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Die Rückkehr eines Superhelden: Hurricane vs. Burchill

Fehde

Übersicht
Matches
Matchguide
Zeitraum: August 2009 - Dezember 2009
Liga: World Wrestling Entertainment


VS.
Gregory Helms hatte zwischen 2007 und 2008 mehr als ein Jahr lang nicht im Ring stehen können, nachdem er sich einer schweren Nacken-OP hatte unterziehen müssen. Als er im Jahr darauf wieder Nackenprobleme bekam, schien das das Ende seiner aktiven Karriere zu sein. Nachdem er beim Draft von SmackDown zur ECW kam, war er dort nicht mehr als Wrestler zu sehen - sondern wie zu seinen Anfangszeiten als Backstage-Reporter. Seinerzeit war das die Rolle, aus der ein gewisses Alter Ego Helms' entstanden war. Längst vergangene Zeiten - sollte man meinen...

Einige Zeit nach Helms' ECW-Debüt häuften sich die Berichte von Crewmitarbeitern, dass ein "Typ in grün" sie aus Notsituationen befreit hätte. Und dass das nicht aus der Luft gegriffen war, sah man bald auch vor der Kamera: Eine Mitarbeiterin wurde vor dem Fall von einer Leiter gerettet, eine andere vor einem auf sie zurollenden Produktionstruck - von keinem anderen als dem seit Jahren nicht mehr gesehenen Superhelden der WWE, dem Hurricane. Und genauso plötzlich, wie er in diesen Situationen auftauchte, war er auch schon wieder verschwunden. Die letzte dieser Rettungsaktionen verfolgte der Ripper Paul Burchill - und empfand den Auftritt des Hurricane als "lächerlich".

Burchill wurde in der Woche darauf von Helms zu einem Interview gebeten, der aber weigerte sich von einer "Lachnummer" interviewt zu werden. Burchill erklärte, dass er wüsste, dass er wieder als Hurricane unterwegs sei und dass er kein Idiot wäre - und schlug ihn anschließend nieder. Am selben Abend verlor Burchill ein Match gegen Yoshi Tatsu - und attackierte den Japaner anschließend frustriert. Ein klarer Fall für einen Helden: Das Licht ging aus und vom Seil sprang Hurricane auf Burchill herab, um ihn von Tatsu abzubringen.

Burchills Besessenheit

Der Superheld feierte in der Woche darauf auch ein erfolgreiches Ringcomeback - und besiegte Burchill mit dem Eye of the Hurricane. In der Woche darauf wurde Burchill von Interviewerin Courtney Taylor auf die Niederlage angesprochen. Der Ripper antwortete erbost, dass sie nicht sein Intelligenz beleidigen sollte und ihn Gregory Helms statt Hurricane nennen sollte. Burchill gab zu, Helms womöglich etwas unterschätzt zu haben - das wäre bei ihrem nächsten Duell bei Superstars aber kein Thema. Und tatsächlich besiegte Burchill Hurricane dort mit einem School Boy.

In der Woche darauf war Gregory Helms in der Abraham Washington zu Gast und bekam dort auch von Abe zu hören, dass er der Hurricane wäre. Helms aber erklärte, dass er schlicht und einfach Gregory Helms wäre, Backstage-Reporter und nicht mehr aktiv. Das rief Burchill und seine Schwester Katie Lea auf den Plan. Burchill erklärte, dass Helms ein Witz und eine Peinlichkeit wäre. Er hätte ihn besiegt und würde es weiter tun, solange er seine Intelligenz mit dem Hurricane-Spielchen beleidigen würde. In dem Moment meldete sich Hurricane vom Titantron aus und forderte Burchill zu einem Match in der folgenden Woche. Burchill nahm an - und wurde wieder besiegt.

Der Hurricane wurde für Burchill nun langsam zu einer Obsession. Er attackierte ihn in der Woche darauf nach einem Match mit William Regal, verpasste ihm den Dangerous Buster und erklärte später in einem Backstage-Interview, dass er Helms so lange heimsuchen würde, bis er als der Scharlatan, der er sei entblößt und ausgeschaltet wäre. Die Besessenheit mit Hurricane wurde für Burchill zu einem echten Problem: Er kassierte in den Wochen darauf Niederlage auf Niederlage. Nach einer weiteren gegen Yoshi Tatsu bekam Burchill einen Ausbruch, als er sah, wie Helms seine Schwester zu interviewen versuchte: Er schlug Helms hinterrücks nieder und mahnte seine Schwester, kein Wort mehr mit Helms zu wechseln.

Ein falscher Maskenmann

Schließlich trat Burchill seinem Nemesis wieder gegenüber - und besiegte ihn diesmal. Ein Moment, der Burchill Genugtuung verschaffte: In der Woche darauf trat er vor das Publikum und erklärte, dass er einen Betrüger entlarvt hätte, der ihn und das Publikum für dumm verkauft hätte - und dafür auch noch bejubelt würde. Er erklärte dem Publikum, dass in England Künstler, Politiker und Wissenschaftler bewundert würden und keine peinlichen Superhelden-Verschnitte in Strumpfhosen. Er forderte Hurricane auf, zum Ring zu kommen, ihm seine Maske zu übergeben und einzuräumen, dass er der bessere Mann wäre.

Tatsächlich trat ein geknickter Hurricane zum Ring und nahm vor Burchill seine Maske ab. Der aber musste feststellen, dass hinter der Maske des Mannes nicht Helms steckte - und der somit ein Doppelgänger war. Der echte Hurricane attackierte Burchill stattdessen mit einem grünen Stock, dem "Hurri-Cane". Ein gedemütigter Burchill konfrontierte in der Woche darauf Helms und forderte ihn auf, seinem Freund Hurricane zu sagen, dass er ihn in sieben Tagen im Ring treffen sollte. Er hätte dort einen Vorschlag, die Angelegenheit ein für allemal zu beenden.

Es geht um alles

Hurricane erschien und hörte sich an, wie Burchill erneut Frust abließ. Er wäre ein ehrbarer Top-Athlet und trotzdem würden die gehirnlosen Freaks im Publikum auf einen albern gekleideten Superhelden abfahren. Hurricane antwortete, dass das daran liegen könnte, dass er die Fans nicht beschimpfen würde. Die Fans würden ihn mögen, weil auch sie gerne etwas Spaß haben und herumfliegen würden wie er. Und außerdem würden auch die Mädels auf Superhelden stehen. Burchill fand das nicht lustig: Er sprach eine Herausforderung an Hurricane aus. Noch ein Match zwischen den beiden, ein letztes. Würde er gewinnen, müsste Hurricane sich demaskieren. Würde er verlieren, würden er und Katie die ECW verlassen.

Hurricane akzeptierte - und die beiden lieferten sich unter diesen Bedingungen das meistumkämpfte Match der Fehde. Hurricane kickte aus dem Dangerous Buster aus und Burchill aus dem Eye Of The Hurricane. Als Burchill seinem Gegner dann eine Aktion vom Seil verpassen wollte, fiel er dann jedoch einem Swinging Neckbreaker von ganz oben zum Opfer - und war damit geschlagen. Hurricane hatte so seine Identität gerettet - und die Burchills mussten die ECW verlassen.

Hinnehmen wollten die beiden das nicht und Paul bearbeitete Tiffany, die Verbannung zurückzunehmen - vergeblich. Ruhe kam so aber noch nicht in die Sache: Einige Wochen nach Hurricanes Sieg über Burchill wurde er bei Superstars von einem Maskierten attackiert. Dass der Hurricane den Dangerous Buster verpasste, ließ erahnen, dass Burchill dahintersteckte. Das ahnte auch Tiffany, der sich der Maskenmann in der Woche darauf vorstellte. Der sogenannte "Ripper" beteuerte aber nicht Burchill zu sein und forderte von der General Managerin die Einstellung bei der ECW. Ironischerweise fuhr Burchill also nun dieselbe Tour, die er bei Hurricane kritisierte. Tiffany gewährte dem Ripper ein Match gegen Hurricane, in dem er sich einen ECW-Deal verdienen konnte. Begleitet von einer ebenfalls maskierten Frau - "The Beautiful Nightmare" - verlor der Ripper aber gegen Hurricane. Der demaskierte seinen Gegner hinterher und entblößte ihn als Burchill. Damit war dessen offensichtliche Schmierenkomödie beendet.
Jüngste Kommentare der CAGEMATCH-Insassen
TheUndertaker schrieb am 07.03.2010:
[10.0] "Klar keine wahnsinnig große Main Event Fehde aber für die Midcard war das eine sehr sehr schöne Story die Paul Burchill nochmal verdammt interessant machte. Schade das er und Helms gehen mussten."
Henne schrieb am 09.01.2010:
[10.0] "Sehr schöne Undercard Fehde, die Zeit hatte sich zu entwickeln und immer besser wurde. Schon schön was man ohne das straffe Raster der PPVs so alles machen kann. Ich glaube auch, dass das letzte Wort hier noch nicht gesprochen ist."
Unbroken schrieb am 02.01.2010:
[2.0] "keine Spannung, kein Charisma, Burchill einer der schlechtesten Wrestler akutell bei der WWE, was dass Entertainment angeht. IMO"
Baretta schrieb am 23.12.2009:
[8.0] "Gute Fehde, wenn nicht sogar die beste der ECW in den letzten paar Wochen, in der beide echt gute Matches gezeigt haben. Genial war auch noch mal der Abschluss, wo The Riper nach dem verlorenen Kampf Backstage war und Gregory Helms ihn dann interviewen wollte xD"
DZShowOff schrieb am 07.12.2009:
[9.0] "eine sehr tolle Fehde, beide haben gezeigt was sie können und dass sie im Ring perfekt harmonieren ich freu mich auf den weitergang der Fehde mit dem maskierten Burchill"
Babus schrieb am 04.12.2009:
[7.0] "Ich liebe das Hurricane-Gimmick und hab mich unglaublich über dessen Comeback gefreut. In den ersten Wochen darauf schien es zwar als würde Helms es damit selbst bei ECW on SyFy nur zu einer Nebenrolle bringen, aber letztlich entwickelte sich zwischen ihm und Burchill dann doch eine tolle Story mit einem mehr als würdigem Abschlußmatch. Undercardfehden, die derart detailreich ausgestaltet sind, sieht man seit dem Ende der Attitude-Ära leider viel zu selten in der WWE."
Fabi89 schrieb am 04.12.2009:
[6.0] "Nette Fehde für zwischendurch. Das Gefühl, etwas wirklich wichtigem beizuwohnen, konnten mir die Akteure zwar nicht vermitteln, ansehnlich war es aber allemal. Das finale Match war stark und auch die Story war konsequent und sinnvoll gebookt. Als Midcard Fehde beim C-Brand auf jeden Fall brauchbar und unterhaltsam."
Jinx schrieb am 03.12.2009:
[7.0] "Ein wirklich nettes kleines Machwerk. Man hätte aber noch deutlich mehr herausholen können und Katie mehr einbinden müssen. Aber wie ich höre ist die Sache ja noch nicht vorbei... Einen Sonderpunkt verdient die Fehde übrigens, weil Helms sie mit witzigen Kommentaren auf seiner Twitter-Page begleitet hat!"
HCN007 schrieb am 03.12.2009:
[8.0] "mit eine der besten Fehden, die die ECW in der WWE zustande gebracht hat und schön, dass diese total unverbrauchte Paarung (Hurricane/Helms und Burchill) soviel frischen Wind in die ECW gebracht hat. Tolle Matches, in denen nicht nur Helms, sondern ganz speziell Burchill geglänzt hat. Hätte mir ein anderes Finish der (hoffentlich noch nicht beendeten) Fehde gewünscht, wo doch durch die unbekannten Konstanten der Hurri-Cane und Katie noch mehr Öl ins Feuer gegossen hätte werden können. Ein 2on1-HC-No-DQ-Match hätte "EXTREM" viel Fun gemacht. Aber trotz allem schöne, perfekt gebookte Fehde mit dem falschen Sieger. Das ist wohl die beste und ernst zu nehmende Fehde für Burchill sowie für Helms !"
Baldrick schrieb am 03.12.2009:
[7.0] "Eine kleine, aber feine Fehde. Burchill ist gut am Mic und das Heldengefasel von Helms funktioniert auch immer noch. Und dass vom ringerischen beide dazu noch in der gehobenen WWE-Mittelklasse zu Hause sind, lies das Ganze immer sehenswert und spannend bleiben."

7.19
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