmaterial: Behind The Scenes

Kauf-DVD erhältlich ab: 31.03.2008
Label: FightDVD / rough trade Distribution
Format: 1,33:1
System: PAL
Sprachen: Englisch, Französisch
Untertitel: -
Laufzeit: 175 Minuten (inkl. Behind The Scenes)
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