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Das Ende einer Ära: Undertaker vs. Triple H 2012

Fehde

Übersicht
Matches
Promos
Zeitraum: Januar 2012 - April 2012
Liga: World Wrestling Entertainment


VS.


VS.
"Noch so ein Sieg und wir sind verloren!" Diese Worte werden Pyrrhus von Epirus zugeschrieben, der zwar gerade eine große Schlacht gegen die Römer gewonnen hatte, dabei aber so große Verluste erleiden musste, dass der Krieg praktisch schon verloren war. Seitdem spricht man in einer solchen Situation von einem Pyrrhussieg. Und einen eben solchen Sieg konnte der Undertaker bei WrestleMania XXVII gegen Triple H erringen.

Am Ende einer epischen Schlacht, in deren Rahmen der Deadman sogar einen Tombstone Piledriver einstecken musste und so schon wie der sichere Verlierer aussah, gelang es ihm dennoch zum neunzehnten Mal auf der größten Bühne der Wrestlingwelt zu triumphieren. Doch während der geschlagene Triple H die Arena aus eigener Kraft verlassen konnte, brach der Undertaker nach dem Kampf völlig entkräftet im Ring zusammen. Von diesem Augenblick an fehlte jede Spur vom Undertaker. Der Deadman bestritt von da an weder ein weiteres Match, noch machte sich seine übernatürliche Aura in irgendeiner Form im WWE Universum bemerkbar. Es schien tatsächlich so, als habe Triple H die Schlacht zwar verloren, den Krieg aber gewonnen.

Die Rückkehr des Deadman

Angesichts dieser Gewissheit, konnte sich Hunter seinen Aufgaben hinter den Kulissen von World Wrestling Entertainment widmen. Und zu diesen Aufgaben gehörte auch die Bewertung der Arbeit, die John Laurinaitis als General Manager von RAW leistete. Bei der RAW-Ausgabe nach dem Royal Rumble schien die Zeit gekommen, um den verhassten Laurinaitis endlich zu feuern, doch jemand hatte andere Pläne.

Gerade als Triple H die magischen Worte aussprechen wollte, die Laurinaitis seinen Job kosten würden, ertönte der wohlbekannte Glockenschlag, der Wrestlern und Fans auch heute noch einen eiskalten Schauer den Rücken herunterlaufen lässt. Der Undertaker machte sich auf den Weg zum Ring, wo er sich Triple H entgegenstellte. Ein Blick zum WrestleMania-Logo, das an der Hallendecke prangte, machte schnell klar, was er im Sinn hatte. Die Cut-Throat-Geste räumte auch den letzten Zweifel aus. Doch Triple H, der Laurinaitis ganz vergessen haben zu schien, reagierte anders, als der Undertaker es wohl erwartet hatte. Statt die Herausforderung anzunehmen, klopfte er dem Deadman lediglich auf die Schulter und ließ ihn allein im Ring zurück.

In der darauf folgenden Woche erklärte Triple H im Ring, dass er dem Undertaker in die Augen gesehen habe und nur noch Mitleid für ihn empfinde. Er ließ Highlights aus der Karriere des Deadmans einspielen und proklamierte, den Undertaker so in Erinnerung behalten zu wollen. Nicht so, wie er ihn im Vorjahr bei WrestleMania im Ring zurückgelassen habe. Er sinnierte weiter, ob der Undertaker es vielleicht sogar darauf anlege, von Triple H endgültig ausgeschaltet werden wolle. Er wisse jedenfalls, was er dafür tun müsse. Der Undertaker beantwortete diese Frage über das TitanTron. Er erklärt, ein weiteres Match gegen Triple H bei WrestleMania bestreiten zu wollen. Triple H habe so eine weitere Chance auf Unsterblichkeit.

Eine Woche später war es Shawn Michaels, der seinen guten Kumpel Triple H zur Rede stellte. Auf seine Nachfrage, warum Hunter die Herausforderung des Undertakers nicht annehme, erklärte dieser, dass der Undertaker der letzte Vertreter einer Ära sei, die Triple H nicht beenden wolle. Schließlich gehöre WWE bald ihm, und er könne auf den Deadman nicht verzichten. Mit dieser geschäftsmännischen Erklärung wollte sich Michaels natürlich nicht zufrieden geben. Doch trotz einiger Sticheleien und Gemeinheiten blieb Triple H hart. Er werde nicht gegen den Undertaker antreten. Und an dieser Haltung schien auch der erneut auf dem TitanTron erscheinende Deadman nichts ändern zu können.

Während der nächsten RAW-Ausgabe machte der Deadman sich schließlich erneut selbst auf den Weg zum Ring, wo er erklärte, dass die Apokalypse nicht aufzuhalten sei. Hunters Anzug und Krawatte sein nur eine Verkleidung und es sei unausweichlich, dass die beiden aufeinanderträfen. Diese Worte riefen Triple H auf den Plan, der wieder bekräftigt, dass er nicht gegen den Undertaker antreten werde. Es sei schlecht fürs Geschäft. Erst als der Deadman Hunter mit der Behauptung konfrontierte, Shawn Michaels sei immer der bessere von beiden gewesen, und Triple H deshalb gar nicht in der Lage sei, die Streak zu beenden, platzte diesem endgültig der Kragen. Wutschnaubend akzeptierte er die Herausforderung des Deadmans, fügte allerdings hinzu, dass sie den Weg dieses Mal zu Ende gehen würden. Das Ende der Streak sei auch das Ende des Undertakers. Und um dem ganzen noch die Krone aufzusetzen, kündigte er an, dass das Duell ein Hell in a Cell Match werden würde.

Der dritte Mann

Genau zwei Wochen später war es wiederum Shawn Michaels, der sich in die Angelegenheiten der beiden Kontrahenten einmischte. Gekränkt über die Tatsache, dass es ausgerechnet der Vergleich mit ihm war, der Triple H dazu bewegt hatte, sich auf das Match mit dem Undertaker einzulassen, verkündete er in Anwesenheit seines guten Kumpels, dass er ebenfalls am Hell in a Cell Match teilnehmen werde: Als Special Referee.

Doch auch mit dem Undertaker hatte Michaels noch ein Hühnchen zu rupfen. Nachdem Hunter ihm in der Vorwoche eingeredet hatte, der Deadman respektiere Shawn nicht, da dieser ihn nicht hatte besiegen können, stellte er ihn nun zur Rede. Der Undertaker bestritt dies zwar, zeigte sich aber gleichzeitig besorgt darüber, dass Michaels seine Rolle als Ringrichter ausnutzen könnte, um Einfluss auf den Matchausgang nehmen zu können. Eine Befürchtung, die dadurch zusätzlich befeuert wurde, dass Michaels und Triple H im Anschluss an die verbale Auseinandersetzung des Deadmans mit Michaels gemeinsam auf der Rampe posierten und den Crotch Chop, die anstößige Geste aus gemeinsamen DX-Zeiten, zeigten.

In der Folgewoche war es erneut Michaels, der sich im Ring einfand, um über die verzwickte Situation zu sinnieren. Könne er trotz seiner Freundschaft zu Triple H ein unparteiischer Ringrichter seien? Nun wollte ihn der Undertaker zur Rede stellen, doch auch Hunter kam dazu und beanspruchte die Aufmerksamkeit des Deadman für sich. Er sei schließlich sein Gegner bei WrestleMania. Der Undertaker konterte, indem er seine Aussage, Shawn sei besser als Hunter, sehr zur Freude von Michaels noch einmal wiederholte.

Das Ende einer Ära?

Nachdem der Worte nun genug gewechselt waren, stand endlich WrestleMania auf dem Programm. Und extra für das Ende dieser Ära fand sich Jim Ross noch einmal am Kommentatorenpult ein, um die Schlacht im dämonischen Konstrukt aus Stahl und Draht mit den passenden Worten zu untermalen.

Gleich in den ersten Minuten wurde klar, dass beide Männer gewillt waren bis ans Äußerste zu gehen, um den Käfig als Sieger zu verlassen. Ein brutaler Schlagabtausch bestimmte die Anfangsphase, in der deutliche Vorteile für den Undertaker zu erkennen waren. Hunter gelang es jedoch ins Match zurückzufinden und den Deadman mit knallharten Stuhlschlägen und seinem patentierten Vorschlaghammer so zu malträtieren, dass Shawn Michaels mehrfach kurz davor war, das Match abzubrechen.

Um das zu verhindern, setzte der Undertaker Michaels per Hell’s Gate außer Gefecht. Ein weiterer, herbeigeeilter Referee wurde vom Deadman kurzerhand per Chokeslam abgefertigt. Er wollte Triple H nun den Tombstone Piledriver verpassen, wurde jedoch von Michaels mit der Sweet Chin Music erwischt, auf den noch ein Pedigree folgte. Doch für den Sieg reichte das noch immer nicht.
Die Auseinandersetzung gipfelte schließlich in einem höchstdramatischen Finale, in dem der Undertaker Triple H zuerst entwaffnete und ihn dann per Tombstone Piledriver auf die Matte hämmerte. Michaels zählte anstandslos den entscheidenden Pin. Gemeinsam halfen er und der Deadman schließlich Triple H auf die Beine.

Mit dem versöhnlichen Bild der drei völlig verausgabten Männer, die im Kampf erneut weit über ihre Grenzen gegangen waren, nun aber all ihre Differenzen hinter sich gelassen zu haben schienen, endete nicht nur das großartige Match, sondern auch die verbissene Fehde. Ob es auch das Ende einer Ära war, wird sich zeigen...
Jüngste Kommentare der CAGEMATCH-Insassen
CLPSKYLINER schrieb am 26.11.2013:
[9.0] "Stark von Anfang bis Ende! Genialer Abschluss der Ära im HELL IN A CELL!"
Eagle Whiskey schrieb am 06.03.2013:
[10.0] "Eine grandiose Fehde der dreien, vom Anfang bis zum Ende. Unterhaltsam, Spannend, emotional und das Match ist für mich eins der spannendsten und emotionalsten der WWE Geschichte."
CrossRhodes12 schrieb am 23.09.2012:
[8.0] "Gute Fehde, die ganz okay aufgebaut worden ist, dann noch so ein episches Match. Mein Herz hat wie wild am Ende geschlagen, als Shawn und Hunter ihre typische Kombination an Undertaker demonstriert haben! So Episch. Ich denke auch, dass dies das letzte Match des Undertaker war. 20-0 ist die beste Streak um aufzuhören. Andererseits, dürfte ein bedrohliches 20-1 Match gegen John Cena auch ziemlich spannend werden!"
CMCultOfPersonality91 schrieb am 15.08.2012:
[10.0] "Wow! Einfach nur wow! Wahnsinn, wie die drei es geschafft haben, nur mit Worten das Match ordentlich zu hypen. Die Segement in den Wochenshows waren allesamt Weltklasse. Man konnte die Spannung spüren. Das Match war dann der krönende Abschluss. Und es war wirklich das Ende einer Ära. Und man hat noch einmal ganz genau vor Augen geführt bekommen, warum diese drei auf jedenfall zu den größten Wrestlern aller Zeiten gehören. Hervorragendes Storytelling, gute Ringpsychologie, "Instant Classic" Match. Und ein Ende, das ganz sicher ein WrestleMania Moment ist. Toll!"
316 schrieb am 05.08.2012:
[6.0] "Der Aufbau war schlüssig und gut, die Promos konnten gut unterhalten, aber das Match bei WM hat mir nicht viel gegeben."
LeBelle1 schrieb am 23.06.2012:
[9.0] "Klasse Fehde der beiden, allerdings das schlechteste Wrestlemania-Match des Undertakers seit 4 Jahren."
Kid Rock schrieb am 16.05.2012:
[10.0] "Die Story war nichts weniger als ein Meisterstück wrestlerischer Erzählkunst. Das geniale in diesem Fall war die Verbindung, die zu den letzten beiden Wrestlemania-Fehden des Undertakers davor hergestellt wurde, so dass dieses Match in der Tat wie das Finale einer langen, epischen Story wirkte. Mit einfachsten Mitteln, nämlich der schieren Präsenz und den Promo-Fähigkeiten drei der größten Legenden des Geschäfts, bekam man es hin, eine wirklich hochspannende Angelegenheit auf den Tisch zu bringen, die ohne billigen Booking-Spirenzchen oder Schockeffekten auskam. Die schiere Intensität, welche die drei bei ihren Promos einbringen konnten, reichte aus um eine unvergleichbare Atmosphäre herzustellen. Hier passte einfach so gut wie alles: Der Undertaker, der nicht nur aufgrund seiner verlorenen Haarpracht, gebrochener und verletzlicher denn je wirkte, Triple H in seiner neuen Rolle als anzugtragender Bürokrat und HBK, das für mich beste Ensemblemitglied hier, als undurchsichtiger, verschlagener Hund, dessen wahre Absichten lange verborgen blieben. Die Chemie stimmer hier einfach. Man hat es wirklich im Gegensatz zum letzten Jahr von Anfang an geschafft die Geschichte spannend und faszinierend zugleich zu gestalten. Bei Wrestlemania kam dann schließlich die Krönung in Form des hochintensiven, meisterhaft performten, hochemotionalen und hochdramatischen Hell in a Cell, in welchen alle drei ihre Rollen fantastisch spielten und in der Tat eine große Ära hervorragend abschlossen."
Brainbreaker schrieb am 09.05.2012:
[10.0] "Anders als im Vorjahr, war diese WM-Story nicht 08/15 ausgeführt, sondern wurde kontinuierlich um neue Aspekte bereichert, die die Temperatur immer weiter bis zum Siedepunkt anstiegen ließen. Taker und Trips machten von Anfang an einen besseren Job, auch durch die längere Vorlaufzeit begründet, und das Hinzufügen von Michaels (isnt it ironic? ) und der Stip (wir erinnern uns, wer im allerersten HiaC gestanden hat) gaben dem ganzen einen in der Tat epischen Geschmack, wie wir ihn zu WM lieben. Wenn es jetzt KEIN viertes Match zwischen Hunter und dem Taker gibt, dann bleibe ich hier bei 10."
Basket Case schrieb am 07.05.2012:
[9.0] "Zu Beginn wollte ich die Fehde nicht sehen, aber die Beweggründe des Takers waren nachvollziehbar. Michaels wollte ich zu Beginn nicht sehen, hat aber dann vor allem perfekt ins Match reingepasst. Tolle Promos, grandioses Match. Das Match war einfach wahnsinnig gut, die Fehde stark."
SkyDevil39 schrieb am 06.05.2012:
[9.0] "Sensationelle Story guter Aufbau geniales MAtch so wie es sein soll."

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Durchschnitt nur 2013: 9.20
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