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Randy Orton: Legendentöter auf Selbstzerstörungstrip

Personalie

Veröffentlicht am: 13.04.2006, 00:00 Uhr
Kategorie: Personalie
Verfasser: The Mountie
Liga: World Wrestling Entertainment
Was hat er eigentlich genau verbrochen? Wann wird er wieder kommen? Und wird er überhaupt wieder kommen? Nichts wirft dieser Tage unter den Wrestlingfans mehr Fragen auf als die noch immer rätselhafte 60-Tage-Suspendierung des ehemaligen World Heavyweight Champion Randy Orton. Die Verwirrung um den Legend Killer ging sogar so weit, dass sein Profil in dem Internet-Lexikon Wikipedia tagelang gesperrt werden musste, weil übereifrige Fans es mit immer neuen Gerüchten anfüllten. Fest steht im Grunde nur eins: Durch unprofessionelles Backstageverhalten droht der Mann, der als größte Zukunftshoffnung der WWE galt, sich eben diese Zukunft zu zerstören.

Es ist nicht das erste Mal, dass der 26-Jährige Ärger mit seinem Arbeitgeber hat. In seinem ersten Job nach der High School beförderte sich Orton ins Abseits weil er ihm mehr 80 Tage lang unentschuldigt fernblieb. Dummerweise war sein damaliger Arbeitgeber die US-Armee, weswegen Orton 38 Tage seines Lebens in einem Militärgefängnis zubringen musste. „Ich wollte unbedingt dort raus, um Wrestler zu werden“, erklärte Orton. Ein Berufswunsch, der letztlich etwas besser durchdacht war – zumal er das Wrestling in die Wiege gelegt bekam: Sein Großvater Bob Orton Sr. war in den Sechzigern ein Superstar in den Südstaaten, sein Vater Cowboy Bob inzwischen ein Hall Of Famer der WWE.

Verblüffende Parallelen zu The Rock

Kurz nach seiner unehrenhaften Entlassung unterschrieb er im Jahr 2000 mit nur 19 Jahren einen Development-Vertrag bei der WWE, ein Jahr später wählte kürte ihn Pro Wrestling Illustrated zum Newcomer des Jahres. Schnell kamen Vergleiche zu dem zweiten Berühmten Third-Generation-Wrestler The Rock auf – und tatsächlich nahm seine Karriere einen verblüffend ähnlichen Verlauf.

Wie bei Rocky floppte sein erster Run als Face, wie Rocky trumpfte er dann als Teil einer Heel-Stables – der Evolution – auf, wie Rocky hielt er über 200 Tage lang den Intercontinental Title, wie Rocky kam er durch eine intensive Fehde mit Mick Foley endgültig als Fiesling over. Der arrogante, respektlose und selbstverliebte Legend Killer – den Namen bekam er, weil er Legenden wie Shawn Michaels und Foley besiegte und andere wie Harley Race attackierte – mauserte sich zum meistgehassten Mann der WWE.

Doch die Bilderbuchkarriere Ortons bekam einen Knick, als die WWE zu früh zu viel von ihm verlangte. Einem übereilten Gewinn des World Heavyweight Title gegen Chris Benoit beim Summer Slam 2004 folgte ein ebenso übereilter Face Turn, als ihn Triple H in der kommenden Nacht gewaltsam aus der Evolution warf. Von einem Tag auf den anderen fand sich Orton in der Rolle des Top-Face wieder und kam mit der Bürde nicht zurecht. Gleich beim nächsten Pay Per View verlor Orton den Titel an Triple H. Damals war noch geplant, dass Randy das Gold in einem großen Showdown bei Wrestlemania 21 zurückerobert, doch dazu sollte es nie kommen. Die Fans straften den blassen Face-Orton mit Liebesentzug, so dass die WWE seine Fehde gegen Triple H mit einer klaren Niederlage beim Royal Rumble beendete.

Respektlosigkeiten gegenüber den Diven

Orton wurde im WWE-Programm an den Rand gedrängt und sorgte eher außerhalb des Rings für Schlagzeilen. Speziell sein Umgang mit den weiblichen WWE-Angestellten brachte ihn immer wieder ins Gerede. So verließ John Bradshaw Layfields frühere Managerin Amy Weber die WWE unter anderem deshalb, weil Orton im Flugzeug seinen Drink über ihr entleert haben soll, während sie schlief. Eine andere Diva, die Kanadierin Rochelle Loewen wechselte das Roster, nachdem Orton den Inhalt ihrer Handtasche mit Babyöl ruinierte. Außerdem handelte sich Orton diverse Geldstrafen ein, weil er die Diven immer wieder – wenn auch im Spaß – mit einem C-Wort, das im deutschen ein F-Wort wäre, betitelte. Es heißt sogar, dass Ortons Verhalten den Frauen gegenüber ein Hauptgrund dafür war, warum er im vergangenen Frühjahr zu SmackDown! wechseln musste.

Ob es stimmt oder nicht: Der Rosterwechsel bot dem Legend Killer die Chance zu einem Neuanfang als Heel. Orton nahm seine durch eine Zwangspause aufgrund einer Schulter-OP unterbrochene Fehde gegen den Undertaker wieder auf. Seine Bilanz verzeichnete dabei zwei unfaire Siege gegen das WWE-Urgestein, das finale Aufeinandertreffen in einem Hell In A Cell Match bei Armageddon entschied der Deadman für sich.

„Er will leben wie früher Ric Flair“

Nichtsdestotrotz schien ein zweiter Gewinn des World Heavyweight Titles vorgezeichnet. Doch immer wieder wurde Orton scheinbar übergangen. Als der amtierende Champion Batista sich verletzte, wurde kurzerhand Kurt Angle zu SmackDown geholt und bekam den Gürtel. Bei Wrestlemania, wo vielen Meldungen zufolge die zweite Orton-Regentschaft eingeleitet werden sollte, holte sich stattdessen Rey Mysterio das Gold.

Wenige Tage später kam heraus, warum: Der schon seit Monaten schwelende Backstage-Ärger um Orton erreichte am WM-Wochenende aus noch immer ungeklärter Ursache seinen Höhepunkt und die WWE verdonnerte Orton zu einer Zwangspause – offiziell ist er die Suspendierung auf 60 Tage begrenzt, inoffiziell sitzt Orton auf unbestimmte Zeit auf der Strafbank. Inzwischen zweifeln einige Beobachter sogar, dass er überhaupt noch einmal zurückkehrt.

Dass Orton durch seinen Familienhintergrund mit dem Wrestling aufgewachsen ist, ist einerseits ein Glücksfall für Randy gewesen – andererseits liegt aber vielleicht auch genau darin sein Problem. Denn offenbar eifert er seinen großen Vorbildern aus der Vergangenheit nicht nur vor, sondern auch hinter den Kulissen nach. „Er will ein Leben führen wie früher Ric Flair und Harley Race, aber das geht heutzutage einfach nicht mehr“, ließ eine Backstage-Quelle einmal verlauten. Damals gehörte das Playboy-Leben zur Branchenfolklore, heute repräsentieren die WWE-Wrestler ein millionenschweres Börsenunternehmens und müssen sich außerhalb des Rings entsprechend verhalten. Randy Orton hat das scheinbar nicht verinnerlicht. Nun muss er es – denn ansonsten wird die letzte Legende, die er gekillt haben wird, seine eigene sein.
Jüngste Kommentare der CAGEMATCH-Insassen
LexLuger4ever schrieb am 01.04.2008:
[8.0] "Gute Personalie über den Legendkiller! Inzwischen kann man sagen, dass es so scheint, als habe er den endgültigen Sprung zu einem der Aushängeschilder der Liga in den nächsten Jahren gepackt und vor allem hat er endlich die richtige Einstellung gefunden."
Cactus Daniel schrieb am 28.12.2007:
[8.0] "Gefällt mir recht gut. Bist sehr gut ins Detail gegengen aber hast trotzdem nicht übertrieben. "
A-mar schrieb am 26.09.2007:
[10.0] "Der ´Legenden Töter´ war früher in den Abgrund geraten, aber seitdem er mit Edge tag team Champs geworden ist geht es steil auf.Vielleicht wird er ja wwe champion.Er hat geheiratet!Alles Gute!Gute Personalien über Randy Orton!!!! 10.5 Punkte!"
Bullit69 schrieb am 21.08.2007:
[10.0] "Gute Personalie über Orton!!Rund 1 1/4 Jahre später kann man sagen,dass er sich anscheind zum guten geändert hat und zum Top-Heel von WWE gemausert hat...wieder!!!;)"

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