CAGEMATCH Logo
Nicht eingeloggt oder registriert.
Einloggen | Registrieren | Passwort vergessen?
DeutschEnglish
»  Gimmicks
»  Worker
»  TV & PPV
»  Suche
»  Ligen
»  Titel
»  Suche
»  Liste
»  Liste
»  Liste
»  Teams
»  Namen
»  Liste
»  Liste
»  Liste
»  Liste


Wusstest du schon... ?
Mit diesem Button kannst du zu jedem Datenbank-eintrag das Wertungs-fenster öffnen, um deine eigene Wertung oder deinen Kommentar abzugeben oder zu bearbeiten. In dem Fenster erhältst du auch weitere Details über die abgegebenen Wertungen deiner Mitinsassen. Das Bewertungssystem selbst wird mit seinen Regeln, einer Hilfe und einem Guide genauer erklärt. Und wenn du immer noch Fragen hast, melde dich doch bei uns. :-)

High Noon in der WCW: Hogan vs. Sting

Fehde

Zeitraum: Juli 1996 - März 1998
Liga: World Championship Wrestling


VS.
Exakt 500 Tage dauerte in den Jahren 1996 und 1997 das Schreckensregiment von WCW World Champion Hollywood Hogan – unterbrochen nur von einem kurzen Intermezzo von Lex Luger. Mit der New World Order als mächtigster Gruppierung der Ligageschichte im Rücken konnte niemand Hogan dauerhaft gefährlich werden – bis Sting auf der Bildfläche erschien. Der stille Rächer, der der WCW zu Beginn der NWO-Storyline den Rücken gekehrt hatte, wurde schließlich zu ihrer letzten Hoffnung.

Die Wurzeln der Fehde zwischen Sting und Hollywood Hogan reichten zurück bis zur legendären Ankunft von Scott Hall und Kevin Nash im Sommer 1996. Sting war als langjähriges Aushängeschild der WCW der Erste, der sich den Invasoren entgegenstellte – und er war einer der Leidtragenden, als Hulk Hogan beim Bash At The Beach die Welt schockierte und gemeinsam mit den Outsiders Kevin Nash und Scott Hall die NWO gründete.

Sting stand in den darauf folgenden Monaten beim Kampf gegen die NWO an vorderster Front. Umso größer war der Schock, als Sting sich kurz vor einem War Games Match zwischen WCW und NWO bei Fall Brawl 1996 gegen seinen Freund Lex Luger wandte und sich der NWO anschloss. Was zu diesem Zeitpunkt niemand wusste: Es war nicht der echte Sting, sondern ein von der NWO angeheuerte Doppelgänger, der Zwietracht säen sollte. Sting beteuerte seine Unschuld, doch niemand glaubte ihm. Der NWO-Sting alias Jeff Farmer tauchte dann auch bei den War Games auf der Seite der NWO auf – bis der echte Sting hinzukam und die NWO vermöbelte. Anschließend jedoch verließ er die Szenerie und ließ die WCW im Stich – er war sauer darüber, dass es ihm selbst seine treuesten Freunde zugetraut hatten, dass er sie verraten hätte. Er erklärte sich beim darauf folgenden Nitro zum „Free Agent“ – in einer Promo, die er demonstrativ mit dem Rücken zur Kamera abhielt.

Der Stinger wandelt sich drastisch

In den Wochen und Monaten darauf sah man Sting nicht mehr im Ring. Regelmäßig jedoch fingen ihn Kameras ein, wie er sich in den Dachkonstruktionen der Hallen aufhielt und mit unbeweglicher Miene das Geschehen in der WCW beobachtete. Er änderte seinen Look drastisch: Er ließ sich die Haare lang wachsen, hüllte sich in einen schwarzen Trenchcoat und bemalte sein Gesicht nicht mehr bunt, sondern schwarz-weiß, so dass er äußerlich stark an Brandon Lee im Kultfilm „The Crow“ erinnerte. Außerdem legte er sich eine neue Waffe zu: Einen schwarzen Baseballschläger.

Vereinzelt seilte sich der Stinger von der Hallendecke herab und trat Vertretern der WCW als auch der NWO wortlos gegenüber. Keiner konnte sich einen Reim darauf machen, auf welcher Seite er stand. Bei Starrcade 1996 etwa beehrte er den Ring bei einem Match zwischen Lex Luger und dem Giant von der NWO. Er flüsterte beiden etwas ins Ohr und ließ seinen Baseballschläger zwischen den beiden Kontrahenten, so dass sie sich darum zanken konnten. Luger hatte hierbei das bessere Ende für sich und besiegte den Giganten.

Zeitweise bekam Sting in seiner neuen Umgebung Gesellschaft vom Macho Man Randy Savage, der sich jedoch bald darauf der NWO anschloss. Sting nahm es ungerührt zur Kenntnis. Mehr noch: Er selbst begab sich im Vorfeld eines weiteren Multi-Man-Matches zwischen der WCW und der NWO bei Uncensored 1997 in die Nähe der Bösewichte. Er kam mit der NWO zum Ring und ließ sich sogar von Hollywood Hogan umarmen – ohne die Geste jedoch zu erwidern. Er blieb weiterhin völlig emotionslos.

Die Absichten werden klar

In besagtem Cage Match traten drei Vierer-Teams an: Die von Lex Luger geführte WCW, die NWO um ihr Mastermind Hogan und ein drittes Team um Roddy Piper. Wie gewohnt siegte das Team der NWO mit unfairen Mitteln, als der von ihr angeheuerte NBA-Star Dennis Rodman dem bereits ausgeschiedenen Randy Savage eine Sprühdose überreichte, mit der er Luger als letzten verbliebenen Gegner niederschlug. Die NWO war schon dabei, die Halle zu verlassen, als der Stinger in die Siegesfeier platzte und sich in den Ring herabließ. Die NWO ging sofort auf ihn los, doch er wehrte Savage, Hall und Nash mit seinem Baseballschläger ab und verpasste ihnen nacheinander den Scorpion Death Drop. Hogan traute sich nicht, Sting gegenüber zu treten – bis dieser seinen Schläger zu Boden legte. Hogan ging dann in den Ring – nur um ebenfalls mit dem Death Drop abgefertigt zu werden.

Damit war klar, auf welcher Seite Sting stand und wer sein Hauptziel war: Hogan. Es dauerte dann aber wieder einige Monate, bis sich die WCW-Oberen anschickten, an einem Aufeinandertreffen der beiden zu basteln. Im Juli trat WCW-Autoritätsperson JJ Dillon vor die Kameras und erklärte es zu seinem Ziel, Sting binnen zwei Monaten wieder unter Vertrag zu nehmen. Er überreichte ihm bei einer Nitro-Ausgabe einen Vertrag, der unter anderem ein Match mit dem NWO-Mitglied Curt Hennig vorsah – doch zum Entsetzen von Dillon und den Fans zerriss Sting den Kontrakt wortlos. Einige Wochen später rief Dillon Sting ein weiteres Mal heraus und fragte ihn, was er denn verlange, dafür dass er wieder bei der WCW anheure. Sting nahm darauf ein Fanschild mit der Aufschrift „Hogan vs. Sting“ in die Hand.

Kinderstimmen und ein Geier

Beim Clash Of The Champions im August 1997 zeigte sich Sting dann erneut unter der Hallendecke, während die NWO sich im Ring selbst feierte. Er hatte einen Geier bei sich und aus den Boxen ertönte eine Kinderstimme, die folgende Zeilen verlas:

When a man's heart is full of deceit it burns up, dies, and a dark shadow falls over his soul. From the ashes of a once great man has risen a curse, a wrong that must be righted.
We look to the skies for a vindicator, someone to strike fear into the black heart of the same man who created him.
The battle between good and evil has begun.
Against an army of shadows comes the Dark Warrior, the purveyor of good, with a voice of silence, and a mission of justice...
This is Sting.


Anschließend ging das Licht aus und wieder an und der Geier thronte plötzlich auf dem Ring, worauf die NWO-Mitglieder mit sichtbarem Muffensausen reagierten. Dillon versprach Sting darauf bei Nitro, bis zum Jahresende ein Match zwischen ihm und Hogan festzuzurren. Schon da war abzusehen, dass der Showdown wohl bei Starrcade steigen würde, dem wichtigsten WCW Pay Per View im Dezember. Bis dahin gab es jedoch noch zahlreiche Verwirrspiele mit falschen Stings und ebenso vielen Attacken des echten Stings auf Hogans NWO-Lakaien, die er regelmäßig mühelos abfertigte.

Ende Oktober schließlich unterschrieb der Stinger einen Vertrag für ein Match mit Hogan bei Starrcade. Zwei Wochen später kam es bei einem Nitro zur ersten Begegnung zwischen und Hogan und Sting bei einem WCW-Ring bei Uncensored. Sting seilte sich ab und wurde schließlich von Hogan niedergeschlagen, als der sich von Savage ablenken ließ. Die gesamte NWO prügelte dann auf den Stinger ein und Hogan verpasste ihm als Krönung drei Legdrops. Sting wurde dabei so stark zugesetzt, dass mehrere Wochen von ihm nichts zu sehen war und sich die Kommentatoren ernsthaft sorgten, dass er verletzt wäre und das Starrcade-Match platzen könnte.

Kontroversen statt Klarheit

Nur Doppelgänger von Sting waren in den Wochen darauf zu sehen – unter anderem Kevin Nash, der mit einer Sting-Maske verkleidet Scott Hall zum Sieg bei der 60-Mann-Battle-Royal bei World War III verhalf. Eine weitere Gestalt mit einer Sting-Maske ließ sich bei einer Nitro-Ausgabe Anfang Dezember blicken, während die NWO auf Diamond Dallas Page losging. Hogan wies seine Kollegen an, ihm den „Dummy“ zu bringen. Er nahm ihm die Maske ab – und darunter war… der echte Sting, der den Ring von der NWO säuberte. Die Kopfspiele endeten schließlich bei der Weihnachtsausgabe von Nitro, bei der Sting Hogan ein ganz besonderes Geschenk zukommen ließ: Eine Nachbildung von Hogans abgetrenntem Kopf.

Dann aber endlich stieg bei Starrcade das vielleicht am heißesten ersehnte Match der WCW-Geschichte. Doch der Showdown warf mehr Fragen auf, als er beantwortete. Jeder Zuschauer erwartete einen klaren Sieg des Stingers, doch stattdessen war es Hogan, der die Schultern des Herausforderers nach nur zehn Minuten mit dem Legdrop bis drei auf die Matte brachte. Der mit der NWO verbandelte Ringrichter Nick Patrick zählte jedoch nach Meinung des an dem Abend als Offiziellem fungierenden WCW-Neuzugangs Bret Hart zu schnell und das Match wurde neu gestartet. Hart schlug Patrick k.o., Hogan musste widerwillig zum Ring zurück und wurde dort schließlich mit ein paar Stinger Splashs und dem Scorpion Death Lock abgefertigt, nach dem Hart kurz nach dem Montreal Screwjob das Match abläuten durfte. Hinterher kam das gesamte WCW-Roster zum Ring, um den neuen Champion zu feiern.

Doch beim darauf folgenden Nitro kam es, wie es kommen musste: Hogan klagte lauthals darüber, dass er um den Titel betrogen wurde und JJ Dillon gewährte ihm ein Rückmatch noch am selben Abend. Das Match wurde allerdings nicht vollständig ausgestrahlt, da man sich das Finish für das Debüt der neuen Show Thunder aufhob. Das Match endete erneut kontrovers: Wieder gab es einen angeblichen Fast Count Patricks und wieder siegte am Ende trotzdem Sting. Da das wieder niemanden zufrieden stellte, erklärte Dillon den Titel bei Thunder für vakant. Sting musste ihm den Gürtel an ihn übergeben und nutzte die Gelegenheit zu den ersten Worten, die er seit seiner Rückkehr sprach: „You… you’ve got no guts.“ Dann wandte er sich an Hogan: „You… you’re a dead man.“

Savage macht den Unterschied

Wie es nun weiter gehen würde, wurde beim NWO Pay Per View Souled Out verkündet – von Roddy Piper, den die WCW-Oberen als unabhängigen Berater anhörten. Piper erklärte, dass Hogan beim Super Brawl noch einmal auf Sting treffen würde – sehr zum Verdruss von Hogans NWO-Kollege Scott Hall, der sich durch einen Sieg bei World War III auch in der Warteschleife für ein Titelmatch befand. Einen Vorgeschmack auf das Match gab es am selben Abend, als Sting seinem Freund Lex Luger zu Hilfe kam, als der von der NWO attackiert wurde. Hierbei nahm Sting Hogan abermals in den Scorpion Death Lock, ehe die Veranstaltung vom Sender ging.

Der Stinger sollte in den Wochen vor dem Super Brawl aber nicht das einzige Problem Hogans sein: Auch innerhalb der NWO kriselte es. Speziell Randy Savage stellte Hogans Führungsanspruch immer lauter in Frage. Die Angelegenheit eskalierte so weit, dass sich die NWO gegen Savage wandte und ihn beim letzten Thunder vor dem Super Brawl attackierte und zum Ring schleifte, wo er eigentlich ein Match gegen Sting bestreiten sollte. Hogan jedoch erklärte das Match für geplatzt und meinte, dass Sting sich ja eh nicht trauen würde, der ganzen NWO gegenüber zu treten. Das tat er natürlich doch und verjagte gemeinsam mit Luger einmal mehr die Übermacht.

So sehr wie die eigentliche Fehde zwischen Hogan und Sting in den Wochen zuvor aus dem Fokus geraten war, konnte man sich schon denken, dass auch das Super Brawl Match nicht ohne Eingriffe über die Bühne ging. Das Chaos begann, als Ringrichter Charles Robinson ausgeknockt wurde und Nick Patrick seinen Platz einnahm. Zu Hogans Entsetzen war der aber mittlerweile vom Glauben abgefallen und leitete das Match fair. Als auch Patrick von Hogan ausgeknockt wurde, kam wie üblich der Rest der NWO zum Ring, doch auch Savage mischte mit und verpasste Hogan einen Schlag mit einer Sprühdose. Der wieder erwachte Patrick zählte dann das Cover zu Gunsten Stings durch. Anschließend sprühte Sting Hogan den Schriftzug „WCW“ auf den Rücken.

Im Wesentlichen war das der Endpunkt der Hogan-Sting-Fehde. Es gab in der Folge zwar noch Aufeinandertreffen der beiden, aber kein großes One On One Match mehr. Sting musste sich nach seinem Titelgewinn in erster Linie mit Savage beschäftigen, der sich kurz darauf gegen ihn wandte und ihm den Titel schließlich auch abnahm.
- Das erste Match zwischen Hogan und Sting bei Starrcade bescherte der WCW mit einer Buyrate von 1.9 die meisten PPV-Käufe seit der Trennung von der NWA.

- Das Ende genau dieses Matches und die Nachwehen bei Nitro erhitzten die Gemüter der Fans, statt sie zufrieden zu stellen. Jeder hatte einen klaren Sieg des Stingers erwartet anstatt des konfusen Szenarios, das sich stattdessen ereignete. Gerüchten zufolge war auch genau dieser klare Sieg geplant – was Hogan jedoch mittels seiner berüchtigten Creative-Control-Klausel verhindert haben soll. Man einigte sich demnach auf das kontrovers-chaotische Ende. Doch was noch für mehr Aufregung sorgte, war der Umstand, dass der angebliche Fast Count von Nick Patrick keiner war. Wer ihn stoppt, wird feststellen, dass er nicht kürzer als drei Sekunden dauerte – genau deshalb waren die Fans in der Halle am Ende auch völlig verwirrt. Es hält sich das böse Gerücht, dass Hogan Patrick vor dem Match dafür bezahlt hat, den Count regulär zu zählen, um seinen Nimbus zu wahren und Stings Glaubwürdigkeit zu zerstören. Ob es stimmt oder nicht: Durch Patricks langsamen Count verkehrte sich das Matchfinish in das genaue Gegenteil von dem, was es eigentlich aussagen sollte. Es erschien, als ob Hogan von Bret Hart betrogen worden wäre – und nicht Sting von Hogan.
Jüngste Kommentare der CAGEMATCH-Insassen
cradlerocker schrieb am 04.04.2013:
[9.0] "Wirklich starke Fehde, die über einen immens langen Zeitraum lief und die trotz gelegentlicher Längen es schaffte, die Leute richtig heiß auf die Aufeinandertreffen der beiden Kontrahenten zu machen, was sich auch in den extrem starken PPV-Verkaufszahlen niederschlug. Einzige Schwäche des Ganzen ist, dass die Fehde nie wirklich klar beendet wurde. Andererseits muss man auch sagen, dass es den Ratings eigentlich kaum geschadet hat, da die während der "Kontroverse" um den Titel sogar noch mal anzogen. Für meine persönliche Bewertung bedeutet dies aber dennoch einen Punkt Abzug, so dass am Ende neun Punkte übrig bleiben."
FriarFerguson schrieb am 07.08.2011:
[Kommentar] "Ich kann diese Fehde nur kommentieren. Der Aufbau war Gold Wert, die Vorrausetzungen ideal, dass Match bei Starrcade heiß ersehnt - und schlussendlich krankte alles an Hogan. Was für ein krankes, übergroßes Ego!"
diamond cutter schrieb am 18.12.2010:
[9.0] "Hätte mn nach Starrcade 97 mit einem klaren Sieg Stings und meinetwegen einem Rematch beim Superbrawl Schluß gemacht wäre es die beste, heißeste, spannenste SL aller Zeiten gewesen. Mit dem bekannten Finish und dem Fortgang der SL bleibt jedoch ein fader Beigeschmack. Nichts desto trotz einfach unvergessen und nach wie vor atemberaubend. Der ausdauernde Aufbau spricht für sich: With the Voice of Silence..."
SweetMetalMusic schrieb am 23.05.2010:
[8.0] "Ich fand den Crowmäßigen Sting, der sich von der Decke herabseilte und kein Wort sprach, super. Erst als er die Bühne wieder betrat, wurde die nWo-Storyline (zumindest für mich) wirklich interresant. Er war sozusagen derjenige, der die WCW wieder von der nWo befreien sollte und wurde auch dementsprechend gesellt, wenn er z. B. alleine eine ganze Horde nWoler vermöbelte. Auch Hogan und der Rest machten ihre Arbeit, durch ihre giftigen Promos und ihren feigen Attacken, sehr gut. Was allerdings nach Starrcade 97 kam war wenig überzeugend. Aber alleine der starke Aufbau bis zum Starrcade PPV, sind mir acht Punkte wert."
judgement day schrieb am 05.02.2010:
[8.0] "Ganz klar die beste Fehde der WCW- Zeit. Sie markierte den Höhepunkt der Company, und mit Starrcade 97 begann der Abschwung. Eigentlich hatte man alles perfekt gemacht: der veränderte Sting, der ein Jahr kein Match bestreitet und dennoch zum absoluten Top-Face wird, gegen den übermächtigen nWo-Leader Hogan. Leider hat man das Match bei Starrcade (wohl wegen Hogans Ego) ziemlich dämlich gebookt. Ab diesem Zeitpunkt verkam der Gold Belt zum Wanderpokal und mit der WCW ging es bergab. Dennoch: ein Match, dass über ein Jahr aufgebaut wurde, eine so spannende Fehde sieht man in der heutigen Zeit nicht mehr."
GibDirDreggisch schrieb am 27.01.2010:
[7.0] "Diese Fehde hatte eigentlich alles, was eine grandiose Fehde braucht. Starke Protagonisten, ein Gimmickwechsel, ein neues Stable, Spannung pur und diese über allem schwebende Unsicherheit, wie es mit Sting weitergeht. hat mich damals wie seitdem keine zweite Fehde an den Bildschirm geschweißt ;-) Starrcade sorgte jedoch für so eine maßlose Enttäuschung, dass mehr als eine gute 3 bis schwache 2 im Nachhinein für eine potentielle Fehde des Jahrzehnts nicht drin sind. Traurig, wenn man bedenkt, dass dieser Umstand wahrscheinlich ausschließlich dem Ego eines Mannes zu verdanken ist..."
Bruce McGivern schrieb am 31.08.2009:
[8.0] "Ganz klar bin auch ich der gleichen Meinung wie alle anderen hier! Wäre wohl die Top-fehde der 90er geworden, hätte mühelos mit der Austin vs. McMahon Fehde mithalten können doch Hogan und Patrick haben einfach alles an einem einzigen Abend zerstört! Wirklich schade, dass Hogans Ego so kurzsichtig ist! An einem Abend mal nicht der Tollste sein aber dafür Teil der wohl besten Fehde aller Zeiten... naja daraus wird leider nichts mehr! Thx Hulk!"
Hijo Rudicio schrieb am 20.08.2008:
[Kommentar] "Wie der Mountie schon sagte: Das HÄTTE etwas Geniales werden können. Statt dessen zählt Patrick bei Starcade NORMAL durch (weil Hogan ihn bestochen haben soll), keiner kanns verstehen, warum Hogan gewinnen soll, schnell und clean, Bret Hart -gerade frisch dabei- macht sich lächerlich, weil keiner kapiert, was an diesem Pinfall falsch gewesen sein soll und am Ende hat Hogan Sting und Bret Hart, die beiden Megastars der kommenden Zeit, schon im Vorhinein total lächerlich und unglaubwürdig dargestellt. Man wiederholt das MAtch nochmal bei Nitro ums zu richten, aber da ist es schon zu spät. DAS war der Anfang vom Ende der WCW. Danke Hogan und Patrick."
The Mountie schrieb am 11.05.2008:
[5.0] "Die Fehde, mit der die WCW die WWF zu Grabe hätte tragen können - stattdessen begann sie, ihr eigenes zu schaufeln. Eine grandios aufgebaute Auseinandersetzung wurde ins Klo gespült. Die Geschichte ist das Lehrbeispiel dafür, wie diese Liga sich von innen heraus selbst zu Grunde richtete, weil sie die Egos ihrer Akteure nicht unter Kontrolle bekam. Sting kann einem nur leid dafür tun, wie sein großer Moment versaut wurde."
The Sick Lebowski schrieb am 09.04.2008:
[8.0] "Ich bin der gleichen Meinung wie viele meiner Vorschreiber. Anfänglich war die Fehde einfach nur grandios. Der Aufbau von Sting als dunkler Rächer(auch, wenn er etwas zu sehr an The Crow erinnerte) war mehr als genial, weil man zu keinem Zeitpunkt wusste, was seine Absichten waren. Aber das, was man sich über ein Jahr mühevoll mit den Händen aufgebaut hatte, wurde dann bei/ab Starrcade wieder mit dem Arsch (oder von dem Arsch, je, wie man es sehen will) eingerissen."

8.00
Aktuelle Gesamtwertung
Gültige Stimmen: 50
Anzahl Kommentare: 25
10.0 17x
9.0 2x
8.0 18x
7.0 1x
6.0 10x
5.0 1x
4.0 1x
3.0 0x
2.0 0x
1.0 0x
0.0 0x
Durchschnittswertung: 8.16
Durchschnitt nur 2013: 9.00
Durchschnitt nur 2010: 8.40
Durchschnitt nur 2009: 8.67
Durchschnitt nur 2008: 7.83
Durchschnitt nur 2007: 8.11

Deine Optionen:
- Eigene Wertung abgeben
- Eigenen Kommentar abgeben
- Jüngste Kommentare lesen
- Alle Kommentare lesen

Du hast diesen Eintrag
bisher nicht bewertet
oder kommentiert.

Sonstiges:
- Details & Verlauf
- Bewertungsguide
- Bewertungsregeln
- Hilfe und Berechnungsformel
Wrestling-Timeline: 28.12.1997
Die WCW erobert Nitro und den World-Title zurück
Bret Hart (WWF, 1997)Larry Zbyszko (WCW, 1998)Eric Bischoff (WCW, 1997)Sting (WCW, 1997)
WCW Starrcade: Bret Hart hatte am 15. Dezember sein Debüt in der WCW gefeiert. Die im Vormonat ausgesprochene Einladung sich der nWo anzuschließen, lehnte er aber ab. Stattdessen nahm er ein Angebot der WCW an, als Gast-Ringrichter ein für Starrcade angesetztes Match zwischen Larry Zbyszko und Eric Bischoff zu agieren. Das Match, in welchem entschieden werden soll, ob Monday Nitro zukünftig unter dem Banner der nWo oder WCW laufen würde, entscheidet Zbyszko für sich. Damit bleibt es bei "WCW Monday Nitro". Hollywood Hogan verliert auf kontroverse Art und Weise den WCW World Heavyweight Title an Sting.


Kennst du schon diese Fehde?
Lance Storm (Independent, 2006)Chris Hero (ROH, 2009)Larry Sweeney (Independent, 2009)Shane Hagadorn (ROH, 2009)
Der kanadische Technikspezialist Lance Storm beendete 2004 im dafür noch recht jungen Alter von 35 Jahren seine Karriere - Verletzungsprobleme waren der Grund. Die hielten ihn aber nicht davon ab, in den kommenden Jahren bei besonderen Anlässen doch noch einmal in den Ring zu steigen. Für den ECW On...Weiterlesen!

Kennst du schon diese Promo?
Snitsky (WWE, 2004)Heidenreich (WWE, 2005)
Heidenreich: "Caskets… caskets… I… HATE… caskets…"[Heidenreich stöhnt vor Aufgewühltheit, ehe er Snitsky erblickt]Gene Snitsky: "I hear you don't like caskets?"Heidenreich:...Weiterlesen!

Kennst du schon dieses Bild?
pose_delfinarmy
 
Amazon LogoWenn du über diesen Link auf die Amazon.de-Seite wechselst, erhalten wir für deine Einkäufe eine geringe Werbekostenerstattung. Du zahlst nichts zusätzlich für deine Einkäufe und hilfst uns trotzdem. Zwei Fliegen mit einer Klappe. :)
Wenn du über ein Konto bei PayPal verfügst, kannst du mit einem Klick auf den nebenstehenden Button direkt zu PayPal.com wechseln und uns mit einem kleinen Betrag unterstützen. Vielen Dank!