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Sting: "Against an army of shadows comes the Dark Warrior, the purveyor of good, with a voice of silence, and a mission of justice... this is Sting!"

Biografie

Veröffentlicht am: 10.02.2006, 00:00 Uhr
Kategorie: Biografie
Verfasser: The Mountie
Liga: World Championship Wrestling, National Wrestling Alliance
Zwanzig Jahre ist Steve Borden mittlerweile im Wrestlinggeschäft - und noch immer wird er mit dem gleichnamigen Schmusesänger verwechselt. Der 46-Jährige nimmt es mit Humor: "Fanden Sie mich zu Zeiten von Police besser oder gefallen Ihnen eher meine Solostücke?" fragte er einen Reporter einmal scherzhaft. Was viele nicht wissen: Anders als sein singender Namensvetter besitzt Borden die Rechte an seinem Namen.

Wörtlich übersetzt bedeutet Sting "Stachel". Tatsächlich ist Sting für manchen ein Stachel im Fleisch. Für Vince McMahon etwa: Der Stinger ist der einzige Superstar seiner Zeit, der niemals für die WWE antrat - auch nicht als die WCW vor einigen Jahren den Bach herunterging und fast all seine Kollegen über kurz oder lang in Stamford landeten. Sting dagegen braucht die WWE nicht - weder in finanzieller, noch in karrieretechnischer Hinsicht: Dank seines angeborenen Charismas und der konsequenten Entwicklung seines Könnens im Ring und vor allem seines Gimmicks hat sich Sting auch ohne Schützenhilfe aus Stamford Legendenstatus erarbeitet - einen Status, mit dem er seinem jetzigen Arbeitgeber TNA noch enorm nach oben helfen dürfte.

Erste Schritte mit Bodybuilder-Quartett

Ins Wrestlinggeschäft geriet Borden, der am 20. März 1959 in Omaha, Nebraska geboren wurde, Mitte der Achtziger. Der begeisterte Bodybuilder, der in Venice Beach aufwuchs, wurde in einem kalifornischen Fitnessstudio von seinem späteren Trainer Red Bastien angesprochen. Bastien formierte zusammen mit Rick Bassman ein Stable aus ehemaligen Bodybuildern, das auf den schneidigen Namen Power Team USA hörte - und er brauchte noch einen vierten Mann. Borden nahm das Angebot an und wurde nach einem zehnwöchigen Intensivtraining ins kalte Wasser der kalifornischen Indy-Szene geworfen. Er wurde auf den Namen Flash getauft, seine Teamkollegen hießen Justice, Glory und Commando. Das Kraftmeier-Quartett war jedoch recht kurzlebig, da sich schnell herausstellte, dass die meisten Teammitglieder zwar eine Menge Muckis besaßen, aber keinerlei Können im Ring.

Während sich Commando und Glory aus dem Wrestlinggeschäft verabschiedeten, blieben die beiden anderen Teammitglieder einander treu: Zunächst nannten sie sich "Freedom Fighters", dann firmierten sie als "The Blade Runners" - aller Wahrscheinlichkeit nach in Anlehnung an den Science-Fiction-Kultfilm. Flash und Rock, wie sich Justice inzwischen nannte, tingelten durch den Süden der US-Szene und kamen 1986 in der Universal Wrestling Federation unter, einer Südstaaten-Promotion, die sich damals - letztlich erfolglos - auf der nationalen Ebene versuchte.

Flash, der kurz darauf begann, sich Sting zu nennen, war schnell auf sich allein gestellt. Rock wechselte zur World-Class-Promotion der Von-Erich-Familie - später sollte er als Ultimate Warrior nicht minder berühmt werden als der Stinger. Sting schloss sich dem Stable Hotstuff & Hyatt International an, einer Heelgruppierung, die vom viel zu früh verstorbenen Eddie Gilbert und seiner Freundin Missy Hyatt angeführt wurde. Zusammen mit Gilbert konnte sich Sting zweimal die UWF Tag Team Titel umschnallen, was ihm später noch einmal mit seinem Stablekollegen Rick Steiner gelingen sollte. Im Laufe des Jahres 1987 jedoch begann Sting sich von Gilbert loszusagen und wandelte sich schleichend zum Publikumsliebling.

Schlacht mit Flair macht Sting zum Star

Als die UWF 1987 vom NWA-Präsidenten Jim Crockett Jr. aufgekauft wurde, war Sting einer derjenigen, der von der Crockett-Promotion übernommen wurde. Sting entwickelte sich schnell zu einem Shooting Star der NWA. Am Anfang des Jahres 1987 unterbrach er eine Feierlichkeit des NWA World Champions Ric Flair und forderte den Anführer der Four Horsemen zu einem Titelmatch heraus. Der Schlagabtausch stieg beim allerersten Clash Of The Champions, dem Gegenprogramm zu WrestleMania IV. Sting rang dem Nature Boy in einer denkwürdigen 45-Minuten-Schlacht ein Time Limit Draw ab und beförderte sich damit endgültig ins nationale Scheinwerferlicht. Spätestens jetzt war auch dem letzten Fan klar: Der Stinger war kein konturloser 08/15-Bodybuilder, sondern ein potenzieller Superstar.

Auch den Rest des Jahres über erzielte Sting Achtungserfolge. An der Seite von Lex Luger holte er sich kurz nach seinem spektakulären Titelmatch den Crockett Cup. Seine Jagd nach dem US Title von Barry Windham und der Versuch, zusammen mit Dusty Rhodes die Road Warriors als Tag Team Champions zu entthronen blieb zwar erfolglos. Allerdings konnte der Stinger am 31. März Mike Rotundo besiegen und sich den World Television Title umschnallen.

Nach erfolgreichen Titelverteidigungen gegen Herausforderer wie Butch Reed und den Iron Sheik verstrickte sich Sting in eine intensive Fehde mit dem Nippon-Import Great Muta. Beim Great American Bash wurde Sting zwar ein Sieg gegen den japanischen Topstar zuerkannt, doch im Nachhinein kam heraus: Muta bekam beim Pinfall die Schulter nach oben, ohne dass der Referee es mitbekam. Der Gürtel wurde für vakant erklärt und Muta konnte sich den Gürtel in einem Rückmatch sichern.

Ein Intermezzo bei den Horsemen und der große Triumph

Die Wege von Sting und Muta sollten sich jedoch auch beim Bash 1989 noch einmal kreuzen. Als Muta zusammen mit Terry Funk dessen vorherigen Gegner Ric Flair attackierte, kam der Stinger seinem alten Rivalen - inzwischen ebenfalls ein Publikumsliebling - zu Hilfe. Flair und Sting verbündeten sich auf Dauer und bekämpften die beiden Heels gemeinsam. Die Fehde kulminierte beim Halloween Havoc 1989, als Flair und Sting Funk und Muta in einem Thunderdome Cage Match in die Knie zwangen.

Die Freundschaft zwischen Flair und Sting ging letztlich sogar soweit, dass die beiden gemeinsam mit Ole und Arn Anderson die Four Horsemen wieder belebten - diesmal als Face-Stable. Kaum neu gegründet, gab es im Zuge von Starrcade 1989 schon die erste Zerreißprobe, als Sting ein so genanntes Iron Man Turnier gegen Muta, Flair und Lex Luger gewann, das dem Sieger das Anrecht auf ein Match um Flair NWA World Heavyweight Title bescherte. Im letzten und entscheidenden Match besiegt Sting seinen Horsemen-Kameraden mit einem Einroller, als Flair seinen Figure Four Leg Lock ansetzte.

Wie das unter Wrestlern nun mal so ist, hört beim Gold die Freundschaft auf. Flair verlangte bei Clash Of The Champions X von Sting, auf das Titelmatch zu verzichten. Dieser lehnte dankend ab und musste die Konsequenzen dafür tragen: Die restlichen Horsemen attackierten ihn und beendeten damit sein Intermezzo bei den apokalyptischen Reitern. Beim nächsten Pay Per View WrestleWar sollte Sting Flair dann entthronen - dumm nur, dass er sich beim Clash am Knie verletzte, als er versuchte, sich an den Horsemen zu rächen.

Die NWA überbrückte Stings Zwangpause mit einer Reihe von Matches des Nature Boy gegen Lex Luger, die Flair allesamt für sich entscheiden konnte. Der Stinger scharte derweil ein neues Stable um sich: Die Dudes with Attitudes, bestehend aus den Steiner Brothers, dem Junk Yard Dog und Paul Orndorff. Die Dudes sollten eine Schlüsselrolle spielen, als das lang erwartete Titelmatch zwischen Sting und Flair endlich steigen konnte. Sie bewachten den Ring um die Horsemen von unfairen Eingriffen abzuhalten. Außerdem wurde Horsemen-Manager Ole Anderson dazu verdonnert, mit Handschellen an den Hünen El Gigante - den späteren Giant Gonzalez - gekettet zu werden. Am Ende konnte Sting Flair erneut erfolgreich einrollen, als er sich an seinem Figure Four versuchte und holte sich damit seinen ersten World Title.

Das Black-Scorpion-Fiasko

Der Titelgewinn des Stingers war perfekt aufgebaut, doch seine Regentschaft entwickelte sich zu einem mittelschweren Fiasko - was nicht an ihm lag, sondern mit einer kruden Bookingidee von Ole Anderson. Weil er nicht sicher war, wie der frischgebackene Champion als Zugpferd ankommen würde - die erste Tour mit Sting als Champ war von den Zuschauerzahlen her weniger erfolgreich als erhofft - wollte er die Fans mit einer spektakulären Mystery-Storyline bei der Stange halten.

Kurz nach Stings Triumph erschien ein Maskenmann namens Black Scorpion auf der Bildfläche. Mit verzerrter Stimme behauptete er aus Stings Vergangenheit zu kommen und stieß dabei wüste Drohungen gegen den Champion aus. Beim Stichwort gemeinsame Vergangenheit kam dem gemeinen Fan natürlich sofort der damalige WWF Champion Ultimate Warrior in den Sinn - eine Spekulation, die die NWA sicher nicht ganz unabsichtlich forcierte. Da der Warrior allerdings bei der Konkurrenz war, wusste niemand so recht, wer der Scorpion sein könnte. Dummerweise galt das nicht nur für die Fans, sondern auch für die Booker.

In den ersten Segmenten steckte Ole Anderson selbst hinter der Maske des Scorpion - einen Plan, wer die Figur letztlich übernehmen sollte, hatte er jedoch nicht. Das hielt ihn nicht davon ab, die Fehde mit dem Scorpion immer weiter zu spinnen. Mit Zauberei-Segmenten, die mit totaler Trash noch höflich umschrieben sind, sorgte er dafür, dass man als NWA-Fan teilweise vor Scham im Stuhl versinken musste. Beim Clash of the Champions XII debütierte der Scorpion und wurde von Sting besiegt - ehe er ihn jedoch demaskieren konnte, tauchte ein zweiter Scorpion auf und ermöglichte seinem Kollegen die Flucht.

Beim Clash verbarg sich der Undercarder Al Perez unter der Maske des Scorpions, doch wer letztlich der "echte" Scorpion sein sollte, wusste immer noch kein Mensch. Bei diversen House Shows gab es ähnliche Szenerien, doch immer wieder entkam der Scorpion - damals meist vom Angel of Death gespielt - den Klauen des Stingers. Bei Starrcade 1990 kam es schließlich zum Showdown zwischen Sting und dem Scorpion. Sting konnte seinen Widersacher, der mit einem Raumschiff (!) in die Arena einzog besiegen und ihn schließlich doch noch demaskieren. Der Black Scorpion war… Ric Flair.

Glückwunschpakete mit unerwünschtem Inhalt

Dass der Nature Boy am Ende den Scorpion spielte, war nur eine Notlösung. Trotz des intensiven Aufbaus der Fehde hatte man bis zuletzt niemanden in petto, der den Scorpion darstellen sollte. Flair wurde bekniet, der NWA aus dem selbst angerichteten Schlamassel zu helfen. Dafür, dass Flair sich das antat, forderte er allerdings als Gegenleistung einen weiteren Titelrun. So kam es dann auch: Am 11. Januar 1991 wurde der Stinger vom Nature Boy entthront. In der Zwischenzeit ging die NWA als Wrestlingpromotion in die WCW über.

Auch ohne den höchsten Titel war Sting weiter das Aushängeschild der umgewälzten Promotion - erst recht, als Flair sie Mitte 1991 verließ um bei der WWF anzuheuern. Der Stinger fehdete mit Nikita Koloff und zusammen mit Lex Luger gegen die Steiner Brothers. Als Luger im Sommer den vakanten WCW World Heavyweight Title gewann, konnte Sting daraus Kapital schlagen, indem er in einem Turnier den von Luger abgelegten US Title errang - er besiegte im Finale den aufstrebenden Stunning Steve Austin. Nach seinem Triumph bekam der Stinger diverse Glückwunschpakete, über deren Inhalt er sich jedoch nicht direkt freuen durfte: Einmal steckte Abdullah The Butcher darin und attackierte ihn, das zweite Mal vollführte Cactus Jack denselben Trick.

Im dritten und letzten Paket verbarg sich dann Madusa, das Valet von Paul Heymans Dangerous Alliance, die es damals auf den Stinger abgesehen hatte. Sie diente jedoch nur als Lockvogel für einen Hinterhalt von Lex Luger. Eine daraus resultierende Knieverletzung kostete Sting den US Titel, den er am gleichen Abend gegen das Alliance-Mitglied Rick Rude verlor. Sting hatte nun also offene Rechnungen mit der Dangerous Alliance und mit seinem Nicht-Mehr-Freund Luger. Es gelang ihm letztendlich, beide zu begleichen: Beim Super Brawl 1992 nahm er Luger den World Title ab und bei WrestleWar 1992 siegte er in einem War Games Match zusammen mit Ricky Steamboat, Dustin Rhodes Barry Windham und Nikita Koloff gegen die Alliance.

Von Kampfkolossen und finsteren Zwergen

Lange konnte sich Sting jedoch nicht über die Siege freuen, denn schon bald darauf musste er sich seiner schwersten Herauforderung stellen - und das im Wortsinn. Der Kampfkoloss Big Van Vader forderte ein Titelmatch ein - und bekam es. Im April 1992 fuhr Sting zwar einen Disqualifikationssieg ein, bezahlte dafür jedoch mit drei gebrochenen Rippen. Wieder genesen, bestritt der Stinger einen Rückkampf gegen Vader und musste die Waffen strecken, als er sich nach einem verpassten Stinger Splash eine knallharte Powerbomb einfing.

In den Monaten darauf beschäftigte sich Sting mit Gegnern wie Cactus Jack und dem WCW-Neuling Jake Roberts, verlor Vader jedoch nicht aus dem Fokus. Die Rivalen begegneten sich im Finale des so genannten King Of Cable Turniers bei Starrcade 1992, das Sting für sich entscheiden konnte. Die Revanche glückte Vader in einem Strap Match bei Super Brawl III, in dem Sting erneut ordentlich Prügel bezog. Zusätzliche Würze kam in die Fehde, als sich Vader kurz darauf den WCW World Title von Ron Simmons zurückholte. Sting nahm Vader das Gold bei einer Europatour im März 1993 ab, doch der Entthronte holte sich den Titel sechs Tage darauf noch bei derselben Tournee zurück.

An sich war die Fehde zwischen Sting und Vader großartig, doch die WCW konnte es erneut nicht lassen, das Niveau mit einer Prise Trash-TV herunterzuziehen: Im Vorfeld des Tag Team Matches zwischen Sting und dem British Bulldog - der zuvor wegen dem Gebrauch von illegalen Wachstumshormonen aus der WWF flog - sowie Vader und Sid Vicious wurde ein Segment ausgestrahlt, bei dem Sting und der Bulldog Beachvolleyball spielten und von ihren Gegnern konfrontiert wurden. Währenddessen brachte ein böser Midget namens Cheetum einen Sprengsatz an Stings Boot an.

Sting und der Bulldog siegten dennoch, allerdings sollte Vader den Titel letztlich an jemand anderen verlieren: Den wiedergekehrten Ric Flair. Durch die Rückkehr des Nature Boy - und das Eintreffen von Hulk Hogan ein halbes Jahr später - war Sting den Status als Topface der Company los. Eine Weile kämpfte er um den faktisch wertlosen WCW International Title, der von Rick Rude gehalten wurde. Dieser musste jedoch seine Karriere beenden, als er sich in Japan bei einem Match gegen Sting am Knie verletzte. Mit einem Sieg gegen Vader sicherte sich Sting den vakanten Gürtel.

Degradierung zum Hulkster-Sidekick

Bei der 27. Auflage von Clash Of The Champions wurde Stings Titel mit Flairs WCW World Title vereinigt. Der Nature Boy, der sich mittlerweile wieder von den Fans abgewandt hatte, behielt die Oberhand. Sting und Flair kreuzten weiter die Klingen, doch als Hogan in der WCW eintraf, wurde Sting mehr und mehr zu dessen Sidekick degradiert. Die beiden kämpften gegen Flair und Vader, Kevin Sullivans Three Faces Of Fear und den meist unfreiwillig komischen Dungeon Of Doom - ein weiteres Sullivan-Stable. Sting nahm dem Dungeon-Mitglied Meng im Juli 1995 den US Title ab, den er Ende des Jahres gegen den Japaner Kensuke Sasaki verlor.

Auch mit Ric Flair sollte sich der Weg des Stingers wieder kreuzen: Im Vorfeld des Halloween Havoc überredete ihn der Nature Boy, bei dessen Match gegen Arn Anderson und Brian Pillman in seiner Ecke zu stehen. Es kam, was kommen musste: Am Ende prügelten alle drei Beteiligten auf Sting ein - zusammen mit Chris Benoit bildeten die drei Heels eine Neuauflage der Four Horsemen. Einmal mehr erwies sich der Stinger als zu vertrauensselig gegenüber seinen vermeintlichen Freunden.

Ein Kollege, der Sting - damals zumindest - nicht aufs Kreuz legte, war Lex Luger. Gemeinsam mit seinem alten Weggefährten entthronte Sting Anfang 1996 die WCW Tag Team Champions Harlem Heat. Bei Slamboree 1996 stand Luger auch in Stings Ecke, als er bei Slamboree den World Champion The Giant - den heutigen Big Show - herausforderte. Nach einem verunglückten Eingriff seines Freundes, zog der Stinger den Kürzeren.

Vom Helden zum Verräter?

Die Freundschaft der beiden hielt dem Vorfall stand: Sting und Luger standen bald darauf an vorderster Front, als im Sommer des Jahres die WWF-Abgänger Kevin Nash und Scott Hall in der WCW auftauchten und eine feindliche Übernahme der Promotion androhten. Gemeinsam mit Randy Savage stellten sich Sting und Luger den Outsiders beim Bash At The Beach 1996 entgegen. Den Outsiders gelang es früh, Luger zu verletzen, so dass Sting und Savage auf sich allein gestellt waren. Nach einer Weile stürmte jedoch Hulk Hogan zum Ring um seinen WCW-Kollegen zu helfen - so schien es zumindest. Stattdessen schockte er die Welt, indem er die Publikumslieblinge attackierte, sich mit den Outsiders verbündete und die New World Order aus der Taufe hob.

Im Kampf gegen das immer stärker werdende Heelstable wäre es natürlich nicht schlecht gewesen, wenn die Publikumslieblinge zusammengehalten hätten. Stattdessen verstand es die NWO geschickt, einen Keil zwischen sie zu treiben. Im Vorfeld von Fall Brawl 1996, als die NWO in einem War Games Match gegen Sting, Luger sowie die Horsemen Ric Flair und Arn Anderson antreten sollte, präsentierten sie den Fans tatsächlich den Stinger, der Luger attackierte.

Sting schwor seinen WCW-Kollegen Stein und Bein, dass er es nicht gewesen sei - trotzdem zweifelte selbst Luger daran, ob er Sting noch vertrauen könnte. Er schien recht zu behalten, als Sting sich als viertes Teammitglied der NWO entpuppte. Doch der NWO-Sting war nicht Steve Borden, sondern der Undercarder Jeffrey Farmer. Der echte Sting kam selbst ebenfalls ins Match, nahm sich seinen Doppelgänger und dessen NWO-Kollegen vor, ließ Luger dann jedoch im Stich und lieferte ihn damit der NWO quasi ans Messer.

Der rätselhafte Rächer

Sting war so erbost darüber, dass Luger und die Fans an den Verrat glaubten, dass er den Bettel hinwarf und sich zu einem Free Agent erklärte. Die Promo war der Startschuss für einen radikalen Imagewandel des Stingers. Aus dem fröhlichen Surfer-Sonnyboy wurde ein düsterer Charakter mit längeren Haaren, Trenchcoat, Baseballschläger und schwarz-weißer statt bunter Gesichtsbemalung.

Das neue Gimmick war eine Idee von Scott Hall, der sich dabei offensichtlich bei dem Kultfilm "The Crow" bediente. Brandon Lee - Sohn der Kung-Fu-Legende Bruce Lee -spielte darin den Rocksänger Eric Draven, der zusammen mit seiner Freundin von vier Killern ermordet wird. Eine Krähe holt Draven daraufhin aus dem Totenreich, um ihm die Gelegenheit zu geben, sich an seinen Peinigern zu rächen. Die Comicverfilmung erlangte traurige Berühmtheit, weil Lee kurz vor Drehschluss am Set erschossen wurde. Aus bis heute ungeklärten Umständen befand sich scharfe Munition in einer Filmpistole, mit der ein anderer Darsteller auf ihn schoss.

Stings neues Gimmick als rätselhafter Rächer wurde ein voller Erfolg - und dass obwohl er verletzungsbedingt über ein Jahr nicht in den Ring steigen konnte. Die WCW jedoch machte aus der Not eine Tugend und baute den "Crow"-Charakter auch ohne Matches auf. Immer wieder fingen die WCW-Kameras Sting ein, wie er unter der Hallendecke lauerte und das Geschehen der Liga mit steinerner Miene verfolgte. Ab und zu seilte er sich auch unter lautem Jubel der Fans ab, um einzelne Wrestler zu attackieren: Allen voran seinen Doppelgänger, aber auch diverse WCWler, die Sting als Verräter brandmarkten - etwa Jeff Jarrett, Jim Duggan oder Rick Steiner.

Die NWO verstand das als Zeichen, dass der Stinger geneigt war, sich ihnen anzuschließen - doch der entgegnete auf die Avancen der Gruppierung nur folgendes: "From here on, there's only one thing for sure with the Stinger, and that's that nothing is sure." Beim Uncensored-Pay-Per View 1997 bekannte der Stinger schließlich Farbe, indem er die gesamte NWO im Alleingang abfertigte.

Showdown mit schalem Beigeschmack

Von da an lief alles auf der großen Showdown mit Hollywood Hulk Hogan hinaus, der den WCW World Heavyweight Title - nur kurz von Luger unterbrochen schon seit dem Sommer 1996 sein eigen nannte. Beim 35. Clash Of The Champions machte Sting seine Botschaft klar, indem er auf die Eingangsrampe trat und ein Tape mit seiner Musik vorspielte, zu der eine Kinderstimme folgende Botschaft verlas:

"When a man's heart is full of deceit it burns up, dies, and a dark shadow falls over his soul. From the ashes of a once-great man has risen a curse, a wrong that must be righted. We look to the skies for a vindicator, someone to strike fear into the black heart of the same man who created him. The battle between good and evil has begun. Against an army of shadows comes the Dark Warrior, the purveyor of good, with a voice of silence and a mission of justice."

Das Aufeinandertreffen mit Hogan, das im Dezember 1997 bei Starrcade über die Bühne ging, wurde als "Match des Jahrhunderts" gehypet. Tatsächlich war es einer der am besten aufgebaute Kämpfe aller Zeiten. Leider hielt das Match an sich nicht ganz, was es versprach. Sting hatte nach der langen Pause etwas Ringrost angesetzt, was in Anbetracht einer 16-monatigen Abstinenz natürlich verzeihlich ist. Unverzeihlich jedoch war, dass die WCW den Fans nicht den erwarteten und logischen klaren Sieg des Helden gab, sondern die Zuschauer mit einem halbgaren und unverständlichen Finish abspeiste.

Hogan schaffte es im Verlauf des Matches, die Schultern des Stingers bis drei auf die Matte zu bringen. Weil der Heel-Ringrichter Nick Patrick nach Meinung des gerade von der Liga verpflichteten Bret Hart zu schnell zählte, wurde das Match neu gestartet. Sting gewann dann recht schnell mit dem Scorpion Death Lock das Match und den Titel. Das dumme dabei: Der Fast-Count von Patrick war gar nicht mal so schnell, weshalb das Match einen Großteil der Fans fragend zurückließ. Der Pay Per View, der die größte Buyrate der Ligageschichte zog, endete mit einem mehr als schalen Beigeschmack.

Als Hauptgrund für das unbefriedigende Matchende gilt das ausgeprägte Ego von Hogan, der angeblich Sting den klaren Sieg nicht vergönnen mochte. Bis heute hält sich das böse Gerücht, dass Hogan Patrick Geld dafür bezahlte, dass er den Pinfall betont langsam durchzog, um Stings Sieg weiter zu entwerten. Wer auch immer letztlich dafür verantwortlich war: Die WCW schnitt sich damit tief ins eigene Fleisch. Der verkorkste Showdown gilt heute als der Anfang vom Ende des Höhenflugs der Turner-Promotion.

Ein Skorpion unter Wölfen

Der Titel, den Sting gewann, wurde ihm auch alsbald vom WCW-Commissioner JJ Dillon aberkannt. Bei SuperBrawl 1998 gab es einen Rückkampf um den vakanten Titel - wieder triumphierte Sting, doch wieder rang man sich nicht zu einem klaren Ende durch. Diesmal war es Randy Savage, der Sting zum Sieg verhalf, indem er Hogan mit einer Sprühdose niederschlug. Wer den Rest von Stings Biographie aufmerksam gelesen hat, kann sich schon denken, wohin die Kooperation von Sting und Savage führen sollte: Zu einem Turn des Macho Man. Unter tätiger Mithilfe seines NWO-Gefährten Kevin Nash, der Sting eine Jackknife Powerbomb verpasste, konnte Savage dem Stinger bei Spring Stampede 1998 seinen Gürtel abspenstig machen.

Die kommenden Monate wurden von internen Spannungen innerhalb der NWO geprägt, in die am Ende auch Sting herein gezogen wurde. Die NWO spaltete sich aufgrund Hogans Eifersucht auf Savage in zwei Fraktionen: Die schwarz-weiße NWO Hollywood um den Hulkster und das schwarz-rote NWO Wolfpac um Savage und Kevin Nash - wobei letzteren die Rolle der populären Antihelden zufiel. Sting war zu dieser Zeit Tag Team Champion an der Seite des Giant. Als dieser sich der NWO Hollywood anschloss, schien es als würde Sting ihm folgen. Doch der Stinger blieb sich treu und schlug sich auf die Seite der Guten - was auch zur Folge hatte, dass Sting fortan mit schwarz-roter Gesichtsbemalung auftrat. Auch sonst entwickelte sich sein Charakter wieder weg vom stillen Rächer: Sting wurde wieder leutseliger.

Ein Problem war da aber noch: Sting und der Giant waren noch immer gemeinsam Tag Team Champions. Da das natürlich kein Dauerzustand sein konnte, kam es beim Great American Bash zu einem Match zwischen den beiden. Der Sieger durfte beide Gürtel behalten und einen neuen Partner seiner Wahl benennen. Mit drei Scorpion Death Drops zwang Sting den Riesen in die Knie und überreichte den zweiten Gürtel an Nash. Die Wolfpac-Vertreter verloren das Gold jedoch kurz darauf gegen den Giant und Scott Hall, als sich Sting von Bret Hart ablenken ließ.

Logischerweise folgte eine Fehde mit dem Hitman, die in einem Match beim Halloween Havoc gipfelte. Indem Bret Sting mit dessen eigenem Baseballschläger niederschlug und ihn in den Sharpshooter nahm, behielt er die Oberhand. Sting wurde daraufhin in ein Krankenhaus eingeliefert und verschwand mehrere Monate vom TV-Bildschirm - in Wahrheit war er nicht verletzt, sondern hatte mit privaten Problemen zu kämpfen.

Kein Erfolg als Bösewicht

Während Stings Absenz verbündete sich das Wolfpac mit der NWO Hollywood und Sting war wieder als Einzelkämpfer unterwegs. Im Frühjahr 1999 feierte er sein Comeback und nahm sofort an einem Four Way Match um den World Title teil - seine Kontrahenten waren Hogan, Ric Flair und Diamond Dallas Page. Sting befand sich bereits auf der Siegerstraße, als der Gastringrichter Randy Savage ihn attackierte und somit DDP zum Sieg verhalf.

Natürlich war ein Rückmatch zwischen Sting und DDP unumgänglich. Sting konnte es bei einer Nitro-Ausgabe für sich entscheiden, als er DDPs Diamond Cutter mit dem Scorpion Death Drop auskonterte. Noch am selben Abend jedoch gab es ein erneutes Four Way Match - diesmal gegen DDP, Nash und Bill Goldberg. Wieder spielte Savage dabei das Zünglein an der Waage und überreichte DDP einen Schlagring, mit dem dieser Nash ausknockte und damit den Gürtel postwendend zurückerlangte.

Nach diversen kleineren Fehden gegen Rick Steiner und Ric Flair - von dem er kurzzeitig die Präsidentschaft über die WCW erlangte - begann Sting bald wieder auf den World Title zu schielen. Den Gürtel trug damals einmal mehr Hulk Hogan um die Hüften, der mittlerweile wieder betete und seine Vitamine aß, also wieder zum Publikumsliebling geworden war. Das Titelmatch der beiden bei Fall Brawl 1999 sollte also ein Kampf unter Freunden werden. Stattdessen griffen Diamond Dallas Page und Lex Luger in das Match ein und verhalfen Hogans Gegner unfair zum Titelgewinn - und Sting gefiel es: Zum ersten Mal seit 13 Jahren war er wieder der Bösewicht.

Beim Halloween Havoc sollte es dann zum Rückmatch zwischen Sting und Hogan kommen -sollte, wohlgemerkt. Der Hulkster kam stattdessen in Straßenklamotten zum Ring und ließ sich widerstandslos von Sting pinnen. Der Hintergrund: Vince Russo, der damals das Ruder bei der WCW übernahm, wollte Hogan auf unbestimmte Zeit aus dem WCW-TV raus haben - dies war sein Abgang. Sting sprach daraufhin eine offene Herausforderung aus, die Bill Goldberg annahm und damit die Regentschaft des Stingers beendete. Beim kommenden Nitro jedoch erklärte Sting, dass er nie gesagt hätte, dass er seinen Titel aufs Spiel setzen würde und verlangte seinen Gürtel zurück. JJ Dillon erklärte den Titel stattdessen für vakant und rief ein Turnier aus, um ihn neu auszufechten. Sting unterlag im Halbfinale dem späteren Sieger Bret Hart.

Junge Wilde und Scheiß-Millionäre

Bald darauf war der Heel-Sting mangels Erfolg schon wieder Geschichte. Sting wurde wieder zum Publikumsliebling und bekam es schnell wieder mit Lex Luger zu tun, der sich später mit Ric Flair zum Team Package zusammentat. In der Fehde verbündete sich der Jungstar Vampiro mit dem Stinger - eine weitere Freundschaft die nicht lange halten sollte. Als Eric Bischoff und Vince Russo wieder die Verantwortung über die heftig kriselnde Promotion übernahmen, fanden sich Sting und Vampiro auf verschiedenen Seiten wieder: Vampiro trat der von Russo und Bischoff protegierten New Blood bei, in der sich die benachteiligt fühlenden "Jungen Wilden" der Liga vereinten. Sting dagegen landete beim "Millionaire's Club", das Sammelbecken der Etablierten, gegen die sich die New Blood auflehnte.

Sting konnte Vampiro im Turnier um den frei gegebenen US Title bezwingen, doch der mysteriöse Kanadier rächte sich, indem er Sting im Finale gegen Scott Steiner unter den Ring zog und so blutig schlug, dass er leichte Beute für Big Poppa Pump wurde. Es folgte eine Reihe von effekthascherischen Gimmick-Kämpfen der beiden Mystery Men, die in einem Inferno Match beim Great American Bash 2000 kulminierte. Der Kampf verlagerte sich auf eine Rampe, wo Vampiro Sting - beziehungsweise einen Stuntman im Sting-Kostüm - in Brand steckte und herunter stieß.

Es dauerte jedoch nicht lange, bis Sting zurückkehrte um sich an dem Vampir zu rächen - mit einer Skimaske um seine vermeintlichen Verbrennungen zu bedecken. Nachdem Sting sich noch mit Jeff Jarrett und Scott Steiner auseinandersetzte, zwang ihn dann jedoch eine echte Verletzung zu einer Pause. Während der Auszeit des Stingers nahm die Geschichte ihren Lauf: Die WCW wurde von Vince McMahon aufgekauft und schloss als Promotion ihre Pforten. Sting ließ es sich jedoch nicht nehmen, in der allerletzten Ausgabe von Monday Nitro das Abschlussmatch zu bestreiten - wie schon beim allerersten Nitro hieß sein Kontrahent Ric Flair. Sting siegte mit dem Scorpion Death Lock.

Glaube half aus Lebenskrise

Wie die meisten seiner berühmten Kollegen hatte Sting zum Zeitpunkt der Übernahme einen bestens dotierten Vertrag mit dem WCW-Dachkonzern AOL Time Warner in der Tasche, den er beruhigt auslaufen lassen konnte. Dass Sting nicht zur WWF wechselte, überraschte niemanden: Sting ist ein entschiedener Gegner der Attitude-Ära und ihrer Nachwehen. In der WCW, die sich hiervon letztlich auch anstecken ließ, bestand er stets darauf, keine Vulgärsprache zu benutzen und nicht an kontroversen Angles teilzunehmen.

Der Hauptgrund für Stings konsequente Ansichten ist seine Religion. Seit 1998 ist Sting - ebenso wie Shawn Michaels, Ted DiBiase oder auch George W. Bush - ein wiedergeborener Christ. In besagtem Jahr befand sich Stings Karriere auf dem Höhepunkt, privat jedoch befand er sich am Abgrund. Wie so viele seiner Kollegen war Sting abhängig von Schmerzmitteln und litt auch unter Alkoholproblemen. Die Ehe mit seiner Jugendliebe Sue hing am seidenen Faden. "Ich habe zu Gott gesagt, dass ich alleine nicht mit alldem fertig werde. Er musste mir helfen, meine Ehe und mein Leben zu retten - es war außer Kontrolle geraten." Sein neu gefundener Glaube half Sting dabei, seine persönliche Krise zu meistern und sein privates Glück zu bewahren.

Anfang 2002 erklärte der Stinger seine Wrestlingkarriere für beendet, doch der Rücktritt vom Rücktritt ließ nicht lange auf sich warten. Er heuerte bei der kurzlebigen Promotion World Wrestling Allstars an, bei der sich viele WCW-Altstars seinerzeit ein Zubrot verdienten. Im Dezember 2002 sicherte er sich den Heavyweight Title der Liga und hielt ihn bis zum Untergang der Promotion. Beim letzten Event der WWA gab es einen Vereinigungskampf mit dem NWA World Title von Jeff Jarrett, den der King Of The Mountain für sich entschied.

"You still got it!"

Jarrett gelang es, den Stinger für vier Matches bei NWA TNA unter Vertrag zu nehmen. Im Laufe des Jahres 2003 gab es unter anderem ein weiteres NWA World Title Match gegen Jarrett, bei dem Sting per Disqualifikation triumphierte. Wie Sting später erklärte, zeigte damals auch die WWE Interesse an ihm. Die McMahon-Company wollte ihn bei WrestleMania XIX antreten lassen. Sting war nicht völlig abgeneigt - wobei er ein Vollzeitcomeback ausschloss - doch die Verhandlungen verliefen ergebnislos. Nach seinem ersten TNA-Intermezzo widmete sich Sting einem Filmprojekt: Die - nicht weiter erwähnenswerte - DVD-Produktion "Sting: Moment of Truth" beschäftigte sich halbdokumentarisch mit Stings Vita.

Ende 2005 unterzeichnete Sting dann einen neuen Deal mit TNA Wrestling, die aufgrund seines Senderwechsels zu Spike TV Starpower brauchte. "Das Gesicht der Wrestlingwelt wird sich für immer verändern", verkündete die Promotion vollmundig, als der Vertrag unter Dach und Fach war. Natürlich ist das maßlos übertrieben, doch der Stinger ist auch mit 46 Jahren und ergrautem Haupthaar - das er sich für sein Comeback färben ließ - noch immer ein Fanmagnet. Sein Debüt bei Impact bescherte der Show die bis dato höchste Einschaltquote der Geschichte - kein Wunder dass Spike TV einen Teil seines Salärs übernimmt. Dass dies bei geschätzten 500.000 Dollar liegt und damit das Gehaltsgefüge von TNA sprengt, nehmen die TNA-Fans dem Stinger kaum übel: "You still got it", skandierten sie ehrfürchtig bei seinem Comebackmatch, das er gemeinsam mit Christian Cage gegen Jarrett und Monty Brown für sich entschied.

Kurz darauf erklärte Sting vor den Fans seinen Rücktritt - was natürlich nur eine Storyline-Finte ist. Dennoch gilt als sicher, dass Sting bei TNA noch einen letzten Paukenschlag abliefern will und dann seine Stiefel endgültig an den Nagel hängen wird um mit Sue und seinen drei Kindern einen ruhigen Lebensabend zu verbringen. Andererseits ist bei Sting letztlich nur eines sicher: Dass nichts sicher ist.
Jüngste Kommentare der CAGEMATCH-Insassen
Psycho-Joker schrieb am 03.09.2008:
[Kommentar] "Eines der coolsten Gimmicks Ever!!! Für mich auch der Einzige Grund warum ich TNA überhaupt kenn :)"
Tripple-D schrieb am 02.07.2008:
[10.0] "sting ist der held meiner kindheit!!!....ich kann mich noch genau dran erinnern, wie er im hintergrund mit dem basy zu sehen war, oder wie er nWo allein abfertigte!!! selbst jetzt bei TNA ist er noch immer hervorragend. Eine 1 für einen der vesten worker ever!!!"
Grim Reaper schrieb am 29.01.2008:
[10.0] "Das Idol schlechthin in der ehemaligen WCW! Seine Fehde gegen die NWO damals, war für mich das Beste im Wrestling- Business,was es je gegeben hat.Tritt nur bei den PPV's bei TNA an und macht damit alles richtig, sein Auftritt jedesmal einfach ein Highlight! Bin seid Anfängen der 90er (Catch Up/ RTL), riesengroßer Fan!"
Excellence of Execution schrieb am 14.12.2007:
[10.0] "Coole Biographie zu einem colen Typen. Der Stinger kann sich zweifelsohne nahtlos in die Reihen der ganz goßen Namen des Wrestlings einreihen. Auch wenn er jetzt aufhören sollte (ich hoffe ja, dass er noch ein bis zwei Jährchen dabei bleibt), kann er auf eine super Karriere zurückblicken. Einfach nur Kult der Mann."
mongo schrieb am 25.10.2007:
[10.0] "Sehr schön geschriebende Bio!"

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