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TNA: Best of the Bloodiest Brawls - Scars and Stitches

DVD-Rezension

Veröffentlicht am: 07.10.2008, 20:36 Uhr
Kategorie: DVD-Rezension
Verfasser: Mathias Rekasch
Liga: Total Nonstop Action Wrestling
Diese DVD wird als eine Zusammenstellung der barbarischsten Matches von TNA angepriesen. Jedoch müssen die Verantwortlichen sich die Frage gefallen lassen, ob wirklich jedes der neun Matches auf dieser DVD dieses Attribut verdient hat.

Nach dem TNA Intro und ein wenig Werbung für die DVD’s zu Global iMPACT, Best of TNA 2007, Against All Odds 2008 und Lockdown 2008 sowie einem Bericht über das Motion Capturing zum Ultimate X Match für das TNA Videogame kommt man auch schon ins Menü, das einem die Auswahl bietet die DVD in einem durch zu sehen oder aber ein bestimmtes Kapitel zu wählen. Das ganze wird mit einer wackligen Kameraführung, Horrorfilmmusik und blutroter Schrift in Szene gesetzt.

Nach einem Hinweis für die Zuschauer kommen einige Teilnehmer der Matches zu Wort und äußern sich über ihre Erfahrungen mit Blut. So sagt Angle zum Beispiel, das er dies schon etwas beängstigend findet, während Cage es als ein schräges Gefühl beschreibt. Für Jeff Jarrett ist der Geruch beeindruckender als der optische Faktor. Daniels spricht seine Kinder an, die sich alles anschauen, was ihr Vater macht. Auch andere sprechen noch darüber und das Ganze ist ein interessanter Einstieg in die Thematik. Vor jedem Match ist ein Flur im besten „Resident Evil-Stil“ zu sehen und nach der Matcheinblendung kommen die meisten Teilnehmer nochmal zu Wort, doch im wesentlichen ist es dann eine Wiederholung dieser Aussagen. Etwas negativ ist, das in den Videoeinspielungen während des Statements, die Szenen des jeweils folgenden Matches beinhalten, das Ergebnis oft vorweg genommen, zumindest aber die eine Auswahl der besten Szenen bereits gezeigt wird, was Fans, die zum ersten Mal diese Matches sehen, die Spannung raubt.

Der Kommentar kommt natürlich von Mike Tenay und Don West, die wie üblich nicht immer komplett bei der Sache zu sein scheinen und daher etwas gewöhnungsbedürftig sind.

Wer sich den Titel der DVD anschaut und sich dann das erste Match ansieht, der wird verwundert auf die Rückseite des Covers starren um nachzusehen, ob er auch die richtige Scheibe eingelegt hat. Findet man hier doch ein simples Singles Match um den NWA World Heavyweight Title zwischen Jeff Jarrett und Rhino bei Turning Point 2005 vor. Die Tatsache, dass in diesem Match ein wenig Blut fließt kann nicht über die Tatsache hinwegtäuschen, dass man sich unter dem Titel etwas anderes vorgestellt hat. Das Match selbst ist auf keinen Fall schlecht, zeigt aber auch einen von Kurt Angle angesprochenen Fehler der Company, da alle fünf Mitglieder von Team Canada in dieses Match eingreifen. Doch egal wie man es dreht und wendet, man kommt irgendwie zu dem Schluss, dass dieses Match nicht auf diese DVD gehört.

Das zweite Match ist dann das Lethal Lockdown Match von Lockdown 2006. Stings Warriors (Sting, AJ Styles, Rhino & Ron Killings) treten hier gegen Jarretts Army (Jeff Jarrett, Scott Steiner, Chris Harris & James Storm) an. Nach den ersten fünf Minuten zwischen Styles und Harris kommt alle zwei Minuten ein neuer Wrestler in den Ring, wobei Jarretts Team den Vorteil hat immer zuerst jemanden in den Ring zu schicken. Ein Highlight ist sicherlich der Six Man Tower of Doom. Der Bump des Matches kommt allerdings von Styles und Storm, die auf das Dach des Käfigs steigen, wo Styles auf eine Leiter klettert um dann von der Scheinwerferaufhängung einen Splash gegen Storm durch einen Tisch zu zeigen. Eine der interessanteren Matcharten von TNA, die hier zu einem guten Match führt. Lediglich Scott Steiner sieht hier etwas deplatziert aus.

Ebenfalls im Käfig geht es dann mit AJ Styles und Christopher Daniels gegen LAX, damals noch mit Konnan, bei Bound for Glory II weiter. Die Chemie der vier Beteiligten stimmt hier einfach und sie beweisen, warum TNA lange Zeit das tot geglaubte Tag Team Wrestling wiederbelebte. Auch wenn AJ Styles und Christopher Daniels im Tag Team Bereich sicherlich fast eine Verschwendung von Talent sind, ist die Chemie dieser beiden Männer wirklich erstaunlich.

Dass man heftige Matches auch bei Weekshows zeigen kann beweist das Barbed Wire Steel Cage Match zwischen Rhino und Christian Cage bei iMPACT im November 2006. Allerdings muss man sagen, das es sich bei dieser Ausgabe um ein Prime Time Special handelt. In der Serie der Matches der beiden gegeneinander fällt dieses Aufeinandertreffen doch deutlich zweitklassig aus, ist hier jedoch aufgrund der Tatsache des vielen Bluts ausgewählt worden. Das Ende kommt dann allerdings wieder etwas unspektakulär rüber.

Anders als im vorherigen Match sieht es bei Samoa Joe gegen Kurt Angle aus. Das Match der beiden bei Genesis 2006, gilt eindeutig als eines ihrer besten gegeneinander. Das damalige Traummatch vieler TNA Fans kann die Erwartungen mehr als erfüllen und dürfte die Messlatte ihrer zahlreichen Matches sehr hoch gelegt haben. Die Zukunft beweist, dass dieses Match auch nur der Beginn eines langen und immer noch andauernden Kriegs zwischen diesen beiden Ausnahmeathleten ist.

Auch Abyss und Sting haben bei TNA eine heftige Fehde hinter sich. So versuchte Sting lange Zeit Abyss auf seine Seite zu ziehen. Ein Höhepunkt ist dieses Last Rites Match bei Destination X 2007 der beiden, was im Grunde nichts anderes als ein Casket Match ist. Auch gegen die Ikone Sting kann Abyss einmal mehr zeigen, das er nicht nur das rücksichtslose Monster ist, sondern eben auch ein guter Wrestler, dessen kompletter Durchbruch trotz einiger kurzer Zeiten an der Spitze noch auf sich warten lässt.

Immer wieder deutete TNA einen Split des erfolgreichsten Tag Teams der Liga, America’s Most Wanted an. 2007 ist es dann schließlich soweit und was davon rückblickend bleibt ist James Storm, der mit Robert Roode als neuen Partner immer noch die Tag Team Szene bei TNA bestimmt. Chris Harris, der im Verlauf seiner TNA Karriere immer mal wieder kurzzeitig im Main Event mitwirken durfte, heuerte dann bei WWE, mit einigen Kilos mehr und deutlich weniger Ausstrahlung , als Braden Walker an. Schließlich wurde er nach etwa einem Monat im Hauptroster wieder entlassen. Auf dieser DVD ist das Texas Death Match der beiden bei Sacrifice 2007 zu sehen, das ein typischer Brawl zweier ehemaliger Partner ist und außer harten Attacken und viel Blut nicht wirklich viel zu bieten hat.

Das Abyss neben Rhino am häufigsten auf dieser DVD zu finden ist und wie schon erwähnt deren Cover ziert, beweist zum einen seinen Stil und die Auslegung des Gimmicks, zeigt aber auch seine große Bedeutung für TNA. Das Match gegen Tomko bei Slammiversary 2007 rührt von der Fehde des Monsters gegen Cages Coalition. Dieses Aufeinandertreffen, von dem man angesichts bei beiden Teilnehmer und der No-DQ Regel nicht mehr als einen blutigen Brawl erwarten darf, zeigt dennoch ansatzweise das Können dieser beiden Personen auf und gilt sicherlich als eines der besseren Matches dieser Machart.

Den Abschluss bildet mit dem Barbed Wire Massacre II bei Against All Odds 2008 zwischen Judas Messias und Abyss sicherlich das heftigste Match auf dieser Scheibe und eines, das man nicht oft im Mainstream finden wird. Abyss, der sich im Vorwege gegen seinen Mentor, und wie sich später herausstellen wird, „Vater“ James Mitchell stellt, muss hier gegen dessen neues Monster antreten um eine Lektion zu lernen. Statt Seilen ist der Ring hier durch Stacheldraht begrenzt, der auch abseits davon zahlreich zum Einsatz kommt, egal ob nun Tische oder Bretter, die alle mit diesem umwickelt sind. Dieses Match wird Fans des reinen Wrestlings unter Garantie ebenso wenig ansprechen, wie Fans von Deathmatches hinter den Ofen hervorlocken. Doch es hat irgendwie den ECW-Spirit und führt den interessierten Fan zumindest in diese auf den ersten Blick eher abschreckend wirkende Welt ein.

Was am Ende festzuhalten ist, sind neun Matches, die teilweise mit erheblichem Blutverlust der Teilnehmer aufwarten können. Wer sich ohnehin die PPV DVDs von TNA zulegt, der wird von dieser Scheibe eher enttäuscht sein, da es, abgesehen von dem Match zwischen Rhino und Cage, einfach nur eine simple Zusammenstellung von blutigen PPV-Matches ist. Fans des Mainstream-Hardcore Genres werden hier allerdings sehr gut unterhalten. Wem also King of Deathmatches Turniere zu heftig sind, Cage Matches und der Einsatz von Waffen wie Stühlen, Tische oder Stacheldraht zusagen, der sollte hier durchaus zugreifen. Vor allem gerade weil abseits dieser Brutalität hier auch sehr gutes Wrestling gezeigt wird, das vornehmlich aus Zeiten stammt als der Slogan "We are Wrestling" TNA noch etwas bedeutet hat.

Übersicht und technische Daten
Inhalt:
NWA World Heavyweight Title Match - Turning Point 2005: Jeff Jarrett (c) vs. Rhino
Lethal Lockdown Match - Lockdown 2006: Sting, AJ Styles, Rhino & Ron Killings vs. Jeff Jarrett, Scott Steiner & America’s Most Wanted
Six Sides Of Steel - Bound for Glory 2006: AJ Styles & Christopher Daniels vs. The Latin American Exchange
Barbed Wire Cage Match - iMPACT November 2006 – Rhino vs. Christian Cage
Match Of The Decade - Genesis 2006: Kurt Angle vs. Samoa Joe
Last Rites Match - Destination X 2007: Sting vs. Abyss
Texas Death Match - Sacrifice 2007: James Storm vs. Chris Harris
No Disqualification - Slammiversary 2007: Abyss vs. Tomko
Barbed Wire Massacre 2 - Against All Odds 2008: Abyss vs. Judas Messias

Verfügbarkeit: sofort lieferbar
Label: Nur Original Productions/TNA Wrestling
System: PAL
Sprachen: Englisch
Untertitel: keine
Laufzeit: ca. 3 Stunden und 30 Minuten
Altersfreigabe: keine Jugendfreigabe
Ländercode: 0 (auf allen DVD-Playern abspielbar)

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