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Punk, Big Show und Risse in der Society

Fehde

Zeitraum: Juni 2010 - September 2010
Liga: World Wrestling Entertainment


VS.


VS.
Seit dem Start seiner WWE-Karriere im Jahr 2006 war der Straight Edge Superstar CM Punk im Grunde ständig als Einzelkämpfer unterwegs. Das änderte sich um die Jahreswende 2009/10, als Punk begann, eine Gruppierung Gleichgesinnter um sich zu scharen, die sich nach einer Bekehrungszeremonie seinem drogenfreien Lebensstil anschlossen. Zu der Straight Edge Society an Punks Seite formten sich Luke Gallows – der ehemalige Festus, den Punk vorgeblich von den Pillen herunterbrachte, die ihn so debil hatten werden lassen – die frühere Indy-Wrestlerin Serena, die sich für Punk symbolisch die Haare abschneiden ließ und ein mysteriöser maskierter Mann. Diese Gruppierung sollte jedoch kurzlebiger sein, als Punk lieb war.

Startpunkt des Niedergangs war im Mai 2010 das für Punk höchst unerfreuliche Ende seiner Fehde gegen Rey Mysterio: Nach der Niederlage in einem Match, in dem der Anführer der SES seine Haare aufs Spiel gesetzt hatte, wurde Punk eine Glatze rasiert. Eine Peinlichkeit für Punk, die er damit überspielte, dass er seinen Kopf fortan unter einer Maske verbarg. Punk ging auch mit einer Maske in den nächsten Pay Per View Fatal 4-Way, wo er gegen Jack Swagger, Rey Mysterio und Big Show antrat – aber verlor, weil ihn Kane attackierte, der damals vermeintlich damit beschäftigt war, eine Attacke auf seinen Bruder, den Undertaker, zu rächen (die in Wahrheit sein Werk war).

Punks Probleme hielten an, als er beim nächsten SmackDown in einem Match gegen Kane verletzt wurde und sich einer Operation am Arm unterziehen musste. Die Verletzung hinderte ihn in den kommenden Wochen daran, in den Ring zu steigen. Da war es Glück für ihn, dass er Kane kurz darauf abschütteln konnte, da Serena ihm ein Alibi für den Zeitpunkt der Attacke auf den Taker liefern konnte – wenn auch ein für sie äußerst unangenehmes: Sie zeigte ein Video, in dem zu sehen war, wie sie sich zu dem Zeitpunkt wider den Straight-Edge-Code in einer Bar betrank – ehe sie von Punk und Gallows herausgezerrt wurde. Serena bat darauf in der Woche darauf um Vergebung für ihren Fehltritt – und bekam sie von Punk, was den Kollegen Gallows sichtlich irritierte.

Eine klare Ansage

Noch einmal eine Woche später bekam die Society ein neues Problem, als eine von Punks üblichen Prediger-Promos von Big Show unterbrochen wurde, der befand, dass Punk und seine Society ihn und die Zuschauer zum Einschlafen bringen würde. Im Gegenzug spottete Punk über das Gewicht Big Shows und seine Ambitionen im Money In The Bank Match beim darauffolgenden Pay Per View anzutreten. Die Sache endete damit, dass die Society Big Show attackierte, der aber alle abschütteln konnte, sich schließlich Punk griff – und ihm die Maske vom Kopf riss. Punks Glatze war entblößt.

Punk verzichtete fortan auf das Tragen der Maske, machte sich aber daran, Big Show die Demütigung heimzuzahlen. Er schickte in der Woche darauf den Maskenmann vor, sich im Ring mit Big Show zu messen – ein Himmelfahrtskommando, das für das SES-Mitglied mit einer schnellen Abreibung endete. Anschließend demaskierte Big Show auch ihn – und offenbarte den ehemaligen WWE Tag Team Wrestler Joey Mercury, nun auch mit der SES-typischen Glatze.

Ein wütender Punk nahm sich die Society in der Woche darauf vor und pfiff sie dafür zusammen, dass sie ihn in den vergangenen Monaten nur noch enttäuscht hätten: Serena betrinke sich, Mercury – von Punk förmlich Joseph genannt - verliere seine Maske, Gallows komme überhaupt nicht vorwärts – und keiner hätte verhindert, dass er von Rey Mysterio rasiert, von Kane verletzt und von Big Show demaskiert worden wäre. Wenn sie nicht die Kurve bekommen würden, würden sie ihre Sachen packen können, so Punks Drohung. Anschließend wagte sich der kräftigere Gallows mit Big Show in den Ring – was aber nur der Aufhänger dafür war, dass sich letztlich die ganze Society wie ein Rudel Wölfe auf Big Show stürzte. Mit Gallows’ Kraft und einem Würgegriff von Mercury wurde der Hüne an der Ringecke festgehalten – worauf Punk die rechte Hand Big Shows gegen die Ringtreppe trat, um sie zu verletzen und damit auch seine wichtigste Waffe auszuschalten: den Knockout Punch.

Einer gegen drei

Die Society erfreute sich in der Woche darauf an ihrem Werk, wurde direkt darauf dann aber auch wieder von Punk in die Schranken gewiesen: Er raunzte seine Jünger an, dass sie kein Recht darauf hätten, glücklich zu sein, denn Glück würde ihren Ehrgeiz abtöten – und dass er Glück genauso wenig dulden würde wie Trunkenheit. Nachdem Punk die Society zwang, vor ihm auf die Knie zu gehen, um sie wieder einzuschwören, gab es das erste gemeinsame Match der Gruppierung: Gallows, Mercury und ein faktisch nur zuschauender Punk besiegten MVP, JTG und Chris Masters.

In derselben Besetzung trat die Society beim SummerSlam auch in einem Handicap Match gegen Big Show an. Der Riese gewann es trotz der numerischen Überlegenheit und der verletzten Hand, als er Gallows und Mercury mit dem Chokeslam abfertigte, während der immer noch angeschlagene Punk sich verzog.

Gallows und Mercury zeigten sich beim nächsten SmackDown nicht erfreut über Punk, aber der drehte den Spieß um und erklärte, dass er Mercury und Gallows schlicht eine nötige Lektion erteilt hätte. Er forderte seine Untertanen weiter auf, sich ihm zu beweisen und stellte Gallows und Serena ein Ultimatum: Sollten sie ein Mixed Tag Team Match gegen Big Show und Kelly Kelly nicht gewinnen, wären sie raus aus der Gruppierung. Zu Punks Freude gelang Serena jedoch der Pinfall an Kelly. Die SES lebte weiter.

Das Ende der Society

Punk aber wollte weitere Taten sehen: Er steckte Gallows in ein Einzelmatch mit dem von Kelly begleiteten Big Show und verlangte von ihm, den Hünen in einer Blutlache zurückzulassen. Stattdessen wurde Gallows aber fast ohne Gegenwehr abgefertigt. Die innere Krise der Society ging weiter – und sie wurde nicht besser, weil sie ohnehin schon dezimiert wurde. Serena wurde von der WWE wegen Backstage-Verhaltensaffären entlassen, Mercury verletzte sich und war auch keine große Hilfe. Somit war Gallows schließlich Punks einziger noch handlungsfähiger Gefolgsmann – und er enttäuschte ihn wieder, als er in einem Handicap Match gegen Big Show aufgab. Ein erboster Punk verpasste Gallows darauf den Go 2 Sleep.

Gallows scheiterte bei Superstars in seinem Versuch, die Sache in einem weiteren Duell gegen Big Show wiedergutzumachen, kläglich. Alleine konnte jedoch auch Punk nichts gegen Big Show ausrichten. In einem finalen Match bei Night of Champions musste er sich dem Knockout Punch des Riesen klar und deutlich beugen. Beim nächsten SmackDown traf Punk Gallows hinter den Kulissen wieder und machte ihn erneut nieder, dass er seiner nicht mehr würdig wäre. Gallows packte sich Punk daraufhin und erklärte, dass Punk kein Recht hätte, andere zu verurteilen, als ob er besser als irgendjemand wäre. Er forderte ihn zu einem Match und erklärte, dass er ihn besiegen und das mit einem kühlen Bier feiern würde.

Gallows dominierte mit seinem Kraftvorteil besagten Kampf dann auch fast durchgehend, ein Fehler des Kraftpakets aber reichte aus, dass Gallows sich im Go 2 Sleep wiederfand. Mit diesem Sieg Punks war das Kapitel Straight Edge Society endgültig abgeschlossen.
Jüngste Kommentare der CAGEMATCH-Insassen
Kitanoyama schrieb am 09.12.2013:
[4.0] "Ich fand das Programm nicht soooo schlimm. Was mich aber daran am ehesten störte war, das diese Fehde vorallem durch die echten, teils verletzungsbedingten, Probleme der Beteiligten gestört wurde und man so das volle Potential nicht ausschöpfen konnte. Manchmal wirkte Big Show aber auch etwas deplatziert, also nicht wirklich geeignet DAFÜR. Es lag aber vielleicht auch daran das andere SD-Faces nicht wirklich für diese Fehde verfügbar waren."
FG schrieb am 01.02.2013:
[1.0] "Eine sehr unnötige Fehde, wobei die Frage bleibt, ob ihre Schwächen vielleicht nur mit den (v. a. verletzungsbedingten) Zerfallserscheinungen der SES zusammenhängen. Nicht destotrotz schaffte man es mit der Überdominanz eines Big Shows, der das gesamte Stable auseinanderbricht, beide Maskenmänner quasi en passant demaskiert und darüber hinaus trotz einer1-3 Situation gegen zwei eigentlich eher ernstzunehmende Wrestler und einen früheren World Champion problemlos den Sieg davonträgt, das komplette Momentum der SES vollständig zu zerstören. Natürlich hätte Big Show die Fehde nicht zwangsläufig verlieren müssen. Aber eine derartige Überdominanz zerstört jegliche Kredibilität des Gegners und war IMO Hauptgrund für die folgende Stagnation Punks in den nächsten Monaten."
Brainbreaker schrieb am 10.02.2012:
[2.0] "Punks Glücklosigkeit nach der Hardy-Fhede 2009 sollte auch ein Jahr später anhalten: Trotz der wirklich interessanten SES-Story seit Jahresbeginn, den starken Heilsbringer-Promos und dem optischen Gimmick-Wandel über den haarigen Messias bis zum Maskenträger, gelang es Punk nicht, diese ganzen Sachen in eine sinnvolle Story einzubetten. Ich denke, das ist genau das, was er heute, ein bis zwei Jahre später richtig macht: Er passt das Gimmick den Storys an und nicht etwa umgekehrt. Die zwei Punkte gibts also für Punks Engagement und die teils belustigenden Auftritte mit Show."
Jack London schrieb am 18.02.2011:
[0.0] "Einfach nur ganz, ganz großer Schrott, was die WWE hier fabriziert hat, denn gebracht hat diese Fehde nichts. Big Show braucht einen richtigen Gegner, der hoffnungsvollen SES wurde jegliches Momentum genommen und Punk war erst mal ganz tief am Boden"
Y2Jrulez schrieb am 07.01.2011:
[1.0] "Absolute Demütigung für Punk, der hier gegen Show ganz klar auf verlorenem Posten, da Big Show einfach zu stark dargestellt wurde & ein Ausgleich durch die SES eben nicht statt fand, da Punks Gefolgschaft ja zu brökeln begann und währenddessen so von Show weg gesquascht wurde, dass es schon irgendwie lächerlich wurde. Weiterhin war auch nicht wirklich förderlich, dass punk ja 3/4 der Zeit verletzt war. 1 Mittleidspunkt weil das Segment mit Punks Demaskierung echt lustig war."
The Miz 28 schrieb am 03.01.2011:
[2.0] "2 Punkte weil die Promos gut waren. Was die WWE mit Cm Punk hier angestellt hat gefällt mir überhaupt nicht. SES was ein super Stabel aus dem man viel mehr hätte machen können."
XoX schrieb am 04.11.2010:
[0.0] "Einfach grausam, wie man hier ein absolut vielversprechendes Stable mit einem glaubhaften gemeinsamen Gimmick, welches schon in der Punk/Mysterio-Fehde einiges an Standing verloren hatte, gänzlich demontierte. Natürlich kamen einige Unberechenbarkeiten hinzu (Verletzungen Punks und Mercurys sowie Entlassung Serenas), aber dass man eine Fehde zweier Main Eventer so belangslos und uninteressant bookt und keiner der beiden irgendeinen Nutzen davon trägt kann nur als abschreckendes Beispiel in die Geschichtsbücher des Wrestling eingehen."
Homicide187 schrieb am 02.11.2010:
[0.0] "Die Fehde hab ich nicht verstanden. Die Society, bis dahin so stark, wird einfach mal von Big Show ausein ander genommen. Ihm hat es nichts gebracht. Punk auch nicht. Die Society war am Ende. Dazu schlechte Matches und die unmenschliche Übermacht von Show zu jeder Zeit macht das ganze einfach schlecht."
Fabi89 schrieb am 27.10.2010:
[1.0] "Völlig unsinniges und schwach gestaltetes Programm. Big Show dominiert die komplette Society, was für keinen der Beteiligten irgendeinen Nutzen hat. Die SES fand hier ihr frühes Ende und interessiert hat es eigentlich keinen. Im Grunde genommen ist bei diesem Programm nahezu alles schief gelaufen. Den Gnadenpunkt gibt es für die zum Teil eingestreuten lichten Momente von Punk und Show, die zumindest am Mic überzeugen konnten."
Jerichoholic schrieb am 26.10.2010:
[1.0] "Man hat mit CM Punk und The Big Show zwei durchaus unterhaltsame Wrestler im Roster - beide sind charismatisch und over bei den Zuschauern. Es sind also durchaus gute Voraussetzungen für eine ordentliche Fehde vorhanden. Selbst im Ring könnte man diese Fehde durch sinnige Matchstories interessant gestalten: Big Show als Riese, Punk als fieses Mastermind. Letztlich aber macht man alles falsch, was man nur falsch machen kann: der dreifache World Champion (! ) wird wie ein Schuljunge verprügelt, sein Stable in seine Einzelteile zerlegt während der siegreiche Big Show nichtmal davon profitieren kann, da alles einfach zu belanglos wirkt. Es scheint so, als würde der Riese diese Siege im Vorbeigehen einfahren. Damit demontiert man einen World Champion und Main Event für rein gar nichts - es ist bezeichnend für die Bedeutung dieser Fehde, dass der finale Kampf zwischen Show und CM Punk in weniger als fünf Minuten beendet wurde. Einen Mitleidspunkt gibt es dafür, dass zumindest Punk mit seinen Promos immer wieder überzeugen konnte - schade nur, dass er dafür nicht einmal belohnt wurde (z. B. in Form eines Sieges in Chicago)."

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