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Vier Männer, fünf Showstehler: Machine Guns vs. Beer Money

Fehde

Übersicht
Matches
Matchguide
Zeitraum: Juli 2010 - August 2010
Liga: Total Nonstop Action Wrestling


VS.
Der Ruf des TNA World Tag Team Titles befand sich im Frühsommer 2010 nicht in seinem besten Zustand. Gehalten von der nWo-Aufguss-Gruppierung The Band mussten die Gürtel nach dem Pay Per View Slammiversary für vakant erklärt werden, als Band-Mitglied Scott Hall nach einer Verhaftung entlassen wurde. Was TNA dann mit den Titeln anstellte, mehrte den Ruf der Gürtel und der gesamten Tag-Team-Szene von TNA Wrestling allerdings erheblich. Dafür sorgten die auf ihre Art jeweils wohl fähigsten Kräfte der Division.

TNA-Autorität Eric Bischoff setzte ein Turnier an, das dazu dienen sollte, die Gürtel neu auszufechten. Der Sieger des Turniers würde bei Victory Road in ein Match mit den für viele schon damals ungekrönten Königen der Tag-Szene bestreiten: den Motor City Machine Guns Alex Shelley und Chris Sabin. Die Sieger dieses Kampfes würden dann zu den neuen Champions gekrönt. Mit Siegen über Team 3D und Ink Inc. gingen zwei bewährte Stützpfeiler der Tag-Szene von TNA als Sieger aus dem Turnier hervor: Beer Money Inc., Robert Roode und James Storm. Das Match für Victory Road stand also, vorher gab es aber bei Impact noch ein einstimmendes Six Man Tag Team Match: Matt Morgan und Beer Money gegen die Guns und Hernandez. Beer Money holte sich dabei den Sieg, als Storm einen Crossbody von Shelley umdrehte und seinen Gegner mit der Hand an der Hose unfair pinnte.

2:0-Führung dank Bierflaschen

Beim Pay Per View endete das entscheidende Match um die Titel zunächst strittig: Weil Ringrichter Brian Hebner zwischenzeitlich k.o. ging und dessen Vater Earl daher hinzukam, konnten schließlich zwei Pins durchgezählt werden: Einer von Sabin an Roode, einer von Storm an Shelley. Letztlich wurde das Match neu gestartet - und die Guns holten sich kurz darauf mit der Frog Splash und Neckbreaker-Kombination den lang ersehnten ersten Tag-Titel bei TNA Wrestling.

Das Match bekam gute Kritiken und so lag es nahe, es nicht dabei zu belassen: Es wurde eine Best-of-Five-Serie angesetzt, dessen Sieger am Ende die Titel bekommen beziehungsweise behalten würde. Los ging es bei Impact mit einem Ladder Match. Zu erreichen galt es dort einen Vertrag, der den Siegern das Anrecht geben würde zu entscheiden, welche Matchklausel das zweite Aufeinandertreffen haben würde. Diesmal wurde zur Sicherheit gar gleich ein zweiter Ringrichter an den Ring platziert, sollte der angesetzte k.o. gehen. Diese Vorsorgemaßnahme half jedoch nichts: Am Ende eines ereignis- und spotreichen Fights übersah Earl Hebner, dass Sabin den Vertrag abhang, weil er sich gerade um den ausgeknockten Brian kümmerte. Storm nutzte das, um Sabin seine Bierflasche überzuziehen und ihm das Papier abzunehmen. Hebner sah nur das Ergebnis und sprach Beer Money den Sieg zu.

Storm und Roode setzten das Match Nummer zwei dann als Street Fight an - in dem Stühle, Kendostäbe und Mülltonnen zum Einsatz kamen. Wieder wurden die Guns am Ende um den sicheren Sieg betrogen. Als sie Roode die Kombination aus Sliced Bread und Powerbomb verpassten, war kein Ringrichter zur Stelle um durchzuzählen. Dafür dann aber wieder, als Storm diesmal Shelley mit der Flasche niederschlug und Roode ihn pinnte - 2:0 für Beer Money.

Die Guns kämpfen sich zurück

Die Guns waren für das nächste Duell - ein wiederum von Beer Money angesetztes Steel Cage Match - also unter Zugzwang. Und mit dem Rücken zur Wand schafften sie diesmal den ersten Sieg. Sabin wich dem erneuten Versuch Storms, die Flasche einzusetzen, diesmal aus und es gab die Frog-Splash-Neckbreaker-Kombo für den „Anschlusstreffer“ der Guns. Und sie hatten auch zum ersten Mal die Wahl, als was das nächste Match angesetzt werden sollte. Sie fiel auf: Ultimate X.

Vor dem Match zeigten sich Beer Money zuversichtlich, dass sie den Sieg holen und ihre Mission, das beste Gespann der Welt zu werden, erfüllen würden. Die Guns antworteten, dass Beer Money dazu die Gürtel bräuchte - und dass sie die ihnen nur aus den kalten, toten Händen nehmen könnten. Und in der Tat waren die Guns in dem Match im Vorteil, denn Storm war wegen seiner Liebe zum Bier angeschwipst und konnte nicht zu dem X klettern und auch Roode hatte damit seine Probleme. Er suchte unorthodoxe Wege zu dem Zielobjekt zu kommen: einmal auf Storms Schultern, einmal über die Hängkabel laufend (gestützt an der Metallkonstruktion darüber) statt an ihnen kletternd. Sabin aber hielt Roode auf dem traditionellen Weg zum X auf - und holte es sich selbst, um den Ausgleich herzustellen.

Ein fünftes und entscheidendes Match musste also her - und es stieg bei dem Impact-Spcial „The Whole F’n Show“ unter eher traditionellen Regeln: als Best of Two Out of Three Falls Match, in atemlosen Tempo und ständig begleitet von „This-is-awesome“-Chants der schon völlig verzückten Fans vor Ort. Beer Money holt e sich den ersten Fall mit dem DWI, aber die Guns schlugen mit ihren Finishern zurück und drehten das Match zu einem 2:1-Sieg, das den Triumph in der vielgelobten Serie und die Titelverteidigung bedeuten sollte.
Jüngste Kommentare der CAGEMATCH-Insassen
Kyklos schrieb am 27.07.2011:
[10.0] "Eine große Story hatte diese Fehde nicht. Allerdings war es auch nicht notwendig. Die beiden besten Tag Teams der Zeit kämpften in einer Best of Five-Serie um die Tag Team Titel. Mehr Story war nicht notwendig. Es gab fünf großartige Matches in vier Wochen und am Ende sollte es einen Sieger geben. Über mehrere Monate verteilt, hätte man sicherlich einige Storyline-Elemente einbauen müssen. Auf vier Wochen verteilt war es nicht notwendig, weil es eben um das ursprünglichste im Wrestling ging. Die beiden besten Wrestler bzw. Teams kämpfen ums Gold. Die Fehde war durchgehend unterhaltsam, lieferte tolles Wrestling und war zu keinem Zeitpunkt langweilig oder wirkte zu langgezogen."
Rated R Champ schrieb am 02.02.2011:
[9.0] "Viel Storyline war hier nicht vorhanden und man konzentrierte sich auf das Geschehen zwischen den Seilen. Ein wenig mehr Inhalt abseits der Matches hätte vielleicht gut getan, andererseits, wars mir aber so wesentlich lieber als wenn man noch einer der TNA üblichen Trash Storylines darum gebastelt hätte. Zu den Matches selbst muss man wohl nicht mehr viel sagen, die waren erstklassig."
Booker C schrieb am 19.01.2011:
[9.0] "Ein bis zwei Kleinigkeiten haben gestört, doch in einer Phase als iMPACT! wieder schlechter wurde waren diese Matches oft der einzige Lichtblick. Unglaublich wie enorm die Tag Team Titel damit aufgewertet wurden. Für mich ist das einfach 9 Punkte wert. Mir ist es in diesem Fall relativ egal das die Story nicht groß war und das es früh 2:0 stand. Die Matches waren immer Match des Abends und die Atmosphäre wusste genauso zu gefallen. Das die Micskills der Akteure nur einmal verwendet wurden stört mich auch nicht. Dafür waren die Matches einfach zu gut."
Tag Team Champ Luca schrieb am 12.10.2010:
[10.0] "Die Matches waren hammer. Kein richtiger aufbau aber dafür waren die Matches üerirdisch"
Coruus schrieb am 03.10.2010:
[10.0] "Klasse Wrestler! Klasse Matches! Was will man mehr? Endlich hatt es Tna mal wieder geschafft eine super fehde zu kreieren. Das Lustige daran ist das Tna diesmal nicht versucht hat die sache so kompliziert zu gestalten wie sonst in den letzten Monaten. Was MCMG und Beer Money Inc. angeht die beiden Teams haben wieder ein mal bewiesen das sie zu dem besten gehören was die Tag Team szene weltweit derzeit zu bieten hat."
Jack London schrieb am 01.10.2010:
[10.0] "Krasse Matches, jedes einzelne besser als alle WWE Tag Team Matches dieses Jahres zusammen. Die beiden Teams harmonieren perfekt, auch die fehlenden Promos stören den tollen Gesamteindruck nicht."
El-Chupakneebray schrieb am 30.09.2010:
[10.0] "Diese beiden Teams haben sich innerhalb kürzester Zeit sechs Matches geliefert, die allesamt nicht gut waren. Sie waren hervorragend. Die Matches waren abwechslungsreich und hart geführt, dass man wirklich den Wert der Titel endlich, endlich wieder steigern konnte. Am Ende hatte man die richtigen Sieger und ich bin sehr zufrieden. Kritikpunkt könnte für einige fehlende Promozeit sein, aber mal ehrlich: Wenn Wrestling Sport imitieren will, dann reicht mir eine lange Matchserie, in der es kein schlechtes Match gibt, völlig aus. 10 Punkte und potentielle Fehde des Jahres - Ligenübergreifend."
GibDirDreggisch schrieb am 30.09.2010:
[8.0] "Die Story mit zwei der aktuell besten Mainstream Tag Teams hat sicher abseits vom Ring nicht die Zeit bekommen, die ihr zugestanden hätte und gepaart mit mehr Spannung im Mittelteil hätte das diese Fehde noch auf ein anderes Level heben können, aber: Die Matches waren durchweg wirklich erste Klasse und ich bin eigentlich gar nicht böse darum, dass die Rivalität durch TNAWs (was Qualität angeht) unberechenbare Writer nicht gefährdet wurde, sondern wir stattdessen Tag Team Wrestling auf absolutem Spitzenniveau erlebt haben. Hilfreich für die bis dato etwas schwächelnde Division, gut für beide Teams und saugeil für den geneigten Fan."
Aquifel schrieb am 30.09.2010:
[8.0] "DIe Matches waren ohne Frage top. DAS ist Tag Team Wrestling, zumindest das beste Tag Team Wrestling, das man heutzutage im Mainstream zu sehen bekommt. Doch ich muss Babus Recht geben: Tolles Wrestling ist immer klasse, aber gerade bei einer großen Sports Entertainment Promotion (und nichts anderes ist TNA) MUSS etwas mehr Story da sein. Es war zudem klar, dass es erst bei Match 5 entschieden wird und auch der inflationäre (und selbstzweckhafte) Gimmickeinsatz bei TV Shows spricht nicht gerade für 2 Daumen nach oben. Hätte man das alles bei PPVs ausgetragen und das Finale bei BFG angesetzt, dafür bei Impact eine Geschicht eum alles gesponnen, dann wäre das Ganze genial gewesen. So bleiben geile Matches, die wirklich wie eine Werbesendung für die Guns/Beer Money DVD wirken. Trotzdem noch 8, denn das Wrestling macht dann doch zu viel Spass ;)"
Babus schrieb am 30.09.2010:
[6.0] "Zum Teil großartige Matches garniert mit absolut keiner Story und deshalb letztlich doch eine Menge verschenktes Potential. Es war zwar schön im Wochentakt Tag Team Kämpfe auf diesem Niveau geboten zu bekommen, aber grade bei Mic-Qualitäten, welche vor allem Alex Shelley, aber auch Bobby Roode und James Storm mitbringen, wäre es doch nicht zuviel verlangt gewesen den beiden Teams noch eine halbwegs vernünftige Geschichte auf den Leib zu schneidern. So wirkte das Ganze - auch wegen der inflationär eingesetzten Gimmick-Matches - manchmal eher wie ein einmonatige Werbeblock für das zeitgleich veröffentliche Machine Guns/Beer Money Inc. DVD-Set. Von den wirklich großen Tag Team Fehden der TNA-Geschichte wie Americas Most Wanted vs. Triple X oder LAX vs. Styles & Daniels ist diese Fehde deshalb um Welten getrennt. Und selbst wenn es um die beste Machine Guns-Fehde ginge, würde ich zumindest die Story mit Team 3D noch eine Liga höher ansiedeln."

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