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CM Punk: Straight Edge durchs Haifischbecken

Personalie

Veröffentlicht am: 13.07.2006, 00:00 Uhr
Kategorie: Personalie
Verfasser: The Mountie
Liga: World Wrestling Entertainment
Die Hardcore-Fans der ECW sind ein gnadenloser Haufen. Bei der House Show in der alten Arena in Philadelphia buhten sie alle Beteiligten aus der Halle, der nichts mit der Original-Liga zu tun hatte. Alle außer einem: CM Punk. Ausgerechnet Punk. Der Mann mit der streng ausgelebten Straight-Edge-Philosophie, der Zigaretten, Alkohol und Drogen ablehnt und somit der Gegenentwurf ist zu all dem wofür die ECW oberflächlich betrachtet stand. Doch wenn man genauer hinsieht, passt der demnächst debütierende Punk doch genau zur ECW – denn extrem ist seine Einstellung zum Wrestling auf jeden Fall.

Um das zu veranschaulichen, braucht man nur einen Blick auf eine Episode aus den Anfängen seiner Karriere zu werfen: Als in einem Match gegen Reckless Youth eine Springboard-Aktion daneben ging, zog sich Punk einen Riss in der Schädeldecke zu. Er lehnte es aufgrund seiner Straight-Edge-Philosophie ab, die immensen Schmerzen mit Tabletten zu betäuben. Seine Ärzte rieten ihm dringend, sich mindestens ein Jahr lang nicht mehr zu belasten – ein paar Monate später stand Punk wieder im Ring.

Geradlinger Karriereverlauf

So geradlinig wie Punks Attitüde ist, sieht auch sein Karriereverlauf aus. In (fast) jeder Liga, in der er antrat kämpfte er sich schrittweise von ganz unten nach ganz oben – seinen normalen Beruf als Labortechniker gab er umgehend auf, als er seinen Lebensunterhalt durchs Wrestling finanzieren konnte. Nach Anfängen als Backyarder und einem Training bei Ace Steel machte er seine ersten Schritte auf größerer Bühne bei Ian Rottens IWA Mid-South. Durch spektakuläre Matchserien gegen Chris Hero und seinen Mitschüler Colt Cabana erlangte er die Aufmerksamkeit von Ring of Honor – und begann dort die Indy-Fans auf der ganzen Welt in seinen Bann zu ziehen.

In Erinnerung blieb dabei natürlich vor allem seine mittlerweile fast legendäre Fehde gegen den WWE-Renegaten Raven. Zwei Welten prallten hier aufeinander: Auf der einen Seite Raven, das von Drogen- und Alkoholproblemen geplagte Relikt der Grunge-Ära, auf der anderen Punk, der all das wofür sein Kontrahent stand, verachtete. Die Rivalität lebte von der Promos der beiden, die bei allen Unterschieden im Stil doch recht ähnlich waren. Wie bei Raven ist Punks Arbeit am Mikrofon keine plakative Catchphrase-Hascherei, seine Statements sind ausschweifend und hintersinnig.

Die Punk-Raven-Fehde verlief so erfolgreich, dass TNA Wrestling die beiden nach einer Weile ebenfalls gegeneinander stellte. Punks Zeit bei TNA war jedoch der dunkle Fleck seiner Laufbahn. Sein Team mit Julio DiNero kam nach Auffassung der damaligen Verantwortlichen nicht gut genug bei den Fans an und wurde nach einiger Zeit auf Eis gelegt. Bis heute rätseln Kenner des Geschäfts, wie TNA Punks Talent derart vergeuden konnte.

Fünf-Sterne-Matches retteten ROH

Der endgültige Bruch zwischen Punk und TNA erfolgte im Zuge des Pädophilie-Skandals um den damaligen ROH-Promoter Rob Feinstein. Während trotz Feinsteins Abtritt zahlreiche Kollegen der Liga entsetzt den Rücken kehrten – unter anderem Low Ki und alle TNA-Wrestler – entschied er sich, TNA zu verlassen und ROH in der Existenz bedrohenden Krise beizustehen. Nicht wenige glauben, dass die Liga ohne Punk zusammengebrochen wäre. Es war vor allem seine Matchtrilogie gegen Samoa Joe, die ROH wieder Schlagzeilen im Zusammenhang mit Wrestling verschaffte. Ihr zweites Match am 16. Oktober wurde vom Wrestling Observer mit der Höchstwertung von fünf Sternen ausgezeichnet – als erstes Match in Nordamerika seit dem ersten Hell In A Cell Match zwischen dem Undertaker und Shawn Michaels 1997.

Nach zwei sechzigminütigen Time Limit Draws verlor Punk schließlich das finale Aufeinandertreffen. Als er ein paar Monate später bei der WWE unterschrieb, schien es, als würde er abtreten, ohne je den World Title errungen zu haben. Doch in seinem scheinbar letzten Match für ROH nahm er Austin Aries völlig überraschend den Titel ab und schockierte die Fans, indem er gegen sie turnte und andeutete, den Titel in die WWE mitzunehmen. Zwei Monate lang durfte er den Titel trotz seines feststehenden Abgangs behalten, ehe er ihn an James Gibson alias Jamie Noble verlor – der ironischerweise ebenfalls schon bei der WWE unterschrieben hatte.

Als letztes Hurra gab es dann noch ein finales Match gegen seinen Weggefährten Colt Cabana – und eine emotionale Verabschiedung der Fan, die selbst dem sonst so kühl wirkenden Punk die Tränen in die Augen trieb. Doch so groß wie der Jubel der Fans für Punk war, war auch die Besorgnis, dass die Kombination Punk – WWE nicht zusammengeht. Obwohl Punk wie ein Besessener trainierte, um die körperlichen Vorgaben der WWE zu erfüllen und seinen Ringstil schon gegen Ende seiner Indy-Zeit merklich „entschärfte“, prophezeite ihm etwa Steve Corino, dass sie sich „schneller wieder sehen, als er denkt“.

Nur der „King of the Indies“?

Und die bösen Vorahnungen schienen sich zu bewahrheiten. Nach einiger Zeit kamen Meldungen auf, dass Stephanie McMahon Punk nicht leiden könne. Immer wieder lehnte sie Storyline-Ideen ab, um Punk debütieren zu lassen. Bei Stephanie firmierte Punk als „King of the Indies“ – was aus ihrem Munde kein Kompliment ist. Aber auch WWE-Angestellte, deren Kompetenz weniger umstritten ist – wie Shawn Michaels oder Arn Anderson – kritisierten Punks Stil als zu „japanlastig“ und untauglich für das WWE-Publikum. Dazu gab es Kritik an seiner Beziehung zu Maria, seinem als arrogant empfundenem Backstageverhalten und seinen Tätowierungen – insbesondere dem Pepsi-Tattoo, das eigentlich nur ein selbstironischer Ausdruck seiner alkoholfreien Lebenseinstellung ist.

Nachdem Punks Debüt immer länger auf sich warten ließ, kamen mehr und mehr Fans zu dem Schluss, dass die WWE ihn nur deswegen geholt hat, damit TNA ihn nicht haben kann. Aber Punk hat auch seine Anhänger in der WWE: Greg Gagne sieht in ihm den „neuen Randy Savage“ und Paul Heyman tat schon bei OVW alles, um seinen Hoffnungsträger ins rechte Licht zu rücken. Schritt für Schritt wurde Punk von ihm nach oben gepusht und in eine epische Fehde mit Brent „Gunner Scott“ Albright verwickelt, die Punk letztlich mit dem Gewinn des OVW Heavyweight Title abschließen konnte.

Bei Heymans Faible für Punk war es nur logisch, dass er im ECW-Roster landen würde – auch wenn nun das Problem besteht, dass Heyman faktisch machtlos geworden ist. Punk wird das nicht als Ausrede gelten lassen. Die WWE mag ein Haifischbecken sein, aber Punk machte auch nie den Eindruck, ein zahnloser Karpfen zu sein. Sein Ziel ist es, ganz nach oben zu kommen – daran ließ er noch nie einen Zweifel. Vor seinem WWE-Engagment meinte er in einem Interview: „Ich denke, dass das Wrestlinggeschäft in den kommenden Jahren einen Aufschwung erleben wird – und dass ich an dessen Spitze stehen werde.“ Bei seinem Talent könnte das durchaus passieren – wenn man ihn nur lässt. Es bleibt abzuwarten, ob der „King of the Indys“ auch die WWE zu seinem Königreich machen kann.
Jüngste Kommentare der CAGEMATCH-Insassen
Zorro schrieb am 20.07.2008:
[10.0] "Er ist noch jung hat tallent aus dem kann ein ganz großer werden!! Der Push zum World Champ ist richtig wenn die WWE ihn den titel ein bisschen länger halten lässt!! "
LexLuger4ever schrieb am 01.04.2008:
[8.0] "Eine gute Personalie über einen interessanten Wrestler."
WHC schrieb am 20.01.2008:
[10.0] "und nur ist er World Champion xD"
Air Styles schrieb am 06.10.2007:
[10.0] "Sehr sehr geiler Artikel! CM ist einfach der größte Held in der Indy Szene! Hab selten so viel Charisma auf einem Haufen gesehen! Wrestlerisch sehr sehr stark! Leider darf er jetzt nur noch denn WWE Stil gehen! Würde ihn gerne mal irdenwann mal wieder bei ROH sehen! Am besten ein Two out of Three Falls gegen Joe das geht dann sicher so 180 Minuten :-)"
NietroX schrieb am 26.08.2007:
[10.0] "Punk ist wohl eines der besten Talente der WWE und wird hoffentlich in nicht mal mehr 7 Stunden den ECW Title beim Summer Slam gewinnen."
Cornell schrieb am 24.06.2007:
[10.0] "Super!Vielleicht heißt CM Punk ja CageMatch Punk!?"
Henne schrieb am 24.06.2007:
[6.0] "Nur weil da oben drüber CM Punk steht geb ich hier keine 1. Verglichen zur Lashley Personalie ist diese hier doch ein wenig zurück."

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