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Die Big Cat zeigt Dusty die Krallen: Rhodes vs. Ladd

Fehde

Übersicht
Matches
Zeitraum: Juni 1977 - August 1977
Liga: Championship Wrestling From Florida


VS.
Der Fanliebling, der nicht damit klarkommt, dass ein anderer von den Fans noch mehr geliebt wird - ein beliebtes Motiv im Wrestling: Die WWF strickte nach diesem Muster mehrere Fehden um ihren Superstar Hulk Hogan und ganz ähnlich machte es ein paar Jahre früher Championship Wrestling From Florida. Der unumstrittene Superstar, an dem dort keiner vorbeikam war der „American Dream“ Dusty Rhodes - und genau deshalb wandten sich mehrere seiner Weggefährten gegen ihn. Dazu gehörte auch sein späterer WWE Hall of Fame Kollege „Big Cat“ Ernie Ladd.

Ladd, ein erfahrener Headliner in diversen NWA-Territorien, feierte im Frühjahr 1977 sein lange gehypetes Debüt im Sunshine State und bekam von den dortigen Fans auch einen warmen Empfang. Kein Wunder: Trat Ladd doch schließlich an, sich die Bösewichter der Liga vorzuknöpfen - den furchteinflößenden Ox Baker etwa, den hochnäsigen Paradiesvogel Superstar Billy Graham oder den verschlagenen Florida Heavyweight Champion Buddy Wolff.

Diese Mission führte Ladd mit Rhodes zusammen, mit dem er sich immer wieder zusammentat, um ihre gemeinsamen Feinde zu bekämpfen. Die beiden bildeten ein schlagkräftiges Gespann, aber schnell merkte man auch, dass sie etwas fremdelten. Ladd sah es kritisch, dass Rhodes viel Zeit dafür aufwendete, die Fans zufriedenzustellen und ihnen für Autogramm- und Fotowünsche zur Verfügung zu stehen. Ladd war der Meinung, dass Rhodes sich stärker auf das Geschäft im Ring hätte konzentrieren könnte. Dazu ließ sich Ladd Frust anmerken, dass Rhodes sowohl bei Interviews als auch bei der Ansetzung von Titelmatches mehr Aufmerksamkeit erfuhr.

Beinahe-Aufruhr in Miami Beach

Dieser Frust brach sich bei Ladd auf mehreren Ebenen Bahn: In gesteigerter Aggressivität gegenüber seinen Gegnern, in öffentlichem Lamentieren, er möge doch bitte mehr Titelchancen erhalten und als Höhepunkt in einem mittelgroßem Eklat, als er ein gemeinsames Interview mit Rhodes abbrach, weil er nach seiner Ansicht zu wenig zu Wort kam. Dass es dann Rhodes war, der Wolff den Florida Title abnahm, trug nicht zu Ladds Seelenfrieden bei.

Zum offenen Bruch kam es schließlich am 8. Juni bei einer Show in Miami Beach. Rhodes und Ladd hatten ein Match gegen Wolff und Ivan Koloff, in dessen Verlauf Rhodes außerhalb des Rings von Wolff gegen den Ringpfosten gestoßen wurde und damit ausgeknockt wurde. Ladd fand also bei seinen Einwechselversuchen einen leeren Mattenrand vor. Ladd hatte nicht mitbekommen warum und zeigte sich deswegen äußerst erbost, als Rhodes sich dann halb-bewusstlos wieder in seine Ecke quälte. Ladd wechselte Rhodes dann ein und als der in seinem Zustand den Ring schlicht nicht betreten konnte, beförderte Ladd ihn unsanft hinein - und schaute dann zu, wie sein Partner von den Heels abgefertigt wurde.

Ladd schnappte sich dann ein Blatt Papier und vollführte vor seinem benommenen Partner eine Schreibgeste - er unterstellte ihm also während des Matches Autogramme gegeben zu haben und deshalb kein Auge für das Match gehabt zu haben. Rhodes schüttelte den Kopf, doch Ladd glaubte ihm nicht und begann auf ihn einzuprügeln und ihn zu beschimpfen - womit er beinahe einen Aufruhr in der Halle verursachte. Ladd musste schließlich unter Polizeischutz die Arena verlassen.

Realitätsverweigerung und ein kontroverser Titelwechsel

Es war mehr als nur eine Affekt-Handlung, Ladd hatte sich regelrecht in einen Anti-Rhodes-Wahn hineingesteigert. Als er die TV-Bilder des Matches zu sehen bekamen, die zeigten, dass Rhodes keineswegs Autogramme gab, sondern ausgeknockt am Boden lag, rückte er immer noch nicht von seinem Vorwurf ab und behauptete allen Ernstes, die Bilder wären manipuliert. Man merkte: Der Riss war nicht mehr zu kitten.

Ladd war über Nacht zum Top-Heel des Territoriums aufgestiegen und begann Rhodes und dessen Freunde - allen voran den jungen Steve Keirn - zu bekämpfen. Die Feindschaft bescherte Ladd auch die lang ersehnten Chancen auf den Florida Title, aber die ersten Matches gegen Rhodes um den Titel brachten entweder unklare Ergebnisse oder Niederlagen für die „Big Cat“. Am 15. Juli in Tallahassee allerdings hatte Ladd ein Ass im Ärmel: Zwei maskierte Männer, die Rhodes während des Matches attackierten und damit das Match und den Titel kosteten. Rhodes demaskierte einen von ihnen als Buddy Wolff, aber es nützte ihm nichts: Ladd war neuer Champion.

Als wäre der Titelwechsel nicht kontrovers genug gewesen, legte Ladd danach noch eine Schippe drauf, indem er Rhodes mit der Forderung nach einem Rückmatch einfach abblitzen ließ. Er wäre der Champion und er würde bestimmen, wer eines Matches würdig wäre, hielt er nur fest. Zum Rückmatch sollte es dann tatsächlich gar nicht mehr kommen, denn Ladd verließ im kommenden Monat das Territorium schon wieder. Rodes bekam daher von der NWA seinen Titel zurück mit der Begründung, dass der Verband das Tape aus Tallahassee studiert hätte und die Unlauterkeit des Titelwechsels erkannt hätte. So fand diese heiß gelaufene Fehde ein eher unspektakuläres Ende.
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