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Steve Austin: Die Zeit vor Austin vs. McMahon

Biografie

Veröffentlicht am: 01.04.1998, 00:00 Uhr
Kategorie: Biografie
Verfasser: Matt Macks
Liga: World Championship Wrestling, World Wrestling Federation
Steve Austin begann seine sportliche Karriere als Defensivspieler im Football-Team der North Texas State University. Im Frühjahr 1989 begann er schließlich, die Wrestling-Schule von Chris Adams zu besuchen. Während dieser Zeit erarbeitete sich Steve Austin schnell einen guten Ruf im Südosten der USA und Ende 1989 wurde er der erste Graduant der Schule. Er wrestlete zunächst unter seinem bürgerlichen Namen Steve Williams, doch musste recht bald einen neuen Namen annehmen, da er mit dem damals berühmteren \"Dr. Death\" Steve Williams verwechselte. In der Tat kam die Entscheidung, den Namen zu wechseln, nach einem Auftritt bei einer kleinen Show in Texas, als ein wütender Promoter angenommen hatte, den \"anderen\" Williams verpflichtet zu haben.

Unter dem neuen Namen Steve Austin wrestlete er im Tag Team mit seinem Lehrmeister Chris Adams für einige Zeit in der USWA. Nach moderatem Erfolg brach das Team auseinander und Austin etablierte sich als Einzelwrestler in einer langen und bitteren Fehde mit seinem ehemaligen Partner. Diese Fehde führte durch die USWA und andere, kleinere Promotions und fand ihren Höhepunkt, als Austin die Ex-Frau von Adams als sein Valet verpflichtete und Adams die wirkliche Ehefrau von Austin als seine Begleiterin auswählte. Während dieser Zeit in der USWA wurde Austin auch des öfteren von Percy Pringle (dem späteren Paul Bearer) gemanagt, vorwiegend in Texas und Tennessee. Nach einigen großen Matches gegen Jeff Jarrett verließ Steve Austin die USWA in Richtung der damals stetig wachsenden WCW.

In der WCW hatte Steve Austin sofortige Erfolge als Champion zu verzeichnen. Zudem wurde er regelmäßig von schönen Valets wie Veronica oder Chris Adams\' Ex-Frau zum Ring begleitet. Er gewann früh in seiner WCW Karriere den WCW World Television Title von Bobby Eaton und trat bald der \"Dangerous Alliance\" von Paul E. Dangerously (alias Paul Heyman) bei. Seine Partner in diesem Stable waren Rick Rude, Arn Anderson, Larry Zbyszko, Bobby Eaton und Madusa. Austin wurde in längere Fehden gegen Dustin Rhodes und kleinere Fehden gegen Scott Steiner, Barry Windham und Ex-WCW World Heavyweight Champion Ron Simmons gepusht.

Als Paul E. Dangerously die WCW verließ, tat sich Steve Austin mit Brian Pillman zusammen und sie bildeten fortan das Tag Team \"The Hollywood Blondes\". Beide gewannen die WCW World Tag Team Titles im März 1993 von Ricky Steamboat und Shane Douglas und hielten sie fünf Monate lang. Als Teil dieses Tag Teams entwickelte sich Steve Austin zu einem der populärsten Wrestler in der WCW, doch die Drahtzieher hinter den Kulissen verweigerten ihm das Vertrauen, die Promotion als ihr World Heavyweight Champion anzuführen. Trotz dieser Glasdecke führten Austin und Pillman viele sogenannte \"Skits\" auf, Jahre bevor diese zum Standard im amerikanischen Profi-Wrestling werden würden. In einem von diesen pardodierte das Duo die Legenden Ric Flair und Arn Anderson unter dem Titel \"Walk Of The Old\". Diese Skits sollten das Fundament für die berühmtesten Mainstream-Parodien der folgenden Jahre (bspw. DX/Nation o. nWo/Four Horsemen) bilden.

Als Brian Pillman sich verletzte, wechselte Steve Austin erneut in die Singles Division und gewann den WCW United States Heavyweight Title von seinem Langzeitrivalen Dustin Rhodes Ende 1993. Austin verteidigte den Titel eine Weile gegen Marc Mero und The Great Muta, wobei der letzte ihm durch ihre Fehde eine starke Reputation in Japan verschaffte. Austin verlor den Titel schließlich an Ricky Steamboat, bekam ihn aufgrund einer Verletzung Steamboats zurück und verlor ihn erneut am selben Abend an Hacksaw Jim Duggan. Nach diesem Punkt in seiner Karriere ging es mit Steve Austin in der WCW fast nur noch bergab. Eine Knie- und einer Trizeps-Verletzung zwangen Austin zu einer langwierigen Erholungsphase, während dessen der damalige WCW Präsident Eric Bischoff entschied, einige hochdotierte Verträge abzuschaffen. Austin bekam Anfang 1995 seine Kündigung mit der Post - so endete seine WCW Karriere und so baute er seinen Frust über die unpersönliche Entlassung auf, welche das Fundament für seine späteren Erfolge sein würde.

Steve Austin unterzeichnete einen Development Vertrag mit der WWF, doch bis zu seiner vollständigen Genesung und bis die Booker der WWF einen Plan für ihn ausgearbeitet hatten, war es ihm erlaubt, in anderen Promotions aufzutreten. So kam er zur ECW seines früheren Managers Paul Heyman. Er nutzte seine Zeit dort, um seine Fähigkeiten am Mikrofon auszubauen, unter anderem durch Parodien von Hulk Hogan und Eric Bischoff, ähnlich denen aus der Zeit mit Brian Pillman. Während dieser Tage arbeitete Austin viel mit Mick Foley zusammen, um einen Wrestling-Stil zu entwickeln, der seine angeschlagenen Körperpartien schonen sollte. Trotz Spekulationen, Austin würde in der ECW Titel gewinnen, verließ er die Promotion bereits nach vier Monaten wieder und debütierte in der WWF.

Als neuester Protegé von Ted DiBiase bekam Steve Austin den Namen \"The Ringmaster\" und den inoffiziellen \"Million Dollar Title\" bei seinem Debüt. Seine erste längere Fehde war gegen Savio Vega, welche Austin im Frühsommer 1996 in einem Strap Match verlor. Die Bedingungen des Matches waren gewesen, dass bei einer Niederlage Austins Manager Ted DiBiase die WWF verlassen müsste, was Steve Austin ermöglichte, eine neue Persönlichkeit anzunehmen. Er entwickelte den \"Stone Cold\"-Charakter, arbeitete nur noch für sich alleine und kämpfte gegen jeden. Austin gewann den King Of The Ring 1996, als er im Finale Jake \"The Snake\" Roberts mit einem der ersten Stone Cold Stunner besiegte. Bei der Krönung verweigerte er die Annahme von Krone und Umhang und proklamierte stattdessen \"Austin 3:16 says I just whipped your ass\". Dieser Kommentar war ein sofortiger Erfolg bei den Fans und torpedierte Austin zum Superstar in der WWF.

Als Bret \"The Hitman\" Hart Ende 1996 in die WWF zurückkehrte, hieß sein erster Gegner \"Stone Cold\" Steve Austin. Die lange Fehde der beiden kulminierte bei WrestleMania XIII in einem Submission Match, bei der Austin durch massiven Blutverlust - aber nicht durch Aufgabe - unterlag. Dieses Match wurde von Pro Wrestling Illustrated und dem Wrestling Observer zum Match des Jahres 1997 gekürt und ebnete für Steve Austin den Weg für viele sogenannte \"high-profile\"-Matches gegen Gegner wie den Undertaker, Shawn Michaels oder erneut Bret Hart.

Trotz oder gerade weil seiner eigenwilligen und rücksichtslosen Art entwickelte sich Steve Austin zu einem der populärsten Charaktere innerhalb der WWF. Er gewann seinen ersten WWF Titel, den WWF World Tag Team Title, zunächst mit Shawn Michaels und später im Jahr mit seinem alten Freund Mick Foley alias Dude Love. Austin gewann zudem den WWF Intercontinental Title von Owen Hart beim SummerSlam 1997, doch erlitt in dem selben Match eine karrierebedrohende Verletzung am Nacken mit zwei gestauchten Halswirbeln nach einem misslungenen Piledriver von Owen Hart. Austin musste seine Titel abgeben und mehrere Monate pausieren, doch seine Popularität wuchs ungeachtet dessen in immer höhere Regionen. Nach seiner Rückkehr gewann er zum zweiten Mal den Royal Rumble und bekam nach einem Sieg gegen Shawn Michaels im Main Event von WrestleMania XIV den WWF World Heavyweight Title und die Führungsrolle der Promotion in die Hand.

Von diesem Zeitpunkt an würde Austin eine der aggressivsten Titelregentschaften aller Zeiten in der WWF führen, Kämpfe gegen Dude Love, Kane und den Undertaker hoben die WWF Main Events in punkto Brutalität und Booking in eine neue Ebene. Austin\'s größter Widersacher allerdings sollte kein anderer Wrestler sein, sondern der Boss der WWF persönlich: Vince McMahon, der seine schlechte Reputation nach dem Montreal Incident mit Bret Hart ausnutzte, um einen Superheel-Charakter zu manifestieren, dessen höchstes Ziel war, Steve Austin den Titel abzunehmen.

Während dieser Tage unterlief die Welt des Professional Wrestling einer Renaissance der Popularität, mit Steve Austin\'s Charakter als einem der Hauptfaktoren für diese Wiederauferstehung. Viele ähnliche Charaktere wurden in den Jahren darauf aufgrund der Popularität von \"Stone Cold\" Steve Austin kreiert, welche alle zusammen geholfen haben, Wrestling in Dimension vorzustoßen, die vorher unerreichbar schienen. Wie lange Austins Popularität anhalten wird, ist ungewiss (mittlerweile hält sie sich gut im Jahr 2003, Anm. d. Übersetzers), doch Austins entscheidender Einfluss in dieser Unterhaltungssportart bleibt unbestritten, obgleich seine Karriere noch Jahre zuvor bereits als beendet angesehen worden war.

Quelle: the Other Arena
Jüngste Kommentare der CAGEMATCH-Insassen
Pingu schrieb am 22.04.2008:
[7.0] "Sehr gut geschrieben und für mich ein bisschen was neues dabei. Dennoch sollte sie mal aktualisiert werden, dann gibts mehr Punkte. ;)"
MINOtaurus schrieb am 18.02.2008:
[8.0] "Ich mach's kurz: Begrenzte In-Ring Fähigkeiten, aber dafür Charisma wie kein Zweiter. Leider lebt er jetzt nur noch von seiner Vergangenheit. Daher keine Höchstpunktzahl."
Killer Sancezz schrieb am 11.12.2007:
[8.0] "Bis zum Stand der Veröffentlichung gut geschrieben. Aber mitlerweile sehr unaktuell. Daher nur 8 Punkte."
ecw forever schrieb am 08.09.2007:
[10.0] "Gute Bio leider habe ich schon alles gewusst"
Alan Smithee schrieb am 26.08.2007:
[8.0] "Ein wenig kurz und doch stehen die meisten wichtigen sachen drin auch ordentlich geschrieben also 8 Punkte."

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